Nächste Live-Sendung: Sonntag, 18. Oktober um 19:00 Uhr
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Apple stellt den HomePod mini 2 vor und ergänzt den kleinen Lautsprecher um einen neuen S10-Chip, der Klang, Dynamik und Lautstärke in Echtzeit anpasst. Die Oberseite leuchtet nun passend zur Musik und orientiert Farben am Albumcover. Der Mini lässt sich weiterhin als Einzelgerät oder Stereopaar nutzen und spielt in Multiroom-Setups mit. Er kann außerdem Teil eines Vier-Lautsprecher-Heimkinos mit dem aktuellen Apple TV werden. Das Design bleibt vertraut, es gibt neue Farbvarianten. Der Preis hat sich deutlich erhöht. Ist es noch ein guter Kauf?
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Apple stellt ein neues Apple TV 4K vor, das in vielen Punkten moderat verbessert wirkt. Der neue Prozessor bringt spürbare Performance-Gewinne für Spiele und das System. Streaming läuft effizienter dank moderner Codec-Unterstützung und besserer Dekodierung. Die Fernbedienung bekommt eine Ortungsfunktion und einen Suchton zum Wiederfinden. Drei Fernfeldmikrofone ermöglichen freihändige Sprachsteuerung auch aus größerer Entfernung. Neue Möglichkeiten für Surround klingen nach echter Konkurrenz für klassische Soundsets. Die Rolle als Smart-Home-Zentrale bleibt bestehen und wird weiter ausgebaut. Gleichzeitig steigt der Einstiegspreis deutlich gegenüber früheren Modellen. Lohnt sich der Umstieg für Ihr Wohnzimmer oder bleibt das alte Gerät ausreichend?
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HomeView ist Apples neue Steuerzentrale für HomeKit. Das Tischgerät verbindet ein 7 Zoll Liquid-Retina-Touchdisplay mit einem A18-Chip und einem neigbaren Bildschirm auf einem Lautsprecherfuß. Die Anzeige passt Helligkeit und Darstellung an den Abstand der Person an. Gesichtserkennung ermöglicht personalisierte Apps und Widgets für bis zu sechs Personen. Zu den Funktionen gehören FaceTime, Musik, Intercom und Multiroom-Audio. Das Smart-Home-Dashboard zeigt bis zu neun Kameraansichten und für erweiterte Videoauswertung ist ein iCloud-Abo nötig. Dummerweise ist es nicht in Europa verfügbar. Apps gibt es auch nur sehr eingeschränkt. Wir diskutieren über das neue Gerät.
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HomeView erkennt Personen am Gesicht oder an der Stimme nur, wenn ihr registriertes Apple-Intelligence-Gerät im Heim-WLAN und kürzlich entsperrt worden ist.
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Nach Angaben von John Gruber und von ihm befragten Apple-Vertretern muss das persönliche Gerät auch Siri AI unterstützen. HomeView selbst besitzt demnach kein Face ID. Eine Apple Watch zählt bei dieser Erkennung nicht als registriertes persönliches Gerät.
Für Anfragen mit persönlichem Kontext gelten weitere Bedingungen. Apples Pressemitteilung nennt dafür ein gekoppeltes iPhone oder iPad mit Apple Intelligence. Das Gerät muss mit aktueller Software laufen. Siri AI muss eingeschaltet und auf eine unterstützte Sprache eingestellt sein.
Apple hat HomeView bereits vorgestellt. Über die beiden Bauformen und die Personalisierung für bis zu sechs Personen hatten wir berichtet. Die neuen Angaben beschreiben nun genauer, welche Geräte für die Erkennung nötig sind.
Apple beschreibt Siri AI für den HomePod mini 2 jetzt genauer: Der Assistent soll persönlichen Kontext nutzen, Fragen mit aktuellem Weltwissen beantworten und mehr Aufgaben in Apps übernehmen.
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So soll Siri AI etwa einen Song aus einer Nachricht finden, ein Rezept aus einer E-Mail heraussuchen oder Zutaten auf eine Einkaufsliste setzen. Auch Erinnerungen zu einem Kalendereintrag oder einem Ort nennt Apple als Beispiele. Für Anfragen mit persönlichem Kontext ist ein gekoppeltes iPhone oder iPad mit Apple Intelligence und aktivierter Siri AI nötig.
Für allgemeine Fragen soll Siri AI aktuelle Informationen aus dem Web abrufen. Apple nennt zudem natürlichere Gespräche und eine bessere Suche nach Musik. Sobald Siri AI auf einem unterstützten Lautsprecher aktiviert ist, sollen diese Funktionen auch Menschen ohne eigenes geeignetes iPhone oder iPad offenstehen.
Kaiann Drance, Apples Vice President of Worldwide Home Product Marketing, sagt dazu: “HomePod mini 2 brings together Siri AI, gorgeous new colors, and incredible audio. With Siri AI, it understands you better than ever, drawing on personal context and broad world knowledge to make music discovery even richer. It fills a room with sound on its own, which gets even bigger in a stereo pair or with multiroom audio, and when paired with the new Apple TV 4K, it delivers our most immersive home theater setup yet. And with just your voice, HomePod mini makes it easy to securely control your accessories and run automations across the connected home.”
Auf Deutsch: „HomePod mini 2 vereint Siri AI, schöne neue Farben und beeindruckenden Klang. Mit Siri AI versteht er euch besser als je zuvor und nutzt persönlichen Kontext und breites Weltwissen, um die Suche nach Musik noch vielseitiger zu machen. Allein erfüllt er einen Raum mit Klang, der im Stereopaar oder mit Multiroom-Audio noch voller wird. Zusammen mit dem neuen Apple TV 4K bietet er unser bisher eindrucksvollstes Heimkino-Erlebnis. Und allein mit eurer Stimme macht es HomePod mini leicht, Zubehör sicher zu steuern und Abläufe im vernetzten Zuhause auszuführen.“
Dass Apple den HomePod mini 2 vorgestellt hat und Siri AI erst später per kostenlosem Softwareupdate nachreicht, war bereits bekannt. Zur Einrichtung benötigt die Person, der das Zuhause in der Home-App gehört, ein geeignetes iPhone oder iPad. Apple nennt für Siri AI auf dem Lautsprecher zunächst Englisch und acht Länder, darunter die USA und Großbritannien. Deutschland ist nicht darunter. Einen Termin für die Verfügbarkeit hierzulande nennt Apple nicht.
Apple will mit der EU einen Weg für den Verkauf von HomeView finden, nennt aber keinen Zeitplan für die Verfügbarkeit.
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In Apples Pressemitteilung heißt es, HomeView stehe in der EU nicht zum Verkauf, weil Siri AI dort auf iOS derzeit nicht verfügbar ist.
Apple hat HomeView bereits vorgestellt. Über die fehlende Verfügbarkeit in der EU hatten wir bei der Vorstellung berichtet. Apples Aussage zur Suche nach einem Weg für den Verkauf ergänzt diesen bisherigen Stand.
Beim neuen Apple TV 4K verarbeitet der A19-Chip Mikrofon-Daten in geschützten Secure Exclaves, auf die laut Apple weder tvOS und Apps noch Nutzer oder Apple selbst zugreifen können.
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Die drei eingebauten Fernfeldmikrofone waren schon aus unserem Bericht zur Vorstellung bekannt. Neu sind Details zur Verarbeitung ihrer Daten: Im A19-Chip übernehmen laut Apple sogenannte Secure Exclaves diese Aufgabe getrennt vom übrigen System. Auf die dort verarbeiteten und analysierten Daten können demnach weder tvOS und Apps noch Nutzer oder Apple selbst zugreifen.
Die Mikrofone nehmen „Siri“ oder „Hey Siri“ auch während eines Films oder einer Serie entgegen. Eine Echounterdrückung soll die Stimme vom Fernsehton trennen. So lassen sich auch kompatible Smart-Home-Geräte und Szenen freihändig steuern.
Fernfeld-Siri wird unterstützt, wenn als primäre tvOS-Sprache Englisch, Mandarin-Chinesisch, Niederländisch, Finnisch, Französisch, Deutsch, Hebräisch, Norwegisch oder Schwedisch eingestellt ist. Diese Sprachliste ist nicht mit der Verfügbarkeit der Siri-AI-Beta gleichzusetzen. Für deren Start in Deutschland nennt Apple bislang keinen Termin.
Auch bei den Anschlüssen gibt es Ergänzungen: Das neue Modell unterstützt Thread und bietet serienmäßig Gigabit Ethernet. Beim Vorgänger war Thread auf die Version mit 128 GB beschränkt; Gigabit Ethernet fehlte beim Basismodell. Das neue Apple TV 4K wird mit 128 GB angeboten.
In den USA kostet das Gerät 299 US-Dollar. Die beiden Konfigurationen des Vorgängers kosteten dort zuletzt 199 und 249 US-Dollar. Nach einem aktuellen Bericht lag der Einstiegspreis früher im Jahr 2026 noch bei 129 US-Dollar.
Apple hat den HomePod mini 2 vorgestellt: Neu ist Sound Glow, der Preis liegt bei 169 Euro.
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Sound Glow lässt die Oberseite passend zur Musik leuchten. Die Animationen reagieren auf Bässe und Höhen; ihre Farben stammen vom jeweiligen Albumcover. Für ausgewählte Klanglandschaften wie Regen sind ebenfalls eigene Animationen vorgesehen.
Im Inneren arbeitet der S10-Chip. Laut Apple optimiert er Dynamikbereich, Lautstärke und Klang in Echtzeit. Der HomePod mini 2 lässt sich zudem als Lautsprecher für einen Mac verwenden.
Siri AI soll erst mit einem späteren Softwareupdate folgen. Voraussetzung ist ein gekoppeltes iPhone oder iPad mit Apple Intelligence. Die Sprachsteuerung soll bis zu sechs Personen an ihrer Stimme erkennen und für persönliche Informationen auf deren Geräte zugreifen. In der EU ist Siri AI auf iPhone und iPad zunächst nicht verfügbar.
Vorbestellungen sind seit der Vorstellung möglich. Der Verkaufsstart ist für den 30. Oktober vorgesehen. In einem früheren Bericht hatten wir 129 US-Dollar noch als Preisprognose genannt. Auch den S10-Chip und den Starttermin hatten wir bereits als Erwartungen gemeldet.
Der Lautsprecher erscheint in Pink, Grün, Blau, Weiß und Mitternacht. Vier HomePod mini 2 lassen sich mit dem neuen Apple TV 4K für Surround-Sound verbinden. Diese Möglichkeit war bereits bei dessen Vorstellung bekannt geworden.
Apple hat das Apple TV 4K der vierten Generation vorgestellt: Der A19-Chip und neue Suchfunktionen der Siri Remote sind bestätigt, erhältlich ist das Gerät ab dem 13. November. Apple nimmt ab sofort Vorbestellungen entgegen. Preis 349 Euro.
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Der A19 bietet laut Apple bis zu 50 Prozent mehr CPU-Leistung und die doppelte GPU-Leistung gegenüber dem Vorgänger. Ein eigener AV1-Decoder soll Videos effizienter und mit geringerem Bandbreitenbedarf streamen.
Die neue Siri Remote behält ihr bekanntes Design. Neu sind die präzise Suche über „Wo ist?“ und ein Signalton zum Wiederfinden. Die präzise Suche setzt ein kompatibles iPhone voraus und ist je nach Region verfügbar.
Siri und Heimkino
Siri AI erhält auf dem Fernseher eine bildschirmfüllende Ansicht für die Suche nach Filmen und Serien. Während der Wiedergabe erscheinen Antworten auf Nachfragen als kleinere Einblendung. Drei eingebaute Fernfeldmikrofone ermöglichen die Sprachsteuerung ohne Fernbedienung. A19 und Siri AI waren bereits vor der Vorstellung erwartet worden; die Zahl der Mikrofone war dagegen noch nicht bekannt.
Siri AI startet auf Apple TV zunächst als englischsprachige Beta in ausgewählten Ländern, darunter die USA und Großbritannien. Die Funktion setzt tvOS 27.2 und ein entsprechend eingerichtetes iPhone oder iPad mit Apple Intelligence voraus. Auch Apple TV 4K ab der zweiten Generation erhält Zugang zu Siri AI. Für Deutschland nennt Apple keinen Starttermin der Beta.
Erstmals lassen sich vier HomePod mini 2 mit dem neuen Apple TV 4K für Surround-Sound verbinden. Alternativ funktionieren vier HomePod der zweiten Generation. Dabei müssen die Lautsprecher vorne und hinten jeweils passende Paare bilden. Das System stimmt Lautstärke und Laufzeit der Lautsprecher auf ihre Position im Raum ab.
Als Smart-Home-Zentrale kann das Apple TV 4K Kameraaktivitäten beschreiben und Mitteilungen in der Home-App zusammenfassen. Die Videobeschreibungen benötigen eine passende Kamera, ein geeignetes iCloud+-Abo und die Einrichtung über ein iPhone oder iPad mit Apple Intelligence.
Bob Borchers, Apples Vice President of Worldwide Product Marketing, sagt: “The new Apple TV 4K is our most immersive home theater experience yet. With Siri AI, finding something to watch becomes a full-screen, conversational experience, and with built-in far-field microphones, it’s completely hands-free. Pair it with HomePod for the best surround sound setup we’ve ever offered, and it makes managing your Apple Home accessories easier than ever. Now, alongside HomeView, HomePod mini 2, and Apple Home Collection, it’s part of the most connected Apple Home we’ve ever built.”
Auf Deutsch: „Das neue Apple TV 4K bietet unser bisher eindrucksvollstes Heimkinoerlebnis. Mit Siri AI wird die Suche nach etwas zum Anschauen zu einem bildschirmfüllenden Gespräch. Dank eingebauter Fernfeldmikrofone geht das ganz ohne Hände. Zusammen mit HomePod entsteht unser bisher bestes Surround-System. Auch Apple-Home-Zubehör lässt sich leichter verwalten. Gemeinsam mit HomeView, HomePod mini 2 und Apple Home Collection gehört es nun zu unserem am stärksten vernetzten Apple Home.“
Neue Details zum Apple HomeView zeigen, wie die Lautsprecher der Tischversion aufgebaut sind und welche Kamera für FaceTime-Anrufe zum Einsatz kommt.
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In der Basis des Tischmodells sitzen ein nach unten gerichteter Tieftöner und zwei passive Radiatoren. Die Radiatoren arbeiten gegenläufig. Beide HomeView-Bauformen unterstützen Spatial Audio mit Dolby Atmos. Die Wandversion besitzt zwei eigens abgestimmte Lautsprecher.
Für FaceTime-Anrufe ist eine 12-Megapixel-Kamera mit Center Stage eingebaut. Die Funktion hält Personen während eines Videoanrufs im Bild.
Auch zu Siri AI gibt es genauere Angaben. Mit einem kompatiblen iPhone oder iPad, das Apple Intelligence unterstützt, kann Siri AI Aktionen über Apps hinweg ausführen. Zudem kann Siri AI Informationen etwa aus Nachrichten, Kalender und Apple-Music-Playlists abrufen.
Das Display bietet True Tone und regelt seine Helligkeit automatisch zwischen 0,3 und 500 Nits. Zu den Ansichten gehören ein Flow-Zifferblatt, das auf Bewegung reagiert, und ein Snoopy-Bildschirm. Ein Rezeptmodus erkennt Rezepte in Safari und stellt sie passend dar.
Apple hatte HomeView bereits vorgestellt. Über das 7-Zoll-Display, die beiden Bauformen und den US-Preis von 299 Dollar hatten wir berichtet. HomeView ist in der EU zunächst nicht erhältlich.
Apple hat HomeView offiziell vorgestellt: Die Smart-Home-Zentrale bietet ein 7-Zoll-Liquid-Retina-Display, kostet in den USA 299 US-Dollar und ist ab dem 13. November erhältlich.
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Vorbestellungen sind bereits in den USA, Großbritannien, Australien, Kanada, Indien und Neuseeland möglich. Apple bietet ein Tischmodell mit neigbarem Display und Lautsprecherbasis sowie eine Version für die Wand an. Beide kosten in den USA 299 US-Dollar. Das Tischmodell erscheint in Silber, Polarstern, Rosé und Space Grau, die Wandversion in Silber und Space Grau.
HomeView passt die Anzeige an den Abstand der Person vor dem Bildschirm an. Aus größerer Entfernung zeigt es einfachere Informationen. Laut Apple erkennt das Gerät bis zu sechs Personen am Gesicht und bietet jeder einen eigenen Startbildschirm mit Apps und Widgets. Für Einrichtung und Mehrbenutzerbetrieb ist ein kompatibles iPhone oder iPad erforderlich.
Apples Marketingchef Greg Joswiak sagte: “Apple HomeView is designed to be shared by everyone in the home yet feel completely personal to each user. It recognizes your face to shift from a household screen to your own experience, fills the room with incredible sound, keeps you connected to the people who matter most with FaceTime, and makes it easy to control your smart home. And it’s powered by Apple Intelligence with Siri AI at its core, drawing on personal context from your iPhone to help you find what you need and get more done, all while keeping everyone’s information private and secure.”
Auf Deutsch: „Apple HomeView ist dafür gedacht, von allen im Zuhause gemeinsam genutzt zu werden und sich dennoch für jeden Nutzer ganz persönlich anzufühlen. Es erkennt dein Gesicht und wechselt von einer Haushaltsansicht zu deinem eigenen Erlebnis, füllt den Raum mit beeindruckendem Klang, hält dich über FaceTime mit wichtigen Menschen in Verbindung und erleichtert die Steuerung deines Smart Homes. Im Mittelpunkt stehen Apple Intelligence und Siri AI. Sie nutzen persönlichen Kontext von deinem iPhone, damit du leichter findest, was du brauchst, und mehr erledigen kannst. Dabei bleiben die Informationen aller privat und geschützt.“
Der A18-Chip unterstützt Siri AI. Für Anfragen mit persönlichem Kontext ist ein gekoppeltes iPhone oder iPad mit Apple Intelligence nötig. Siri-Anfragen können laut Apple auf dem Gerät oder über Private Cloud Compute verarbeitet werden. HomeView steuert zudem vernetztes Zubehör und zeigt bis zu neun Kameraübertragungen gleichzeitig live an.
Aus früheren Berichten waren die zwei Bauformen und die geplante Personalisierung bereits bekannt. Unsere Vorschau nannte noch etwa sechs Zoll Bildschirmdiagonale; eine frühere Preisprognose lag bei rund 350 US-Dollar. Apples Angaben ersetzen diese Erwartungen. In der EU ist HomeView derzeit nicht erhältlich. Apple verweist dafür auf die fehlende Verfügbarkeit von Siri AI auf iOS in der EU.
Für Apples geplanten HomeView werden rund 350 US-Dollar als möglicher Preis genannt; außerdem soll die Smart-Home-Zentrale acht Gigabyte RAM erhalten.
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Bei der Stromversorgung zeichnet sich ebenfalls ein neues Detail ab: HomeView soll keinen eingebauten Akku haben und über USB-C mit Strom versorgt werden. Ein deutscher Preis wird in den aktuellen Angaben nicht genannt.
Für die beiden anderen erwarteten Home-Geräte liegen ebenfalls Preisprognosen vor. Der neue HomePod mini dürfte 129 US-Dollar kosten. Beim neuen Apple TV 4K werden mindestens 199 US-Dollar erwartet. Auch hierzu fehlen deutsche Preisangaben.
Die geplante Vorstellung ist bereits bekannt: Apple soll HomeView, einen neuen HomePod mini und ein neues Apple TV 4K heute bei „Welcome Home“ zeigen. Über den Termin und die drei Geräte hatten wir schon berichtet. Gleiches gilt für die erwarteten Starttermine: HomePod mini und Apple TV 4K sollen am 30. Oktober folgen, HomeView etwa Mitte November.
Apple soll am 27. und 28. Oktober ein zweitägiges Creator-Showcase in Los Angeles planen – statt des bisher erwarteten Formats mit Online-Videopräsentation und Medientermin.
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Nach Angaben von Mark Gurman soll Apple am 27. und 28. Oktober Content-Creator zu einer Erlebnisveranstaltung einladen. Sie sollen Geräte ausprobieren und ihre Eindrücke in sozialen Medien teilen können. Ein traditionelles Apple-Event mit Livestream wird für diese beiden Tage nicht erwartet.
Das ändert die bisherige Einordnung des Formats: In unserer früheren Berichterstattung war noch von einer Online-Videopräsentation mit einem persönlichen Termin für Medienvertreter die Rede. Auch eine Produktrunde um den 27. Oktober war bereits im Gespräch.
Die möglichen Geräte sind ebenfalls weitgehend bekannt. Erwartet werden OLED-MacBook-Pro-Modelle mit Touch-Bedienung, ein iPad mini mit OLED-Display sowie ein iMac und ein 14-Zoll-MacBook Pro mit M6. Neu an Gurmans Angaben sind vor allem die zwei konkreten Tage, der Ort und der Fokus auf Creator.
Apple erreichte im dritten Quartal 2026 laut Counterpoint Research einen Rekordanteil von 22 Prozent an den weltweiten Smartphone-Auslieferungen, obwohl die iPhone-Auslieferungen sanken und der Gesamtmarkt um 20 Prozent schrumpfte.
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Im Vorjahresquartal lag Apples Anteil noch bei 18 Prozent. Für ein drittes Quartal sind die nun erreichten 22 Prozent ein Höchstwert. Samsung blieb mit 23 Prozent knapp vorn.
Weltweit wurden gegenüber dem Vorjahresquartal 20 Prozent weniger Smartphones ausgeliefert. Laut Counterpoint war es das schwächste dritte Quartal seit 2012. Die Marktforscher nennen knappe Speicherchips und steigende Preise als Belastung für den Markt.
Auch Apple lieferte weniger iPhones aus als ein Jahr zuvor. Counterpoint führt das unter anderem auf den Septemberstart zurück: Neben den iPhone 18 Pro-Modellen erschien kein Standardmodell des iPhone 18. Deshalb gelangten zum Marktstart weniger neue Geräte in den Handel als beim Start der vollständigen iPhone-17-Reihe im Vorjahr.
Die iPhone 18 Pro-Modelle starteten laut Counterpoint dennoch stärker als ihre Vorgänger, besonders in China und Indien. Die anhaltende Nachfrage nach der iPhone-17-Reihe stützte Apples Auslieferungen ebenfalls.
Xiaomi kam weltweit auf zehn Prozent der Auslieferungen, Oppo auf neun und vivo auf acht Prozent. Ihre Anteile lagen jeweils unter denen des Vorjahresquartals. Für die kommenden Monate erwartet Counterpoint weiter Druck auf preisgünstige Geräte durch hohe Bauteilkosten und begrenzte Verfügbarkeit.
Apple rückt heute das vernetzte Zuhause in den Mittelpunkt. Unter dem Motto »Welcome home« werden HomeView, ein neuer HomePod mini und ein neues Apple TV 4K erwartet. Dazu könnte Apple gemeinsam mit LG entwickeltes Zubehör zeigen.
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HomeView: Eine neue Zentrale für das Zuhause
Die wichtigste Neuheit dürfte HomeView werden, bislang meist als »HomePad« oder »Home Pad« bezeichnet. Nach Angaben von Bloomberg-Journalist Mark Gurman soll das Gerät Apples Zuhause-Produkte über Siri AI zusammenführen.
Erwartet werden ein etwa sechs Zoll großes, quadratisches Touchdisplay und ein A18-Chip. Die Bedienung soll vor allem per Sprache erfolgen. HomeView dürfte HomeKit-Geräte steuern, Kalender und Wetter anzeigen sowie Musik und Podcasts abspielen. Auch Fotos und FaceTime-Anrufe gehören zu den erwarteten Funktionen.
Eine Kamera und Sensoren sollen erkennen, wer sich vor dem Display befindet. So könnte HomeView persönliche Termine oder Nachrichten passend zum jeweiligen Nutzer anzeigen. Die Oberfläche soll vor allem auf Widgets setzen. Apple-Apps werden erwartet, ein eigener App Store dagegen nicht.
Gurman beschreibt zwei Ausführungen: ein Tischmodell mit Lautsprecherfuß aus Metall und eine Variante zur Wandmontage. Für das Tischmodell nennt er die Farben Space Grau, Silber, Polarstern und Rosa. Die Wandversion soll auf Space Grau und Silber beschränkt bleiben. Das Tischmodell soll zudem besser klingen als der neue HomePod mini.
LG-Zubehör für die »Apple Home Collection«
Passend zu HomeView könnte Apple Zubehör aus einer »Apple Home Collection« vorstellen. Laut Bloomberg hat Apple mit LG an mehreren Geräten gearbeitet. Dazu zählen eine kabelgebundene Videotürklingel, ein Türschloss, ein Thermostat und ein Temperatursensor. Hinzu kommen Kameras für innen und außen sowie eine Kamera mit Flutlicht.
Die Geräte sollen unter der Marke LG erscheinen und eng mit Apple Home zusammenarbeiten. Mehrere Modelle sollen Matter und Thread unterstützen. Beim Türschloss ist außerdem UWB für das automatische Entriegeln aus kurzer Entfernung vorgesehen.
Der Leaker pdfu berichtet über Funktionen, die das iPhone beim Annähern an ein Zubehörgerät anbietet. Beim Thermostat könnte etwa ein Hinweis in der Dynamic Island direkt zur Steuerung führen. Für Kameras und Türklingeln wäre ein schneller Zugriff auf das Kamerabild möglich.
HomePod mini: Neuer Chip und neue Farben
Beim HomePod mini wird vor allem eine Erneuerung im Inneren erwartet. Gurman nennt den S10 aus der Apple Watch Series 10 als Nachfolger des bisherigen S5. Äußerlich soll der kleine Lautsprecher weitgehend unverändert bleiben.
Siri AI dürfte die wichtigste Neuerung werden. Der HomePod mini soll Sprachsteuerung und Musik im Zusammenspiel mit HomeView in weitere Räume bringen. Für die KI-Verarbeitung dürfte er auf ein geeignetes Gerät in der Nähe angewiesen sein.
Auch Apples N1-Funkchip mit Wi-Fi 7 wird erwartet. Gurman nennt Grün, Rosa, Blau, Weiß und Mitternacht als Farben.
Apple TV 4K: Mehr Leistung und eine leichter auffindbare Fernbedienung
Das neue Apple TV 4K soll vom A15 Bionic auf den A19 wechseln. Zusammen mit mehr RAM dürfte das Siri AI und aufwendigere Spiele ermöglichen. Hinzu kommt voraussichtlich der N1 mit Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und Thread.
Apple testet laut Gurman auch eingebaute Mikrofone für die direkte Ansprache von Siri. Eine überarbeitete Siri Remote könnte einen Lautsprecher erhalten. Damit ließe sich die Fernbedienung über einen Signalton leichter wiederfinden.
Vorstellung in New York ab 15 Uhr
Apple lädt heute zu einer »Apple Experience« nach Tribeca in New York ein. Journalisten und YouTube-Creator wie Marques Brownlee sollen die Geräte dort ausprobieren können. Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr deutscher Zeit.
Zu diesem Zeitpunkt dürften auch Pressemitteilungen im Apple Newsroom erscheinen, möglicherweise begleitet von kurzen Produktvideos. Gurman erwartet eine Online-Videopräsentation. Eine lange Keynote im üblichen Format zeichnet sich dagegen nicht ab. Anschließend sind erste Eindrücke, Fotos und Videos der eingeladenen Teilnehmer zu erwarten.
Die Auslieferung erfolgt voraussichtlich gestaffelt. Gurman nennt den 30. Oktober für HomePod mini und Apple TV 4K. HomeView soll etwa Mitte November folgen. Das Zubehör von LG wird frühestens später in diesem Jahr erwartet.
Mac-TV sendet live ab 19 Uhr
Wir beginnen unsere Sendung wie gewohnt um 19 Uhr. Um diese Uhrzeit dürften die wesentlichen Informationen bereits vorliegen, sodass wir sie diskutieren können.
Für die iPhone-Duo-Vorbestellung werden nun konkrete Zahlungswege genannt: vollständige Zahlung, eine Finanzierung mit Apple Card und das Apple Upgrade Program.
Auch mögliche Angebote von Mobilfunkanbietern gehören zu den genannten Optionen. Welche dieser Zahlungswege in Deutschland verfügbar sind, geht aus den Angaben nicht hervor.
Ursprünglicher Bericht vom 12. Oktober 2026, 18:30 Uhr
Apple hat die Vorbereitung für iPhone-Duo-Vorbestellungen freigeschaltet: Wer seine Angaben hinterlegt, soll die Bestellung zum Start mit wenigen Fingertipps absenden können.
Die Vorbereitung ist in Apples Onlineshop und in der Apple-Store-App verfügbar. Dort lassen sich Farbe, Speicher und Mobilfunkanbieter vorab auswählen. Auch Zubehör, AppleCare+, eine mögliche Inzahlungnahme und die Zahlungsart können Interessierte festlegen. Liefer- und Rechnungsadresse lassen sich ebenfalls hinterlegen.
Die Vorbereitung ist noch keine Bestellung. Zum Vorbestellstart am 16. Oktober um 14 Uhr deutscher Zeit müssen Interessierte ihre Bestellung absenden. Der Verkaufsstart ist für den 23. Oktober vorgesehen.
Über den geplanten Start der Vorbereitung und die Bestelltermine hatten wir bereits berichtet. Neu ist, dass die Funktion jetzt zur Verfügung steht. Apple hat das iPhone Duo im September als faltbares iPhone mit einem Außen- und einem Innendisplay vorgestellt.
Mark Gurman schätzt, dass das kommende OLED-iPad mini in den USA knapp 799 US-Dollar kosten könnte.
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Das wären rund 200 US-Dollar mehr als der derzeitige US-Einstiegspreis von 599 US-Dollar. Gurman nennt die 799 Dollar als eigene Schätzung, nicht als angekündigten Preis von Apple.
Für den Euroraum liegt eine separate Schätzung bei mindestens 899 Euro, eher aber 949 Euro. Diese Zahlen stammen nicht von Gurman und sind keine direkte Umrechnung seiner Dollar-Prognose.
Dass das nächste iPad mini ein OLED-Display erhalten soll und teurer werden könnte, war bereits Thema unserer früheren Berichte. Neu ist, dass Gurman seine Preiserwartung nun beziffert. Die derzeitige Generation kam in Deutschland 2024 ab 599 Euro auf den Markt. Dieser Einführungspreis ist nicht der aktuelle deutsche Verkaufspreis.
Apples geplanter Home Hub soll keinen App Store für Drittanbieter-Apps bieten. Zugleich ist eine Zubehörreihe mit Produkten von LG und Schneider Electric im Gespräch.
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Nach Angaben von Mark Gurman sollen auf der Zentrale ausgewählte Apple-Apps laufen. Für weitere Anwendungen wäre dagegen kein eigener App Store vorgesehen.
Die geplante „Apple Home Collection“ soll vernetztes Zubehör umfassen, das LG und Schneider Electric gemeinsam mit Apple entwickeln. Genannt werden eine Türklingel, ein Türschloss, ein Thermostat und Temperatursensoren. Hinzu kommen Sicherheitskameras für innen und außen sowie eine Kamera mit Flutlicht. LGs Produkte sollen frühestens später in diesem Jahr ausgeliefert werden.
Auch zu den beiden Bauformen gibt es neue Details: Das Tischmodell soll besser klingen als der HomePod mini. Für die Wandversion ist eine flache, quadratische Wandplatte vorgesehen.
Über den Namen HomeView und die beiden Bauformen hatten wir bereits berichtet. Die Vorstellung wird für den 13. Oktober erwartet, die Auslieferung der Zentrale etwa Mitte November. Die Marke HomeView wurde laut einer weiteren Meldung im vergangenen Jahr über Home Operations Suite LLC registriert. Ob Apple hinter dieser Gesellschaft steht, ist nicht abschließend geklärt.
Wer das iPhone Duo vor dem Kauf ausprobieren möchte, soll in ausgewählten Apple Stores viel Gelegenheit dazu bekommen: Für den Store an der Fifth Avenue in New York sind mehr als 150 Vorführgeräte geplant.
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Nach Angaben von Mark Gurman bei Bloomberg soll das Apple Park Visitor Center knapp 100 Geräte erhalten. Für die Stores an Chicagos Michigan Avenue, in The Grove in Los Angeles und an Manhattans Upper West Side sind jeweils etwa 30 bis 40 vorgesehen. Kleinere Stores sollen im Schnitt rund 20 Vorführgeräte bekommen.
Die meisten Apple Stores sollen einen zusätzlichen Präsentationstisch für das iPhone Duo aufstellen. Ein neuer Ausstellungsaufbau soll zeigen, wie sich das Gerät öffnen und schließen lässt. In den Seitenbereichen der Stores sollen Besucher zudem Geräte ohne Sicherungsleine ausprobieren können, etwa im StandBy-Modus. Für die Tische hat Apple laut Gurman einen MagSafe-Ständer entworfen. Er bietet Platz für ein geöffnetes iPhone Duo und zwei herkömmliche iPhones.
Gurman zufolge hat Apple inzwischen genug Geräte für den Verkaufsstart im Oktober auf Lager. Vor etwa zwei Monaten habe Apple wegen Produktionsengpässen noch einen Start erst im späteren November erwogen. Zum Marktstart dürfte das Angebot dennoch begrenzt bleiben. Über Schwierigkeiten bei der Endmontage sowie bei Displays und Scharnieren hatten wir Ende September berichtet.
Apple hat das iPhone Duo am 9. September vorgestellt. Vorbestellungen beginnen am 16. Oktober, der Verkauf startet am 23. Oktober.
Apples Smart-Home-Zentrale soll unter dem Namen HomeView etwa Mitte November ausgeliefert werden – rund einen Monat nach der erwarteten Vorstellung am 13. Oktober.
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Den Namen und den Auslieferungszeitraum nennt Mark Gurman in seinem Newsletter Power On. Das Gerät soll als Smart-Home-Zentrale mit Display und A18-Chip dienen.
Auch zur Farbauswahl gibt es neue Angaben. Das Tischmodell soll in Space Grau, Silber, Polarstern und Pink angeboten werden; die Wandversion dagegen nur in Space Grau und Silber. Die Tischversion soll auf einer Lautsprecherbasis stehen.
Über die beiden Bauformen und den erwarteten Vorstellungstermin am 13. Oktober hatten wir bereits berichtet. Gurmans neue Angabe unterscheidet nun zwischen diesem Termin und der späteren Auslieferung.
Der neue HomePod mini soll am 30. Oktober an Kunden ausgeliefert werden und in die Geschäfte kommen. Das berichtet Mark Gurman von Bloomberg.
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Am selben Tag soll laut Gurman auch das neue Apple TV 4K an Kunden ausgeliefert werden und im Handel eintreffen.
Für den HomePod mini nennt Gurman zudem den S10-Chip. Das bisherige Modell verwendet den S5. Der konkrete Chip ergänzt die bereits erwartete Leistungssteigerung.
Die Vorstellung des neuen HomePod mini und des Apple TV wurde bereits für den 13. Oktober erwartet. Der nun genannte Termin betrifft dagegen die Auslieferung und den Verkaufsstart.
Apple hat laut Mark Gurman Mikrofone im nächsten Apple TV 4K und eine Siri Remote mit Lautsprecher getestet. Ob beide Funktionen ins fertige Gerät kommen, ist offen.
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Die eingebauten Mikrofone würden Siri-Anfragen direkt an der Streamingbox ermöglichen. Nutzer müssten dafür nicht mehr in die Fernbedienung oder zu einem gekoppelten HomePod sprechen. Der getestete Lautsprecher soll die Siri Remote leichter auffindbar machen.
Gurman erwartet außerdem den regulären A19-Chip für das neue Apple TV 4K. Im Modell von 2022 steckt ein A15. Als Verkaufsstart nennt er den 30. Oktober.
Bisherige Berichte hatten bereits eine überarbeitete Siri Remote und eine Vorstellung am 13. Oktober in Aussicht gestellt. Bei der Chipwahl blieb zuletzt noch offen, ob Apple den A19 oder den A19 Pro einsetzen würde.
Gerüchte über ein MacBook Pro mit OLED-Display in 14 und 16 Zoll machen die Bildschirmtechnik wieder spannend. Vom iPhone und iPad Pro kennen viele bereits das tiefe Schwarz. Doch auf einem großen Arbeitsbildschirm zählen auch andere Stärken und Grenzen.
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OLED erzeugt das Licht selbst
OLED steht für „Organic Light Emitting Diode“, also organische Leuchtdiode. „Organisch“ bezeichnet hier Materialien auf Kohlenstoffbasis.
Dünne Schichten dieser Stoffe liegen zwischen Elektroden. Fließt Strom, treffen in der Leuchtschicht negative und positive Ladungsträger zusammen. Dabei entsteht Licht.
Jeder Bildpunkt lässt sich einzeln in seiner Helligkeit steuern. Rote, grüne und blaue Teilpixel bilden die Farben. Für Schwarz bleiben die entsprechenden Leuchtelemente aus. Es muss also kein Licht nachträglich abgeblendet werden. Das ermöglicht den hohen Kontrast, den Apple seit dem iPhone X mit OLED nutzt.
Weil die Hintergrundbeleuchtung entfällt, kann das Display dünner ausfallen. Auch schnelle Helligkeitswechsel gehören zu den Stärken. Beim iPad Pro mit M4 nennt Apple eine Steuerung der Pixel in weniger als einer Millisekunde.
LCD regelt Licht von hinten
Ein LCD erzeugt sein Licht dagegen nicht selbst. Hinter dem Bildschirm sitzen LEDs als Lichtquelle. Davor regeln elektrisch gesteuerte Flüssigkristalle zusammen mit Polarisationsfiltern, wie viel Licht hindurchgelangt. Farbfilter erzeugen die roten, grünen und blauen Anteile.
Das funktioniert ähnlich wie Millionen winziger Lichtventile. Vollständig dicht schließen sie allerdings nicht. Deshalb kann Schwarz bei eingeschalteter Beleuchtung leicht grau wirken.
Mini-LED verbessert diese Beleuchtung, ändert aber das LCD-Prinzip nicht. Apple führte die Technik 2021 beim MacBook Pro in 14 und 16 Zoll ein. Kleine LEDs beleuchten getrennt steuerbare Zonen. Dunkle Bildbereiche erhalten weniger Licht, helle entsprechend mehr.
Eine Zone umfasst jedoch viele Pixel. Steht etwa ein heller Untertitel vor schwarzem Hintergrund, kann seine Umgebung mit aufgehellt werden. Dieser Lichtsaum heißt „Blooming“. OLED vermeidet den durch solche Beleuchtungszonen verursachten Effekt, weil jeder Bildpunkt seine eigene Lichtquelle ist.
Das iPad Pro zeigt den nächsten Schritt
Ein besonders interessantes Vorbild für ein großes OLED-Display ist das iPad Pro mit M4 von 2024. Apple verwendet hier Tandem-OLED. Dabei liegen zwei lichtemittierende OLED-Strukturen übereinander, deren Licht sich addiert. Es sind keine zwei getrennt sichtbaren Bildschirme.
So erreicht das iPad Pro bis zu 1.000 Nits über die gesamte Bildschirmfläche. Bei HDR-Inhalten sind bis zu 1.600 Nits als Spitzenhelligkeit möglich. Nits sind die gebräuchliche Maßeinheit für die Leuchtdichte. Die Unterscheidung zählt: Einzelne helle Spitzlichter stellen andere Anforderungen als ein durchgehend weißer Bildschirm.
Laut LG Display kann die Tandem-Bauweise außerdem Lebensdauer und Effizienz gegenüber herkömmlichem OLED verbessern. Für einen Laptop sind das wichtige Eigenschaften. Eine helle Seite in Pages beansprucht das Display anders als ein Film mit dunklen Szenen.
Dunkle Oberflächen können Strom sparen
Bei OLED hängt der Strombedarf stark vom Bildinhalt ab. Schwarze Bereiche benötigen keine leuchtenden Pixel. Ein dunkler Modus kann deshalb den Verbrauch des Displays senken.
Eine weiße Webseite oder eine große Tabelle in Numbers lässt dagegen viele Teilpixel leuchten. OLED bedeutet somit nicht automatisch längere Akkulaufzeit bei jeder Arbeit. Paneltechnik, Helligkeit und Bildinhalt entscheiden mit. Messwerte anderer OLED-Laptops lassen sich zudem nicht einfach auf ein künftiges MacBook übertragen.
Am Mac zählt auch die Alterung
OLED-Leuchtelemente altern mit der Nutzung. Werden bestimmte Bereiche dauerhaft stärker belastet, können sichtbare Spuren entstehen. Solches „Burn-in“ ist von einem vorübergehenden Nachbild zu unterscheiden.
Am Mac verdienen deshalb feste Elemente wie Menüleiste, Dock und Werkzeugleisten besondere Aufmerksamkeit. Sie bleiben häufig lange an derselben Stelle. Beim iPhone überwacht Apple die Nutzung einzelner Pixel und passt deren Helligkeit anhand von Kalibrierungsdaten an. Das verringert sichtbare Einbrenneffekte.
Der mögliche OLED-Wechsel wäre vor allem bei dunklen Filmszenen, Fotos und feinen hellen Details sichtbar. Das iPad Pro zeigt bereits, wie Apple hohe Helligkeit und präzisen Kontrast auf größerer Fläche verbindet. Für den Mac-Alltag wären daneben die Helligkeit heller Arbeitsflächen, der Energiebedarf und die Haltbarkeit entscheidend.
Fazit
Ein OLED-Display hat beim MacBook Pro durch die bisher bereits sehr guten Displays eine harte Konkurrenz. Nicht in allen Szenarien ist der Unterschied groß, beispielsweise beim Berarbeiten von Office-Dokumenten oder beim Surfen durchs Web. Aber bei der Darstellung von Fotos und Videos ist der Vorteil von OLED deutlich. Das liegt vor allem an den tiefen Schwarzwerten und der scharfen Abgrenzung zu benachbarten hellen Bereichen. Entsprechend werden manche Anwender begeistert reagieren; andere werden mit den Schultern zucken.
Intime Fotos, erotische Webseiten oder vertrauliche Chats: Welche dieser Geheimnisse könnten Apple zugänglich sein? Viel hängt davon ab, welche Kopien in iCloud landen. Mit wenigen Einstellungen lässt sich der Schutz deutlich verbessern.
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Verschlüsselt heißt nicht immer vor Apple geschützt
Vielleicht habt Ihr Euch schon gefragt, ob Eure privaten Vorlieben auch vor Apple verborgen bleiben. Bei Fotos und Nachrichten lautet die Antwort oft: Es kommt auf Eure Einstellungen an.
Dieser Artikel betrachtet Apples Zugriff auf Eure eigenen Daten und Cloud-Kopien. Gemeint ist die technische Möglichkeit, Inhalte zu lesen. Daraus folgt nicht, dass Apple Eure Fotos oder Chats tatsächlich durchliest.
Apple verschlüsselt private iCloud-Daten bei der Übertragung und auf seinen Servern. Im Standardschutz behält Apple jedoch für viele Inhalte die nötigen Schlüssel. Dazu gehören Fotos, Dateien in iCloud Drive und Gerätebackups.
Der optionale „Erweiterte Datenschutz für iCloud“ schützt diese Inhalte Ende zu Ende. Apple fehlt dann der Schlüssel zum Entschlüsseln. Einige Daten sind bereits ohne diese Option so geschützt.
Der Grund dafür, dass nicht alle Daten komplett geschützt sind, liegt meist an zwei Gründen: Erstens an einer historisch gewachsenen Technologie, die es nicht vorsieht (etwa Email). Zweitens als letzte Rettungsmöglichkeit, wenn Daten verloren gingen und aus einem Backup restauriert werden müssen.
Gehen wir die wichtigsten Anwendungen durch.
Safari: Verlauf geschützt, Lesezeichen lesbar
Der über iCloud synchronisierte Safari-Verlauf ist Ende zu Ende verschlüsselt. Das gilt auch für offene iCloud-Tabs und Tabgruppen. Apple kann diese Inhalte nicht entschlüsseln.
Anders sieht es bei Euren Lesezeichen aus. Im Standardschutz kann Apple die in iCloud gespeicherten Lesezeichen lesen. Ein gespeicherter Link zu einer erotischen Webseite könnte also eine private Vorliebe verraten. Erst der erweiterte Datenschutz schützt auch diese Links Ende zu Ende.
Beim privaten Surfen speichert Safari besuchte Seiten nicht im Verlauf. Private Tabs werden zudem nicht über iCloud zwischen Euren Geräten synchronisiert.
Das bedeutet allerdings nicht, dass Safari niemals Informationen an Apple sendet. Für Suchvorschläge können Suchanfragen übermittelt werden. Laut Apple werden diese nicht mit Eurem Apple Account verknüpft.
Auch die eingebaute Webseitenübersetzung verdient Aufmerksamkeit. Wenn Ihr sie verwendet, erhält Apple den Seiteninhalt zur Übersetzung. Außerhalb des privaten Surfens wird zusätzlich die Webseitenadresse übertragen. Apple ordnet diese Daten laut eigener Erklärung nicht Eurem Account zu. Den Inhalt verwirft Apple nach der Übersetzung. Die Adresse kann bis zu fünf Jahre gespeichert bleiben.
Fotos: Auch ausgeblendete Bilder können in iCloud landen
Ist iCloud Fotos aktiviert, werden Eure Bilder und Videos in der Cloud gespeichert. Im Standardschutz kann Apple diese Inhalte entschlüsseln. Das gilt unabhängig davon, ob ein Bild eine Landschaft oder eine intime Aufnahme zeigt.
Ein ausgeblendetes Foto erhält gegenüber Apple keinen zusätzlichen Schutz. Das Album „Ausgeblendet“ verändert die Sichtbarkeit in der Fotos-App. Bei aktivem iCloud Fotos werden auch diese Bilder synchronisiert.
Mit erweitertem Datenschutz sind die Bildinhalte in iCloud Fotos Ende zu Ende geschützt. Apple kann sie dann nicht entschlüsseln.
Ein häufiger Irrtum betrifft das Abschalten von iCloud Fotos. Auf iPhone und iPad können die Bilder anschließend stattdessen im Gerätebackup landen. Ist dieses Backup nur durch den Standardschutz gesichert, kann Apple die darin enthaltenen Fotos entschlüsseln.
Ihr müsst deshalb sowohl die Fotosynchronisierung als auch das Backup prüfen. Allein das Abschalten einer der beiden Funktionen garantiert keine ausschließlich lokale Speicherung.
Screenshots: Auf dem Gerät heißt nicht nur auf dem Gerät
Ein tatsächlich ausschließlich lokal gespeichertes Bild steht Apple nicht automatisch zur Verfügung. Entscheidend ist, ob eine zusätzliche Kopie in iCloud entsteht.
Auf dem Mac kann etwa ein Screenshot auf dem Schreibtisch automatisch hochgeladen werden. Das geschieht, wenn „Schreibtisch“ und „Dokumente“ mit iCloud Drive synchronisiert werden. Eine im Finder sichtbare Datei kann daher zugleich eine Cloud-Kopie besitzen.
Auf iPhone und iPad folgt ein in der Fotomediathek gespeicherter Screenshot den Regeln für andere Fotos. Bilder in anderen Apps können über deren Cloud-Speicherung oder über das Gerätebackup hochgeladen werden.
Prüft daher den Speicherort und die zugehörigen Einstellungen. Für Bilder in iCloud Drive gilt derselbe Unterschied zwischen Standardschutz und erweitertem Datenschutz.
iMessage: Der Chat ist geschützt, das Standardbackup kann ihn zugänglich machen
iMessage verschlüsselt Nachrichten beim Versenden Ende zu Ende. Apple kann die Unterhaltung auf diesem Weg nicht lesen.
Bei der aufbewahrten Nachrichtengeschichte kommt das Backup ins Spiel. Ohne „Nachrichten in iCloud“ können Eure Nachrichten direkt im Gerätebackup enthalten sein. Ein Standardbackup ist für Apple entschlüsselbar.
Verwendet Ihr „Nachrichten in iCloud“, wird die Unterhaltung separat synchronisiert. Das Standardbackup enthält dann eine Kopie des Schlüssels für diese Nachrichten. Darüber kann Apple auch auf die synchronisierte Nachrichtengeschichte zugreifen.
Mit erweitertem Datenschutz sind sowohl das Backup als auch der darin gesicherte Nachrichtenschlüssel Ende zu Ende geschützt. Apple kann die Inhalte dann nicht entschlüsseln.
WhatsApp: Die Verschlüsselung des Backups gesondert prüfen
Persönliche WhatsApp-Nachrichten sind beim Versenden ebenfalls Ende zu Ende verschlüsselt. Diese Verschlüsselung schützt jedoch nicht automatisch Eure Backups in iCloud.
WhatsApp bietet dafür eine eigene Option: „Ende-zu-Ende-verschlüsseltes Backup“. Ist sie aktiviert, können weder WhatsApp noch Apple dieses Chatbackup lesen. Die Funktion schützt auch die darin gesicherten Medien.
Zusätzlich solltet Ihr prüfen, ob WhatsApp im allgemeinen iPhone-Gerätebackup enthalten ist. WhatsApps eigener Backup-Schutz erstreckt sich nicht automatisch auf diese weitere Kopie. WhatsApp empfiehlt deshalb, die App aus dem Gerätebackup auszuschließen, wenn Ihr den eigenen verschlüsselten Backup-Schutz verwendet.
Speichert Ihr ein intimes WhatsApp-Bild zusätzlich in der Fotos-App, gelten dort die Regeln für Fotos. Der Schutz des Chats schützt diese Bildkopie nicht mit.
Letzte Rettung bei Katastrophen
Ein sehr wichtiger Grund, warum Apple überhaupt einen Schlüssel zum Aufschließen der (verschlüsselten) Backups behält, ist schlicht der Service, den die Kunden von Apple erwarten. Wenn der Kunde einen Schlüssel besitzt, kann er ein Backup laden und aufschließen. Aber wenn auch der Schlüssel verloren ging, ist das Backup verloren. Beispielsweise, wenn ein MacBook geklaut wurde oder die SSD defekt ist, sind auch die Schlüssel verloren, die dort gespeichert werden. Dann verliert der Anwender alle Daten. Die meisten Anwender werden wohl erwarten, dass sie genau für solche Fälle ein Backup haben. Normalerweise würde man erwarten, dass man sich mit Username oder Passwort authentifizieren kann und dann das Backup zurückspielen kann. Genau für diesen Fall muss Apple den Schlüssel speichern.
Apple bietet eine Option, bei der Apple keinen Schlüssel speichert. Dann ist man alleine dafür verantwortlich. Die Wiederherstellung kann über einen Gerätecode beziehungsweise ein Passwort, einen Wiederherstellungskontakt oder einen Wiederherstellungsschlüssel erfolgen. Deshalb verlangt Apple vor der Aktivierung dieser Option eine zusätzliche Wiederherstellungsmethode. Sind auch diese Möglichkeiten verloren, kann Apple die geschützten Inhalte nicht retten.
Diese Einstellungen sind entscheidend
Prüft zuerst unter Eurem Apple Account die iCloud-Einstellungen und den erweiterten Datenschutz. Diese Option schützt unter anderem Fotos, Dateien, Lesezeichen und Gerätebackups vor Apples Zugriff auf den Inhalt.
Seht anschließend nach, welche Daten tatsächlich hochgeladen werden. Dazu gehören iCloud Fotos, iCloud Drive und die Inhalte Eures Gerätebackups. Auf dem Mac ist außerdem die Synchronisierung von „Schreibtisch“ und „Dokumente“ wichtig.
Prüft in WhatsApp unter „Chats“ und „Chat-Backup“ den Ende-zu-Ende-Schutz des Backups. Kontrolliert zusätzlich, ob eine weitere WhatsApp-Kopie im Gerätebackup entsteht.
Der erweiterte Datenschutz verlangt eine zusätzliche Möglichkeit zur Wiederherstellung, etwa einen Wiederherstellungskontakt oder einen Wiederherstellungsschlüssel. Gehen alle Zugänge und Wiederherstellungsmöglichkeiten verloren, kann Apple die geschützten Inhalte nicht retten.
Zwei Grenzen bleiben: Bestimmte Metadaten sind Apple weiterhin zugänglich. Dazu zählen beispielsweise Zeitangaben und Dateigrößen. Gebt Ihr geschützte Daten für den Webzugriff über iCloud.com frei, erhält Apple außerdem vorübergehend die erforderlichen Schlüssel.
Die wichtigsten Fragen für Eure privaten Inhalte lauten deshalb: Wo liegen Kopien, und wer besitzt deren Schlüssel?
MagSafe, Apple Watch und bestimmte Modelle des Apple Pencil übertragen Energie ohne offene Ladekontakte. Dahinter steckt ein gemeinsames physikalisches Prinzip. Doch Apples Geräte unterscheiden sich beim Laden stärker, als ihre magnetischen Anschlüsse vermuten lassen.
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Zwei Spulen übernehmen die Arbeit
Im Ladegerät fließt Wechselstrom durch eine Spule und erzeugt ein sich ständig änderndes Magnetfeld. Dieses Feld erzeugt in einer zweiten Spule im Gerät eine elektrische Spannung. Die Elektronik wandelt den empfangenen Wechselstrom in Gleichstrom um und steuert damit das Laden des Akkus.
Das ist elektromagnetische Induktion. Die Energie stammt also aus dem Netzteil, nicht aus den Magneten, die das Gerät festhalten. Beim Pencil liefert das iPad die Energie.
Für eine gute Übertragung müssen die Spulen nahe beieinanderliegen und passend ausgerichtet sein. Abstand, Winkel und Form der Spulen beeinflussen, wie effizient das System arbeitet. Die Gehäuse dürfen dazwischenliegen, offene elektrische Kontakte sind nicht nötig.
Auch die Steuerung gehört dazu. Beim Ladestandard Qi sendet das Smartphone Signale an die Ladestation. So kann es die Energiezufuhr beeinflussen und bei vollem Akku beenden.
MagSafe macht die Ausrichtung bequem
Beim iPhone richtet MagSafe den Ladepuck magnetisch aus. Das hilft, die Spulen in einer günstigen Position zu halten. Die Magnete sind somit mehr als eine Halterung: Sie unterstützen auch eine effiziente Energieübertragung.
Apples Idee wirkt inzwischen über die eigenen Produkte hinaus. Das Wireless Power Consortium entwickelte das magnetische Ladeprofil von Qi2 auf Grundlage der von Apple eingebrachten MagSafe-Technik. Qi2 überträgt damit ein zentrales Merkmal von MagSafe in einen gemeinsamen Standard.
Die Ladeleistung hängt jedoch vom gesamten Aufbau ab. Apple nennt beispielsweise für das iPhone 17 bis zu 25 Watt. Dafür braucht es einen geeigneten MagSafe-Puck und ein kompatibles Netzteil mit mindestens 30 Watt. Die Spitzenleistung liegt nicht während des gesamten Ladevorgangs an.
Ein kleines Detail kann helfen: Apple empfiehlt, zuerst den Puck mit Strom zu verbinden und dann das iPhone aufzulegen. So kann das Ladegerät die verfügbare Leistung prüfen.
Die Apple Watch braucht ihr eigenes Lademodul
Auch die Apple Watch lädt induktiv. Ihr magnetischer Puck richtet sich an der Gehäuserückseite aus. Apple beschreibt das System ausdrücklich als geschlossen und frei von offenen Kontakten.
Das gleiche physikalische Prinzip bedeutet allerdings keine freie Austauschbarkeit. Eine gewöhnliche Qi-Ladefläche für Smartphones kann die Apple Watch nicht laden. Eine Station für mehrere Geräte braucht deshalb einen eigenen Ladebereich für die Uhr.
Apple empfiehlt eigene Ladegeräte oder Zubehör mit der Kennzeichnung »Made for Apple Watch«. Für die höchste Ladegeschwindigkeit spielen das Watch-Modell, das Ladekabel und das Netzteil zusammen. Ein älteres Kabel kann langsamer laden.
Eine nützliche Diagnose bietet watchOS 26 oder neuer. Unter »Batterie« kann die Meldung »Langsames Ladegerät« erscheinen. Sie weist darauf hin, dass sich der Ladevorgang mit geeigneterem Zubehör beschleunigen ließe.
Beim Pencil bedeutet magnetisch nicht immer kabellos
Der Apple Pencil Pro und der Pencil der zweiten Generation laden am magnetischen Anschluss eines kompatiblen iPads. Der Platz zur Aufbewahrung dient zugleich als Ladestelle. Das iPad übernimmt hier die Rolle des Energiegebers.
Beim Apple Pencil mit USB-C sieht die Befestigung ähnlich aus, erfüllt aber eine andere Aufgabe. Er haftet magnetisch am iPad, wird dort jedoch nicht geladen. Zum Laden und Koppeln braucht er ein USB-C-Kabel.
Auch der Pencil der ersten Generation lädt über eine Kabel- beziehungsweise Steckverbindung. Je nach iPad ist dafür ein Adapter nötig. Wer einen Pencil kauft, sollte deshalb die genaue Modellbezeichnung und die iPad-Kompatibilität prüfen.
Wärme setzt der Bequemlichkeit Grenzen
Bei der Energieübertragung entstehen Verluste, unter anderem als Wärme. Apple weist darauf hin, dass kabelloses Laden mehr Strom verbrauchen kann als Laden per Kabel. Die magnetische Ausrichtung hilft, die Übertragung zu verbessern, beseitigt die Verluste aber nicht vollständig.
Wird der iPhone-Akku zu warm, kann die Software das Laden oberhalb von 80 Prozent unterbrechen. Eine Ladepause ist daher nicht automatisch ein Defekt.
Induktives Laden verbindet Technik mit einem angenehmen Handgriff: auflegen oder andocken. Entscheidend bleibt das passende Zusammenspiel aus Gerät, Ladezubehör und Stromquelle.
Das neue Home Hub könnte wie ein moderner iMac G4 aussehen, glaubt man den gerüchten. Es hat offenbar ein annähernd quadratisches Display von sechs Zoll und einen polierten Metallfuß. Der Bildschirm lässt sich manuell neigen. Es soll ohne Akku auskommen und permanent per USB-C mit Strom versorgt werden. Hauptfunktionen sind Smart-Home-Steuerung, Kamerabilder und eine neue Siri-Intelligenz. Als Software ist wohl ein neues homeOS im Gespräch, das Widgets und angepasste Ansichten bietet. Das Gerät soll mehrere Profile, Gesichtserkennung und HomeKit-Integration unterstützen. Parallel sorgt das iPhone Duo für Gesprächsstoff, weil die obere Nano-Schicht des Innendisplays austauschbar ist. Wird die Lösung im Alltag langlebig und praktisch genug sein?
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Sicherheit am Mac! Wir behandeln heute zwei Fragen: Kann und sollte man als Einzelanwender mit dem Administrator-Konto arbeiten, und wie kontrolliert man, welche Apps auf persönliche Dateien und Nachrichten zugreifen. Viele Nutzer glauben, ein Standardkonto sei zwingend nötig. Wir erklären, warum macOS mehrere Schutzschichten bietet und wann ein Zweitkonto wirklich sinnvoll ist. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Umgang mit App-Berechtigungen, inklusive des besonders weitreichenden Festplattenzugriffs und der angekündigten strengeren Kontrollen. Apple will diesen Zugriff nun einschränken, auf Reaktion auf die neuen KI-Agenten. Ist das gut oder schlecht?
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Die Die-Fotos des A20 Pro zeigen erstmals klar, wie Apple RAM und Prozessor räumlich neu anordnet. Der Arbeitsspeicher sitzt nun neben dem Die statt direkt darauf zu liegen. Dadurch kann die Vapor Chamber direkt und flächig auf dem Die anliegen. Wärme entweicht schneller und die Komponenten bleiben länger kühl. Außerdem liegt der Prozessor jetzt außen am Logic Board und nicht mehr im inneren Sandwich. Diese Änderungen reduzieren Wärme-stau deutlich und ermöglichen längere, stabile Höchstleistung. Für besonders dünne Geräte ist das ein wichtiger Kompromiss zwischen Platz und Kühlung. Wie wirken sich diese Änderungen konkret auf Akkulaufzeit, Drosselung und Alltagsperformance aus?
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Eine spannendes Katz-und-Maus-Spiel spielt sich derzeit zwischen Apple und (vermutlich) dem FBI und ähnlichen Behörden ab. Apple will verhindern, dass iPhones ausgelesen werden können, wenn der Besitzer es nicht gestattet. Daraufhin haben einige Firmen sich darauf spezialisiert, Wege zu finden, wie man diese Sperren überwinden kann. Apple wiederum versucht, das mit immer neuen Tricks zu verhindern.
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Zunächst die aktuelle Nachricht, dann die Hintergründe: Einer Firma soll es gelungen sein, Apples Barrieren zu überwinden. Der Trick besteht darin, einen automatischen Neustart des iPhones zu verhindern. Diese Technologie wird GrayKey genannt.
Das Ziel besteht darin, den Zustand eines iPhones für eine spätere Untersuchung zu sichern. Es geht also darum, dass sich der Zustand eines iPhones nicht verändert, bis man es genauer untersuchen konnte. Es geht also nicht darum, direkt die Daten auszulesen. Sondern es geht erst mal nur darum, dass sich das Gerät nicht weiter verändert, und dass keine weiteren Sperren aktiviert werden. So könnten Ermittler auf die nötige Genehmigung zur Auswertung warten, ohne den leichter zugänglichen Zustand zu verlieren.
Eine dieser Sperren wird automatisch aktiviert, wenn das iPhone neu startet. Wenn das iPhone neu startet, muss es erst entsperrt werden. Erst dann können die Daten gelesen werden. Wenn es jedoch neu startet, ohne dass der Anwender es entsperrt, können die Daten nicht gelesen werden. Es reicht also aus, dass ein iPhone neu startet.
Nun soll es angeblich gelungen sein, dass man die Daten trotz eines Neustart lesen kann. Diese Technologie hat den Namen GrayKey.
Was ist der Hintergrund? Seit iOS 18.1 startet ein iPhone nach 72 Stunden ohne erneute Entsperrung automatisch neu. Entscheidend ist die letzte Entsperrung, nicht die letzte Berührung des Displays. Laut Magnet Forensics gab es den Mechanismus bereits in iOS 18.0, damals mit einer Frist von sieben Tagen. Apple hat es dann auf drei Tage verkürzt.
Wie funktioniert das? Es geht um die Schlüssel, die das System benötigt, um die verschlüsselten Daten lesbar zu machen. Nach einem Neustart befindet sich das iPhone zunächst im Zustand „Before First Unlock“, kurz BFU. Erst die Eingabe des Gerätecodes macht bestimmte Schlüssel wieder verfügbar. Danach spricht man von „After First Unlock“, kurz AFU. Das iPhone kann dabei längst wieder gesperrt sein. Es geht hier also nur um den ersten »Unlock« nach einem Neustart. Dieser erste »Unlock« ist besonders geschützt. Wir können das: Nach einem Neustart muss man seinen Passcode eintippen. Danach kann man es per FaceID entsperren.
Schauen wir uns das im Detail an. Was genau passiert da? Wenn man das iPhone sperrt (also kein Neustart), werden manche Schlüssel komplett entfernt, bis man sie per FaceID oder Passcode wieder erzeugt. Das ist aber nicht bei allen Schlüsseln der Fall. Nicht alle Schlüssel werden entfernt. Einige Schlüssel bleiben verfügbar, damit Apps auch im Hintergrund auf ihre Daten zugreifen können. Nur so bleibt das iPhone im Netz verfügbar. Das ist also die Situation beim normalen Sperren, nicht beim Neustart.
Beim Neustart entfernt iOS sensible Schlüssel und zusätzlich vorübergehende Daten aus dem Speicher, die dort vielleicht noch von einer früheren benutzung herumliegen. Die forensische Werkzeuge der Ermittler können also weder auf die SSD zugreifen, noch finden sie alte Daten im RAM. Das ist also die Situation nach einem Neustart. Apple löscht die Schlüssel und zusätzlich die sensiblen Daten aus dem RAM.
Für Ermittler entsteht damit Zeitdruck. Bis ein sichergestelltes iPhone im Labor untersucht wird, können mehrere Tage vergehen. Transport, ein Rückstau im Labor oder eine fehlende Genehmigung können die Untersuchung verzögern. Die Forensikbehörde von Virginia warnte ihre Ermittler deshalb im Februar 2025 ausdrücklich vor dem automatischen Neustart.
Der Konflikt um solche Zugriffe reicht deutlich weiter zurück. Schon 2016 wehrte sich Apple gegen eine Forderung des FBI nach einer speziell veränderten iOS-Version. Apple hatte einen simplen Mechanismus, der verhindern sollte, dass man endlos oft seinen Passcode eintippen kann. Dadurch konnte das FBI keine Methoden anwenden, die nacheinander alle möglichen Passcode durchprobiert haben. Apple hat das aktiv verhindert. Damals gab es einen großen Streit zwischen Apple und dem FBI, der in den amerikanischen Medien große Beachtung fand.
Apple warnte damals vor den Folgen einer solchen Hintertür für die Sicherheit aller Nutzer. Apple sagte damals, dass es nicht möglich sei, eine solche Hintertür einzubauen, die nur von ehrlichen Menschen verwendet wird. Apple sagte damals, wenn es eine Hintertür gibt, werden die Spitzbuben sie auch finden. Deswegen darf man sie nicht einbauen. Wenn die Hintertür jemals gefunden wird, sind alle iPhones von allen Kunden unsicher. Und vielleicht findet man gar nicht heraus, ob diese Hintertür gefunden wurde oder nicht.
Die Firma »Magnet Forensics« hat seine GrayKey-Technik bereits im März 2025 vorgestellt. Damals warb der Hersteller damit, den Neustart-Timer überwinden zu können. Neu ist der Bericht über ddie Wirkung über Neustarts hinaus. Wie genau GrayKey diese Wirkung erreicht, erklärt es laut der Recherche nicht.
Jetzt ist Apple dran, um den nächsten Zug zu machen.
macOS bringt mit XProtect einen eigenen Schutz gegen Schadsoftware mit. Er blockiert gefährliche Programme und kann auch Infektionen beseitigen. Das geschieht weitgehend im Hintergrund, ohne dass Anwender einen Virenscanner installieren müssen.
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Was ist XProtect?
XProtect gehört fest zu macOS. Der Name steht heute für mehrere Funktionen zur Erkennung und Bekämpfung von Schadsoftware. Dazu zählt auch XProtect Remediator, der bereits vorhandene Infektionen aufspürt. XProtect schützt damit sowohl vor dem Start gefährlicher Software als auch nach einer Infektion. Eine technische Untersuchung von FFRI Security beschreibt dieses Zusammenspiel.
Wie passt XProtect zu den anderen Schutzfunktionen?
macOS setzt auf mehrere Schutzschichten. Gatekeeper prüft beim Öffnen heruntergeladener Apps unter anderem deren Herkunft und Unversehrtheit. Dazu kommt Apples Notarisierung: Entwickler reichen ihre Software bei Apple zur Prüfung auf bekannte Schadsoftware ein. Eine Freigabe ist allerdings keine Garantie, dass eine App dauerhaft harmlos bleibt.
Während Gatekeeper den Zugang kontrolliert, sucht XProtect nach Schadsoftware und kann gegen bestehende Infektionen vorgehen. Weitere Funktionen begrenzen die Möglichkeiten laufender Programme. Apps aus dem App Store laufen in einer Sandbox, die ihren Zugriff einschränkt. Zugriffsrechte schützen etwa Kamera, Mikrofon und persönliche Dateien. Diese Aufgaben ergänzen sich. Eine App kann unerwünschtes Verhalten zeigen, obwohl sie die ersten Prüfungen bestanden hat. Apple erklärt Gatekeeper und den Schutz laufender Apps.
Wie erkennt XProtect Schadsoftware?
Ein wichtiger Baustein sind Signaturen. Damit sind Erkennungsregeln gemeint, die typische Merkmale von Schadsoftware beschreiben. XProtect verwendet dafür unter anderem YARA. Solche Regeln suchen beispielsweise nach bestimmten Texten oder Mustern im Programmcode. Sie müssen nicht auf eine einzige Datei passen. So lassen sich auch verwandte Varianten erkennen. Die YARA-Projektseite erläutert das Prinzip.
Apple nennt als Prüfanlässe den ersten App-Start, Änderungen an einer App und aktualisierte Signaturen. Erkennt XProtect bekannte Schadsoftware, blockiert es diese, verschiebt sie in den Papierkorb und informiert den Anwender. Apples Sicherheitsdokumentation beschreibt diese Prüfungen.
Was passiert bei einer bereits vorhandenen Infektion?
Dafür ist XProtect Remediator zuständig. Seine Prüfmodule suchen regelmäßig im Hintergrund nach bestimmten Schadprogrammen. Sie können gefundene Schädlinge entfernen und laufende schädliche Prozesse beenden. Dafür muss der Anwender die betroffene App nicht erneut öffnen. Die Untersuchung von FFRI Security zeigt, dass die Module gezielt gegen verschiedene Malware-Familien vorgehen.
Das Entfernen eines Schädlings macht bereits entstandenen Schaden allerdings nicht automatisch rückgängig. Gestohlene Daten bleiben gestohlen. Ein bestätigter Befall kann deshalb weitere Schritte erfordern, etwa das Ändern betroffener Passwörter.
XProtect enthält außerdem eine Verhaltenserkennung für unbekannte Schadsoftware. Apple nutzt die gewonnenen Erkenntnisse auch, um Erkennungsregeln und den Schutz von macOS zu verbessern. Quelle: Apple.
Hat Apple einen „Kill-Switch“?
Apple kann Entwicklerzertifikate widerrufen und zuvor freigegebene Apps nachträglich sperren. macOS erhält solche Sperrinformationen im Hintergrund. Gatekeeper kann dann einen weiteren Start verhindern. Parallel kann Apple neue XProtect-Regeln verteilen.
Als „Kill-Switch“ lässt sich das im weiteren Sinne bezeichnen. Es ist aber kein sofortiger Ausschalter für jeden laufenden Schädling. Sperrinformationen müssen den Mac erreichen und dort wirken. Für bestehende Infektionen kommt zusätzlich die Entfernung durch XProtect infrage. Apple beschreibt seine Reaktion auf neue Malware.
Kommen Updates auch ohne ein macOS-Update?
Ja. XProtect erhält neue Schutzdaten unabhängig von regulären macOS-Updates. Der Mac installiert die entsprechenden Hintergrundupdates standardmäßig automatisch. Dafür braucht er eine Internetverbindung. Ein Wechsel auf die nächste macOS-Version ist für solche Schutzdaten nicht grundsätzlich erforderlich. Apple erläutert die Hintergrundupdates.
Nach Apples Sicherheitsdokumentation prüft macOS standardmäßig täglich auf XProtect-Updates. Informationen über widerrufene Freigaben werden häufiger verteilt.
Diese Schutzdaten ersetzen jedoch keine Updates des Betriebssystems. Neue Erkennungsregeln schließen keine Sicherheitslücken in macOS oder in anderen Apps.
Muss der Anwender etwas tun?
XProtect muss weder installiert noch für jede Prüfung gestartet werden. Sinnvoll ist ein Blick in die Einstellungen für automatische Updates. Unter „Systemeinstellungen ? Allgemein ? Softwareupdate“ finden sich die Optionen hinter der Infotaste neben „Automatische Updates“.
In macOS Tahoe 26 heißt die passende Option „Systemdatendateien und Sicherheitsupdates installieren“. In manchen älteren Versionen lautet sie „Sicherheitsmaßnahmen und Systemdateien installieren“. Sie sollte eingeschaltet bleiben. Apple nennt die jeweiligen Bezeichnungen in seiner Anleitung zu Hintergrundupdates.
Auch macOS und die verwendeten Apps sollten aktuell bleiben. Warnungen vor Schadsoftware sind ein Anlass zur Prüfung, keine lästige Hürde beim Installieren.
Ist XProtect ein klassisches Antivirusprogramm?
Im Kern ja: Erkennen, Blockieren und Entfernen von Schadsoftware sind typische Aufgaben eines Antivirusprogramms. Apple bezeichnet XProtect entsprechend als eingebaute Antivirustechnik.
Die Bedienung unterscheidet sich jedoch von vielen separaten Virenscannern. XProtect arbeitet weitgehend unsichtbar. Klassische Schutzprogramme bieten oft manuell gestartete Prüfungen, Berichte und weitere Schutzfunktionen. Dazu können etwa Filter gegen Phishing gehören. Für den alltäglichen Gebrauch ist XProtect jedoch ausreichend. Gerade die Unabhängigkeit vom Anwender ist ein Vorteil, denn der Anwender könnte mit der Zeit nachlässig werden oder falsche Entscheidungen treffen.
Wer seinen Mac allein nutzt, kann mit dem bei der Einrichtung angelegten Admin-Konto arbeiten. Ein zusätzliches Standardkonto ist dafür nicht nötig. Die Sorge, jede App erhalte dadurch freie Hand über das ganze System, beruht auf einem Missverständnis.
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Ein Mac, ein Anwender, zwei Konten?
Der Rat klingt zunächst vernünftig: Ein Konto dient der Verwaltung, ein zweites dem täglichen Arbeiten. Das zweite Konto erhält weniger Rechte. So soll Schadsoftware keine gefährlichen Änderungen vornehmen können.
Für einen allein genutzten Mac ist diese Trennung jedoch keine notwendige Sicherheitsmaßnahme. macOS schützt das System und persönliche Daten auf mehreren Ebenen. Diese Schutzfunktionen wirken auch im Admin-Konto.
Gemeint ist hier der private Mac, dessen einziger Anwender zugleich sein Administrator ist. Für gemeinsam genutzte Computer oder verwaltete Firmen-Macs gelten andere Anforderungen.
Woher die Sorge kommt
Wer Windows XP erlebt hat, kennt das damalige Problem. Viele Anwender arbeiteten ständig mit einem Administratorkonto. Dadurch liefen auch ihre Programme mit weitreichenden Rechten. Eine schädliche Anwendung konnte diese Rechte unmittelbar nutzen.
Unter diesen Bedingungen hatte die Arbeit mit einem eingeschränkten Konto einen sehr nachvollziehbaren Zweck. Sie entzog den alltäglich gestarteten Programmen einen großen Teil ihrer Macht.
Microsoft änderte dieses Modell mit Windows Vista. Die Benutzerkontensteuerung ließ Programme zunächst mit eingeschränkten Rechten starten. Für administrative Vorgänge erschienen die bekannten Rückfragen. Bei einem Administrator genügte normalerweise eine Bestätigung. Ein Standardbenutzer musste die Zugangsdaten eines Administrators eingeben.
Die Erinnerung an Windows XP erklärt manche Sorge um das Admin-Konto am Mac. Dessen Bezeichnung allein sagt aber wenig darüber aus, welche Rechte ein gestartetes Programm tatsächlich erhält.
Administrator bedeutet nicht grenzenlose Macht
Bei der Einrichtung eines Macs entsteht zunächst ein Administratorkonto. Das ist Apples vorgesehener Ausgangspunkt für die Benutzung des Computers.
Ein Administrator darf Benutzerkonten verwalten und verschiedene Einstellungen des Systems ändern. Eine gewöhnlich gestartete App erhält dadurch jedoch nicht automatisch die höchsten Systemrechte.
Für bestimmte Eingriffe muss sie zusätzliche Rechte anfordern. Auch im Admin-Konto kann macOS dafür eine Bestätigung per Passwort oder Touch ID verlangen. Apple beschreibt diese Trennung ausdrücklich in seiner Entwicklerdokumentation.
Der Unterschied ist im Alltag entscheidend. Als Administrator angemeldet zu sein, bedeutet nicht, jede App mit uneingeschränktem Zugriff auf das Betriebssystem zu starten.
Auch Administratoren bleiben begrenzt
Apple hat den Schutz des Betriebssystems über die Jahre weiter ausgebaut. Die System Integrity Protection, kurz SIP, schützt wichtige Systembereiche vor Veränderungen. Sie beschränkt sogar Prozesse mit den höchsten Rechten.
Hinzu kommt das geschützte Systemvolume. Dort liegen die wesentlichen Bestandteile von macOS. Seit macOS Big Sur prüft das System deren Integrität zusätzlich mit kryptografischen Verfahren.
Ein normales Programm kann diese Schutzfunktionen nicht einfach durch seine Zugehörigkeit zu einem Admin-Konto überwinden. Die Anmeldung als Administrator schaltet sie nicht ab.
Gatekeeper prüft heruntergeladene Anwendungen. XProtect erkennt und entfernt bekannte Schadsoftware. Für Apps aus dem Mac App Store gelten zudem die Grenzen der Sandbox. Sie beschränkt, auf welche Daten und Funktionen eine App zugreifen darf.
Diese Schutzmechanismen ersetzen weder Updates noch einen aufmerksamen Umgang mit Software. Sie erklären aber, weshalb das Admin-Konto am Mac nicht dem alten Windows-XP-Modell entspricht.
Ein Standardkonto sperrt Schadsoftware nicht aus
Ein zweites Missverständnis betrifft die Installation von Programmen. Auch Standardbenutzer können Apps installieren, wie Apple in seiner Benutzerhilfe ausdrücklich erklärt.
Nicht jede Installation verändert geschützte Systembereiche. Software kann im eigenen Benutzerbereich arbeiten. Schadsoftware kann sich ebenfalls dort festsetzen, ohne dafür die höchsten Systemrechte zu benötigen.
Für persönliche Daten ist deshalb eine weitere Unterscheidung wichtig. Ein Standardkonto schützt nicht automatisch die Dokumente, die der angemeldete Benutzer selbst bearbeiten darf.
Eine schädliche App kann Daten gefährden, auf die sie bereits zugreifen darf. Dafür muss sie das Betriebssystem nicht verändern.
macOS begrenzt den Zugriff auf sensible Daten zusätzlich durch eigene Datenschutzfreigaben. Dazu gehören etwa Dokumente, Schreibtisch und bestimmte Funktionen anderer Apps. Diese Freigaben sollte man auch im Admin-Konto bewusst erteilen.
Zwei Konten ändern die Entscheidung nicht
Wer beide Konten selbst verwaltet, kennt auch beide Passwörter. Fordert ein Vorgang administrative Rechte an, lassen sich oft die Zugangsdaten des separaten Administrators eingeben. Ein vollständiger Kontowechsel ist dafür vielfach unnötig.
Das zusätzliche Konto kann eine hilfreiche Denkpause schaffen. Es nimmt seinem Besitzer jedoch nicht die Entscheidung ab, einer Installation oder Änderung zu vertrauen.
Wer einer schädlichen Anwendung administrative Rechte gewährt, kann dies auch aus einem Standardkonto heraus tun. Das ist besonders bei falschen Updates oder täuschend echten Passwortdialogen relevant.
Entscheidend bleibt daher der Anlass einer Freigabe. Eine unerwartete Passwortabfrage sollte nicht allein deshalb bestätigt werden, weil sie wie ein macOS-Dialog aussieht.
Was ein Standardkonto trotzdem leisten kann
Ein Standardkonto besitzt weniger Rechte. Es kann bestimmte Änderungen verhindern und den möglichen Schaden eines Angriffs begrenzen. Wer diese zusätzliche Begrenzung bewusst nutzen möchte, kann das tun.
Daraus folgt aber keine allgemeine Notwendigkeit für jeden privaten Mac. Ein einzelnes Admin-Konto ist eine vertretbare Wahl für den Alltag. Wer damit arbeitet, hat keine grundlegende Sicherheitsregel missachtet.
Ebenso wenig muss jemand eine bereits eingerichtete Trennung wieder abschaffen. Wichtig ist, ihren Nutzen realistisch einzuordnen. Sie bietet eine zusätzliche Begrenzung, aber keinen umfassenden Schutz vor Schadsoftware oder Datenverlust.
Worauf es im Alltag ankommt
Für den sicheren Betrieb lohnt es sich, die vorhandenen Schutzfunktionen konsequent zu nutzen:
• macOS und Apps aktuell halten. Automatische Sicherheitsupdates eingeschaltet lassen.
• Software aus verlässlichen Quellen beziehen und Schutzwarnungen bewusst prüfen.
• Passwörter und zusätzliche App-Berechtigungen nur bei nachvollziehbarem Anlass freigeben.
• FileVault aktivieren, um persönliche Daten bei Verlust oder Diebstahl zu schützen.
• Regelmäßig Backups anlegen, etwa mit Time Machine.
Ein allein genutzter Mac braucht vor allem einen gepflegten Sicherheitszustand und überlegte Freigaben. Wer das berücksichtigt, kann sein Admin-Konto auch zum Arbeiten verwenden. Ein zweites Konto muss nicht zur Pflichtübung werden.
System Integrity Protection, kurz SIP, bewahrt wichtige Teile von macOS vor unerlaubten Änderungen. Der Schutz arbeitet unauffällig im Hintergrund und gilt selbst für Prozesse mit Administratorrechten. Dadurch kann Schadsoftware zentrale Systemdateien nicht einfach manipulieren.
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Ein Passwort ist kein Freifahrtschein
Vor SIP besaß der root-Benutzer praktisch unbegrenzte Rechte auf einem Mac. Ein Installationsprogramm erhielt diese Rechte nach Eingabe eines Administratorpassworts. Anschließend konnte es Systemdateien und vorinstallierte Apps verändern oder überschreiben.
Das war bequem, schuf aber ein grundlegendes Risiko. Fehlerhafte oder schädliche Software konnte dieselben weitreichenden Rechte nutzen. Ein einziges bestätigtes Installationsfenster öffnete damit im schlimmsten Fall den gesamten Systembereich.
Apple führte SIP mit OS X El Capitan ein. Seitdem setzt der Kernel feste Sicherheitsregeln durch. Sie gelten für alle laufenden Prozesse, auch für Programme mit Administratorrechten. Das Passwort bleibt wichtig, hebt diese zusätzlichen Grenzen aber nicht auf.
Welche Bereiche SIP schützt
SIP beschränkt Schreibzugriffe auf zentrale Verzeichnisse wie /System, /usr, /bin, /sbin und /var. Auch die mit macOS gelieferten Apps stehen unter Schutz. Änderungen sind dort nur besonders berechtigten und von Apple signierten Prozessen erlaubt. Dazu gehören Apples Softwareupdates und Installationsprogramme.
Der Schutz endet nicht bei Dateien. SIP erschwert auch Eingriffe in laufende Systemprozesse. Andere Programme können sich nicht ohne Weiteres an diese Prozesse anhängen oder eigenen Code einschleusen. So verteidigt macOS nicht nur seinen Inhalt auf dem Laufwerk, sondern auch wichtige Abläufe während des Betriebs.
Auf Macs mit Apple-Chip ergänzt SIP weitere Schutzschichten. Der hardwarebasierte Kernel-Integritätsschutz bewahrt beispielsweise den Kernel im Arbeitsspeicher vor Veränderungen. Diese Techniken arbeiten gemeinsam, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben.
Was Anwender davon merken
Im normalen Alltag bleibt SIP nahezu unsichtbar. Apps aus dem App Store sind darauf ausgelegt. Auch aktuelle Software anderer Anbieter nutzt vorgesehene Orte wie /Programme, /Mediathek oder /usr/local. Persönliche Dateien und übliche Einstellungen bleiben selbstverständlich veränderbar.
Bemerkbar wird SIP meist nur bei älterer Software. Manche historischen Installationsprogramme erwarten Schreibzugriff auf geschützte Systemordner. Solche Programme können scheitern, teilweise deaktiviert werden oder ein Update benötigen. Das ist keine willkürliche Hürde. Es zeigt, dass die Software eine Grenze überschreiten möchte, die moderne Apps respektieren.
Auch besonders erfahrene Anwender sehen gelegentlich eine abgewiesene Aktion im Terminal. Selbst ein Befehl mit root-Rechten darf geschützte Bereiche nicht beliebig ändern. Für eigene Werkzeuge stehen weiterhin passende Verzeichnisse bereit. Das schafft eine klare Trennung zwischen macOS und Ergänzungen von Drittanbietern.
Eine starke Voreinstellung
SIP ist standardmäßig aktiv. Apple erlaubt das Abschalten nur über die Wiederherstellungsumgebung. Diese zusätzliche Hürde verhindert, dass laufende Software den Schutz unbemerkt entfernt. Für die Entwicklung bestimmter Treiber oder anderer systemnaher Komponenten kann eine vorübergehende Abschaltung nötig sein. Apple empfiehlt, SIP danach sofort wieder einzuschalten.
SIP ist kein einzelner Rundumschutz gegen jede Schadsoftware. Seine Stärke liegt in einer entscheidenden Grenze: Selbst ein Prozess mit hohen Rechten darf das geschützte Fundament von macOS nicht beliebig umschreiben. Das begrenzt mögliche Schäden und verbessert zugleich die Zuverlässigkeit des Systems.
Für Anwender ist das ein überzeugendes Sicherheitsprinzip. Der Mac bleibt flexibel, doch sein Kern erhält besonderen Schutz. Meist merkt man davon nichts – und genau darin liegt die Eleganz von SIP.
Die Taptic Engine ist Apples Spezialist für fühlbare Rückmeldungen. Ihr linear bewegtes Gewicht reagiert schneller und genauer als ein gewöhnlicher Vibrationsmotor. So entstehen kurze Klicks, deutliche Warnungen und sogar die Illusion mechanischer Tasten.
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Ein Gewicht statt einer Unwucht
Klassische Vibrationsmotoren drehen eine Masse, deren Schwerpunkt neben der Achse liegt. Diese Unwucht versetzt das gesamte Gerät in Schwingung. Der Motor muss jedoch erst hochdrehen und läuft anschließend etwas nach. Das Ergebnis eignet sich für längere Alarme, aber weniger für einen einzelnen, klaren Impuls.
Die Taptic Engine arbeitet nach einem anderen Prinzip. Sie ist ein linearer elektromagnetischer Aktor. In ihrem länglichen Gehäuse sitzt eine bewegliche Masse mit magnetischen Teilen. Eine Spule erzeugt ein Magnetfeld und beschleunigt die Masse entlang einer geraden Achse.
Federn führen die Masse zurück und halten sie von den Gehäusewänden fern. Ein Apple-Patent beschreibt dafür eine Welle, zwei Federn sowie Magnete mit entgegengesetzter Polarität. In neueren Geräten verwendet Apple zudem Wolfram. Das dichte Metall liefert viel Masse auf kleinem Raum.
Beschleunigt die Elektronik das Gewicht, wirkt die Gegenkraft auf das Gehäuse. Genau diesen kurzen Stoß spürt der Nutzer. Durch Richtung, Dauer und Stärke des Stroms kann Apple den Verlauf genau formen.
Warum die lineare Bauweise wichtig ist
Eine rotierende Unwucht erzeugt vor allem ein grobes Summen. Der lineare Aktor kann dagegen schnell einsetzen und rasch wieder verstummen. Das ermöglicht einzelne Schläge, kurze Folgen und länger anhaltende Muster.
Apple unterscheidet in Core Haptics zwischen kurzen Impulsen und kontinuierlichen Verläufen. Entwickler können Intensität und „Schärfe“ verändern. Ein weicher Hinweis fühlt sich dadurch anders an als ein präziser Klick.
Die feste Bewegungsrichtung hilft außerdem, die Energie gezielt ins Gehäuse einzuleiten. Das schafft deutlichere Rückmeldungen bei kleiner Auslenkung. Die Konstruktion braucht jedoch Platz und eine sehr genaue Abstimmung. Masse, Federn, Gehäuse und Ansteuerung müssen zusammenpassen. Sonst schwingt das System nach oder die Masse schlägt an.
Nicht jede Taptic Engine ist gleich
Apple verwendet den Namen für mehrere angepasste Konstruktionen. In iPhone und Apple Watch bewegt sich eine interne Masse. Im Force Touch Trackpad arbeitet der Aktor mit Kraftsensoren unter einer unbeweglich wirkenden Oberfläche. Er simuliert den mechanischen Klick, obwohl sich das Trackpad nur minimal bewegt.
Diese Verbindung aus Sensorik und Aktor ist entscheidend. Zuerst misst das Gerät eine Eingabe. Direkt danach erzeugt es den passenden Impuls. Stimmen Bild, Ton und Berührung zeitlich überein, wirkt eine rein digitale Bedienung erstaunlich mechanisch.
Vom Handgelenk ins iPhone
Apple stellte die Taptic Engine im September 2014 zusammen mit der ersten Apple Watch vor. Im Frühjahr 2015 kam sie zunächst in Force Touch Trackpads des MacBook Pro und MacBook auf den Markt. Kurz darauf folgte die Apple Watch.
Im Herbst 2015 brachte das iPhone 6s die Technik zusammen mit 3D Touch ins iPhone. Das Magic Trackpad 2 nutzte ebenfalls Force Touch und haptische Rückmeldung. Beim iPhone 7 erhielt die Taptic Engine 2016 eine neue Aufgabe: Sie simulierte den Druckpunkt des nun unbeweglichen Homebuttons.
Die Apple Watch Series 4 ergänzte 2018 fühlbare Rastpunkte für die Digital Crown. Seit iOS 13 können Entwickler über Core Haptics eigene Muster aus kurzen und kontinuierlichen Ereignissen bauen.
Apple veröffentlicht keine nummerierten Generationen der Taptic Engine. Statt eines klar benannten Nachfolgers gibt es daher gerätespezifische Revisionen. Sie unterscheiden sich bei Größe, bewegter Masse, Leistung und Einbauort. Das Grundprinzip blieb erhalten: Ein präzise gesteuerter linearer Impuls ersetzt die diffuse Vibration – und manchmal sogar ein mechanisches Bauteil.
Der neue M6-Chip kombiniert mehrere technische Schritte, die Leistung und Effizienz gleichzeitig steigern. Apple fertigt den Chip erstmals im 2-Nanometer-Verfahren und integriert drei verschiedene Kerntypen in den Basischip. Dadurch verteilt das System Lasten gezielter auf Super-, Performance- und Effizienzkerne. Auch die Grafik wächst und nutzt zwölf GPU-Kerne mit jeweils einem Neural Accelerator. Beim Mac mini fällt auf, dass der SSD-Speicher nun auf der Hauptplatine verlötet ist und das 256-GB-Modell deutlich niedrigere Spitzenraten als die 512-GB-Variante zeigt. Der Mac Studio mit M5 Ultra liefert sehr viel Rechen- und Speicherleistung. Welche Bedeutung haben diese Änderungen für Alltag, kreative Nutzer und lokale KI?
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watchOS 27.0.1 adressiert Berichte über spontane Neustarts bei bestimmten Apple-Watch-Modellen, und erste Nutzer meldeten danach Ruhe. Beim iPhone Duo stellt ein Kurzversuch die Frage, ob das seitlich platzierte Dock auch für Linkshänder praktikabel ist, denn die Bedienung bleibt im Alltag unklar. Wie gut lässt sich das breite Display bedienen? Wir zeigen dazu ein Video und einige Fotos. Meta präsentiert eine Kamera-freie Audio-Brille, ein handliches KI-Gadget und eine VR-Brille mit externem Rechenkern für die Hosentasche. Speziell die VR-Brille sieht interessant aus. Ist Meta hier auf einem besseren Weg als Apple?
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Codefunde legen nahe, dass das nächste Basis-iPad mit A19-Chip und 8 GB RAM ausgestattet ist. Damit hätte das Modell mehr Leistungsreserven und erfüllt Voraussetzungen für neue KI-Funktionen, auch wenn manche Dienste regional begrenzt sein könnten. Zugleich nennt der Code einen N1-Chip für modernes WLAN, Bluetooth und Thread sowie ein C1X-Modem für 5G. Beim iPad mini deutet die Software auf einen A20 Pro und eine frontseitige Kameraposition im Querformat hin, ergänzt durch Hinweise auf OLED und bessere Lautsprecher. Das iPhone 18 Pro versteckt die Infrarotkamera unter dem OLED, kombiniert mit spezieller Bildverarbeitung. Außerdem tauchen HomePod mini in Grün und Pink sowie ein neues Apple TV 4K auf. Welche Neuerungen sind relevant?
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macOS Golden Gate 27 läuft erstmals nur auf Macs mit Apple-Chip. Zugleich endet die Unterstützung für mehrere ältere Wege, Windows, Netzwerkfreigaben und Backups zu nutzen. Bei Rosetta und dem AirPort-Dienstprogramm gelten wichtige Ausnahmen.
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Intel-Macs: Ende nach 20 Jahren
Die ersten Macs mit Intel-Prozessor erschienen 2006. Damals wechselte Apple von PowerPC, um leistungsfähigere und sparsamere Rechner zu bauen. Seit 2020 stellt Apple auf eigene Chips um. macOS 27 läuft deshalb nur noch auf Macs mit Apple-Chip. Für Intel-Macs bleibt macOS Tahoe 26 die letzte große Version. Wer Golden Gate nutzen will, braucht einen neueren Mac.
Boot Camp: Windows startet nicht mehr direkt
Boot Camp erschien 2006 im Jahr der ersten Intel-Macs. Der Assistent richtet eine zweite Partition für Windows ein. Nutzer konnten beim Start zwischen beiden Systemen wählen. Apple reagierte damit auf die Nachfrage nach Windows auf Mac-Hardware. Auf Macs mit Apple-Chip gibt es diesen Startweg nicht. Eine Alternative ist Windows 11 für Arm in einer virtuellen Maschine, etwa mit Parallels Desktop oder VMware Fusion. Nicht jede Windows-App und jedes Gerät funktioniert darin wie unter Boot Camp.
Rosetta 2: Noch da, aber mit Ablaufdatum
Rosetta 2 übersetzt Intel-Apps für Macs mit Apple-Chip. Apple führte die Technik 2020 ein, damit vorhandene Software während des Chipwechsels weiterläuft. Nach dem Update auf macOS 27 wird eine frühere Rosetta-Installation nicht automatisch übernommen. Bei Bedarf lässt sie sich erneut installieren. macOS 27 ist die letzte Version mit allgemeiner Rosetta-Unterstützung. Ab macOS 28 bleiben nur Ausnahmen für bestimmte ältere Spiele. Ersatz sind aktualisierte Apps für Apple-Chips oder Universal-Versionen. Betroffene Programme stehen unter „Systemeinstellungen > Allgemein > Info > Intel-basierte Apps > Details“. Auch Intel-Plugins sollten Nutzer prüfen.
AFP: Apples altes Protokoll für Dateifreigaben
Das Apple Filing Protocol (AFP) verband Macs bereits mit AppleShare-Servern von 1987. Es diente später auch Netzwerkfestplatten und Time Machine als Übertragungsweg. Seit OS X Mavericks von 2013 nutzten aktuelle Macs für die Dateifreigabe zunehmend SMB. macOS 27 unterstützt AFP-Verbindungen nicht mehr. Wer noch ein AFP-Laufwerk nutzt, braucht einen Server mit SMB-Freigabe oder muss die Daten auf ein anderes Gerät übertragen.
Time Capsule: Das Netzwerkbackup zieht um
Apple stellte die Time Capsule 2008 vor: WLAN-Basisstation und Festplatte in einem Gerät. Sie sollte automatische Time-Machine-Backups ohne Kabel ermöglichen. Weil ihre Sicherungen AFP benötigen, kann macOS 27 sie nicht mehr als Backupziel verwenden. Time Machine selbst bleibt erhalten. Apple nennt externe Laufwerke, einen anderen Mac oder ein geeignetes Netzlaufwerk mit SMB als Alternativen. Auch Backups über eine AirPort Extreme fallen weg.
AirPort-Dienstprogramm: Kein Bestandteil neuer Installationen
Das AirPort-Dienstprogramm erschien 2007 mit einer neuen AirPort Extreme. Es richtet Apples WLAN-Basisstationen ein und aktualisiert sie. Apple hat diese Geräte inzwischen eingestellt. Bei einer Neuinstallation von macOS 27 fehlt das Dienstprogramm. Nach einem Update bleibt eine vorhandene Version erhalten, ihre Funktion ist aber nicht garantiert. Für aktuelle Router dienen deren eigene Apps oder Weboberflächen als Ersatz. Für alte AirPort-Geräte gibt es keinen gleichwertigen neuen Apple-Nachfolger.
Dein neuer Mac mini ist da – und jetzt möchtest Du seine Möglichkeiten auskosten. Gerade bei schnellen SSDs und hochauflösenden Monitoren haben seine Anschlüsse einiges zu bieten. Mit dem passenden Kabel holst Du das Tempo heraus, für das Du Dich beim Kauf entschieden hast.
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Vorne bequem erreichbar, hinten besonders schnell
Eine SSD kurz anschließen oder Fotos übertragen: Dafür sind die beiden USB-C-Buchsen vorne angenehm erreichbar. Laut Apple unterstützen sie bei beiden aktuellen Modellen USB 3 mit bis zu 10 Gb/s.
Auf der Rückseite legt der Mac mini deutlich zu. Das Modell mit M6 bietet drei Anschlüsse mit Thunderbolt 4 und bis zu 40 Gb/s. Das entspricht der vierfachen maximalen Datenrate der vorderen Anschlüsse. Für schnelle Laufwerke und vielseitige Docks ist das eine starke Ausstattung.
Beim Mac mini mit M5 Pro bekommst Du hinten dreimal Thunderbolt 5. Damit steigt die reguläre Bandbreite sogar auf bis zu 80 Gb/s in jeder Richtung. Das schafft mehr Spielraum für besonders schnelle SSDs und anspruchsvolle Monitore.
Beide Modelle unterstützen hinten auch USB4 mit bis zu 40 Gb/s sowie die Bildausgabe über DisplayPort. Deinen Monitor schließt Du dort oder über HDMI an. Die vorderen Buchsen bieten keine direkte Bildausgabe.
Warum der Stecker allein wenig verrät
Alle fünf Buchsen haben dieselbe USB-C-Bauform. Welche Geschwindigkeit und Funktionen Du nutzen kannst, verrät ihre Form allerdings nicht. Das gilt auch für Kabel: Zwei gleich aussehende Exemplare können sich technisch erheblich unterscheiden.
Anschluss, Kabel und Zubehör müssen denselben Übertragungsstandard unterstützen. Ein besonders schnelles Kabel allein macht eine langsamere SSD deshalb nicht schneller. Mit der passenden Kombination schöpfst Du dagegen die Möglichkeiten Deiner Geräte aus.
Für Deine USB-SSD reichen oft 10 Gb/s
Nutzt Deine externe SSD USB mit 10 Gb/s, genügt ein dafür ausgelegtes USB-Kabel. Achte auf Angaben wie „USB 10Gbps“ oder „USB 3.2 Gen 2“. Damit kannst Du die SSD bequem vorne anschließen. Hinten funktioniert sie ebenfalls, bleibt aber bei ihrer eigenen USB-Geschwindigkeit.
Für Tastatur, Maus oder gelegentliches Synchronisieren brauchst Du häufig kein besonders schnelles Kabel. Bei einer schnellen SSD lohnt sich dagegen ein genauer Blick auf vorhandene Ladekabel. Apples USB-C-Ladekabel überträgt beispielsweise nur bis zu 480 Mbit/s und unterstützt keine Bildsignale. Damit würdest Du Deine SSD unnötig ausbremsen.
So nutzt Du das Tempo von Thunderbolt
Für eine SSD oder ein Dock mit Thunderbolt 4 empfiehlt sich ein zertifiziertes Kabel für Thunderbolt 4. Zusammen mit einem passenden Anschluss ermöglicht es bis zu 40 Gb/s. Ein gewöhnliches USB-Kabel mit 10 Gb/s ersetzt diese Verbindung nicht.
Möchtest Du Thunderbolt 5 am M5 Pro voll ausnutzen, empfiehlt sich ein zertifiziertes Kabel für Thunderbolt 5. Auch Deine SSD oder Dein Dock muss diesen Standard unterstützen. Gerade beim Arbeiten mit großen Dateien ist die höhere Bandbreite ein reizvoller Vorteil.
Dein vorhandenes Zubehör mit Thunderbolt 3 oder 4 kannst Du weiterhin verwenden. Es erreicht dabei seine jeweilige Geschwindigkeit. Auch ein Kabel für Thunderbolt 5 funktioniert mit Thunderbolt 4, macht den M6 aber nicht schneller.
Praktisch: Moderne Thunderbolt-Kabel unterstützen außerdem USB-Verbindungen. Du kannst sie daher auch vorne für USB-Geräte einsetzen. Ein Gerät, das ausschließlich Thunderbolt unterstützt, benötigt dennoch einen hinteren Anschluss.
120 Gb/s: Extra-Spielraum für Deine Monitore
Thunderbolt 5 kann seine ohnehin hohe Bandbreite bei Bedarf anders verteilen. Laut Intel erhöht „Bandwidth Boost“ bei hohem Bedarf für Bildsignale die Senderichtung automatisch von 80 auf 120 Gb/s. In Gegenrichtung bleiben dann 40 Gb/s.
Das ist besonders für aufwendige Bildschirmkonfigurationen interessant. Es bedeutet allerdings nicht, dass Deine SSD Dateien mit 120 Gb/s überträgt. Auch die übrigen Geschwindigkeitsangaben beschreiben maximale Verbindungsraten. Verwaltungsdaten und die Leistung der angeschlossenen Geräte begrenzen das tatsächliche Tempo.
Für Deinen Bildschirm zählt auch das Bildsignal
Für einen Monitor mit USB-C genügt ein geeignetes Kabel mit Unterstützung für DisplayPort, oft „DP Alt Mode“ genannt. Achte darauf, dass es Deine gewünschte Auflösung und Bildwiederholrate unterstützt. Ein Monitor mit Thunderbolt braucht eine passende Thunderbolt-Verbindung. Das mitgelieferte Monitorkabel ist meist eine gute erste Wahl.
So findest Du das richtige Kabel
Prüfe beim Kauf den unterstützten Standard, die Datenrate und die benötigte Länge. Bei Thunderbolt helfen Dir das Blitzlogo und die Generationsangabe. Zertifizierte USB-Kabel kennzeichnen ihre Datenrate, ausgenommen Kabel für USB 2.0.
Lass Dich dabei nicht von einer Angabe wie „240 W“ leiten. Sie beschreibt die mögliche Ladeleistung, nicht die Geschwindigkeit beim Übertragen von Daten.
Du brauchst nicht für jede Buchse ein eigenes Kabel. Ein Kabel für Thunderbolt 5 kann mehrere Aufgaben übernehmen. Für Dein USB-Zubehör mit 10 Gb/s genügt aber ein entsprechend gekennzeichnetes USB-Kabel.
Im neuen Mac mini kombiniert der M6 erstmals drei CPU-Kerntypen in einem Basischip. Der Fortschritt liegt dabei nicht nur in höheren Benchmarkwerten, sondern vor allem in einer feineren Arbeitsteilung.
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Apple hat den neuen Mac mini mit M6 in den Handel gebracht. Damit erreicht die M-Reihe sechs Generationen nach dem M1 einen neuen Entwicklungsschritt. Der M6 steigert nicht einfach nur den Takt oder die Zahl der Kerne. Apple verteilt unterschiedliche Aufgaben nun gezielter auf spezialisierte Recheneinheiten.
Die neuen Super-Cores
Die 12-Kern-CPU besteht aus zwei Super-, vier Performance- und sechs Effizienzkernen. Ein Basischip von Apple vereint damit erstmals alle drei Kerntypen. Diese Mischung war zuvor den leistungsstärkeren Varianten der M5-Familie vorbehalten.
Die Super-Kerne zielen auf höchste Leistung bei einzelnen Threads. Davon profitieren Aufgaben, die sich kaum auf mehrere Kerne verteilen lassen. Die Performance-Kerne bearbeiten dagegen komplexe Lasten mit vielen parallelen Schritten. Sechs Effizienzkerne kümmern sich um leichtere Aufgaben und halten den Energiebedarf niedrig.
Diese Aufteilung ist für den Alltag wichtiger als ein einzelner Spitzenwert. macOS kann jede Aufgabe an den passenden Kerntyp übergeben. Der Mac mini kann kurzzeitig viel Leistung bereitstellen und danach schnell wieder sparsamer arbeiten. Das senkt zugleich die Wärmeentwicklung und den Aufwand für die Kühlung.
2 Nanometer bringen mehr Kerne
Auch die Fertigung trägt dazu bei. Der M6 ist Apples erster Chip aus einem 2-Nanometer-Verfahren. Kleinere Strukturen erlauben mehr Transistoren auf begrenzter Fläche. Apple nutzt diesen Spielraum für zusätzliche Kerne und spezialisierte Einheiten.
Die GPU wächst gegenüber dem M5 von zehn auf zwölf Kerne. Jeder GPU-Kern besitzt einen eigenen Neural Accelerator für KI-Berechnungen. Dieses Prinzip führte Apple mit der M5-Generation ein. Im Mac mini ist es nun erstmals im regulären Basischip verfügbar.
Die Grafikwerte zeigen jedoch eine wichtige Besonderheit. Pro GPU-Kern liegt der M6 nur leicht vor dem M5. Die gesamte Grafikleistung steigt trotzdem um rund 24 Prozent. Der wichtigste Grund sind die zwei zusätzlichen GPU-Kerne. Apple verbreitert die GPU also, statt jeden Kern grundlegend zu erneuern.
Hinzu kommt eine doppelte Neural Engine mit jeweils 16 Kernen. Beide Einheiten können gemeinsam an einem Modell arbeiten. Apple nennt deshalb bis zu doppelte Spitzenleistung gegenüber früheren Generationen. Die GPU soll bei KI-Berechnungen knapp 30 Prozent vor dem M5 liegen.
Was bringt es an Leistung?
Der M6 unterstützt bis zu 32 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher. Die Bandbreite steigt auf bis zu 170 GB pro Sekunde. Das sind zehn Prozent mehr als beim M5 und etwa das Zweieinhalbfache des M1. Davon profitieren besonders GPU-Aufgaben und lokale KI-Modelle.
Apple verspricht bis zu 20 Prozent mehr Mehrkernleistung gegenüber dem M5. Im Vergleich zum M1 soll der M6 bis zu 2,4-mal schneller rechnen. Beim Mac mini nennt Apple gegenüber dem M4 bis zu 40 Prozent mehr CPU-Leistung. Grafikaufgaben sollen bis zu doppelt so schnell laufen.
Über die ersten Geekbench-Werte haben wir bereits ausführlich berichtet. Der M6 erreichte dort 4.071 Punkte mit einem Kern und 22.783 Punkte mit allen Kernen. Das entsprach zwölf beziehungsweise 27 Prozent Vorsprung gegenüber durchschnittlichen M5-Werten.
Schnelle Fortschritte
Der Blick auf alle sechs Generationen ist noch aufschlussreicher. Die Einzelkernleistung hat sich seit dem M1 fast verdoppelt. Die Mehrkernleistung stieg auf mehr als das Zweieinhalbfache. Der langfristige Trend verläuft dabei erstaunlich gleichmäßig.
Einzelne Generationen weichen dennoch von dieser Linie ab. Der M3 blieb in den CPU-Werten unter dem langfristigen Trend. M4, M5 und M6 holten diesen Abstand anschließend wieder auf. Fortschritt entsteht also nicht in jedem Jahr an derselben Stelle.
Noch deutlicher ist das bei der GPU-Leistung pro Kern. M2 und M3 lagen dort unter dem M1. Der M4 kehrte ungefähr auf dessen Niveau zurück. Erst der M5 brachte einen großen Sprung, während der M6 moderat nachlegt.
Der M1 legte 2020 das Fundament für Apples Wechsel von Intel. CPU, GPU, Speicher und weitere Einheiten rückten auf einen gemeinsamen Chip. Performance- und Effizienzkerne bildeten schon damals die Grundlage. Der gemeinsame Arbeitsspeicher vermied zudem viele Kopiervorgänge zwischen CPU und GPU.
Beim M2 erweiterte Apple dieses Konzept, statt es neu zu erfinden. Mehr GPU-Kerne, eine höhere Speicherbandbreite und stärkere Medienfunktionen standen im Vordergrund. Die zweite Generation zeigte damit erstmals den geplanten Rhythmus der Plattform.
Der M3 brachte 2023 den Wechsel auf drei Nanometer. Seine GPU führte Dynamic Caching und hardwarebeschleunigtes Raytracing ein. Apple verteilte Speicher damit flexibler und öffnete den Mac für anspruchsvollere 3D-Anwendungen.
Der M4 setzte diese Architektur fort und erhöhte vor allem CPU- sowie KI-Leistung. Der M5 brachte anschließend Neural Accelerators in die GPU-Kerne. Zugleich führte Apple die neuen Super-Kerne für besonders anspruchsvolle Einzelaufgaben ein.
Der M6 verbindet diese Entwicklungen nun in einem Basischip. Die CPU erhält eine dritte Leistungsklasse, während GPU und Neural Engine enger zusammenarbeiten. Apple verbessert also mehrere Teile des Systems gleichzeitig. Nicht jede Generation setzt dabei denselben Schwerpunkt.
Manche Jahre bringen ein neues Fertigungsverfahren. Andere stärken Grafik, Medienverarbeitung oder KI. Wieder andere erhöhen die Kernzahl, wenn die einzelnen Kerne nur moderat zulegen. Über mehrere Generationen ergibt sich dennoch ein klarer und stetiger Fortschritt.
Mac Mini als Kraftwerk
Der Mac mini macht diese Strategie besonders sichtbar. Das M6-Modell bietet hohe Einzelkernleistung und starke KI-Funktionen im kompakten Gehäuse. Für lange Mehrkernlasten bleibt die Variante mit M5 Pro schneller. Sie bietet bis zu 18 CPU- und 20 GPU-Kerne sowie 64 GB Arbeitsspeicher.
Der M6 ist deshalb kein radikaler Bruch mit seinen Vorgängern. Er ist vielmehr eine sorgfältige Neuordnung bewährter Bausteine. Genau darin liegt die Stärke von Apple Silicon nach sechs Generationen. Leistung, Effizienz und Spezialisierung wachsen nicht getrennt, sondern als gemeinsames System.
Beim iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max liegt ein Teil von Face ID erstmals unter dem Display. Ein Teardown zeigt nun, wie Apple die Infrarotkamera hinter dem OLED verbirgt. Die Lösung kombiniert eine ausgedünnte Pixelstruktur, einen Infrarotfilter und zusätzliche Bildverarbeitung.
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Nur ein Teil von Face ID ist unsichtbar geworden. Apple hat die Infrarotkamera aus der Dynamic Island nach links versetzt. Sie sitzt nun unter einem weiterhin leuchtenden Bereich des Displays. Die Selfie-Kamera, der Dot-Projector und der Flood-Illuminator bleiben in der verkleinerten Dynamic Island.
So arbeitet Face ID
Der Flood-Illuminator leuchtet das Gesicht großflächig mit unsichtbarem Infrarotlicht aus. Dadurch erkennt das System ein Gesicht auch bei völliger Dunkelheit. Der Dot-Projector erzeugt anschließend ein festgelegtes Muster aus mehr als 30.000 Infrarotpunkten. Dafür nutzt er einen Halbleiterlaser und eine diffraktive Optik, die den Strahl aufteilt.
Die Infrarotkamera erfasst das beleuchtete Gesicht und das verformte Punktmuster. Aus dessen Verschiebungen entsteht eine Tiefenkarte. Apples Secure Enclave wandelt Tiefenkarte und Infrarotbild in eine mathematische Darstellung um. Sie vergleicht diese mit den gespeicherten Daten. Zusätzliche Netze prüfen Aufmerksamkeit und wehren Täuschungsversuche mit Fotos oder Masken ab.
Wie Licht durch das OLED gelangt
Ein normales OLED ist für eine Kamera ein Hindernis. Pixel, Leiterbahnen und Metallschichten schlucken einen Teil des Lichts. Das regelmäßige Pixelraster beugt den Rest und erzeugt störende Muster. Bei Infrarotsensoren zählt deshalb nicht nur die gesamte Lichtmenge. Entscheidend ist auch, wie viel Licht ohne Ablenkung den Sensor erreicht.
Apple schafft über der Infrarotkamera gezielt freie Wege. Mikroskopaufnahmen von iFixit zeigen, dass dort jede zweite Pixelreihe fehlt. Zum Rand hin geht das ausgedünnte Raster stufenweise in die normale Dichte über. So fällt die Stelle im Alltag nur als schwacher, dunkler Kreis auf.
Unter der OLED-Schicht sitzt zudem ein Infrarot-Durchlassfilter. Er lässt das benötigte Infrarotlicht passieren und hält sichtbares Licht vom Sensor fern. Die Infrarotkamera muss dabei kein ansehnliches Farbfoto liefern. Sie benötigt ein ausreichend klares Messbild des Punktmusters. Das macht diesen Sensor geeigneter für den Platz unter dem Display als die Selfie-Kamera.
Der Aufbau vermeidet zugleich eine weitere Hürde. Dot-Projector und Flood-Illuminator senden ihr Licht weiterhin durch eine freie Öffnung. Nur das vom Gesicht zurückkehrende Signal muss das OLED passieren. Würden auch die Sender darunter liegen, würde das Display bereits den Hinweg dämpfen. Diese Aufteilung ist daher ein naheliegender Grund für Apples schrittweisen Umbau.
Apple nennt außerdem „zusätzliche Bilddaten“, welche die Leistung von Face ID ab den iPhone-18-Pro-Modellen sichern sollen. Woher diese Daten stammen, erläutert Apple nicht. Die Verarbeitung erfolgt laut Apple in einem abgeschotteten Bereich des Chips, der Secure Exclave.
Was unter dem Display liegt
Unter dem OLED befinden sich die Infrarotkamera, der Infrarotfilter und der Bereich mit verringerter Pixeldichte. In der Dynamic Island bleiben Selfie-Kamera, Dot-Projector und Flood-Illuminator. Daher verschwindet die Insel nicht, sie wird nur kleiner.
Beim für den 23. Oktober angekündigten iPhone Duo verfolgt Apple ein anderes Ziel. Dessen innere FaceTime-Kamera nimmt sichtbares Licht durch das Display auf. Sie dient Videoanrufen, aber nicht der Gesichtserkennung. Das Falt-iPhone nutzt stattdessen Touch ID in der Seitentaste. Eine Kamera unter dem Display ist somit nicht automatisch ein Face-ID-Sensor.
Die finale iOS-27-Version liefert viele kleine Alltagstools statt großer Neuerfindungen. Apple feilt an Transparenzeffekten und Bedienelementen, und Safari bekommt neue Filter in der Tab-Ansicht. Einige versprochene kontextbezogene KI-Funktionen sind im Release nicht enthalten. Gleichzeitig erhöhen lokale KI-Modelle den Bedarf an freiem Speicher und beeinflussen damit Foto- und App-Planungen. Neue Optionen für Home-Kamera-Auswertungen und geteilte Alben bringen Gebühren und eine Belastung des iCloud-Kontingents mit sich. Nach dem Update laufen Indexierungen, die kurzzeitig Leistung und Akku beeinflussen. Wie gut ist die finale Version geworden?
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Die neue Oberfläche von macOS 27 fokussiert auf bessere Lesbarkeit und konsistentere Bedienelemente mit einem neuen Liquid-Glass-Look. Viele Bedienelemente wirken erneuert und klarer getrennt, sodass aktive und inaktive Apps leichter zu unterscheiden sind. Ergänzend gibt es erste Apple-Intelligence-Features, die Gespräche, Nachrichten und Fotos appübergreifend nutzen können, aber in deutscher Sprache noch eingeschränkt sind. Die Suche über Spotlight erhält große Verbesserungen, braucht aber eine längere Indizierungsphase, um schnell zu sein. Welche dieser Änderungen verändert den Alltag spürbar und welche bleiben vorerst eher kosmetisch?
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Basti schilder uns seine Eindrücke vom neuen iPhone 18 Pro Maxc. Das iPhone 18 Pro fällt durch neue Farben und dezente Designänderungen auf. Das Glas und das Aluminium spielen stark mit dem Licht. Die helle Glacia-Variante wirkt je nach Winkel silbrig oder bläulich. Die Burgundi-Farbe wechselt zwischen Dunkelrot, Bronze und Braun. Es gibt viele Nahaufnahmen, die zeigen, wie sehr Farbe und Finish vom Lichteinfall abhängen. Gleichzeitig hat sich das Kameramodul technisch weiterentwickelt. Die Blendenmechanik arbeitet mit feinen Lamellen und magnetischer Steuerung, was die Bauteile größer erscheinen lässt. Auch Face ID wandert teilweise unter das Display. Wie gut harmonieren Farbe, Kamera und neue Sensorik im Alltagstest?
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Ceramic Shield 2 macht eine Schutzfolie für viele Nutzer entbehrlich. Wer Sand, Metallspäne oder häufige Stürze erwartet, profitiert weiterhin von einer zusätzlichen Schutzschicht.
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Was Ceramic Shield 2 leistet
Apple verwendet Ceramic Shield 2 beim iPhone 17, iPhone 17 Pro und iPhone 18 Pro auf der Vorderseite. Beim iPhone 18 Pro ist es keine neue Generation. Die Schutzwirkung entspricht grundsätzlich jener der iPhone-17-Reihe.
Ceramic Shield ist eine Glaskeramik, die Apple gemeinsam mit Corning entwickelt hat. Winzige Keramikkristalle liegen in einer Glasmatrix. Eine chemisch vorgespannte Oberfläche erschwert zudem die Bildung und Ausbreitung kleiner Risse.
Bei Ceramic Shield 2 kommt eine neue Beschichtung hinzu. Apple nennt eine dreimal bessere Kratzfestigkeit gegenüber der vorigen Generation. Unabhängige Ritztests stützen eine deutliche Verbesserung. Sie ersetzen jedoch keinen Alltagstest mit zufälligen Fallwinkeln.
Wichtig ist die Bedeutung der Zahl. Dreimal kratzfester heißt nicht dreimal härter oder dreimal sturzsicherer. Apple veröffentlicht dafür kein ausführliches Prüfverfahren. Auch dieses Deckglas kann verkratzen und brechen.
Wovor es gut schützt
Normale Alltagskontakte sind für Ceramic Shield 2 meist kein großes Problem. Dazu zählen Tischflächen, Reißverschlüsse und viele Metallgegenstände. Schlüssel allein sind daher selten der gefährlichste Gegner.
Problematischer sind harte Mineralteilchen. Quarz steckt in Sand und Straßenschmutz. Ein einzelnes Korn kann zwischen Display und Gegenstand hohen Druck erzeugen. Tiefe Kratzer bleiben deshalb möglich.
Bei Stürzen zählt nicht nur das Material. Höhe, Winkel, Untergrund, Rahmen und vorhandene Vorschäden entscheiden mit. Besonders kritisch sind Treffer auf Kanten oder kleine Steine. Eine gute Hülle mit erhöhtem Rand schützt hier oft mehr als eine Folie allein.
Panzerglas oder Hydrogel
Panzerglas ist eine dünne, gehärtete Glasscheibe mit Klebeschicht. Es fühlt sich ähnlich wie das iPhone-Display an und widersteht Kratzern gut. Bei einem spitzen Schlag verteilt seine hohe Steifigkeit die Last. Das kann das eigentliche Deckglas schützen.
Eine Laborstudie aus dem Jahr 2026 bestätigt diesen Vorteil bei spitzen Treffern. An der Studie waren allerdings auch Mitarbeiter des Herstellers PanzerGlass beteiligt. Bei stumpfen Schlägen schützten Glas und TPU-Folie ähnlich gut. Kein Schutz garantiert ein unversehrtes Display.
„Hydrogel“ ist meist ein Handelsname für eine weiche Kunststofffolie, häufig aus TPU. Sie ist dünn, flexibel und deckt Rundungen sauber ab. Kleine Druckstellen können sich je nach Beschichtung teilweise zurückbilden. Gegen Kratzer und Abschürfungen dient sie als austauschbare Opferschicht.
Dafür ist Kunststoff weicher als Glas. Er bekommt eher Riefen, Dellen oder stumpfe Stellen. Gegen punktuelle Schläge bietet Hydrogel weniger Reserven als Panzerglas.
Beide Lösungen haben Nachteile. Kanten können stören, Kleber kann altern und billige Produkte verschlechtern die Darstellung. Ein gewöhnlicher Schutz nimmt dem iPhone zudem einen Teil der entspiegelnden Wirkung. Wer eine Folie nutzt, sollte auf eine gute Antireflexbeschichtung achten.
Meine Empfehlung
Wer sein iPhone überwiegend im Büro oder zu Hause nutzt, braucht bei Ceramic Shield 2 meist keine Folie. Das gilt besonders mit Hülle und einer sauberen, getrennten Tasche. Das unveränderte Displaygefühl und die bessere Entspiegelung sprechen dann fürs Weglassen.
Panzerglas lohnt sich für Baustelle, Werkstatt, häufige Reisen oder ein hohes Sturzrisiko. Es ist auch sinnvoll, wenn selbst feine Kratzer den späteren Verkaufspreis mindern sollen. Hydrogel passt besser, wenn vor allem Scheuerspuren stören und eine sehr dünne Lösung gefragt ist.
Beim iPhone Duo gilt diese Abwägung nur für das Außendisplay mit Ceramic Shield 2. Innen liegt eine faltbare Polymeroberfläche mit Schutzbeschichtung und Nanotextur. Sie ist konstruktiv anders und empfindlicher gegen punktuellen Druck. Dort würde ich nur Zubehör verwenden, das Apple ausdrücklich für das Innendisplay freigibt. Herkömmliches Panzerglas scheidet aus.
Unterm Strich ist eine Folie kein Pflichtkauf mehr. Sie bleibt eine gezielte Versicherung gegen Risiken, die Ceramic Shield 2 nicht beseitigt.
Die Speicherpreise sind binnen eines Jahres stark gestiegen. Manche RAM-Kits kosten inzwischen mehr als fünfmal so viel wie im September 2025. Viele SSDs haben sich mehr als verdoppelt. Der Ausbau von KI-Rechenzentren verknappt das Angebot und erhöht auch Apples Kosten.
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Gleiche Kapazität, deutlich höherer Preis: Ein Patriot Viper Venom mit 32 GB DDR5 kostete im September 2025 rund 87 Euro. Ein Jahr später waren es 449 Euro. Samsungs SSD 990 EVO Plus mit zwei Terabyte stieg im selben Zeitraum von 122 auf 280 Euro.
Beide Beispiele stammen aus der monatlichen Preiserhebung von ComputerBase. Die Redaktion verfolgt jeweils zwölf RAM- und SSD-Produkte im deutschen Onlinehandel. Zwischen dem 15. September 2025 und dem 16. September 2026 verteuerte sich RAM dort im Schnitt um 370 Prozent. Bei SSDs waren es 129 Prozent. Angebote von eBay und dem Amazon Marketplace bleiben unberücksichtigt.
Diese Auswahl bildet nicht den gesamten Markt ab. Sie zeigt aber, wie stark sich identische Produkte verteuert haben. Mehr Geld bringt hier weder mehr Speicher noch eine neue Gerätegeneration.
Rechenzentren haben Vorrang
Hinter dem Anstieg steht die wachsende Nachfrage nach Speicher für KI und andere Anwendungen in Rechenzentren. Laut TrendForce verlagern Hersteller ihre DRAM-Kapazitäten zugunsten von Servern und HBM, dem besonders schnellen Speicher für KI-Beschleuniger. Für PCs und Mobilgeräte bleibt dadurch weniger übrig.
Bei NAND-Flash bevorzugen die Hersteller SSDs für Rechenzentren. Diese versprechen höhere Gewinne als Speicher für den Verbrauchermarkt. Selbst eine schwache Nachfrage nach Smartphones und PCs verhindert deshalb weitere Preissteigerungen nicht.
Der Engpass trifft Apple
Auch Apple kann sich dieser Entwicklung nicht entziehen. Im Quartalsbericht zum 27. Juni 2026 nennt Apple ausdrücklich Lieferengpässe und steigende Kosten für NAND und DRAM. Apple erwartet eine Verschärfung und warnt vor Folgen für Umsatz und Gewinnmarge. Selbst höhere Verkaufspreise könnten diese Belastung nicht vollständig ausgleichen.
Wie groß der Kostensprung ausfallen könnte, zeigt eine Schätzung von TrendForce vom 3. September. Beim iPhone 18 Pro mit 256 GB sollen die Speicherkosten im dritten Quartal knapp 400 Prozent über dem Vorjahreswert liegen. Das entspricht annähernd dem Fünffachen.
Die Zahl bezieht sich auf die Speicherkosten, nicht auf sämtliche Bauteile oder den Verkaufspreis des iPhones. TrendForce schlüsselt sie in der Mitteilung nicht nach RAM und NAND auf.
Was bedeutet das für größere Konfigurationen?
Die Ladenpreise einzelner RAM-Kits lassen sich nicht direkt auf Apples Einkauf übertragen. Sie verdeutlichen jedoch den Kostendruck, unter dem die gesamte Branche steht. Apples genaue Einkaufspreise bleiben unbekannt.
Ebenso wenig erklärt die Marktkrise automatisch jeden Aufpreis für zusätzlichen Speicher bei iPhones, iPads und Macs. Einkaufskosten, Speicheraufschläge und Gerätepreise sind verschiedene Größen. Aus einer Verteuerung der Chips lässt sich deshalb kein angemessener Aufpreis für die nächste Speicherstufe berechnen.
Für Käufer rückt damit die passende Ausstattung stärker in den Mittelpunkt. Wer viel Speicher braucht, muss den Gesamtpreis seiner Wunschkonfiguration betrachten. Der beworbene Einstiegspreis sagt darüber wenig aus. Gerade bei großzügiger Ausstattung kann der Abstand erheblich sein.
Entspannung 2027 nur teilweise
Für die kommenden zwölf Monate zeichnet TrendForce ein geteiltes Bild. Beim Arbeitsspeicher erwarten die Analysten weiterhin ein knappes Angebot und steigende Preise. Neue Fabrikkapazitäten dürften erst 2028 erhebliche zusätzliche Mengen liefern.
Bei NAND könnte sich die Lage schon in der zweiten Jahreshälfte 2027 entspannen. Neue Kapazitäten und modernere Fertigung sollen das Angebot erhöhen. Zugleich bleibt die Nachfrage nach Unterhaltungselektronik schwach. Zusätzlicher Speicherbedarf durch KI könnte diese Entlastung allerdings begrenzen.
Für Apple-Käufer bleibt daher eine entscheidende Frage offen: Wann würde günstigerer Speicher auch günstigere Konfigurationen ermöglichen? Sinkende Chippreise allein garantieren weder niedrigere Gerätepreise noch kleinere Speicheraufschläge.
Apple hat die nächste Generation von Apple Intelligence veröffentlicht. Doch wer sein iPhone oder seinen Mac auf Deutsch nutzt, bekommt ein anderes Paket als die Werbung für Siri AI vermuten lässt. Einige Funktionen fehlen wegen regionaler Einschränkungen, andere unterstützen unsere Sprache noch nicht. Trotzdem bleibt eine Reihe nützlicher Neuerungen. Entscheidend ist, welche davon im eigenen Alltag helfen.
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Siri bleibt die größte Lücke
Siri AI startet als Beta, also als noch nicht fertige Version, zunächst auf Englisch. Im Oktober sollen Französisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch folgen. Deutsch steht nicht auf dieser Liste. In der EU fehlen Siri AI und davon abhängige Funktionen außerdem zunächst auf iPhone, iPad und Apple Watch. Auf unterstützten Macs und der Vision Pro ist Siri AI hingegen auf Englisch zugänglich. Eine bloße Sprachumstellung am iPhone reicht deshalb nicht.
Hinter der EU-Verzögerung steht ein Streit über den Digital Markets Act und den Zugang konkurrierender Assistenten zu Systemfunktionen und Nutzerdaten. Apple sieht den Datenschutz gefährdet. Die EU-Kommission widerspricht: Das Gesetz verbiete keine neuen Produkte; Apple entscheide selbst über den Start. Die Verzögerung allein der EU anzulasten, wäre daher zu einfach. Ebenso wenig ist belegt, dass Deutsch allein wegen des Beta-Status fehlt. Sprachunterstützung und EU-Zugang sind zwei getrennte Fragen.
Fotos-App bekommt die sichtbarsten Verbesserungen
Für deutsche Anwender lohnt sich vor allem ein Blick in Fotos. Mit „Räumliche Neuausrichtung“ lässt sich die Perspektive einer Aufnahme nachträglich verändern. „Erweitern“ ergänzt fehlende Bildbereiche, etwa wenn ein anderer Ausschnitt gewünscht ist. Das verbesserte „Bereinigen“ soll störende Objekte überzeugender entfernen. Die KI erzeugt dabei Bildinhalte hinzu. Das Ergebnis ist also eine bearbeitete Darstellung des Moments.
Auch Image Playground wird vielseitiger. Die App erzeugt nun fotorealistische Bilder und erlaubt Änderungen per Beschreibung oder durch das Markieren einzelner Objekte. Dazu kommen passende Formate für Hintergrundbilder und Kontaktposter. Genmojis sollen ebenfalls besser aussehen und sich durch beschriebene Änderungswünsche anpassen lassen.
Kleine Helfer im Alltag
Safari kann offene Tabs automatisch nach Themen ordnen. Mit „Mitteilung an mich“ überwacht der Browser Webseiten und meldet beispielsweise sinkende Preise oder wieder lieferbare Produkte. Eigene Erweiterungen lassen sich durch eine Beschreibung erstellen. Wer regelmäßig dieselben Seiten kontrolliert, könnte sich damit einige Klicks sparen.
Ähnlich arbeitet „Beschreibe einen Kurzbefehl“: Man erklärt den gewünschten Ablauf, und die App stellt die nötigen Schritte zusammen. Auch Änderungen lassen sich beschreiben. Im Kalender können Nutzer Termine mit einfachen Worten anlegen oder bearbeiten. Solche kleinen Hilfen sind weniger spektakulär als ein neuer Sprachassistent, können aber täglich Zeit sparen.
Die Home-App fasst zusammengehörige Meldungen zusammen. Bei Kameras kommen Beschreibungen von Aufnahmen und eine Suche nach Ereignissen hinzu. Dafür sind passende Geräte, eine Steuerzentrale und für die Videofunktionen ein geeigneter iCloud+-Tarif nötig. VoiceOver und Lupe erhalten ausführlichere Beschreibungen; der Reader für Bedienungshilfen kann Texte zusammenfassen und übersetzen. Hinzu kommt verbessertes automatisches Korrekturlesen.
Die Fußnoten entscheiden
Andere Neuerungen helfen bei deutscher Sprache vorerst wenig: Vorschläge in Mail, Anrufkontext und intelligente Datei- und Ordnernamen starten auf Englisch. Workout Buddy unterstützt Englisch und Spanisch. Die neue KI-Sprachsteuerung ist auf vier englischsprachige Länder begrenzt.
Auch die verbesserte Diktierfunktion kennzeichnet Apple auf seiner Produktseite als englischsprachig. Sie verlangt außerdem neuere Hardware. Vorschläge für Unterhaltungen in Nachrichten folgen erst mit einem späteren Update.
Grundsätzlich benötigen die Neuerungen die Betriebssystemversionen 27 und kompatible Hardware: beim iPhone mindestens ein 15 Pro beziehungsweise ein Modell der 16er-Reihe oder neuer. Auf Macs werden unter anderem Modelle ab M1 unterstützt. Für manche KI-Funktionen gelten tägliche Nutzungslimits; erweiterten Zugang will Apple künftig gegen Bezahlung anbieten.
Für deutsche Nutzer ist das ein Update mit deutlichen Lücken, aber auch mit praktischem Nutzen. Fotos, Safari und Kurzbefehle bieten gute Ansatzpunkte. Die große Hoffnung auf eine deutschsprachige Siri, die persönliche Zusammenhänge versteht und Aufgaben übernimmt, bleibt dagegen offen. Apple sollte deshalb klarer zeigen, was heute auf welchem Gerät und in welcher Sprache funktioniert.
In den paar Tagen nach der Keynote haben wir viele interessante Details gesammelt, die wir in der Sendung erklären und besprechen. Ein paar Highlights: Die Bildschirmkonstruktion besteht aus mehreren ultradünnen Schichten mit einer Nanotextur, die Reflexionen reduziert und die Falte kaschieren soll. Beide Displays unterstützen ProMotion, Always-On und eine Spitzenhelligkeit von bis zu 3.000 Nits. Das Innendisplay trägt eine entspiegelte Oberfläche, die unter bestimmtem Licht die Falte nur dezent sichtbar lässt. Die Innenkamera sitzt unter dem Display und liefert Video in maximal 1080p/60 fps, während die Außenseite bis zu 4K/60 fps schafft. Im Inneren stabilisiert eine Titanplatte das Panel, während ultradünne Glasschichten und ein spezieller Klebstoff die Beanspruchung beim Falten reduzieren. Das sind tolle Details, und in der Sendung haben wir noch mehr.
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Die neue Apple Watch setzt auf einen deutlich stärkeren S11-Chip und bringt KI-gestützte Audiofunktionen. Apple benennt das Bauteil jetzt als Chip und betont CPU, Grafikleistung und eine Neural Engine, die mehr Rechenpower für smarte Aufgaben liefert. Ein zusätzlicher Always-on-Prozessor kümmert sich explizit um Audiointelligenz. Die Uhr erkennt Klingeln, Alarme und Babyweinen und bietet eine Rückspulfunktion für kurze Gesprächsabschnitte (derzeit noch nicht in der EU). Viele Funktionen arbeiten mit automatischer Spracherkennung, starten jedoch gestaffelt und sind sprachlich eingeschränkt. Wir prüfen, welche Voraussetzungen Nutzer brauchen und wie sich die neuen Möglichkeiten im Alltag auswirken. Wie praktisch und verlässlich ist die Audio Intelligence im täglichen Gebrauch? Will man sowas überhaupt?
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Nach der Keynote ist Zeit für Details und Diskussionen! Das iPhone 18 Pro und das 18 Pro Max setzen vor allem auf deutliche Leistungsverbesserungen. Der neue A20 Pro liefert spürbar mehr Rechenleistung und deutlich stärkere Grafikpower. Apple nutzt kleinere Strukturbreiten und ein neues Chip-Packaging für bessere Performance. Die Neural-Engine ist erweitert, sodass KI-Aufgaben deutlich schneller laufen können. Das große Highlight ist diesmal vermutlich die neue Kamera mit variabler Blende. Was bringt das? Wir schauen uns ein paar Bilder und Garfiken an, die zeigen, wie die Linse konstruiert wurde. Reichen die Verbesserungen aus, um den hohen Preis zu rechtfertigen? Oder ist es diesmal nur ein kleines Upgrade mit einem zu hohen Preis?
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Apples erstes faltbares iPhone kostet mindestens 2.299 Euro, mit 512 GB Speicher sind es 2.549 Euro. Lässt sich das mit aufwendiger Technik erklären? Der Vergleich mit dem iPad mini eröffnet eine andere Perspektive auf den Preis.
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Vergleich mit dem iPhone 18 Pro
Wer verstehen will, warum das iPhone Duo so teuer ist, beginnt wahrscheinlich beim iPhone 18 Pro. Dazu kommen ein faltbares Innendisplay, ein zweiter Bildschirm und ein aufwendiges Scharnier. Dass diese Zutaten den Preis nach oben treiben, leuchtet ein.
Bei gleicher Speicherausstattung liegt das Duo stolze 850 Euro über dem iPhone 18 Pro.
Um das Rätsel noch rätselhafter zu machen, sollte man auch bedenken, dass das iPhone Duo manche Dinge nicht bietet, die bei den iPhone Pro zum Standard gehören: Es besitzt beispielsweise kein separates Teleobjektiv, keine Face ID und keinen LiDAR-Scanner.
Vergleich mit dem iPad mini
Man kann die Rechnung allerdings auch andersherum aufmachen: Ein iPad mini bietet bereits einen Bildschirm in ungefähr derselben Größenordnung. Mit 256 GB Speicher kostet es als WLAN-Modell 809 Euro, mit Mobilfunk 979 Euro. Gegenüber dem iPad mini mit Mobilfunk beträgt der Abstand enorme 1.320 Euro. Das gilt sowohl für 256 als auch für 512 GB.
Die Frage ist nun: Was müsste man verändern, damit aus dem iPad mini ein faltbares Telefon wird? Und würde dieser Umbau wirklich einen Verkaufspreis von 2.299 Euro erklären?
Technisch müsste man am iPad mini erheblich mehr verändern, als es in der Mitte faltbar zu machen. Sein 8,3-Zoll-LCD würde durch ein faltbares 7,6-Zoll-OLED ersetzt, ergänzt um ein äußeres 5,4-Zoll-OLED. Beide Duo-Displays unterstützen adaptive Bildwiederholraten bis 120 Hz. Außerdem steht dem A17 Pro des iPad mini ein neuer A20 Pro gegenüber.
Ist es das Display?
Laut einem Bericht unter Berufung auf den Leaker »Instant Digital« soll Apple rund 250 US-Dollar pro faltbarem Displaypanel an Samsung Display zahlen. Bestätigt ist diese Zahl nicht. Falls sie stimmt, wäre das Display zweifellos eine kostspielige Komponente.
Auch Ausschuss und Nacharbeit könnten deshalb eine Rolle spielen. Dazu kommen Entwicklungskosten, Werkzeuge und Prüfverfahren, die sich bei kleinen Stückzahlen auf weniger verkaufte Geräte verteilen.
Es ist möglich (aber rein spekulativ), dass das Display nicht direkt verbaut werden kann. Apple spricht von zehn Schichten, die über das Display gelegt werden, um die gewünschte Stabilität zu erreichen. Liefert Samsung das gleich mit oder muss Apple das OLED-Panel erst auf diese Weise fit machen für das Duo?
Ist es die Mechanik?
Apple beschreibt ein Scharnier mit mehr als 100 Komponenten. Es ist nicht allein diese hohe Zahl, sondern die Tatsache, dass es bewegliche Teile sind. Ein normales iPhone kann fast völlig automatisiert bestückt werden. Ein Roboter platziert die winzigen Bausteine auf der Platine. Es ist einfach, die Platine als Ganzes in das Gehäuse zu schrauben. Mechanische Teile hingegen, die auch noch mit Federn ausgestattet sind, könnten deutlich aufwändiger sein.
Dabei sollte man auch bedenken, wie dünn die zwei Hälften des iPhone Duo sind. Wenn man dünn bauen möchte, muss man präzise bauen. Präzise ist ein anderes Wort für teuer.
Man muss sich nur das iPhone Air anschauen: Es ist ebenfalls sehr dünn, benötigt aber keine mechanischen Bauteile.
Ist es der Profit?
Vermutlich ist die Fertigung noch nicht so optimiert wie bei den anderen iPhones. Hinzu kommt, dass die bisherigen iPhones sehr profitabel sind. Warum sollte Apple eine neue Modellreihe auf den Markt bringen, die die Kunden umsteigen lässt von einem hochprofitablen Modell zu einem weniger profitablen Modell? Das wäre töricht. Vielleicht konkurriert das iPhone Duo, obwohl es noch nicht so effizient produziert werden kann, mit den etablierten Modellen, in denen fast zwei Jahrzehnte an Optimierungen stecken.
Apple kennt seine Kunden. Es werden anfangs sowieso jene zur Kreditkarte greifen, die sich für die Ingenieurskunst begeistern, und die deswegen nicht mit spitzem Bleistift nachrechnen. Man gönnt sich ja sonst nichts. Man kann die Preise später immer noch senken.
Zwei in einem?
Apple selbst liefert eine bemerkenswerte Preisbegründung. Marketingchef Greg Joswiak sagte laut einem Interviewbericht, das Gerät heiße aus gutem Grund iPhone Duo: Es sei wie zwei Produkte in einem.
Allerdings würde man bei solchen Kombi-Geräten einen Preisvorteil erwarten. Den gibt es aber nicht. Ein iPhone 18 Pro und ein iPad mini mit WLAN, jeweils mit 256 GB Speicher, kosten zusammen 2.258 Euro. Das Duo liegt 41 Euro darüber. Das Duo ist also noch teurer als die separaten Geräte.
Es stimmt zwar: Dafür passt es in die Hosentasche. Aber wenn man nichts spart gegenüber zwei separaten Geräten, geht auch etwas von der Cleverness der Idee verloren. Man benötigt bei einem Kombi-Gerät nämlich nur einen Prozessor, ein Gehäuse, einen RAM-Chip, eine SSD, ein Mainboard, ein Kamera-Modul und so weiter. Da müsste man doch etwas sparen können gegenüber zwei separaten Geräten?
Eins kommt zum anderen
Vermutlich gibt es nicht die eine Ursache, die den hohen Preis erklärt. Zählt man jedoch alle Argumente zusammen, kommt man durchaus in die Nähe. Teures Display, viele Einzelteile, filigrane Mechanik, knifflige Fertigung, hohe Einkaufspreise für RAM und SSD, dazu die enormen Gehälter von John Ternus und Tim Cook — da läppert sich was zusammen.
In der Debatte ist ein Argument immer wieder zu hören. Es wird nicht danach gefragt, ob der Preis gerechtfertigt ist, sondern vielmehr, ob man generell bereit ist, für ein Smartphone so viel Geld zu bezahlen, egal welche Funktionen es bietet. Es gibt anscheinend viele Kunden, die überhaupt nicht darüber nachdenken.
Dann findet man aber auch Kunden, die viel unterwegs sind und den ganzen Tag das iPhone als kleinen Mini-Computer benutzen. Für manche dieser Kunden ist das Duo vielleicht ein »No-Brainer«: gesehen, gekauft.
Aber vielleicht hängt der Erfolg des iPhone am Ende gar nicht davon ab, ob die Hardware den Preis rechtfertigt.
In den paar Tagen nach der Keynote haben wir viele interessante Details gesammelt, die wir in der Sendung erklären und besprechen. Ein paar Highlights: Die Bildschirmkonstruktion besteht aus mehreren ultradünnen Schichten mit einer Nanotextur, die Reflexionen reduziert und die Falte kaschieren soll. Beide Displays unterstützen ProMotion, Always-On und eine Spitzenhelligkeit von bis zu 3.000 Nits. Das Innendisplay trägt eine entspiegelte Oberfläche, die unter bestimmtem Licht die Falte nur dezent sichtbar lässt. Die Innenkamera sitzt unter dem Display und liefert Video in maximal 1080p/60 fps, während die Außenseite bis zu 4K/60 fps schafft. Im Inneren stabilisiert eine Titanplatte das Panel, während ultradünne Glasschichten und ein spezieller Klebstoff die Beanspruchung beim Falten reduzieren. Das sind tolle Details, und in der Sendung haben wir noch mehr.
Die neue Oberfläche von macOS 27 fokussiert auf bessere Lesbarkeit und konsistentere Bedienelemente mit einem neuen Liquid-Glass-Look. Viele Bedienelemente wirken erneuert und klarer getrennt, sodass aktive und inaktive Apps leichter zu unterscheiden sind. Ergänzend gibt es erste Apple-Intelligence-Features, die Gespräche, Nachrichten und Fotos appübergreifend nutzen können, aber in deutscher Sprache noch eingeschränkt sind. Die Suche über Spotlight erhält große Verbesserungen, braucht aber eine längere Indizierungsphase, um schnell zu sein. Welche dieser Änderungen verändert den Alltag spürbar und welche bleiben vorerst eher kosmetisch?
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