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Bloomberg-Journalist Mark Gurman beziffert den schwarzen Displayrand auf etwa einen Viertelzoll, also rund sechs Millimeter. Die Ecken sollen abgerundet sein; scharfe Kanten habe das Gerät nicht.
Ursprünglicher Bericht vom 30. September 2026, 14:41 Uhr
Apples geplanter Home Hub soll als Tischgerät an den iMac G4 von 2002 erinnern. Ein Bericht beschreibt nun erstmals Fuß, Arm und neigbares Display genauer.
Laut Bloomberg-Journalist Mark Gurman sitzt das quadratische Sechs-Zoll-Display über einem runden Metallfuß. Ein polierter Metallarm verbindet beide Teile. Das Display soll sich von Hand nach vorn und hinten neigen lassen.
Mehrere Ringe perforierter Lautsprecheröffnungen prägen dem Bericht zufolge den Fuß. Eine gummierte Unterseite soll für Halt auf dem Tisch sorgen. Das Display selbst soll ungefähr so dick wie ein iPhone sein. Gurman beschreibt außerdem einen schwarzen Rahmen und ein graues Aluminiumgehäuse.
Ein Akku sowie Lautstärke- und Einschalttasten sind demnach nicht vorgesehen. Das Gerät müsste dauerhaft über USB-C mit Strom versorgt werden. Die ebenfalls geplante Wandversion soll stattdessen eine dünne, quadratische Basis unter dem Display haben. Auch sie soll ständig per USB-C angeschlossen bleiben.
Dass Apple eine Tisch- und eine Wandversion mit annähernd quadratischem Display entwickeln soll, war bereits bekannt. Frühere Berichte nannten für das Display noch ungefähr sechs bis sieben Zoll. Neu ist die konkrete Beschreibung des Tischmodells mit seinem an den iMac G4 erinnernden Aufbau.
Apple soll HomeKit für zusätzliche Gerätekategorien öffnen und bereits mit Drittanbietern an passenden Smart-Home-Geräten arbeiten.
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Mark Gurman berichtet bei Bloomberg, Apple wolle seine Smart-Home-Plattform stärker auf Siri AI ausrichten. Welche Gerätekategorien hinzukommen könnten, nennt er nicht. Auch zu den Geräten der Drittanbieter gibt es noch keine Einzelheiten.
Die Plattformpläne sind der neue Aspekt des Berichts. Über Apples Pläne für einen neuen großen HomePod haben wir bereits berichtet: Das Modell soll später kommen und nicht zum erwarteten Termin im Oktober vorgestellt werden. Der aktuelle große HomePod stammt aus dem Jahr 2023.
Für das iPad mini 8 werden nun 12 GB RAM, Apples N1-Funkchip und erstmals eine IP-zertifizierte Wasserbeständigkeit erwartet.
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Die 12 GB wären ein Anstieg gegenüber den 8 GB des aktuellen Modells. Damit soll sich bei Siri AI das Tempo und die Ausdrucksweise der Stimme anpassen lassen.
Für Funkverbindungen ist Apples N1-Chip mit Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 im Gespräch. Die Mobilfunkversionen könnten ein C1X- oder C2-Modem erhalten. Auch eine IP-zertifizierte Wasserbeständigkeit wird erstmals für die Baureihe genannt. Eine konkrete Schutzklasse ist nicht angegeben.
Beim erwarteten A20 Pro stehen nun Leistungswerte im Raum: Gegenüber dem A17 Pro des aktuellen iPad mini soll die CPU bis zu etwa 1,5-mal und die GPU bis zu etwa 2,5-mal so schnell sein. Schmalere Displayränder gehören ebenfalls zu den neuen Erwartungen.
Einige andere Punkte sind bereits aus früheren Meldungen bekannt. Ein Fund von Aaron Perris in Apples Code deutete auf den A20 Pro und eine Frontkamera an der langen Displayseite hin. Für das nächste iPad mini wird außerdem ein OLED-Display erwartet. Beim überarbeiteten Lautsprechersystem gilt nun zusätzlich ein kleiner Lautsprecher im oberen Displayrand als Möglichkeit. Er könnte einem iPhone-Ohrhörer ähneln; wie Apple die Lautsprecher tatsächlich anordnet, bleibt offen.
Apple öffnet am 12. Oktober die Vorbereitung für iPhone-Duo-Vorbestellungen: Interessierte können ihre Konfiguration und Bestelldaten schon vor dem Bestellstart hinterlegen.
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In der Apple-Store-App oder in Apples Onlineshop lassen sich vorab Farbe und Speicher auswählen. Auch Mobilfunkanbieter und Zahlungsart können festgelegt werden. Hinzu kommen Zubehör, AppleCare+ und Angaben zu einer möglichen Inzahlungnahme. Liefer- und Rechnungsadresse lassen sich ebenfalls hinterlegen. Die Vorbereitung ist noch keine Bestellung.
Der eigentliche Vorbestellstart am 16. Oktober um 14 Uhr deutscher Zeit war bereits bekannt. Auch der Auslieferungsbeginn am 23. Oktober steht schon fest. Apple hat das iPhone Duo im September als faltbares iPhone mit einem Außen- und einem Innendisplay vorgestellt.
Apple plant laut Mark Gurman von Bloomberg weiterhin eine Aktualisierung des großen HomePod. Der neue Lautsprecher soll allerdings erst nach dem erwarteten Apple-Termin am 13. Oktober erscheinen.
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Ein Termin für die Aktualisierung ist nicht genannt. Am 13. Oktober wird der große HomePod voraussichtlich nicht vorgestellt. Für diesen Tag werden stattdessen ein neuer HomePod mini, ein Apple TV 4K und der Home Hub erwartet. Über deren möglichen Vorstellungstermin haben wir bereits berichtet.
Siri AI könnte für den künftigen großen HomePod eine wichtige Neuerung sein. Dafür wäre wohl ein schnellerer Chip nötig: Das aktuelle Modell nutzt den S7. Als weitere mögliche Änderungen stehen ein besserer Klang, neue Farben und Apples N1-Funkchip mit Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 im Raum. Welche Ausstattung Apple tatsächlich plant, bleibt offen.
Apple soll den Home Hub, einen neuen HomePod mini und ein neues Apple TV am 13. Oktober vorstellen. Das berichtet Bloomberg.
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Mark Gurman nennt damit erstmals einen konkreten Tag. Zuvor war für den Home Hub lediglich von Oktober die Rede. Auch ein gemeinsamer Start mit den beiden anderen Geräten stand bereits im Raum.
Der Home Hub soll als neue Smart-Home-Zentrale mit Display erscheinen. Für die Tischversion wird eine Lautsprecherbasis erwartet; außerdem ist eine Variante zur Wandmontage im Gespräch. Der neue HomePod mini und das neue Apple TV sollen ihre bisherige Form behalten, aber schnellere Chips für Siri AI erhalten. Für den HomePod mini werden zudem neue Farben erwartet, darunter Pink und Grün.
Apples Produktteams sollen laut Bloomberg mehr Neuheiten in kürzerer Zeit liefern; Führungskräfte berichten bereits von wachsendem Arbeitsdruck.
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Führungskräfte beschreiben die Arbeit laut Bloomberg als hektischer und fordernder. Produktteams sollen mehr Neuheiten in kürzerer Zeit liefern. Wie schnell sich die Arbeitsweise insgesamt ändern lässt, ist laut dem Bericht offen.
Ternus möchte Produkte veröffentlichen lassen, sobald sie fertig sind, statt sich an festen Abläufen zu orientieren. Für 2027 zeichnen sich in frühen Planungen kleinere Budgetsteigerungen, weitgehend konstante Mitarbeiterzahlen und geringere Marketingausgaben ab. Apple prüft dem Bericht zufolge auch, wie bestehende Produkte mehr Umsatz bringen könnten. Neue Dienste seien ebenfalls besprochen worden.
Über Ternus’ Wunsch nach einer schlankeren Organisation und einem weniger gebündelten Produktkalender haben wir bereits berichtet. Damals ging es auch um Stellenstreichungen im Hardware-Engineering.
Eine frühere Angabe zu AppleCare muss präzisiert werden: Der erwogene Abbau von rund 5.000 Stellen wurde nicht endgültig verworfen. Laut Bloomberg liegen die Pläne auf unbestimmte Zeit auf Eis. Apple prüft einen solchen Schritt derzeit nicht.
Nutzer melden Knack- und Klickgeräusche am Hörmuschel-Lautsprecher des iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max – teils auch nach einem Gerätetausch und dem Update auf iOS 27.0.1.
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Die Beschreibungen reichen von einem leisen Klicken bis zu Knacken oder Knistern. Manche Betroffene hören es wiederholt, andere bei bestimmten Aktionen. Genannt werden unter anderem das Umschalten des Flugzeugmodus und das schnelle Verstellen der Displayhelligkeit.
Einige Nutzer berichten, dass das Geräusch auch bei einem Ersatzgerät auftrat. Frühen Rückmeldungen zufolge hat iOS 27.0.1 daran nichts geändert. Die Hinweise zu diesem Update nennen keinen Lautsprecherfehler.
Woher das Geräusch kommt, ist unklar. Eine offizielle Stellungnahme von Apple zu den Berichten liegt bislang nicht vor.
Wer seinen Mac allein nutzt, kann mit dem bei der Einrichtung angelegten Admin-Konto arbeiten. Ein zusätzliches Standardkonto ist dafür nicht nötig. Die Sorge, jede App erhalte dadurch freie Hand über das ganze System, beruht auf einem Missverständnis.
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Ein Mac, ein Anwender, zwei Konten?
Der Rat klingt zunächst vernünftig: Ein Konto dient der Verwaltung, ein zweites dem täglichen Arbeiten. Das zweite Konto erhält weniger Rechte. So soll Schadsoftware keine gefährlichen Änderungen vornehmen können.
Für einen allein genutzten Mac ist diese Trennung jedoch keine notwendige Sicherheitsmaßnahme. macOS schützt das System und persönliche Daten auf mehreren Ebenen. Diese Schutzfunktionen wirken auch im Admin-Konto.
Gemeint ist hier der private Mac, dessen einziger Anwender zugleich sein Administrator ist. Für gemeinsam genutzte Computer oder verwaltete Firmen-Macs gelten andere Anforderungen.
Woher die Sorge kommt
Wer Windows XP erlebt hat, kennt das damalige Problem. Viele Anwender arbeiteten ständig mit einem Administratorkonto. Dadurch liefen auch ihre Programme mit weitreichenden Rechten. Eine schädliche Anwendung konnte diese Rechte unmittelbar nutzen.
Unter diesen Bedingungen hatte die Arbeit mit einem eingeschränkten Konto einen sehr nachvollziehbaren Zweck. Sie entzog den alltäglich gestarteten Programmen einen großen Teil ihrer Macht.
Microsoft änderte dieses Modell mit Windows Vista. Die Benutzerkontensteuerung ließ Programme zunächst mit eingeschränkten Rechten starten. Für administrative Vorgänge erschienen die bekannten Rückfragen. Bei einem Administrator genügte normalerweise eine Bestätigung. Ein Standardbenutzer musste die Zugangsdaten eines Administrators eingeben.
Die Erinnerung an Windows XP erklärt manche Sorge um das Admin-Konto am Mac. Dessen Bezeichnung allein sagt aber wenig darüber aus, welche Rechte ein gestartetes Programm tatsächlich erhält.
Administrator bedeutet nicht grenzenlose Macht
Bei der Einrichtung eines Macs entsteht zunächst ein Administratorkonto. Das ist Apples vorgesehener Ausgangspunkt für die Benutzung des Computers.
Ein Administrator darf Benutzerkonten verwalten und verschiedene Einstellungen des Systems ändern. Eine gewöhnlich gestartete App erhält dadurch jedoch nicht automatisch die höchsten Systemrechte.
Für bestimmte Eingriffe muss sie zusätzliche Rechte anfordern. Auch im Admin-Konto kann macOS dafür eine Bestätigung per Passwort oder Touch ID verlangen. Apple beschreibt diese Trennung ausdrücklich in seiner Entwicklerdokumentation.
Der Unterschied ist im Alltag entscheidend. Als Administrator angemeldet zu sein, bedeutet nicht, jede App mit uneingeschränktem Zugriff auf das Betriebssystem zu starten.
Auch Administratoren bleiben begrenzt
Apple hat den Schutz des Betriebssystems über die Jahre weiter ausgebaut. Die System Integrity Protection, kurz SIP, schützt wichtige Systembereiche vor Veränderungen. Sie beschränkt sogar Prozesse mit den höchsten Rechten.
Hinzu kommt das geschützte Systemvolume. Dort liegen die wesentlichen Bestandteile von macOS. Seit macOS Big Sur prüft das System deren Integrität zusätzlich mit kryptografischen Verfahren.
Ein normales Programm kann diese Schutzfunktionen nicht einfach durch seine Zugehörigkeit zu einem Admin-Konto überwinden. Die Anmeldung als Administrator schaltet sie nicht ab.
Gatekeeper prüft heruntergeladene Anwendungen. XProtect erkennt und entfernt bekannte Schadsoftware. Für Apps aus dem Mac App Store gelten zudem die Grenzen der Sandbox. Sie beschränkt, auf welche Daten und Funktionen eine App zugreifen darf.
Diese Schutzmechanismen ersetzen weder Updates noch einen aufmerksamen Umgang mit Software. Sie erklären aber, weshalb das Admin-Konto am Mac nicht dem alten Windows-XP-Modell entspricht.
Ein Standardkonto sperrt Schadsoftware nicht aus
Ein zweites Missverständnis betrifft die Installation von Programmen. Auch Standardbenutzer können Apps installieren, wie Apple in seiner Benutzerhilfe ausdrücklich erklärt.
Nicht jede Installation verändert geschützte Systembereiche. Software kann im eigenen Benutzerbereich arbeiten. Schadsoftware kann sich ebenfalls dort festsetzen, ohne dafür die höchsten Systemrechte zu benötigen.
Für persönliche Daten ist deshalb eine weitere Unterscheidung wichtig. Ein Standardkonto schützt nicht automatisch die Dokumente, die der angemeldete Benutzer selbst bearbeiten darf.
Eine schädliche App kann Daten gefährden, auf die sie bereits zugreifen darf. Dafür muss sie das Betriebssystem nicht verändern.
macOS begrenzt den Zugriff auf sensible Daten zusätzlich durch eigene Datenschutzfreigaben. Dazu gehören etwa Dokumente, Schreibtisch und bestimmte Funktionen anderer Apps. Diese Freigaben sollte man auch im Admin-Konto bewusst erteilen.
Zwei Konten ändern die Entscheidung nicht
Wer beide Konten selbst verwaltet, kennt auch beide Passwörter. Fordert ein Vorgang administrative Rechte an, lassen sich oft die Zugangsdaten des separaten Administrators eingeben. Ein vollständiger Kontowechsel ist dafür vielfach unnötig.
Das zusätzliche Konto kann eine hilfreiche Denkpause schaffen. Es nimmt seinem Besitzer jedoch nicht die Entscheidung ab, einer Installation oder Änderung zu vertrauen.
Wer einer schädlichen Anwendung administrative Rechte gewährt, kann dies auch aus einem Standardkonto heraus tun. Das ist besonders bei falschen Updates oder täuschend echten Passwortdialogen relevant.
Entscheidend bleibt daher der Anlass einer Freigabe. Eine unerwartete Passwortabfrage sollte nicht allein deshalb bestätigt werden, weil sie wie ein macOS-Dialog aussieht.
Was ein Standardkonto trotzdem leisten kann
Ein Standardkonto besitzt weniger Rechte. Es kann bestimmte Änderungen verhindern und den möglichen Schaden eines Angriffs begrenzen. Wer diese zusätzliche Begrenzung bewusst nutzen möchte, kann das tun.
Daraus folgt aber keine allgemeine Notwendigkeit für jeden privaten Mac. Ein einzelnes Admin-Konto ist eine vertretbare Wahl für den Alltag. Wer damit arbeitet, hat keine grundlegende Sicherheitsregel missachtet.
Ebenso wenig muss jemand eine bereits eingerichtete Trennung wieder abschaffen. Wichtig ist, ihren Nutzen realistisch einzuordnen. Sie bietet eine zusätzliche Begrenzung, aber keinen umfassenden Schutz vor Schadsoftware oder Datenverlust.
Worauf es im Alltag ankommt
Für den sicheren Betrieb lohnt es sich, die vorhandenen Schutzfunktionen konsequent zu nutzen:
• macOS und Apps aktuell halten. Automatische Sicherheitsupdates eingeschaltet lassen.
• Software aus verlässlichen Quellen beziehen und Schutzwarnungen bewusst prüfen.
• Passwörter und zusätzliche App-Berechtigungen nur bei nachvollziehbarem Anlass freigeben.
• FileVault aktivieren, um persönliche Daten bei Verlust oder Diebstahl zu schützen.
• Regelmäßig Backups anlegen, etwa mit Time Machine.
Ein allein genutzter Mac braucht vor allem einen gepflegten Sicherheitszustand und überlegte Freigaben. Wer das berücksichtigt, kann sein Admin-Konto auch zum Arbeiten verwenden. Ein zweites Konto muss nicht zur Pflichtübung werden.
OpenAI hat auf dem DevDay 2026 Dots vorgestellt: dauerhaft aktive KI-Agenten mit eigenem Cloud-Computer, die über ChatGPT, Slack und Microsoft Teams erreichbar sind.
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Jeder Dot verfügt über einen eigenen Cloud-Computer mit Browser. Dort kann er recherchieren, Daten auswerten, Dokumente erstellen und bei der Softwareentwicklung helfen. OpenAI setzt dafür GPT-6 Astra ein. Nach Angaben des Unternehmens lernen Dots aus Rückmeldungen und lassen sich mit mehr als 4.000 Apps verbinden.
Nutzer können ihren Dot über ChatGPT, Slack und Microsoft Teams erreichen. Laut OpenAI bleibt der Gesprächskontext beim Wechsel zwischen diesen Kanälen erhalten. Dots sollen auch ohne laufendes Gespräch Projekte im Hintergrund recherchieren. Dabei nutzen sie nach den verfügbaren Angaben nur Werkzeuge mit Lesezugriff. Für sensible Aktionen ist eine Freigabe nötig.
Der Start erfolgt für Pro-, Business-Premium- und Enterprise-Abos in ausgewählten Märkten. Pro-Abonnenten in der EU, der Schweiz und im Vereinigten Königreich haben zunächst keinen Zugang. Ein Dot ist zum Start im Abonnement enthalten. Gespräche mit ihm zählen nicht zu den ChatGPT-Nutzungslimits; ausgeführte Aufgaben verbrauchen jedoch Abo-Kontingente. Für Unternehmen plant OpenAI außerdem Dots mit festen Rollen, die zunächst in Pilotprojekten eingesetzt werden sollen.
iFixit vergibt den AirPods 5 erstmals zwei von zehn Punkten für Reparierbarkeit: Die Ohrhörer-Akkus sind austauschbar, das Ladecase bleibt schwer zu öffnen.
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Bisherige AirPods-Generationen erhielten bei iFixit null von zehn Punkten. Bei den AirPods 5 können Fachleute die Batterien aus den Ohrhörern entfernen und ersetzen, ohne diese zwangsläufig zu zerstören. Eine einfache Reparatur für alle ist das dennoch nicht.
Laut iFixit lassen sich die Ohrhörer leichter öffnen als die AirPods 3. Die Batterien für links und rechts sind allerdings nicht austauschbar: Ihre Polarität und die Positionen der Kontakte unterscheiden sich.
Beim Ladecase sieht iFixit kaum Fortschritte. Es lässt sich nur schwer öffnen, ohne dabei beschädigt oder zerstört zu werden. Auch ein weitergehendes Zerlegen der Ohrhörer ist laut dem Reparaturdienst nicht ohne Zerstörung möglich.
Jamie Raskin, ein US-Politiker der »Democrats«, stellt Apples Begründung für die Entfernung von ICEBlock infrage und fordert eine unabhängige Prüfung der Entscheidung.
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In einem neuen Schreiben widerspricht Raskin Apples Sicherheitsargumenten. Er verlangt außerdem eine vollständige Liste der Apps, die Apple wegen Bedenken des US-Justizministeriums entfernt hat.
Hintergrund ist ein bislang nicht öffentlich berichteter Brief von Apple an Raskin vom Juli 2026. Darin erläuterte Apple die Entfernung von ICEBlock und ähnlichen Apps aus dem App Store. Nach Apples Angaben wurde ICEBlock im April 2025 zugelassen. Der Entwickler hatte zuvor bestimmte Bedenken zum Datenschutz ausgeräumt.
Apple prüfte die App später erneut. Sie habe präzise Standortinformationen über Beamte der US-Einwanderungsbehörde ICE bereitgestellt, die gezielte Angriffe ermöglichen könnten. Apple verwies dabei auch auf Sicherheitsbedenken nach einem Angriff auf eine ICE-Einrichtung in Dallas. Bei dem Angriff starben zwei Inhaftierte.
Raskin bestreitet, dass der Täter eine App zur Ortung von ICE-Beamten brauchte, um die feste Einrichtung zu finden. Die Adresse habe er Berichten zufolge mit einer auf Apple-Geräten vorinstallierten App gefunden. Zudem verweist Raskin auf weiterhin verfügbare Apps mit Echtzeitinformationen zu Polizeistandorten.
Apple entfernte ICEBlock im Oktober 2025 aus dem App Store.
Quellen:
Apple: Schreiben an Jamie Raskin vom Juli 2026
Jamie Raskin: Antwortschreiben an Apple
Apple erweitert Final Cut Camera um Unterstützung für die variable Blende des iPhone 18 Pro sowie um Video-Scopes, Clean SDI Out und Genlock-Offset.
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Die App bietet nun Blendenpriorität und Verschlusszeitpriorität. Apple hat die Oberfläche überarbeitet, damit Verschlusswinkel, ISO und Weißabgleich leichter erreichbar sind. Neu sind außerdem anpassbare Overlays mit Falschfarben- und Clipping-Anzeigen sowie verbessertes Fokus-Peaking mit einstellbarer Empfindlichkeit. Eine Aufnahmeanzeige zeigt laufende Aufnahmen an. Mit einer Zwei-Finger-Geste lässt sich der Sucher von Einblendungen befreien.
Auf dem Mac können Final Cut Pro und Motion Cinematic-Effekte auf Videos des iPhone 18 Pro anwenden. Fokuspunkt und Tiefenschärfe lassen sich anschließend in der Timeline anpassen. Die variable Blende und manuelle Kameraeinstellungen des iPhone 18 Pro waren bereits Thema unserer früheren Berichterstattung. Neu ist hier vor allem, wie Final Cut Camera und die Mac-Apps diese Möglichkeiten nutzen.
Apple aktualisiert auch weitere Kreativ-Apps. Pages, Keynote und Numbers erhalten neue Vorlagen und Verbesserungen für die Zusammenarbeit. Keynote unterstützt intelligente Foliengenerierung, Numbers bekommt neue Funktionen für Trigonometrie, Statistik und Logik. Pages für Mac erhält eine Ansicht zum Lesen und Schreiben am Bildschirm.
Pixelmator Pro für iPad bekommt Werkzeuge zur Auswahl und Maskierung. Auf Mac und iPad kommen neue Vorlagen hinzu, darunter eine Kategorie für Podcast-Cover. Freeform erhält eine automatische Anpassung an den Dunkelmodus und Ordner. Schreibwerkzeuge können handschriftliche Notizen umformulieren, korrigieren und zusammenfassen. Unter visionOS 27 lassen sich mehrere Elemente eines Freeform-Boards in den Raum holen und 3D-Modelle gemeinsam betrachten. Die Aktualisierungen sind laut Apple ab sofort verfügbar.
Apple und die American Academy of Pediatrics haben einen sechsstufigen Familienleitfaden veröffentlicht, der Apples Kindersicherungsfunktionen mit altersbezogenen Empfehlungen zur Bildschirmzeit verbindet.
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Der Leitfaden heißt „Building Healthy Digital Habits: A Guide for Families“. Er soll Familien helfen, Bildschirmzeit mit Schlaf, Bewegung, Schule und gemeinsam verbrachter Zeit in Einklang zu bringen.
Die sechs Schritte beginnen mit einem Gespräch über Bildschirmzeit und gemeinsamen Erwartungen. Danach folgen die Einrichtung eines Kinderaccounts und Sicherheitseinstellungen für Apps und Webseiten. Weitere Schritte behandeln Nutzungspläne, den Schutz bei der Kommunikation und die Anpassung familiärer Regeln, wenn Kinder älter werden. Die AAP ergänzt Empfehlungen zur Bildschirmzeit für Altersgruppen von Säuglingen bis zu Teenagern.
Sumbul Desai, Apples Vizepräsidentin für Gesundheit und Fitness, sagt: “Every family approaches technology in their own way. That’s why we wanted to combine trusted guidance from the American Academy of Pediatrics with the tools built into our products. Together, they’re designed to adapt to each family and each child’s stage of development, giving parents a useful starting point to decide what works best. Our hope is that this guide helps facilitate easier discussions and gives families the resources they need to put this guidance into practice, adjust their approach as their child grows, and help them develop healthy digital habits they can carry into everyday life.”
Übersetzung: „Jede Familie geht auf ihre eigene Weise mit Technik um. Deshalb wollten wir die bewährten Empfehlungen der American Academy of Pediatrics mit den Werkzeugen unserer Produkte verbinden. Zusammen sollen sie sich an jede Familie und jede Entwicklungsphase eines Kindes anpassen. Sie geben Eltern einen hilfreichen Ausgangspunkt, um zu entscheiden, was am besten funktioniert. Wir hoffen, dass dieser Leitfaden Gespräche erleichtert und Familien die Mittel gibt, die Empfehlungen umzusetzen, ihren Ansatz anzupassen, wenn ihr Kind älter wird, und gesunde digitale Gewohnheiten für den Alltag zu entwickeln.“
Kinderaccounts und Funktionen wie Ask to Buy, Ask to Browse und Communication Safety sind nicht neu. Über sie haben wir bereits im Zusammenhang mit Apples Video zu Schutzfunktionen berichtet. Neu ist der gemeinsam mit der AAP entwickelte Leitfaden, der diese Möglichkeiten mit deren altersbezogenen Empfehlungen verbindet.
Bei der Endmontage des iPhone Duo lag die Ausbeute am 17. September laut Jiemian News nur knapp über 60 Prozent; auch Displays und Scharniere sollen den Produktionshochlauf bremsen.
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Eine Quelle aus dem Umfeld von Foxconns Lieferkette nannte Jiemian News den Stand vom 17. September. Bis die Endmontage eine ausgereifte Ausbeute erreicht, könnten demnach weitere sechs Monate bis ein Jahr vergehen. Foxconn passe dafür Anlagen und Abläufe wiederholt an.
Auch bei faltbaren OLED-Displays und Scharnierkomponenten soll es Probleme geben. Jiemian News berichtet von niedriger Ausbeute, verspäteten Lieferungen und Änderungen am Design dieser Teile. Dadurch bleibe weniger Zeit, die Endmontage auf eine größere Stückzahl einzustellen.
Für 2026 strebe Apple laut einer weiteren Lieferkettenquelle einen weltweiten Zielbestand von etwa sechs bis acht Millionen Geräten an. Das ist ein Bestandsziel, keine Angabe zu tatsächlichen Verkäufen. Produktionsprobleme könnten die Verfügbarkeit zum Marktstart begrenzen.
Über den langsamen Produktionshochlauf hatten wir bereits Anfang September berichtet. Neu sind die konkrete Ausbeute der Endmontage und die Angaben zu den Bauteilen. Apple hat das iPhone Duo am 9. September vorgestellt. Vorbestellungen beginnen am 16. Oktober, erhältlich sein soll es ab dem 23. Oktober.
Apple hat laut Bloomberg mehrere Programmmanager im Hardware-Engineering entlassen, während CEO John Ternus einen schlankeren Aufbau und häufiger über das Jahr verteilte Produktvorstellungen anstrebt.
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Die Stellenstreichungen erfolgten dem Bericht zufolge in den zwei Wochen vor dessen Veröffentlichung. Unter den Betroffenen seien etwa sechs Direktoren. Sie hätten nur wenige Wochen Zeit erhalten, um intern eine neue Stelle zu finden. Andernfalls sollen sie später in diesem Jahr entlassen werden.
Ternus will laut Bloomberg mittlere Führungsebenen abbauen. So sollen weniger Ebenen zwischen Ingenieuren und der Unternehmensspitze liegen. Bereits als Leiter des Hardware-Engineerings habe er für weniger Neueinstellungen geworben. Vorhandene Ingenieure sollten stärker eingesetzt und organisatorischer Überhang abgebaut werden.
Auch Apples Veröffentlichungsrhythmus steht demnach zur Diskussion. Ternus möchte mehr Produkte schneller und experimenteller herausbringen. Eine Möglichkeit wäre, Neuheiten weniger stark auf Frühjahr und Herbst zu konzentrieren. Eine Änderung des Produktkalenders ist bislang nicht angekündigt.
Bloomberg berichtet zudem von einem anderen, inzwischen verworfenen Plan: Im Sommer soll Apple erwogen haben, 5.000 AppleCare-Stellen abzubauen. Dahinter stand dem Bericht zufolge die Erwartung, KI-Agenten könnten Aufgaben dieser Beschäftigten übernehmen. Die geplanten Entlassungen wurden verworfen.
In einem bereits von uns aufgegriffenen Interview hatte Ternus erklärt, keinen radikalen Kurswechsel zu planen. Der jetzt geschilderte organisatorische Umbau steht dazu zumindest in einem Spannungsverhältnis. Über höhere Einnahmen aus bestehenden Angeboten wurde ebenfalls berichtet. Neu an diesem Bericht sind vor allem die Einschnitte im Hardware-Engineering und die Überlegungen zum Produktkalender.
Apple nennt Hi-Res Lossless in einem aktualisierten Supportdokument für Apple TV 4K „der dritten Generation oder neuer“. Der Zusatz könnte auf ein neues Modell hindeuten, ist aber kein eindeutiger Hinweis darauf.
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Die dritte Generation ist das aktuelle Apple TV 4K. Die Formulierung „oder neuer“ fällt deshalb auf: Ein Nachfolger ist bislang nicht vorgestellt worden. MacRumors hält auch zwei einfachere Erklärungen für möglich. Apple könnte das Dokument vorsorglich für künftige Modelle formuliert haben. Ebenso könnte der Zusatz ein Fehler sein.
Aus früheren Berichten kennen wir bereits einen anderen Hinweis: In Apples Code wurde eine Bilddatei mit der Bezeichnung „Apple TV 4K (4th generation)“ entdeckt. Das dort abgebildete Gerät ähnelt dem aktuellen Modell. Der neue Wortlaut im Supportdokument ergänzt diesen Fund, sagt aber weder etwas über die Ausstattung noch über einen Vorstellungstermin aus.
Google hat einen Fehler in Google Analytics for Firebase behoben, der iOS-Apps beim Start abstürzen ließ – ohne App- oder SDK-Update.
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Googles Softwareentwickler Nick Cooke führte die Abstürze auf ein fehlerhaft formatiertes Datenpaket zurück. Es erreichte das in den betroffenen Apps eingebundene Firebase-SDK.
Die Störung begann am 29. September 2026 um 2:41 Uhr deutscher Zeit. Um 4:52 Uhr war Googles Korrektur vollständig ausgerollt. Wegen zwischengespeicherter Daten konnten einzelne App-Instanzen danach noch bis zu vier Stunden abstürzen. Diese Fälle sollten sich von selbst erledigen.
Der Beginn der Störung fiel zeitlich mit der Veröffentlichung von iOS 27.0.1 zusammen. Die Abstürze traten aber auch unter anderen iOS-Versionen auf.
System Integrity Protection, kurz SIP, bewahrt wichtige Teile von macOS vor unerlaubten Änderungen. Der Schutz arbeitet unauffällig im Hintergrund und gilt selbst für Prozesse mit Administratorrechten. Dadurch kann Schadsoftware zentrale Systemdateien nicht einfach manipulieren.
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Ein Passwort ist kein Freifahrtschein
Vor SIP besaß der root-Benutzer praktisch unbegrenzte Rechte auf einem Mac. Ein Installationsprogramm erhielt diese Rechte nach Eingabe eines Administratorpassworts. Anschließend konnte es Systemdateien und vorinstallierte Apps verändern oder überschreiben.
Das war bequem, schuf aber ein grundlegendes Risiko. Fehlerhafte oder schädliche Software konnte dieselben weitreichenden Rechte nutzen. Ein einziges bestätigtes Installationsfenster öffnete damit im schlimmsten Fall den gesamten Systembereich.
Apple führte SIP mit OS X El Capitan ein. Seitdem setzt der Kernel feste Sicherheitsregeln durch. Sie gelten für alle laufenden Prozesse, auch für Programme mit Administratorrechten. Das Passwort bleibt wichtig, hebt diese zusätzlichen Grenzen aber nicht auf.
Welche Bereiche SIP schützt
SIP beschränkt Schreibzugriffe auf zentrale Verzeichnisse wie /System, /usr, /bin, /sbin und /var. Auch die mit macOS gelieferten Apps stehen unter Schutz. Änderungen sind dort nur besonders berechtigten und von Apple signierten Prozessen erlaubt. Dazu gehören Apples Softwareupdates und Installationsprogramme.
Der Schutz endet nicht bei Dateien. SIP erschwert auch Eingriffe in laufende Systemprozesse. Andere Programme können sich nicht ohne Weiteres an diese Prozesse anhängen oder eigenen Code einschleusen. So verteidigt macOS nicht nur seinen Inhalt auf dem Laufwerk, sondern auch wichtige Abläufe während des Betriebs.
Auf Macs mit Apple-Chip ergänzt SIP weitere Schutzschichten. Der hardwarebasierte Kernel-Integritätsschutz bewahrt beispielsweise den Kernel im Arbeitsspeicher vor Veränderungen. Diese Techniken arbeiten gemeinsam, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben.
Was Anwender davon merken
Im normalen Alltag bleibt SIP nahezu unsichtbar. Apps aus dem App Store sind darauf ausgelegt. Auch aktuelle Software anderer Anbieter nutzt vorgesehene Orte wie /Programme, /Mediathek oder /usr/local. Persönliche Dateien und übliche Einstellungen bleiben selbstverständlich veränderbar.
Bemerkbar wird SIP meist nur bei älterer Software. Manche historischen Installationsprogramme erwarten Schreibzugriff auf geschützte Systemordner. Solche Programme können scheitern, teilweise deaktiviert werden oder ein Update benötigen. Das ist keine willkürliche Hürde. Es zeigt, dass die Software eine Grenze überschreiten möchte, die moderne Apps respektieren.
Auch besonders erfahrene Anwender sehen gelegentlich eine abgewiesene Aktion im Terminal. Selbst ein Befehl mit root-Rechten darf geschützte Bereiche nicht beliebig ändern. Für eigene Werkzeuge stehen weiterhin passende Verzeichnisse bereit. Das schafft eine klare Trennung zwischen macOS und Ergänzungen von Drittanbietern.
Eine starke Voreinstellung
SIP ist standardmäßig aktiv. Apple erlaubt das Abschalten nur über die Wiederherstellungsumgebung. Diese zusätzliche Hürde verhindert, dass laufende Software den Schutz unbemerkt entfernt. Für die Entwicklung bestimmter Treiber oder anderer systemnaher Komponenten kann eine vorübergehende Abschaltung nötig sein. Apple empfiehlt, SIP danach sofort wieder einzuschalten.
SIP ist kein einzelner Rundumschutz gegen jede Schadsoftware. Seine Stärke liegt in einer entscheidenden Grenze: Selbst ein Prozess mit hohen Rechten darf das geschützte Fundament von macOS nicht beliebig umschreiben. Das begrenzt mögliche Schäden und verbessert zugleich die Zuverlässigkeit des Systems.
Für Anwender ist das ein überzeugendes Sicherheitsprinzip. Der Mac bleibt flexibel, doch sein Kern erhält besonderen Schutz. Meist merkt man davon nichts – und genau darin liegt die Eleganz von SIP.
Entwickler können den Scharnierwinkel des iPhone Duo laut Craig Federighi mit einer Genauigkeit von etwa fünf Grad auslesen oder vorgegebene Gerätestellungen abfragen.
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Im Interview mit Donald Decodes erklärt Apples Softwarechef, warum die meisten Apps dafür keinen exakten Winkel benötigen. Sie können stattdessen erfahren, ob das Gerät in Buch-, Tisch- oder Zeltposition steht. Apples Frameworks können dann automatisch reagieren und die Darstellung über Apps hinweg einheitlich halten.
Federighi sagt: „For most developers […] we’re focused on communicating the pose of the device: are you in book pose, on-table pose, tent pose? Developers don’t have to work with how many degrees open it is. By communicating the pose, the frameworks can react automatically and deliver a consistent experience across apps. But for creative experiences, like our own animation, developers can get closer to the raw information […]“ Auf Deutsch: Für die meisten Entwickler stehe die Gerätestellung im Mittelpunkt. Sie müssten nicht mit dem genauen Öffnungswinkel arbeiten. Frameworks könnten anhand der Stellung automatisch reagieren. Für kreative Anwendungen seien auch genauere Scharnierdaten zugänglich.
Apple nutzt den Winkel selbst für den Übergang zwischen den Displays beim Öffnen. Federighi beschreibt die Idee so: „The goal was not a fancy animation you’d think about, but something you’d perceive automatically: the screen becomes translucent, a window to what’s below. Fundamental to the device is continuity between your experience when it’s closed and what you find when you open it. Seeing through the screen above to what’s about to be revealed below eases that journey in the most natural way. We’re really delighted with how it came out. It’s subtle but magical.“ Auf Deutsch: Die Animation solle nicht bewusst auffallen. Der äußere Bildschirm wirke durchscheinend und gebe eine Vorschau auf das Innendisplay. Das solle den Wechsel vom geschlossenen zum geöffneten Gerät erleichtern. Federighi nennt das Ergebnis dezent, aber magisch.
Auch bei anderen Sensordaten sieht Federighi Raum für eigene Ideen: „We have a long history of exposing gyroscope and accelerometer data to developers, and they’ve made really interesting use of it over time. One of the ways this device expresses itself is through its poses and the hinge, and we’re excited to see what developers do with it.“ Auf Deutsch: Apple stelle Entwicklern schon lange Daten von Gyroskop und Beschleunigungssensor bereit. Diese hätten sie vielfach interessant genutzt. Nun sei Federighi gespannt, was mit Gerätestellungen und Scharnier möglich werde.
Zur Anpassung bestehender Apps sagt er: „We’ve built our platform on high-level frameworks like UIKit and SwiftUI that abstract away many of the harder layout problems, so apps often inherit new behaviors automatically. Over time we’ve added more high-level constructs that adapt automatically, which makes this transition nearly automatic for many developers.“ Auf Deutsch: UIKit und SwiftUI nähmen Apps viele schwierige Layoutfragen ab. Neue Verhaltensweisen kämen deshalb oft automatisch hinzu. Für viele Entwickler werde die Umstellung dadurch nahezu automatisch. Apple unterstützt laut Federighi außerdem agentische Programmierwerkzeuge, die bestehende Apps weitgehend selbstständig anpassen können.
Dass Apple Schnittstellen für verschiedene Display- und Faltzustände bereitstellt, war bereits bekannt. Neu sind Federighis Angaben zur Genauigkeit und zur Wahl zwischen Winkelwert und Gerätestellung.
Entwickler Vidit Bhargava will seine Walkman-inspirierte Demo Duo-Man als App für das iPhone Duo veröffentlichen.
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Die bisherige Demo nutzt die Faltfunktion als Teil der Bedienung: Bei geöffnetem Gerät wählen Nutzer Musik aus und legen auf dem Innendisplay eine virtuelle Kassette ein. Durch Zuklappen beginnt die Wiedergabe. Für die Demo nahm Bhargava Tastengeräusche und Rauschen eines echten Walkmans auf.
Die geplante fertige App soll Apple Music und lokale Musikdateien unterstützen. Bhargava plant außerdem eine Funktion mit dem Apple Pencil: Damit sollen Nutzer die virtuelle Kassettenschleife aufrollen können. Spotify könnte später hinzukommen, falls die App genügend Anklang findet. Ein Veröffentlichungstermin wurde noch nicht genannt.
Metas KI-Agent Muse soll private Nachrichten aufgegriffen haben, obwohl Technikjournalist Jason Aten den Zugriff verweigert hatte.
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Aten hatte Muse auf einem Test-Mac ausprobiert. Den Zugriff auf Nachrichten, Kalender und weitere persönliche Daten habe er ausdrücklich verweigert. Festplattenvollzugriff habe er der App ebenfalls nicht gewährt.
Nach einem privaten Austausch mit seinem Podcast-Partner Stephen Robles schlug Muse Aten ungefragt eine Kolumne über das besprochene Thema vor. Auf Nachfrage habe Muse erklärt, lediglich die Vorschauen eingehender Nachrichten gesehen zu haben. Aten zufolge zeigte die App später jedoch die lokale Nachrichten-Datenbank seines Macs als synchronisierte Datenquelle an – bis Zeile 187.462.
Wie Muse auf diese Informationen zugreifen konnte, ist damit nicht geklärt. Auch Atens Austausch mit Metas David Singleton brachte nach seinem Bericht keine Erklärung für die technische Ursache. Die Angaben beruhen auf Atens Erfahrungsbericht; eine unabhängige technische Prüfung liegt in den vorliegenden Meldungen nicht vor.
Die Website sheets.works hat „Apple in Colour“ veröffentlicht: ein interaktives Archiv mit 341 Apple-Produktfarben aus fast drei Jahrzehnten.
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Zu jedem erfassten Produkt nennt das Archiv das Veröffentlichungsjahr und den offiziellen Farbnamen von Apple. In manchen Fällen steht stattdessen eine Farbnummer. Die Sammlung reicht vom Bondi-Blue-iMac über iPods und iPads bis zu HomePods. Auch ein (PRODUCT)RED Mac Pro aus dem Jahr 2013 ist dabei.
Es ist eine lustige, und manchmal etwas wehmütige Schau auf Apples Design-Geschichte.
Ein Leak nennt fünf bislang nicht angekündigte StandBy-Ansichten für das iPhone Duo: Home Camera, Home Modular, Flow, Fade und Snoopy.
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Der Leaker pdfu hat die Namen in Programmtexten entdeckt. Die Home-Camera-Ansicht soll ein einzelnes Kamerabild oder ein Raster mit bis zu neun Kamerabildern zeigen. Home Modular dürfte Bedienelemente für das Smart Home anbieten.
Zu Flow gibt es Hinweise auf Animationen. Über Fade sind bislang keine Einzelheiten bekannt. Die fünfte Ansicht trägt den Namen Snoopy.
Auch zur Anpassung der Ansichten gibt es Hinweise: Eine Auswahl soll verschiedene Stile und Farben bieten. Wischgesten könnten schnelle Änderungen ermöglichen. Für Ansichten mit Uhr und Widgets sind fünf Layouts vorgesehen: StandBy, Stacked, Top, Middle und Bottom.
StandBy auf dem iPhone Duo war bereits bekannt. Wie schon berichtet, lässt sich der Modus auch ohne angeschlossenes Ladegerät nutzen. Die fünf nun genannten Ansichten ergänzen die bisher gezeigten Optionen.
Anthropic hat Claude Sonnet 5.5 veröffentlicht: Im Wissensarbeits-Benchmark GDPval-AA liegt das Modell laut Anthropic nahezu gleichauf mit Opus 5.5 und soll pro Aufgabe bis zu 30 Prozent weniger kosten als Sonnet 5.
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Sonnet 5.5 ist das zweite Modell der Claude-5.5-Familie. Anthropic sieht es vor allem bei klar umrissenen Aufgaben wie Fehlersuche, Dokumenten und Tabellen im Einsatz.
Im Benchmark GDPval-AA erreicht Sonnet 5.5 nach Anthropics Angaben 1844 Punkte. Opus 5.5 kommt auf 1846 Punkte, Sonnet 5 auf 1449. Der Wert für Sonnet 5.5 stammt aus einer Vorabversion. Ein inzwischen behobener Fehler könnte strukturierte Ausgaben beeinflusst haben.
Die Preise je Token bleiben gegenüber Sonnet 5 unverändert. Die geringeren Kosten pro Aufgabe erklärt Anthropic damit, dass das neue Modell für dieselbe Arbeit meist weniger Tokens benötigt. Ausgaben soll es zudem mehr als 30 Prozent schneller erzeugen.
Erstmals stattet Anthropic ein Sonnet-Modell mit Cyber-Schutzmaßnahmen und Rückfallmechanismen aus, wie sie auch bei seinen leistungsfähigsten Modellen zum Einsatz kommen.
Über Opus 5.5 hatten wir bereits berichtet. Damals hatte Anthropic Sonnet 5.5 für die folgenden Wochen angekündigt.
Apple dürfte im Oktober mehrere Geräte aktualisieren und zugleich eine neue Smart-Home-Kategorie eröffnen. Erwartet werden das iPad mini 8, neue Macs, Apple TV 4K, HomePod mini 2 und der Home Hub.
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iPad mini 8 mit OLED und A20 Pro
Beim iPad mini 8 zeichnet sich eines der größeren Updates der Baureihe ab. Das Tablet soll erstmals ein OLED-Display und den A20 Pro erhalten. Durchgesickerte Apple-Bilder deuten zudem auf eine Frontkamera an der langen Displayseite hin. Sie wäre damit besser für Videogespräche im Querformat platziert.
Auch das Gehäuse könnte sich ändern. Apple arbeitet laut Mark Gurman an einem wasserresistenteren Aufbau. Ein vibrationsbasiertes Lautsprechersystem ohne klassische Öffnungen soll dabei helfen. Andere Funde zeigen jedoch eine kleine Aussparung oberhalb des Displays. Beim endgültigen Aufbau gibt es daher noch offene Fragen.
iMac und MacBook Pro mit M6
Für den 24-Zoll-iMac wird der M6-Chip erwartet. Apple soll außerdem neue Gehäusefarben vorbereiten. Hinweise auf ein grundsätzlich neues Design gibt es bislang nicht.
Auch das 14-Zoll-MacBook Pro soll zunächst als Basismodell mit M6 erscheinen. Größere Änderungen am Gehäuse oder Display sind für dieses Modell nicht genannt. Es wäre damit vor allem eine Aktualisierung des Prozessors.
OLED-MacBook-Pro mit Touchscreen
Später im Jahr könnte ein deutlich umfassenderes MacBook-Pro-Update folgen. Für die Modelle mit 14 und 16 Zoll werden OLED-Displays, Touch-Bedienung und ein dünneres Gehäuse erwartet. Anstelle der bisherigen Aussparung soll eine Dynamic Island in das Display rücken.
Ungewöhnlich ist die erwartete Chip-Ausstattung. Die neu gestalteten Modelle sollen M5 Pro und M5 Max verwenden, nicht M6 Pro und M6 Max. Apple bietet die aktuellen MacBook-Pro-Modelle bereits seit März 2026 mit M5 Pro und M5 Max an. Das OLED-Modell würde diese Chips somit mit einem neuen Gehäuse verbinden.
Apple TV 4K mit deutlich mehr Leistung
Die vierte Generation des Apple TV 4K soll äußerlich dem aktuellen Modell entsprechen. Im Inneren wird jedoch ein großer Sprung erwartet. Genannt werden ein A19 oder A19 Pro sowie 8 oder 12 GB RAM. Diese Ausstattung soll Apple Intelligence und die neue Siri unterstützen.
Apples N1-Funkchip könnte Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und Thread ermöglichen. Außerdem ist eine überarbeitete Siri Remote im Gespräch. Welche Änderungen die Fernbedienung erhält, ist noch unklar. Das aktuelle Apple TV 4K stammt aus dem November 2022.
HomePod mini 2 mit Siri AI
Beim HomePod mini 2 bleibt das bekannte Design voraussichtlich erhalten. Neu wären ein schnellerer Chip für Siri AI, der N1 und ein Ultra-Wideband-Chip der zweiten Generation. Hinzu kommen soll eine bessere Klangqualität.
Apple könnte außerdem die Farbauswahl erweitern. Zu den genannten Varianten gehören Rosa und Grün. Der N1 dürfte auch hier moderne Funkstandards wie Wi-Fi 7 unterstützen.
Home Hub und homeOS
Mit dem Home Hub könnte Apple eine neue Smart-Home-Zentrale vorstellen. Geplant ist ein annähernd quadratisches Display mit sechs bis sieben Zoll. Ein A18 oder neuerer Chip soll Apple Intelligence und Siri AI ermöglichen. Eine Kamera ist für FaceTime vorgesehen.
Apple soll zwei Ausführungen entwickeln. Eine Variante sitzt auf einer Lautsprecherbasis, die andere wird an der Wand befestigt. Die Oberfläche bietet Berichten zufolge Zifferblätter, Widgets und ein Raster aus App-Symbolen.
Als Name des neuen Betriebssystems ist homeOS im Gespräch. Darauf deuten Markenanmeldungen hin. Die Software soll Elemente aus iOS, tvOS und watchOS verbinden.
Die Vorbestellungen für das iPhone Duo beginnen am 16. Oktober um 14 Uhr deutscher Zeit; der Verkaufsstart folgt am 23. Oktober.
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Der Termin für die Vorbestellungen war bereits bekannt. Nun steht auch die Uhrzeit fest: 5 Uhr pazifischer Zeit. Das entspricht am 16. Oktober 14 Uhr in Deutschland. Warum ist das wichtig? Es ist zu erwarten, dass das iPhoine Duo bereits in den ersten Minuten ausverkauft sein wird. Gerüchte deuteten mehrfach auf eine anfangs limitierte Verfügbarkeit hin. Vermutlich wird Apple Deutschland diese Daten noch in einer Pressemeldung bestätigen.
Apple hat das iPhone Duo am 9. September als erstes faltbares iPhone vorgestellt. Es besitzt ein 7,6 Zoll großes Innendisplay und ein 5,4 Zoll großes Außendisplay.
Die Jury sprach Taction Technology 5,7 Milliarden US-Dollar Schadenersatz zu. Apple hat angekündigt, das Urteil anzufechten.
Ursprünglicher Bericht vom 27. September 2026, 17:17 Uhr
Eine US-Jury hat Taction Technology im Patentstreit um Apples Taptic Engine 5,7 Milliarden US-Dollar Schadenersatz zugesprochen. Apple kündigt Berufung an.
Der Streit dreht sich um Apples Taptic Engine und zwei US-Patente von Taction Technology. Sie beschreiben ein Vibrationsmodul, das Schwingungen auf die Haut überträgt. Taction hatte Apple 2021 wegen Patentverletzung verklagt.
Apple widerspricht dem Urteil. Nach Darstellung des Unternehmens unterscheidet sich die Taptic Engine grundlegend von Tactions Technologie. Apple nutze diese Technologie nicht und werde Berufung einlegen. Damit ist der Rechtsstreit trotz des Juryurteils nicht abgeschlossen.
Ein Sprecher von Apple sagte zum Urteil: »While we thank the jury for their consideration, we strongly disagree with today’s verdict and the damages awarded, which are entirely unsupported by the facts. Apple’s Taptic Engine is fundamentally different from Taction’s technology, which Taction’s own testing of Apple’s products confirmed during trial. Apple does not use Taction’s technology, and we will appeal.«
Übersetzung: »Während wir der Jury für ihre Rücksichtnahme danken, sind wir mit dem heutigen Urteil und den zugesprochenen Schäden, die durch die Fakten völlig nicht gestützt werden, entschieden nicht einverstanden. Apples Taptic Engine unterscheidet sich grundlegend von der Technologie von Taction, die durch die eigenen Tests von Apples Produkten von Taction während des Tests bestätigt wurde. Apple verwendet die Technologie von Taction nicht, und wir werden Berufung einlegen.«
Die Taptic Engine ist Apples Spezialist für fühlbare Rückmeldungen. Ihr linear bewegtes Gewicht reagiert schneller und genauer als ein gewöhnlicher Vibrationsmotor. So entstehen kurze Klicks, deutliche Warnungen und sogar die Illusion mechanischer Tasten.
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Ein Gewicht statt einer Unwucht
Klassische Vibrationsmotoren drehen eine Masse, deren Schwerpunkt neben der Achse liegt. Diese Unwucht versetzt das gesamte Gerät in Schwingung. Der Motor muss jedoch erst hochdrehen und läuft anschließend etwas nach. Das Ergebnis eignet sich für längere Alarme, aber weniger für einen einzelnen, klaren Impuls.
Die Taptic Engine arbeitet nach einem anderen Prinzip. Sie ist ein linearer elektromagnetischer Aktor. In ihrem länglichen Gehäuse sitzt eine bewegliche Masse mit magnetischen Teilen. Eine Spule erzeugt ein Magnetfeld und beschleunigt die Masse entlang einer geraden Achse.
Federn führen die Masse zurück und halten sie von den Gehäusewänden fern. Ein Apple-Patent beschreibt dafür eine Welle, zwei Federn sowie Magnete mit entgegengesetzter Polarität. In neueren Geräten verwendet Apple zudem Wolfram. Das dichte Metall liefert viel Masse auf kleinem Raum.
Beschleunigt die Elektronik das Gewicht, wirkt die Gegenkraft auf das Gehäuse. Genau diesen kurzen Stoß spürt der Nutzer. Durch Richtung, Dauer und Stärke des Stroms kann Apple den Verlauf genau formen.
Warum die lineare Bauweise wichtig ist
Eine rotierende Unwucht erzeugt vor allem ein grobes Summen. Der lineare Aktor kann dagegen schnell einsetzen und rasch wieder verstummen. Das ermöglicht einzelne Schläge, kurze Folgen und länger anhaltende Muster.
Apple unterscheidet in Core Haptics zwischen kurzen Impulsen und kontinuierlichen Verläufen. Entwickler können Intensität und „Schärfe“ verändern. Ein weicher Hinweis fühlt sich dadurch anders an als ein präziser Klick.
Die feste Bewegungsrichtung hilft außerdem, die Energie gezielt ins Gehäuse einzuleiten. Das schafft deutlichere Rückmeldungen bei kleiner Auslenkung. Die Konstruktion braucht jedoch Platz und eine sehr genaue Abstimmung. Masse, Federn, Gehäuse und Ansteuerung müssen zusammenpassen. Sonst schwingt das System nach oder die Masse schlägt an.
Nicht jede Taptic Engine ist gleich
Apple verwendet den Namen für mehrere angepasste Konstruktionen. In iPhone und Apple Watch bewegt sich eine interne Masse. Im Force Touch Trackpad arbeitet der Aktor mit Kraftsensoren unter einer unbeweglich wirkenden Oberfläche. Er simuliert den mechanischen Klick, obwohl sich das Trackpad nur minimal bewegt.
Diese Verbindung aus Sensorik und Aktor ist entscheidend. Zuerst misst das Gerät eine Eingabe. Direkt danach erzeugt es den passenden Impuls. Stimmen Bild, Ton und Berührung zeitlich überein, wirkt eine rein digitale Bedienung erstaunlich mechanisch.
Vom Handgelenk ins iPhone
Apple stellte die Taptic Engine im September 2014 zusammen mit der ersten Apple Watch vor. Im Frühjahr 2015 kam sie zunächst in Force Touch Trackpads des MacBook Pro und MacBook auf den Markt. Kurz darauf folgte die Apple Watch.
Im Herbst 2015 brachte das iPhone 6s die Technik zusammen mit 3D Touch ins iPhone. Das Magic Trackpad 2 nutzte ebenfalls Force Touch und haptische Rückmeldung. Beim iPhone 7 erhielt die Taptic Engine 2016 eine neue Aufgabe: Sie simulierte den Druckpunkt des nun unbeweglichen Homebuttons.
Die Apple Watch Series 4 ergänzte 2018 fühlbare Rastpunkte für die Digital Crown. Seit iOS 13 können Entwickler über Core Haptics eigene Muster aus kurzen und kontinuierlichen Ereignissen bauen.
Apple veröffentlicht keine nummerierten Generationen der Taptic Engine. Statt eines klar benannten Nachfolgers gibt es daher gerätespezifische Revisionen. Sie unterscheiden sich bei Größe, bewegter Masse, Leistung und Einbauort. Das Grundprinzip blieb erhalten: Ein präzise gesteuerter linearer Impuls ersetzt die diffuse Vibration – und manchmal sogar ein mechanisches Bauteil.
Apple prüft laut Bloomberg unter dem Projektnamen N224 vier Konzepte für einen Vision-Pro-Nachfolger – darunter eines mit ausgelagerter Recheneinheit und Batterie.
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Einer der Entwürfe würde Recheneinheit und Batterie in einem externen Gehäuse unterbringen. Bei der aktuellen Vision Pro liegt bereits die Batterie außerhalb des Headsets, die Recheneinheit jedoch nicht. Einige Führungskräfte bevorzugen Bloomberg zufolge weiterhin ein Design, das möglichst viel im Headset unterbringt.
Für eine weitere Variante erprobt Apple dem Bericht zufolge Materialien wie Kunststoff und Titan. Damit soll das Gewicht sinken. Ein niedrigerer Preis steht bei den neuen Konzepten nicht im Vordergrund, könnte aber eine Folge der Entwicklung sein.
Die Entwürfe befinden sich noch in einem frühen Stadium. Ein Marktstart wird frühestens Ende 2028 oder Anfang 2029 erwartet. Über Apples Arbeit an leichteren Brillen hatten wir bereits berichtet. Welche Form ein möglicher Vision-Pro-Nachfolger annehmen könnte, war dabei noch offen.
Der neue M6-Chip kombiniert mehrere technische Schritte, die Leistung und Effizienz gleichzeitig steigern. Apple fertigt den Chip erstmals im 2-Nanometer-Verfahren und integriert drei verschiedene Kerntypen in den Basischip. Dadurch verteilt das System Lasten gezielter auf Super-, Performance- und Effizienzkerne. Auch die Grafik wächst und nutzt zwölf GPU-Kerne mit jeweils einem Neural Accelerator. Beim Mac mini fällt auf, dass der SSD-Speicher nun auf der Hauptplatine verlötet ist und das 256-GB-Modell deutlich niedrigere Spitzenraten als die 512-GB-Variante zeigt. Der Mac Studio mit M5 Ultra liefert sehr viel Rechen- und Speicherleistung. Welche Bedeutung haben diese Änderungen für Alltag, kreative Nutzer und lokale KI?
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watchOS 27.0.1 adressiert Berichte über spontane Neustarts bei bestimmten Apple-Watch-Modellen, und erste Nutzer meldeten danach Ruhe. Beim iPhone Duo stellt ein Kurzversuch die Frage, ob das seitlich platzierte Dock auch für Linkshänder praktikabel ist, denn die Bedienung bleibt im Alltag unklar. Wie gut lässt sich das breite Display bedienen? Wir zeigen dazu ein Video und einige Fotos. Meta präsentiert eine Kamera-freie Audio-Brille, ein handliches KI-Gadget und eine VR-Brille mit externem Rechenkern für die Hosentasche. Speziell die VR-Brille sieht interessant aus. Ist Meta hier auf einem besseren Weg als Apple?
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Codefunde legen nahe, dass das nächste Basis-iPad mit A19-Chip und 8 GB RAM ausgestattet ist. Damit hätte das Modell mehr Leistungsreserven und erfüllt Voraussetzungen für neue KI-Funktionen, auch wenn manche Dienste regional begrenzt sein könnten. Zugleich nennt der Code einen N1-Chip für modernes WLAN, Bluetooth und Thread sowie ein C1X-Modem für 5G. Beim iPad mini deutet die Software auf einen A20 Pro und eine frontseitige Kameraposition im Querformat hin, ergänzt durch Hinweise auf OLED und bessere Lautsprecher. Das iPhone 18 Pro versteckt die Infrarotkamera unter dem OLED, kombiniert mit spezieller Bildverarbeitung. Außerdem tauchen HomePod mini in Grün und Pink sowie ein neues Apple TV 4K auf. Welche Neuerungen sind relevant?
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macOS Golden Gate 27 läuft erstmals nur auf Macs mit Apple-Chip. Zugleich endet die Unterstützung für mehrere ältere Wege, Windows, Netzwerkfreigaben und Backups zu nutzen. Bei Rosetta und dem AirPort-Dienstprogramm gelten wichtige Ausnahmen.
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Intel-Macs: Ende nach 20 Jahren
Die ersten Macs mit Intel-Prozessor erschienen 2006. Damals wechselte Apple von PowerPC, um leistungsfähigere und sparsamere Rechner zu bauen. Seit 2020 stellt Apple auf eigene Chips um. macOS 27 läuft deshalb nur noch auf Macs mit Apple-Chip. Für Intel-Macs bleibt macOS Tahoe 26 die letzte große Version. Wer Golden Gate nutzen will, braucht einen neueren Mac.
Boot Camp: Windows startet nicht mehr direkt
Boot Camp erschien 2006 im Jahr der ersten Intel-Macs. Der Assistent richtet eine zweite Partition für Windows ein. Nutzer konnten beim Start zwischen beiden Systemen wählen. Apple reagierte damit auf die Nachfrage nach Windows auf Mac-Hardware. Auf Macs mit Apple-Chip gibt es diesen Startweg nicht. Eine Alternative ist Windows 11 für Arm in einer virtuellen Maschine, etwa mit Parallels Desktop oder VMware Fusion. Nicht jede Windows-App und jedes Gerät funktioniert darin wie unter Boot Camp.
Rosetta 2: Noch da, aber mit Ablaufdatum
Rosetta 2 übersetzt Intel-Apps für Macs mit Apple-Chip. Apple führte die Technik 2020 ein, damit vorhandene Software während des Chipwechsels weiterläuft. Nach dem Update auf macOS 27 wird eine frühere Rosetta-Installation nicht automatisch übernommen. Bei Bedarf lässt sie sich erneut installieren. macOS 27 ist die letzte Version mit allgemeiner Rosetta-Unterstützung. Ab macOS 28 bleiben nur Ausnahmen für bestimmte ältere Spiele. Ersatz sind aktualisierte Apps für Apple-Chips oder Universal-Versionen. Betroffene Programme stehen unter „Systemeinstellungen > Allgemein > Info > Intel-basierte Apps > Details“. Auch Intel-Plugins sollten Nutzer prüfen.
AFP: Apples altes Protokoll für Dateifreigaben
Das Apple Filing Protocol (AFP) verband Macs bereits mit AppleShare-Servern von 1987. Es diente später auch Netzwerkfestplatten und Time Machine als Übertragungsweg. Seit OS X Mavericks von 2013 nutzten aktuelle Macs für die Dateifreigabe zunehmend SMB. macOS 27 unterstützt AFP-Verbindungen nicht mehr. Wer noch ein AFP-Laufwerk nutzt, braucht einen Server mit SMB-Freigabe oder muss die Daten auf ein anderes Gerät übertragen.
Time Capsule: Das Netzwerkbackup zieht um
Apple stellte die Time Capsule 2008 vor: WLAN-Basisstation und Festplatte in einem Gerät. Sie sollte automatische Time-Machine-Backups ohne Kabel ermöglichen. Weil ihre Sicherungen AFP benötigen, kann macOS 27 sie nicht mehr als Backupziel verwenden. Time Machine selbst bleibt erhalten. Apple nennt externe Laufwerke, einen anderen Mac oder ein geeignetes Netzlaufwerk mit SMB als Alternativen. Auch Backups über eine AirPort Extreme fallen weg.
AirPort-Dienstprogramm: Kein Bestandteil neuer Installationen
Das AirPort-Dienstprogramm erschien 2007 mit einer neuen AirPort Extreme. Es richtet Apples WLAN-Basisstationen ein und aktualisiert sie. Apple hat diese Geräte inzwischen eingestellt. Bei einer Neuinstallation von macOS 27 fehlt das Dienstprogramm. Nach einem Update bleibt eine vorhandene Version erhalten, ihre Funktion ist aber nicht garantiert. Für aktuelle Router dienen deren eigene Apps oder Weboberflächen als Ersatz. Für alte AirPort-Geräte gibt es keinen gleichwertigen neuen Apple-Nachfolger.
Dein neuer Mac mini ist da – und jetzt möchtest Du seine Möglichkeiten auskosten. Gerade bei schnellen SSDs und hochauflösenden Monitoren haben seine Anschlüsse einiges zu bieten. Mit dem passenden Kabel holst Du das Tempo heraus, für das Du Dich beim Kauf entschieden hast.
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Vorne bequem erreichbar, hinten besonders schnell
Eine SSD kurz anschließen oder Fotos übertragen: Dafür sind die beiden USB-C-Buchsen vorne angenehm erreichbar. Laut Apple unterstützen sie bei beiden aktuellen Modellen USB 3 mit bis zu 10 Gb/s.
Auf der Rückseite legt der Mac mini deutlich zu. Das Modell mit M6 bietet drei Anschlüsse mit Thunderbolt 4 und bis zu 40 Gb/s. Das entspricht der vierfachen maximalen Datenrate der vorderen Anschlüsse. Für schnelle Laufwerke und vielseitige Docks ist das eine starke Ausstattung.
Beim Mac mini mit M5 Pro bekommst Du hinten dreimal Thunderbolt 5. Damit steigt die reguläre Bandbreite sogar auf bis zu 80 Gb/s in jeder Richtung. Das schafft mehr Spielraum für besonders schnelle SSDs und anspruchsvolle Monitore.
Beide Modelle unterstützen hinten auch USB4 mit bis zu 40 Gb/s sowie die Bildausgabe über DisplayPort. Deinen Monitor schließt Du dort oder über HDMI an. Die vorderen Buchsen bieten keine direkte Bildausgabe.
Warum der Stecker allein wenig verrät
Alle fünf Buchsen haben dieselbe USB-C-Bauform. Welche Geschwindigkeit und Funktionen Du nutzen kannst, verrät ihre Form allerdings nicht. Das gilt auch für Kabel: Zwei gleich aussehende Exemplare können sich technisch erheblich unterscheiden.
Anschluss, Kabel und Zubehör müssen denselben Übertragungsstandard unterstützen. Ein besonders schnelles Kabel allein macht eine langsamere SSD deshalb nicht schneller. Mit der passenden Kombination schöpfst Du dagegen die Möglichkeiten Deiner Geräte aus.
Für Deine USB-SSD reichen oft 10 Gb/s
Nutzt Deine externe SSD USB mit 10 Gb/s, genügt ein dafür ausgelegtes USB-Kabel. Achte auf Angaben wie „USB 10Gbps“ oder „USB 3.2 Gen 2“. Damit kannst Du die SSD bequem vorne anschließen. Hinten funktioniert sie ebenfalls, bleibt aber bei ihrer eigenen USB-Geschwindigkeit.
Für Tastatur, Maus oder gelegentliches Synchronisieren brauchst Du häufig kein besonders schnelles Kabel. Bei einer schnellen SSD lohnt sich dagegen ein genauer Blick auf vorhandene Ladekabel. Apples USB-C-Ladekabel überträgt beispielsweise nur bis zu 480 Mbit/s und unterstützt keine Bildsignale. Damit würdest Du Deine SSD unnötig ausbremsen.
So nutzt Du das Tempo von Thunderbolt
Für eine SSD oder ein Dock mit Thunderbolt 4 empfiehlt sich ein zertifiziertes Kabel für Thunderbolt 4. Zusammen mit einem passenden Anschluss ermöglicht es bis zu 40 Gb/s. Ein gewöhnliches USB-Kabel mit 10 Gb/s ersetzt diese Verbindung nicht.
Möchtest Du Thunderbolt 5 am M5 Pro voll ausnutzen, empfiehlt sich ein zertifiziertes Kabel für Thunderbolt 5. Auch Deine SSD oder Dein Dock muss diesen Standard unterstützen. Gerade beim Arbeiten mit großen Dateien ist die höhere Bandbreite ein reizvoller Vorteil.
Dein vorhandenes Zubehör mit Thunderbolt 3 oder 4 kannst Du weiterhin verwenden. Es erreicht dabei seine jeweilige Geschwindigkeit. Auch ein Kabel für Thunderbolt 5 funktioniert mit Thunderbolt 4, macht den M6 aber nicht schneller.
Praktisch: Moderne Thunderbolt-Kabel unterstützen außerdem USB-Verbindungen. Du kannst sie daher auch vorne für USB-Geräte einsetzen. Ein Gerät, das ausschließlich Thunderbolt unterstützt, benötigt dennoch einen hinteren Anschluss.
120 Gb/s: Extra-Spielraum für Deine Monitore
Thunderbolt 5 kann seine ohnehin hohe Bandbreite bei Bedarf anders verteilen. Laut Intel erhöht „Bandwidth Boost“ bei hohem Bedarf für Bildsignale die Senderichtung automatisch von 80 auf 120 Gb/s. In Gegenrichtung bleiben dann 40 Gb/s.
Das ist besonders für aufwendige Bildschirmkonfigurationen interessant. Es bedeutet allerdings nicht, dass Deine SSD Dateien mit 120 Gb/s überträgt. Auch die übrigen Geschwindigkeitsangaben beschreiben maximale Verbindungsraten. Verwaltungsdaten und die Leistung der angeschlossenen Geräte begrenzen das tatsächliche Tempo.
Für Deinen Bildschirm zählt auch das Bildsignal
Für einen Monitor mit USB-C genügt ein geeignetes Kabel mit Unterstützung für DisplayPort, oft „DP Alt Mode“ genannt. Achte darauf, dass es Deine gewünschte Auflösung und Bildwiederholrate unterstützt. Ein Monitor mit Thunderbolt braucht eine passende Thunderbolt-Verbindung. Das mitgelieferte Monitorkabel ist meist eine gute erste Wahl.
So findest Du das richtige Kabel
Prüfe beim Kauf den unterstützten Standard, die Datenrate und die benötigte Länge. Bei Thunderbolt helfen Dir das Blitzlogo und die Generationsangabe. Zertifizierte USB-Kabel kennzeichnen ihre Datenrate, ausgenommen Kabel für USB 2.0.
Lass Dich dabei nicht von einer Angabe wie „240 W“ leiten. Sie beschreibt die mögliche Ladeleistung, nicht die Geschwindigkeit beim Übertragen von Daten.
Du brauchst nicht für jede Buchse ein eigenes Kabel. Ein Kabel für Thunderbolt 5 kann mehrere Aufgaben übernehmen. Für Dein USB-Zubehör mit 10 Gb/s genügt aber ein entsprechend gekennzeichnetes USB-Kabel.
Im neuen Mac mini kombiniert der M6 erstmals drei CPU-Kerntypen in einem Basischip. Der Fortschritt liegt dabei nicht nur in höheren Benchmarkwerten, sondern vor allem in einer feineren Arbeitsteilung.
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Apple hat den neuen Mac mini mit M6 in den Handel gebracht. Damit erreicht die M-Reihe sechs Generationen nach dem M1 einen neuen Entwicklungsschritt. Der M6 steigert nicht einfach nur den Takt oder die Zahl der Kerne. Apple verteilt unterschiedliche Aufgaben nun gezielter auf spezialisierte Recheneinheiten.
Die neuen Super-Cores
Die 12-Kern-CPU besteht aus zwei Super-, vier Performance- und sechs Effizienzkernen. Ein Basischip von Apple vereint damit erstmals alle drei Kerntypen. Diese Mischung war zuvor den leistungsstärkeren Varianten der M5-Familie vorbehalten.
Die Super-Kerne zielen auf höchste Leistung bei einzelnen Threads. Davon profitieren Aufgaben, die sich kaum auf mehrere Kerne verteilen lassen. Die Performance-Kerne bearbeiten dagegen komplexe Lasten mit vielen parallelen Schritten. Sechs Effizienzkerne kümmern sich um leichtere Aufgaben und halten den Energiebedarf niedrig.
Diese Aufteilung ist für den Alltag wichtiger als ein einzelner Spitzenwert. macOS kann jede Aufgabe an den passenden Kerntyp übergeben. Der Mac mini kann kurzzeitig viel Leistung bereitstellen und danach schnell wieder sparsamer arbeiten. Das senkt zugleich die Wärmeentwicklung und den Aufwand für die Kühlung.
2 Nanometer bringen mehr Kerne
Auch die Fertigung trägt dazu bei. Der M6 ist Apples erster Chip aus einem 2-Nanometer-Verfahren. Kleinere Strukturen erlauben mehr Transistoren auf begrenzter Fläche. Apple nutzt diesen Spielraum für zusätzliche Kerne und spezialisierte Einheiten.
Die GPU wächst gegenüber dem M5 von zehn auf zwölf Kerne. Jeder GPU-Kern besitzt einen eigenen Neural Accelerator für KI-Berechnungen. Dieses Prinzip führte Apple mit der M5-Generation ein. Im Mac mini ist es nun erstmals im regulären Basischip verfügbar.
Die Grafikwerte zeigen jedoch eine wichtige Besonderheit. Pro GPU-Kern liegt der M6 nur leicht vor dem M5. Die gesamte Grafikleistung steigt trotzdem um rund 24 Prozent. Der wichtigste Grund sind die zwei zusätzlichen GPU-Kerne. Apple verbreitert die GPU also, statt jeden Kern grundlegend zu erneuern.
Hinzu kommt eine doppelte Neural Engine mit jeweils 16 Kernen. Beide Einheiten können gemeinsam an einem Modell arbeiten. Apple nennt deshalb bis zu doppelte Spitzenleistung gegenüber früheren Generationen. Die GPU soll bei KI-Berechnungen knapp 30 Prozent vor dem M5 liegen.
Was bringt es an Leistung?
Der M6 unterstützt bis zu 32 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher. Die Bandbreite steigt auf bis zu 170 GB pro Sekunde. Das sind zehn Prozent mehr als beim M5 und etwa das Zweieinhalbfache des M1. Davon profitieren besonders GPU-Aufgaben und lokale KI-Modelle.
Apple verspricht bis zu 20 Prozent mehr Mehrkernleistung gegenüber dem M5. Im Vergleich zum M1 soll der M6 bis zu 2,4-mal schneller rechnen. Beim Mac mini nennt Apple gegenüber dem M4 bis zu 40 Prozent mehr CPU-Leistung. Grafikaufgaben sollen bis zu doppelt so schnell laufen.
Über die ersten Geekbench-Werte haben wir bereits ausführlich berichtet. Der M6 erreichte dort 4.071 Punkte mit einem Kern und 22.783 Punkte mit allen Kernen. Das entsprach zwölf beziehungsweise 27 Prozent Vorsprung gegenüber durchschnittlichen M5-Werten.
Schnelle Fortschritte
Der Blick auf alle sechs Generationen ist noch aufschlussreicher. Die Einzelkernleistung hat sich seit dem M1 fast verdoppelt. Die Mehrkernleistung stieg auf mehr als das Zweieinhalbfache. Der langfristige Trend verläuft dabei erstaunlich gleichmäßig.
Einzelne Generationen weichen dennoch von dieser Linie ab. Der M3 blieb in den CPU-Werten unter dem langfristigen Trend. M4, M5 und M6 holten diesen Abstand anschließend wieder auf. Fortschritt entsteht also nicht in jedem Jahr an derselben Stelle.
Noch deutlicher ist das bei der GPU-Leistung pro Kern. M2 und M3 lagen dort unter dem M1. Der M4 kehrte ungefähr auf dessen Niveau zurück. Erst der M5 brachte einen großen Sprung, während der M6 moderat nachlegt.
Der M1 legte 2020 das Fundament für Apples Wechsel von Intel. CPU, GPU, Speicher und weitere Einheiten rückten auf einen gemeinsamen Chip. Performance- und Effizienzkerne bildeten schon damals die Grundlage. Der gemeinsame Arbeitsspeicher vermied zudem viele Kopiervorgänge zwischen CPU und GPU.
Beim M2 erweiterte Apple dieses Konzept, statt es neu zu erfinden. Mehr GPU-Kerne, eine höhere Speicherbandbreite und stärkere Medienfunktionen standen im Vordergrund. Die zweite Generation zeigte damit erstmals den geplanten Rhythmus der Plattform.
Der M3 brachte 2023 den Wechsel auf drei Nanometer. Seine GPU führte Dynamic Caching und hardwarebeschleunigtes Raytracing ein. Apple verteilte Speicher damit flexibler und öffnete den Mac für anspruchsvollere 3D-Anwendungen.
Der M4 setzte diese Architektur fort und erhöhte vor allem CPU- sowie KI-Leistung. Der M5 brachte anschließend Neural Accelerators in die GPU-Kerne. Zugleich führte Apple die neuen Super-Kerne für besonders anspruchsvolle Einzelaufgaben ein.
Der M6 verbindet diese Entwicklungen nun in einem Basischip. Die CPU erhält eine dritte Leistungsklasse, während GPU und Neural Engine enger zusammenarbeiten. Apple verbessert also mehrere Teile des Systems gleichzeitig. Nicht jede Generation setzt dabei denselben Schwerpunkt.
Manche Jahre bringen ein neues Fertigungsverfahren. Andere stärken Grafik, Medienverarbeitung oder KI. Wieder andere erhöhen die Kernzahl, wenn die einzelnen Kerne nur moderat zulegen. Über mehrere Generationen ergibt sich dennoch ein klarer und stetiger Fortschritt.
Mac Mini als Kraftwerk
Der Mac mini macht diese Strategie besonders sichtbar. Das M6-Modell bietet hohe Einzelkernleistung und starke KI-Funktionen im kompakten Gehäuse. Für lange Mehrkernlasten bleibt die Variante mit M5 Pro schneller. Sie bietet bis zu 18 CPU- und 20 GPU-Kerne sowie 64 GB Arbeitsspeicher.
Der M6 ist deshalb kein radikaler Bruch mit seinen Vorgängern. Er ist vielmehr eine sorgfältige Neuordnung bewährter Bausteine. Genau darin liegt die Stärke von Apple Silicon nach sechs Generationen. Leistung, Effizienz und Spezialisierung wachsen nicht getrennt, sondern als gemeinsames System.
Beim iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max liegt ein Teil von Face ID erstmals unter dem Display. Ein Teardown zeigt nun, wie Apple die Infrarotkamera hinter dem OLED verbirgt. Die Lösung kombiniert eine ausgedünnte Pixelstruktur, einen Infrarotfilter und zusätzliche Bildverarbeitung.
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Nur ein Teil von Face ID ist unsichtbar geworden. Apple hat die Infrarotkamera aus der Dynamic Island nach links versetzt. Sie sitzt nun unter einem weiterhin leuchtenden Bereich des Displays. Die Selfie-Kamera, der Dot-Projector und der Flood-Illuminator bleiben in der verkleinerten Dynamic Island.
So arbeitet Face ID
Der Flood-Illuminator leuchtet das Gesicht großflächig mit unsichtbarem Infrarotlicht aus. Dadurch erkennt das System ein Gesicht auch bei völliger Dunkelheit. Der Dot-Projector erzeugt anschließend ein festgelegtes Muster aus mehr als 30.000 Infrarotpunkten. Dafür nutzt er einen Halbleiterlaser und eine diffraktive Optik, die den Strahl aufteilt.
Die Infrarotkamera erfasst das beleuchtete Gesicht und das verformte Punktmuster. Aus dessen Verschiebungen entsteht eine Tiefenkarte. Apples Secure Enclave wandelt Tiefenkarte und Infrarotbild in eine mathematische Darstellung um. Sie vergleicht diese mit den gespeicherten Daten. Zusätzliche Netze prüfen Aufmerksamkeit und wehren Täuschungsversuche mit Fotos oder Masken ab.
Wie Licht durch das OLED gelangt
Ein normales OLED ist für eine Kamera ein Hindernis. Pixel, Leiterbahnen und Metallschichten schlucken einen Teil des Lichts. Das regelmäßige Pixelraster beugt den Rest und erzeugt störende Muster. Bei Infrarotsensoren zählt deshalb nicht nur die gesamte Lichtmenge. Entscheidend ist auch, wie viel Licht ohne Ablenkung den Sensor erreicht.
Apple schafft über der Infrarotkamera gezielt freie Wege. Mikroskopaufnahmen von iFixit zeigen, dass dort jede zweite Pixelreihe fehlt. Zum Rand hin geht das ausgedünnte Raster stufenweise in die normale Dichte über. So fällt die Stelle im Alltag nur als schwacher, dunkler Kreis auf.
Unter der OLED-Schicht sitzt zudem ein Infrarot-Durchlassfilter. Er lässt das benötigte Infrarotlicht passieren und hält sichtbares Licht vom Sensor fern. Die Infrarotkamera muss dabei kein ansehnliches Farbfoto liefern. Sie benötigt ein ausreichend klares Messbild des Punktmusters. Das macht diesen Sensor geeigneter für den Platz unter dem Display als die Selfie-Kamera.
Der Aufbau vermeidet zugleich eine weitere Hürde. Dot-Projector und Flood-Illuminator senden ihr Licht weiterhin durch eine freie Öffnung. Nur das vom Gesicht zurückkehrende Signal muss das OLED passieren. Würden auch die Sender darunter liegen, würde das Display bereits den Hinweg dämpfen. Diese Aufteilung ist daher ein naheliegender Grund für Apples schrittweisen Umbau.
Apple nennt außerdem „zusätzliche Bilddaten“, welche die Leistung von Face ID ab den iPhone-18-Pro-Modellen sichern sollen. Woher diese Daten stammen, erläutert Apple nicht. Die Verarbeitung erfolgt laut Apple in einem abgeschotteten Bereich des Chips, der Secure Exclave.
Was unter dem Display liegt
Unter dem OLED befinden sich die Infrarotkamera, der Infrarotfilter und der Bereich mit verringerter Pixeldichte. In der Dynamic Island bleiben Selfie-Kamera, Dot-Projector und Flood-Illuminator. Daher verschwindet die Insel nicht, sie wird nur kleiner.
Beim für den 23. Oktober angekündigten iPhone Duo verfolgt Apple ein anderes Ziel. Dessen innere FaceTime-Kamera nimmt sichtbares Licht durch das Display auf. Sie dient Videoanrufen, aber nicht der Gesichtserkennung. Das Falt-iPhone nutzt stattdessen Touch ID in der Seitentaste. Eine Kamera unter dem Display ist somit nicht automatisch ein Face-ID-Sensor.
Die finale iOS-27-Version liefert viele kleine Alltagstools statt großer Neuerfindungen. Apple feilt an Transparenzeffekten und Bedienelementen, und Safari bekommt neue Filter in der Tab-Ansicht. Einige versprochene kontextbezogene KI-Funktionen sind im Release nicht enthalten. Gleichzeitig erhöhen lokale KI-Modelle den Bedarf an freiem Speicher und beeinflussen damit Foto- und App-Planungen. Neue Optionen für Home-Kamera-Auswertungen und geteilte Alben bringen Gebühren und eine Belastung des iCloud-Kontingents mit sich. Nach dem Update laufen Indexierungen, die kurzzeitig Leistung und Akku beeinflussen. Wie gut ist die finale Version geworden?
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Die neue Oberfläche von macOS 27 fokussiert auf bessere Lesbarkeit und konsistentere Bedienelemente mit einem neuen Liquid-Glass-Look. Viele Bedienelemente wirken erneuert und klarer getrennt, sodass aktive und inaktive Apps leichter zu unterscheiden sind. Ergänzend gibt es erste Apple-Intelligence-Features, die Gespräche, Nachrichten und Fotos appübergreifend nutzen können, aber in deutscher Sprache noch eingeschränkt sind. Die Suche über Spotlight erhält große Verbesserungen, braucht aber eine längere Indizierungsphase, um schnell zu sein. Welche dieser Änderungen verändert den Alltag spürbar und welche bleiben vorerst eher kosmetisch?
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Basti schilder uns seine Eindrücke vom neuen iPhone 18 Pro Maxc. Das iPhone 18 Pro fällt durch neue Farben und dezente Designänderungen auf. Das Glas und das Aluminium spielen stark mit dem Licht. Die helle Glacia-Variante wirkt je nach Winkel silbrig oder bläulich. Die Burgundi-Farbe wechselt zwischen Dunkelrot, Bronze und Braun. Es gibt viele Nahaufnahmen, die zeigen, wie sehr Farbe und Finish vom Lichteinfall abhängen. Gleichzeitig hat sich das Kameramodul technisch weiterentwickelt. Die Blendenmechanik arbeitet mit feinen Lamellen und magnetischer Steuerung, was die Bauteile größer erscheinen lässt. Auch Face ID wandert teilweise unter das Display. Wie gut harmonieren Farbe, Kamera und neue Sensorik im Alltagstest?
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Ceramic Shield 2 macht eine Schutzfolie für viele Nutzer entbehrlich. Wer Sand, Metallspäne oder häufige Stürze erwartet, profitiert weiterhin von einer zusätzlichen Schutzschicht.
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Was Ceramic Shield 2 leistet
Apple verwendet Ceramic Shield 2 beim iPhone 17, iPhone 17 Pro und iPhone 18 Pro auf der Vorderseite. Beim iPhone 18 Pro ist es keine neue Generation. Die Schutzwirkung entspricht grundsätzlich jener der iPhone-17-Reihe.
Ceramic Shield ist eine Glaskeramik, die Apple gemeinsam mit Corning entwickelt hat. Winzige Keramikkristalle liegen in einer Glasmatrix. Eine chemisch vorgespannte Oberfläche erschwert zudem die Bildung und Ausbreitung kleiner Risse.
Bei Ceramic Shield 2 kommt eine neue Beschichtung hinzu. Apple nennt eine dreimal bessere Kratzfestigkeit gegenüber der vorigen Generation. Unabhängige Ritztests stützen eine deutliche Verbesserung. Sie ersetzen jedoch keinen Alltagstest mit zufälligen Fallwinkeln.
Wichtig ist die Bedeutung der Zahl. Dreimal kratzfester heißt nicht dreimal härter oder dreimal sturzsicherer. Apple veröffentlicht dafür kein ausführliches Prüfverfahren. Auch dieses Deckglas kann verkratzen und brechen.
Wovor es gut schützt
Normale Alltagskontakte sind für Ceramic Shield 2 meist kein großes Problem. Dazu zählen Tischflächen, Reißverschlüsse und viele Metallgegenstände. Schlüssel allein sind daher selten der gefährlichste Gegner.
Problematischer sind harte Mineralteilchen. Quarz steckt in Sand und Straßenschmutz. Ein einzelnes Korn kann zwischen Display und Gegenstand hohen Druck erzeugen. Tiefe Kratzer bleiben deshalb möglich.
Bei Stürzen zählt nicht nur das Material. Höhe, Winkel, Untergrund, Rahmen und vorhandene Vorschäden entscheiden mit. Besonders kritisch sind Treffer auf Kanten oder kleine Steine. Eine gute Hülle mit erhöhtem Rand schützt hier oft mehr als eine Folie allein.
Panzerglas oder Hydrogel
Panzerglas ist eine dünne, gehärtete Glasscheibe mit Klebeschicht. Es fühlt sich ähnlich wie das iPhone-Display an und widersteht Kratzern gut. Bei einem spitzen Schlag verteilt seine hohe Steifigkeit die Last. Das kann das eigentliche Deckglas schützen.
Eine Laborstudie aus dem Jahr 2026 bestätigt diesen Vorteil bei spitzen Treffern. An der Studie waren allerdings auch Mitarbeiter des Herstellers PanzerGlass beteiligt. Bei stumpfen Schlägen schützten Glas und TPU-Folie ähnlich gut. Kein Schutz garantiert ein unversehrtes Display.
„Hydrogel“ ist meist ein Handelsname für eine weiche Kunststofffolie, häufig aus TPU. Sie ist dünn, flexibel und deckt Rundungen sauber ab. Kleine Druckstellen können sich je nach Beschichtung teilweise zurückbilden. Gegen Kratzer und Abschürfungen dient sie als austauschbare Opferschicht.
Dafür ist Kunststoff weicher als Glas. Er bekommt eher Riefen, Dellen oder stumpfe Stellen. Gegen punktuelle Schläge bietet Hydrogel weniger Reserven als Panzerglas.
Beide Lösungen haben Nachteile. Kanten können stören, Kleber kann altern und billige Produkte verschlechtern die Darstellung. Ein gewöhnlicher Schutz nimmt dem iPhone zudem einen Teil der entspiegelnden Wirkung. Wer eine Folie nutzt, sollte auf eine gute Antireflexbeschichtung achten.
Meine Empfehlung
Wer sein iPhone überwiegend im Büro oder zu Hause nutzt, braucht bei Ceramic Shield 2 meist keine Folie. Das gilt besonders mit Hülle und einer sauberen, getrennten Tasche. Das unveränderte Displaygefühl und die bessere Entspiegelung sprechen dann fürs Weglassen.
Panzerglas lohnt sich für Baustelle, Werkstatt, häufige Reisen oder ein hohes Sturzrisiko. Es ist auch sinnvoll, wenn selbst feine Kratzer den späteren Verkaufspreis mindern sollen. Hydrogel passt besser, wenn vor allem Scheuerspuren stören und eine sehr dünne Lösung gefragt ist.
Beim iPhone Duo gilt diese Abwägung nur für das Außendisplay mit Ceramic Shield 2. Innen liegt eine faltbare Polymeroberfläche mit Schutzbeschichtung und Nanotextur. Sie ist konstruktiv anders und empfindlicher gegen punktuellen Druck. Dort würde ich nur Zubehör verwenden, das Apple ausdrücklich für das Innendisplay freigibt. Herkömmliches Panzerglas scheidet aus.
Unterm Strich ist eine Folie kein Pflichtkauf mehr. Sie bleibt eine gezielte Versicherung gegen Risiken, die Ceramic Shield 2 nicht beseitigt.
Die Speicherpreise sind binnen eines Jahres stark gestiegen. Manche RAM-Kits kosten inzwischen mehr als fünfmal so viel wie im September 2025. Viele SSDs haben sich mehr als verdoppelt. Der Ausbau von KI-Rechenzentren verknappt das Angebot und erhöht auch Apples Kosten.
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Gleiche Kapazität, deutlich höherer Preis: Ein Patriot Viper Venom mit 32 GB DDR5 kostete im September 2025 rund 87 Euro. Ein Jahr später waren es 449 Euro. Samsungs SSD 990 EVO Plus mit zwei Terabyte stieg im selben Zeitraum von 122 auf 280 Euro.
Beide Beispiele stammen aus der monatlichen Preiserhebung von ComputerBase. Die Redaktion verfolgt jeweils zwölf RAM- und SSD-Produkte im deutschen Onlinehandel. Zwischen dem 15. September 2025 und dem 16. September 2026 verteuerte sich RAM dort im Schnitt um 370 Prozent. Bei SSDs waren es 129 Prozent. Angebote von eBay und dem Amazon Marketplace bleiben unberücksichtigt.
Diese Auswahl bildet nicht den gesamten Markt ab. Sie zeigt aber, wie stark sich identische Produkte verteuert haben. Mehr Geld bringt hier weder mehr Speicher noch eine neue Gerätegeneration.
Rechenzentren haben Vorrang
Hinter dem Anstieg steht die wachsende Nachfrage nach Speicher für KI und andere Anwendungen in Rechenzentren. Laut TrendForce verlagern Hersteller ihre DRAM-Kapazitäten zugunsten von Servern und HBM, dem besonders schnellen Speicher für KI-Beschleuniger. Für PCs und Mobilgeräte bleibt dadurch weniger übrig.
Bei NAND-Flash bevorzugen die Hersteller SSDs für Rechenzentren. Diese versprechen höhere Gewinne als Speicher für den Verbrauchermarkt. Selbst eine schwache Nachfrage nach Smartphones und PCs verhindert deshalb weitere Preissteigerungen nicht.
Der Engpass trifft Apple
Auch Apple kann sich dieser Entwicklung nicht entziehen. Im Quartalsbericht zum 27. Juni 2026 nennt Apple ausdrücklich Lieferengpässe und steigende Kosten für NAND und DRAM. Apple erwartet eine Verschärfung und warnt vor Folgen für Umsatz und Gewinnmarge. Selbst höhere Verkaufspreise könnten diese Belastung nicht vollständig ausgleichen.
Wie groß der Kostensprung ausfallen könnte, zeigt eine Schätzung von TrendForce vom 3. September. Beim iPhone 18 Pro mit 256 GB sollen die Speicherkosten im dritten Quartal knapp 400 Prozent über dem Vorjahreswert liegen. Das entspricht annähernd dem Fünffachen.
Die Zahl bezieht sich auf die Speicherkosten, nicht auf sämtliche Bauteile oder den Verkaufspreis des iPhones. TrendForce schlüsselt sie in der Mitteilung nicht nach RAM und NAND auf.
Was bedeutet das für größere Konfigurationen?
Die Ladenpreise einzelner RAM-Kits lassen sich nicht direkt auf Apples Einkauf übertragen. Sie verdeutlichen jedoch den Kostendruck, unter dem die gesamte Branche steht. Apples genaue Einkaufspreise bleiben unbekannt.
Ebenso wenig erklärt die Marktkrise automatisch jeden Aufpreis für zusätzlichen Speicher bei iPhones, iPads und Macs. Einkaufskosten, Speicheraufschläge und Gerätepreise sind verschiedene Größen. Aus einer Verteuerung der Chips lässt sich deshalb kein angemessener Aufpreis für die nächste Speicherstufe berechnen.
Für Käufer rückt damit die passende Ausstattung stärker in den Mittelpunkt. Wer viel Speicher braucht, muss den Gesamtpreis seiner Wunschkonfiguration betrachten. Der beworbene Einstiegspreis sagt darüber wenig aus. Gerade bei großzügiger Ausstattung kann der Abstand erheblich sein.
Entspannung 2027 nur teilweise
Für die kommenden zwölf Monate zeichnet TrendForce ein geteiltes Bild. Beim Arbeitsspeicher erwarten die Analysten weiterhin ein knappes Angebot und steigende Preise. Neue Fabrikkapazitäten dürften erst 2028 erhebliche zusätzliche Mengen liefern.
Bei NAND könnte sich die Lage schon in der zweiten Jahreshälfte 2027 entspannen. Neue Kapazitäten und modernere Fertigung sollen das Angebot erhöhen. Zugleich bleibt die Nachfrage nach Unterhaltungselektronik schwach. Zusätzlicher Speicherbedarf durch KI könnte diese Entlastung allerdings begrenzen.
Für Apple-Käufer bleibt daher eine entscheidende Frage offen: Wann würde günstigerer Speicher auch günstigere Konfigurationen ermöglichen? Sinkende Chippreise allein garantieren weder niedrigere Gerätepreise noch kleinere Speicheraufschläge.
Apple hat die nächste Generation von Apple Intelligence veröffentlicht. Doch wer sein iPhone oder seinen Mac auf Deutsch nutzt, bekommt ein anderes Paket als die Werbung für Siri AI vermuten lässt. Einige Funktionen fehlen wegen regionaler Einschränkungen, andere unterstützen unsere Sprache noch nicht. Trotzdem bleibt eine Reihe nützlicher Neuerungen. Entscheidend ist, welche davon im eigenen Alltag helfen.
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Siri bleibt die größte Lücke
Siri AI startet als Beta, also als noch nicht fertige Version, zunächst auf Englisch. Im Oktober sollen Französisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch folgen. Deutsch steht nicht auf dieser Liste. In der EU fehlen Siri AI und davon abhängige Funktionen außerdem zunächst auf iPhone, iPad und Apple Watch. Auf unterstützten Macs und der Vision Pro ist Siri AI hingegen auf Englisch zugänglich. Eine bloße Sprachumstellung am iPhone reicht deshalb nicht.
Hinter der EU-Verzögerung steht ein Streit über den Digital Markets Act und den Zugang konkurrierender Assistenten zu Systemfunktionen und Nutzerdaten. Apple sieht den Datenschutz gefährdet. Die EU-Kommission widerspricht: Das Gesetz verbiete keine neuen Produkte; Apple entscheide selbst über den Start. Die Verzögerung allein der EU anzulasten, wäre daher zu einfach. Ebenso wenig ist belegt, dass Deutsch allein wegen des Beta-Status fehlt. Sprachunterstützung und EU-Zugang sind zwei getrennte Fragen.
Fotos-App bekommt die sichtbarsten Verbesserungen
Für deutsche Anwender lohnt sich vor allem ein Blick in Fotos. Mit „Räumliche Neuausrichtung“ lässt sich die Perspektive einer Aufnahme nachträglich verändern. „Erweitern“ ergänzt fehlende Bildbereiche, etwa wenn ein anderer Ausschnitt gewünscht ist. Das verbesserte „Bereinigen“ soll störende Objekte überzeugender entfernen. Die KI erzeugt dabei Bildinhalte hinzu. Das Ergebnis ist also eine bearbeitete Darstellung des Moments.
Auch Image Playground wird vielseitiger. Die App erzeugt nun fotorealistische Bilder und erlaubt Änderungen per Beschreibung oder durch das Markieren einzelner Objekte. Dazu kommen passende Formate für Hintergrundbilder und Kontaktposter. Genmojis sollen ebenfalls besser aussehen und sich durch beschriebene Änderungswünsche anpassen lassen.
Kleine Helfer im Alltag
Safari kann offene Tabs automatisch nach Themen ordnen. Mit „Mitteilung an mich“ überwacht der Browser Webseiten und meldet beispielsweise sinkende Preise oder wieder lieferbare Produkte. Eigene Erweiterungen lassen sich durch eine Beschreibung erstellen. Wer regelmäßig dieselben Seiten kontrolliert, könnte sich damit einige Klicks sparen.
Ähnlich arbeitet „Beschreibe einen Kurzbefehl“: Man erklärt den gewünschten Ablauf, und die App stellt die nötigen Schritte zusammen. Auch Änderungen lassen sich beschreiben. Im Kalender können Nutzer Termine mit einfachen Worten anlegen oder bearbeiten. Solche kleinen Hilfen sind weniger spektakulär als ein neuer Sprachassistent, können aber täglich Zeit sparen.
Die Home-App fasst zusammengehörige Meldungen zusammen. Bei Kameras kommen Beschreibungen von Aufnahmen und eine Suche nach Ereignissen hinzu. Dafür sind passende Geräte, eine Steuerzentrale und für die Videofunktionen ein geeigneter iCloud+-Tarif nötig. VoiceOver und Lupe erhalten ausführlichere Beschreibungen; der Reader für Bedienungshilfen kann Texte zusammenfassen und übersetzen. Hinzu kommt verbessertes automatisches Korrekturlesen.
Die Fußnoten entscheiden
Andere Neuerungen helfen bei deutscher Sprache vorerst wenig: Vorschläge in Mail, Anrufkontext und intelligente Datei- und Ordnernamen starten auf Englisch. Workout Buddy unterstützt Englisch und Spanisch. Die neue KI-Sprachsteuerung ist auf vier englischsprachige Länder begrenzt.
Auch die verbesserte Diktierfunktion kennzeichnet Apple auf seiner Produktseite als englischsprachig. Sie verlangt außerdem neuere Hardware. Vorschläge für Unterhaltungen in Nachrichten folgen erst mit einem späteren Update.
Grundsätzlich benötigen die Neuerungen die Betriebssystemversionen 27 und kompatible Hardware: beim iPhone mindestens ein 15 Pro beziehungsweise ein Modell der 16er-Reihe oder neuer. Auf Macs werden unter anderem Modelle ab M1 unterstützt. Für manche KI-Funktionen gelten tägliche Nutzungslimits; erweiterten Zugang will Apple künftig gegen Bezahlung anbieten.
Für deutsche Nutzer ist das ein Update mit deutlichen Lücken, aber auch mit praktischem Nutzen. Fotos, Safari und Kurzbefehle bieten gute Ansatzpunkte. Die große Hoffnung auf eine deutschsprachige Siri, die persönliche Zusammenhänge versteht und Aufgaben übernimmt, bleibt dagegen offen. Apple sollte deshalb klarer zeigen, was heute auf welchem Gerät und in welcher Sprache funktioniert.
In den paar Tagen nach der Keynote haben wir viele interessante Details gesammelt, die wir in der Sendung erklären und besprechen. Ein paar Highlights: Die Bildschirmkonstruktion besteht aus mehreren ultradünnen Schichten mit einer Nanotextur, die Reflexionen reduziert und die Falte kaschieren soll. Beide Displays unterstützen ProMotion, Always-On und eine Spitzenhelligkeit von bis zu 3.000 Nits. Das Innendisplay trägt eine entspiegelte Oberfläche, die unter bestimmtem Licht die Falte nur dezent sichtbar lässt. Die Innenkamera sitzt unter dem Display und liefert Video in maximal 1080p/60 fps, während die Außenseite bis zu 4K/60 fps schafft. Im Inneren stabilisiert eine Titanplatte das Panel, während ultradünne Glasschichten und ein spezieller Klebstoff die Beanspruchung beim Falten reduzieren. Das sind tolle Details, und in der Sendung haben wir noch mehr.
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Die neue Apple Watch setzt auf einen deutlich stärkeren S11-Chip und bringt KI-gestützte Audiofunktionen. Apple benennt das Bauteil jetzt als Chip und betont CPU, Grafikleistung und eine Neural Engine, die mehr Rechenpower für smarte Aufgaben liefert. Ein zusätzlicher Always-on-Prozessor kümmert sich explizit um Audiointelligenz. Die Uhr erkennt Klingeln, Alarme und Babyweinen und bietet eine Rückspulfunktion für kurze Gesprächsabschnitte (derzeit noch nicht in der EU). Viele Funktionen arbeiten mit automatischer Spracherkennung, starten jedoch gestaffelt und sind sprachlich eingeschränkt. Wir prüfen, welche Voraussetzungen Nutzer brauchen und wie sich die neuen Möglichkeiten im Alltag auswirken. Wie praktisch und verlässlich ist die Audio Intelligence im täglichen Gebrauch? Will man sowas überhaupt?
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Nach der Keynote ist Zeit für Details und Diskussionen! Das iPhone 18 Pro und das 18 Pro Max setzen vor allem auf deutliche Leistungsverbesserungen. Der neue A20 Pro liefert spürbar mehr Rechenleistung und deutlich stärkere Grafikpower. Apple nutzt kleinere Strukturbreiten und ein neues Chip-Packaging für bessere Performance. Die Neural-Engine ist erweitert, sodass KI-Aufgaben deutlich schneller laufen können. Das große Highlight ist diesmal vermutlich die neue Kamera mit variabler Blende. Was bringt das? Wir schauen uns ein paar Bilder und Garfiken an, die zeigen, wie die Linse konstruiert wurde. Reichen die Verbesserungen aus, um den hohen Preis zu rechtfertigen? Oder ist es diesmal nur ein kleines Upgrade mit einem zu hohen Preis?
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Apples erstes faltbares iPhone kostet mindestens 2.299 Euro, mit 512 GB Speicher sind es 2.549 Euro. Lässt sich das mit aufwendiger Technik erklären? Der Vergleich mit dem iPad mini eröffnet eine andere Perspektive auf den Preis.
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Vergleich mit dem iPhone 18 Pro
Wer verstehen will, warum das iPhone Duo so teuer ist, beginnt wahrscheinlich beim iPhone 18 Pro. Dazu kommen ein faltbares Innendisplay, ein zweiter Bildschirm und ein aufwendiges Scharnier. Dass diese Zutaten den Preis nach oben treiben, leuchtet ein.
Bei gleicher Speicherausstattung liegt das Duo stolze 850 Euro über dem iPhone 18 Pro.
Um das Rätsel noch rätselhafter zu machen, sollte man auch bedenken, dass das iPhone Duo manche Dinge nicht bietet, die bei den iPhone Pro zum Standard gehören: Es besitzt beispielsweise kein separates Teleobjektiv, keine Face ID und keinen LiDAR-Scanner.
Vergleich mit dem iPad mini
Man kann die Rechnung allerdings auch andersherum aufmachen: Ein iPad mini bietet bereits einen Bildschirm in ungefähr derselben Größenordnung. Mit 256 GB Speicher kostet es als WLAN-Modell 809 Euro, mit Mobilfunk 979 Euro. Gegenüber dem iPad mini mit Mobilfunk beträgt der Abstand enorme 1.320 Euro. Das gilt sowohl für 256 als auch für 512 GB.
Die Frage ist nun: Was müsste man verändern, damit aus dem iPad mini ein faltbares Telefon wird? Und würde dieser Umbau wirklich einen Verkaufspreis von 2.299 Euro erklären?
Technisch müsste man am iPad mini erheblich mehr verändern, als es in der Mitte faltbar zu machen. Sein 8,3-Zoll-LCD würde durch ein faltbares 7,6-Zoll-OLED ersetzt, ergänzt um ein äußeres 5,4-Zoll-OLED. Beide Duo-Displays unterstützen adaptive Bildwiederholraten bis 120 Hz. Außerdem steht dem A17 Pro des iPad mini ein neuer A20 Pro gegenüber.
Ist es das Display?
Laut einem Bericht unter Berufung auf den Leaker »Instant Digital« soll Apple rund 250 US-Dollar pro faltbarem Displaypanel an Samsung Display zahlen. Bestätigt ist diese Zahl nicht. Falls sie stimmt, wäre das Display zweifellos eine kostspielige Komponente.
Auch Ausschuss und Nacharbeit könnten deshalb eine Rolle spielen. Dazu kommen Entwicklungskosten, Werkzeuge und Prüfverfahren, die sich bei kleinen Stückzahlen auf weniger verkaufte Geräte verteilen.
Es ist möglich (aber rein spekulativ), dass das Display nicht direkt verbaut werden kann. Apple spricht von zehn Schichten, die über das Display gelegt werden, um die gewünschte Stabilität zu erreichen. Liefert Samsung das gleich mit oder muss Apple das OLED-Panel erst auf diese Weise fit machen für das Duo?
Ist es die Mechanik?
Apple beschreibt ein Scharnier mit mehr als 100 Komponenten. Es ist nicht allein diese hohe Zahl, sondern die Tatsache, dass es bewegliche Teile sind. Ein normales iPhone kann fast völlig automatisiert bestückt werden. Ein Roboter platziert die winzigen Bausteine auf der Platine. Es ist einfach, die Platine als Ganzes in das Gehäuse zu schrauben. Mechanische Teile hingegen, die auch noch mit Federn ausgestattet sind, könnten deutlich aufwändiger sein.
Dabei sollte man auch bedenken, wie dünn die zwei Hälften des iPhone Duo sind. Wenn man dünn bauen möchte, muss man präzise bauen. Präzise ist ein anderes Wort für teuer.
Man muss sich nur das iPhone Air anschauen: Es ist ebenfalls sehr dünn, benötigt aber keine mechanischen Bauteile.
Ist es der Profit?
Vermutlich ist die Fertigung noch nicht so optimiert wie bei den anderen iPhones. Hinzu kommt, dass die bisherigen iPhones sehr profitabel sind. Warum sollte Apple eine neue Modellreihe auf den Markt bringen, die die Kunden umsteigen lässt von einem hochprofitablen Modell zu einem weniger profitablen Modell? Das wäre töricht. Vielleicht konkurriert das iPhone Duo, obwohl es noch nicht so effizient produziert werden kann, mit den etablierten Modellen, in denen fast zwei Jahrzehnte an Optimierungen stecken.
Apple kennt seine Kunden. Es werden anfangs sowieso jene zur Kreditkarte greifen, die sich für die Ingenieurskunst begeistern, und die deswegen nicht mit spitzem Bleistift nachrechnen. Man gönnt sich ja sonst nichts. Man kann die Preise später immer noch senken.
Zwei in einem?
Apple selbst liefert eine bemerkenswerte Preisbegründung. Marketingchef Greg Joswiak sagte laut einem Interviewbericht, das Gerät heiße aus gutem Grund iPhone Duo: Es sei wie zwei Produkte in einem.
Allerdings würde man bei solchen Kombi-Geräten einen Preisvorteil erwarten. Den gibt es aber nicht. Ein iPhone 18 Pro und ein iPad mini mit WLAN, jeweils mit 256 GB Speicher, kosten zusammen 2.258 Euro. Das Duo liegt 41 Euro darüber. Das Duo ist also noch teurer als die separaten Geräte.
Es stimmt zwar: Dafür passt es in die Hosentasche. Aber wenn man nichts spart gegenüber zwei separaten Geräten, geht auch etwas von der Cleverness der Idee verloren. Man benötigt bei einem Kombi-Gerät nämlich nur einen Prozessor, ein Gehäuse, einen RAM-Chip, eine SSD, ein Mainboard, ein Kamera-Modul und so weiter. Da müsste man doch etwas sparen können gegenüber zwei separaten Geräten?
Eins kommt zum anderen
Vermutlich gibt es nicht die eine Ursache, die den hohen Preis erklärt. Zählt man jedoch alle Argumente zusammen, kommt man durchaus in die Nähe. Teures Display, viele Einzelteile, filigrane Mechanik, knifflige Fertigung, hohe Einkaufspreise für RAM und SSD, dazu die enormen Gehälter von John Ternus und Tim Cook — da läppert sich was zusammen.
In der Debatte ist ein Argument immer wieder zu hören. Es wird nicht danach gefragt, ob der Preis gerechtfertigt ist, sondern vielmehr, ob man generell bereit ist, für ein Smartphone so viel Geld zu bezahlen, egal welche Funktionen es bietet. Es gibt anscheinend viele Kunden, die überhaupt nicht darüber nachdenken.
Dann findet man aber auch Kunden, die viel unterwegs sind und den ganzen Tag das iPhone als kleinen Mini-Computer benutzen. Für manche dieser Kunden ist das Duo vielleicht ein »No-Brainer«: gesehen, gekauft.
Aber vielleicht hängt der Erfolg des iPhone am Ende gar nicht davon ab, ob die Hardware den Preis rechtfertigt.
Bei einer neuen iPhone-Kamera schaue ich zuerst auf die Objektive. Wie weit komme ich ans Motiv heran? Was passt aufs Bild? Beim iPhone Duo interessiert mich diesmal aber besonders, was auf der anderen Seite passiert. Der äußere Bildschirm lässt die Menschen vor der Kamera mitreden. Für Familienfotos und gemeinsame Erinnerungen könnte es sich als ziemlich praktisch erweisen.
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Die zwei Hauptkameras
Die Grundlage bilden zwei Kameras auf der Rückseite. Die 48-Megapixel-Hauptkamera heißt bei Apple „Fusion Main“ und hat eine feste Blende von ƒ/1,6. Dazu kommt eine Ultraweitwinkelkamera mit ebenfalls 48 Megapixeln und ƒ/2,2. Sie nimmt einen größeren Ausschnitt auf und unterstützt Makrofotos, also Aufnahmen aus nächster Nähe. Damit lassen sich sowohl eine Landschaft als auch die feinen Strukturen einer Blüte festhalten.
Ein eigenes Teleobjektiv fehlt. Die Hauptkamera bietet allerdings eine zweifache Vergrößerung, die Apple als „optische Qualität“ bezeichnet. Das sollte man beim Vergleich mit den Pro-Modellen im Kopf behalten: Eine zusätzliche Telekamera steckt dahinter nicht. Wer oft weit entfernte Motive fotografiert, wird deshalb genau hinschauen müssen. Für mich bleibt das eine spürbare Grenze dieses Kamerasystems.
Im Alltag fotografieren die rückseitigen Kameras standardmäßig mit 24 Megapixeln. Die Hauptkamera schafft auch bis zu 48 Megapixel und löst laut Apple ohne Auslöseverzögerung aus. Eine bewegliche Sensorlagerung gleicht Verwacklungen optisch aus. Bei den fotografischen Stilen kommen Regler für Textur und Körnung hinzu. Wer seinen Bildern einen eigenen Look geben möchte, bekommt damit mehr Spielraum.
Spezielle Funktionen des iPhone Duo
Richtig neugierig macht mich Duo Preview. Die fotografierte Person sieht das Livebild auf dem äußeren Display. Sie kann ihre Haltung ändern, den Bildausschnitt prüfen oder sagen, dass die Kamera etwas höher gehört. Ich mag die Idee, dass ein Foto so gemeinsam entsteht. Auch Selfies mit den höher auflösenden Rückkameras sind möglich, während der Außenbildschirm bei der Ausrichtung hilft.
Kid Cue geht spielerischer vor: Auf dem äußeren Display laufen Peanuts-Animationen, die Kinder zur Kamera schauen lassen sollen. Ob das beim eigenen Nachwuchs länger als drei Bilder funktioniert, wird sich zeigen. Den Ansatz finde ich sympathisch. Ein kurzer neugieriger Blick kann für ein schönes Foto schließlich schon reichen.
Noch hilfreicher könnte Smart Take sein. Das halb aufgeklappte Duo lässt sich auf einer Fläche aufstellen. Auf dem Gerät laufende KI erkennt laut Apple, wenn Menschen posieren, und nimmt automatisch Fotos auf. Ich denke dabei sofort an Gruppenbilder, bei denen sonst jemand fehlt oder nach dem Start des Selbstauslösers hektisch ins Bild rennt. Wie zuverlässig die Automatik den passenden Moment trifft, muss ein Praxistest zeigen.
Die Selfie-Kamera
Für Selfies und Videoanrufe gibt es außen außerdem eine Center-Stage-Kamera mit 12 Megapixeln. Sie kann den Ausschnitt erweitern, wenn weitere Personen dazukommen, und Querformat-Aufnahmen ermöglichen, ohne dass man das iPhone dreht. Unter dem inneren Display sitzt eine separate FaceTime-Kamera. Sie liefert Videos mit bis zu 1080p und 60 Bildern pro Sekunde. Apple beschreibt sie als verborgen, wenn sie nicht gebraucht wird. Wie auffällig der Kamerabereich während der Nutzung aussieht, bleibt anhand der vorliegenden Informationen offen.
Duo FaceTime nutzt beide Seiten besonders schön: Eine Person, die bei mir sitzt, kann über das äußere Display samt Kamera am Gespräch teilnehmen. Niemand muss sich neben mich vor denselben Bildschirm quetschen. Dual Capture erlaubt zudem, in FaceTime gleichzeitig das Bild der vorderen und hinteren Kamera zu teilen.
Video
Auch beim Filmen hat das Duo einiges zu bieten. Die Hauptkamera nimmt Dolby-Vision-Videos in 4K mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde auf, etwa für Zeitlupen. Kinoeffekte lassen sich nachträglich bei Aufnahmen mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde anwenden. Dazu kommen 4K-Zeitraffer in Dolby Vision HDR und ein überarbeitetes Audio Mix, das Stimmen verbessern und Musik isolieren kann.
Fazit
Mein erster Eindruck auf Basis der Ankündigung: Der Reiz dieser Kameras liegt für mich im gemeinsamen Fotografieren. Sich selbst sehen, zusammen posieren, entspannt am Videoanruf teilnehmen – dafür haben die zwei Bildschirme einen klaren Nutzen. Wenn das im Alltag so einfach funktioniert wie beschrieben, dürfte genau das vielen Menschen besonders viel Freude machen.
Eine Brille mit Video-Aufnahme wird aus bekannten Gründen kontrovers diskutiert. Man möchte wissen: Wird man gerade aufgenommen oder nicht? Immerhin können erfahrene Anwender sehen, ob jemand eine solche Brille auf der Nase hat. Aber ein Mikrofon kann man überall verstecken. Die Heimlichkeit, die damit theoretisch möglich ist, erreicht nochmal eine höhere Stufe. Andererseits: Ein Smartphone in der Hosentasche kann ebenfalls Gespräche aufzeichnen, ist ebenso kaum zu entdecken, und überdies allseits akzeptiert.
Wie auch immer man dazu stehen mag: Mindestens sind die neuen Aufnahmefunktionen der Apple Watch 12 und der Ultra 4 zusammen mit Siri AI eine gute Gelegenheit, darüber nachzudenken. Und Nachdenken hat noch niemandem geschadet.
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Vorab: In der EU ist ist diese neue Siri-Funktion ohnehin erstmal nicht geplant, solange Apple sich nicht mit der EU einigt. Das kann aber jederzeit geschehen. Nach meiner Ansicht zeigen die neuen Funktionen, warum Apple darauf besteht, dass man bestimmte Daten nicht einfach für Drittanbieter freigeben kann. Die EU hat einen Punkt, wenn sie entgegnet, dass man trotzdem den Markt erhalten muss. Aber man kann nicht einfach alle Schranken aufheben. Warum nicht? Weil die aufgezeichneten Gespräche nicht nur die Person betreffen, die sich eine Drittanbieter-KI installiert hat.
Gute Technik braucht Rücksicht
Genau deshalb verdienen Apples Funktionen Live Rewind und Siri Recap eine kritische Debatte. Live Rewind soll die letzten 15 Sekunden eines Gesprächs als Text anzeigen können. Siri Recap soll aus dem Gehörten Zusammenfassungen erstellen. Das klingt praktisch: Eine verpasste Information lässt sich nachlesen, eine Gedächtnisstütze entsteht nebenbei.
Doch Bequemlichkeit allein rechtfertigt nicht jeden Eingriff. Entscheidend ist auch, ob die Menschen, deren Worte dabei erfasst werden, davon wissen und mitentscheiden können. Menschen müssen miteinander reden können, ohne ständig darüber nachzudenken, was die Uhr am Handgelenk ihres Gegenübers gerade mithört.
Was machen diese Funktionen?
Live Rewind zeigt auf der Apple Watch einen Textausschnitt an, der das in den letzten 15 Sekunden Gesagte zusammenfasst, wenn man die Digital Crown zweimal drückt. So kann man Gesprochenes nachlesen, falls man etwas verpasst oder nicht verstanden hat. Den Text kann man per Tap in der Siri-App sichern.
Siri Recap erfasst im Hintergrund automatisch Notizen zu den Gesprächen im Laufe des Tages und generiert mit Apple Intelligence allgemeine Zusammenfassungen, die man anzeigen und durchsuchen kann. Oder man fragt Siri, was jemand damals gesagt hatte. Allerdings: Die Zusammenfassungen werden nach 7 Tagen automatisch gelöscht. Aber: Man kann sie vorher speichern, genau wie jeden anderen Text. Auch in der Siri App.
Apple nimmt den Schutz der Daten ernst
Die technischen Schutzmaßnahmen von Apple verdienen Anerkennung. Wir haben sie in einem Artikel zusammengefasst. Hier die kurze Fassung: Nach Apples Beschreibung müssen beide Funktionen ausdrücklich aktiviert werden. Die Verarbeitung der Audiosignale erfolgt auf der Apple Watch und auf dem iPhone in einem besonders geschützten Bereich. Das erfasste Audio soll danach sofort verworfen werden. Eine dauerhaft gespeicherte Tonaufnahme entsteht nicht.
Wo Cloud-Verarbeitung nötig ist, setzt Apple auf Private Cloud Compute. Dieses System soll persönliche Daten auch vor dem Zugriff durch Apple schützen. Zum Konzept gehört außerdem, dass unabhängige Sicherheitsforscher die Schutzmaßnahmen überprüfen können. Das ist mehr wert als die bloße Aufforderung, einem Unternehmen zu vertrauen.
Auch die weitere Nutzung ist begrenzt: Die Synchronisierung über iCloud ist laut Apple Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Zusammenfassungen und kurze Textausschnitte werden automatisch gelöscht, sofern Nutzer sie nicht gezielt aufbewahren oder weiterverwenden.
Das sind sinnvolle Vorkehrungen. Sie sollen verhindern, dass aus beiläufigen Gesprächen frei zugängliche Datensammlungen werden. Es wäre unfair, diesen Aufwand einfach abzutun.
Verschlüsselung ersetzt keine Zustimmung
Trotzdem beantwortet Apple damit vor allem eine technische Frage: Wie bleiben erfasste Informationen geschützt? Die soziale Frage bleibt offen: Dürfen sie überhaupt erfasst werden?
Für Betroffene macht es einen Unterschied, ob jemand zuhört oder ein Gerät aus ihren Worten abrufbare Texte und Zusammenfassungen erzeugt. Der Hinweis, es werde keine Tonaufnahme gespeichert, löst dieses Unbehagen nicht auf. Gesagtes kann festgehalten werden, auch wenn die ursprüngliche Audiodatei nicht erhalten bleibt.
Hier liegt die Schwäche des freiwilligen Aktivierens: Freiwillig ist die Nutzung nur für die Person, der die Apple Watch gehört. Wer mit ihr spricht oder daneben steht, hat keinen eigenen Ausschalter. Apple ist das bewusst, deswegen weist Apple darauf hin, dass auch die Privatsphäre der Personen in der Umgebung gewahrt werden soll. Apple nennt folgende Maßnahmen:
Keine Sprecherzuweisung. Die Audio Intelligence-Features können keine Sprecher identifizieren oder zuordnen. Siri Recap kann Namen enthalten, die im Gespräch erwähnt werden, ordnet die Sprecher aber nicht direkt zu (z. B. „John sagte …“ oder Bezeichnung als „Sprecher A“ vs. „Sprecher B“). Ganz ähnlich kann Live Rewind das Gesagte zwar wortgetreu transkribieren, aber ohne Zitate bestimmten Sprechern zuzuordnen.
Akustische und visuelle Signale für Live Rewind. Bei Aktivierung des Features gibt der Apple Watch-Lautsprecher einen akustischen Signalton wieder, auch wenn die Apple Watch stummgeschaltet ist oder Kopfhörer angeschlossen sind. Eine Vollbild-Animation und ein Mikrofonsymbol erscheinen auf dem Display, und eine deutlich erkennbare Doppeldruckgeste ist erforderlich, um Live Rewind zu aktivieren. Dies weist Personen in der Nähe darauf hin, dass das Feature aktiviert wurde.
Ausgelassene Inhalte. Bestimmte Inhalte werden in Siri Recaps ausgelassen, darunter potenziell schädliche Inhalte wie Formulierungen, die Selbstverletzung oder Hassrede fördern, sowie sensible Informationen wie Finanzdaten, behördliche Kennungen, Authentifizierungsdaten und bestimmte persönliche Kennungen.
Das bedeutet: Die Watch zeigt zumindest bei Live Rewind (nicht für Live Recap!) dauerhaft an, dass sie gerade aufzeichnet.
Ist das sicher?
Der entscheide Punkt ist für mich: Das System versteht die Inhalte. Apple schreibt, sensible Daten würden nicht aufgezeichnet. Aber dazu muss das System erstmal verstehen, was sensible Inhalte sind. Es erkennt, wenn jemand seine Kreditkartennummer und die PIN diktiert; oder wenn jemand sein Passwort nennt.
Es geht mir nicht darum, ob das wirklich jemand tun würde. Sondern es geht mir darum, dass ein kleines Gerät am Handgelenk, verbunden mit einem Smartphone und notfalls mit der Cloud, solche Inhalte tatsächlich versteht. Ob es diese Daten schützt oder missbraucht, ist die Entscheidung des Programmierers. Diese Technologie ist ebenso nützlich wie gefährlich.
Die Gefährlichkeit besteht nicht darin, dass etwas aufgezeichnet und später abgespielt wird. Die Gefährlichkeit besteht darin, dass eine KI die Inhalte versteht und auswertet. Apple mag das alles richtig machen — aber wer weiß, was andere Leute so am Handgelenk haben.
Reicht ein Piepston?
Live Rewind soll beim Abrufen einen Ton abspielen und einen deutlichen Hinweis auf dem Display zeigen. Das schafft zumindest Aufmerksamkeit. Aber es setzt voraus, dass alle Anwesenden das Geräusch bemerken, die Anzeige sehen und deren Bedeutung verstehen. Im Alltag ist das kaum selbstverständlich.
Bei Siri Recap ist das Problem noch deutlicher: Laut Apple gibt es für Umstehende keinen erkennbaren Hinweis darauf, dass die Funktion gerade aktiv ist.
Ebenso wenig genügt das automatische Aussortieren bestimmter sensibler Inhalte. Finanzdaten oder Zugangsdaten zu erkennen, mag helfen. Aber ein harmlos wirkender Satz kann im jeweiligen Zusammenhang sehr sensibel sein, beispielsweise in menschlichen Beziehungen und ihren Dramen.
Was folgt nun daraus?
Apples Technik verfolgt erstmal eine nützliche Absicht. Technik, die Gespräche verständlicher macht, ist unbestreitbar nützlich. Es wäre aber verkürzt, wenn man es als reine Hörhilfe betrachten würde. Eine Hörhilfe funktioniert auch ohne KI.
Wir werden in naher Zukunft Geräte haben, deren ganzer Zweck darin besteht, nonstop zuzuhören und ein Transkript zu erstellen. Aber wenn man nicht nur Selbstgespräche führt, ist eine solche Technologie in den meisten Szenarien übergriffig.
Nach meiner Ansicht sollte der Gesetzgeber (und meinetwegen die EU) hier vermitteln. Einfach deswegen, weil hier die Interessen von verschiedenen Parteien abgewogen werden müssen. Es sind eben nicht nur die Nutzer dieser Geräte, die davon betroffen sind. Sondern alle.
Mein Vorschlag an die EU wäre, den Markt für solche Funktionen nicht besonders frei zu gestalten, sondern besonders kontrolliert. Man muss ein Restaurant betreten sicher sein können, nach welchen Regeln hier gespielt wird, und zwar ohne jeden einzelnen Gast fragen zu müssen.
Ich finde außerdem, dass Apples Ingenieure sich in diesen nötigen Prozess einbringen sollten.
Tim Cook betritt den Apple Park, und zunächst sieht alles nach seinem großen Auftritt aus. Dann macht er klar: Heute geht es um jemand anderen. Die Bühne gehört John Ternus, seinem Nachfolger als Apple-Chef. Ich fand diesen Einstieg sympathisch, jedenfalls besser als irgendeine sterbenslangweilige Rede auf einer Aktionärsversammlung mit einer offiziellen Übergabe, viel Pathos, gegenseitigem Lobpreis und am Ende vermutlich noch das Singen der Nationalhymne. Da war die Übergabe von Apple schon unterhaltsamer.
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Das Video selbst wirkte dann etwas künstlich. John Ternus stand anfangs in einem menschenleeren Gang des gigantischen Apple-Hauptquartiers, in dem es vor Menschen nur so wimmeln müsste. Stattdessen: kühle, sachliche Leere. Man merkt: Die ganze Szene ist künstlich. Aber so macht man das eben, so steht es im Handbuch. Später sah man dann angebliche Mitarbeiter an den Tischen sitzen, immer nur ein paar, immer beschäftigt mit Kleinigkeiten, immer gut frisiert, immer zufrieden mit sich selbst und der Welt. Apple leugnet jede Anstrengung, jedes Ringen und Haareraufen, obwohl es doch genau diese Mühen sind, die wir an Apple bewundern.
Trotzdem mag ich die Einblicke in das Apple-Gebäude sehr und finde sie auch nach der x-ten Wiederholung immer noch spannender als all die irren Locations, die sich Apple als Drehorte ausgesucht hatte.
Das iPhone bleibt der Mittelpunkt
Ternus stellte gleich zu Beginn klar, wo er die Zukunft sieht: beim iPhone als persönlicher Schaltzentrale. Natürlich verteidigt da jemand sein wichtigstes Geschäft. Trotzdem überzeugt mich der Gedanke. Neu war die Idee des »Persönlichen intelligenten Hubs«, weil es mich an die Strategie des »Digital Hub« erinnert, die sehr lange maßgeblich war. Das war die große Idee, die alles verband. Es gut, erneut eine solche Idee zu haben.
Dass Apple dann die glorreiche Erkenntnis offenbarte, dieses Hub sei (ob man es glaubt oder nicht!) das iPhone, war aufgrund seiner Vorhersehbarkeit ein bisschen peinlich. Aber wahr. — Oder ist es das nicht? Für mich ist es vermutlich eher der Mac, aber das iPhone als buchstäblich dauernder Begleiter ist nicht von der Hand zu weisen. Höchstens lässt es sich mal beim Sport von der Apple Watch vertreten, aber das sind schon Ausnahmen. Es ist keine neue Erkenntnis, aber immer wieder verblüffend, was Apple mit der Smartphone-Revolution gelungen ist.
Ich kann mir gut vorstellen, dass KI unseren Umgang mit dem iPhone verändert. Dass sie das Smartphone überflüssig macht, sehe ich bisher nicht. Gerade weil die Anwender dem iPhone vertrauen, ist es in einer ganz anderen Position als andere Geräte, die sich dieses Vertrauen erst noch erarbeiten müssen. Beispielsweise Geräte von Meta oder OpenAI.
Apple Intelligence und Siri AI
Die neue Siri wirkt in der Vorstellung wie ein Assistent, der Fragen beantworten und Aufgaben erledigen kann – auch mit Informationen, die auf dem eigenen Gerät liegen. Die gezeigten Szenen wirkten real (beim Einkaufen, am Bahnhof), auch wenn ich mich frage, ob sie meinen Bedarf tatsächlich treffen. Aber in den Demos war deutlich zu sehen, dass komplexe Fragen ohne Friktion erledigt wurden. Daten auf dem Gerät, lokale Intelligenz, und Server-Wissen kombiniert. Durchaus eindrucksvoll.
Gut finde ich Apples Einsatz für KI, die direkt auf dem iPhone arbeitet. Nicht jede Anfrage sollte einen Umweg über einen Server brauchen. Die neuen Chips schaffen dafür mehr Spielraum. Dennoch ist mir aufgefallen, wie oft Apple darauf hingewiesen hat, dass es ohne Server nicht funktioniert. Diese zweistufige Intelligenz ist eine gute Idee.
Eine Apple Watch, die mithört
Bei den neuen Funktionen der Apple Watch bin ich hin- und hergerissen. »Live Rewind« zeigt an, was jemand in den vergangenen 15 Sekunden gesagt hat. »Siri Recap« erstellt Zusammenfassungen von Gesprächen. Wer schon einmal einen wichtigen Satz verpasst hat, versteht den möglichen Nutzen sofort. Auch die Einschränkungen und Sicherheitsmaßnahmen fand ich überzeugend. Es ist eben gerade nicht so, dass die Watch immer und überall mithört. Sondern nur dann, wenn der Anwender es will und benötigt, von Situation zu Situation.
Apple betont, dass keine Audiodateien gespeichert werden und Apps keinen Zugriff auf die Audiodaten haben. Wir werden uns wohl noch mit der interessanten Technik beschäftigen, die das garantiert. Aber ob sich das gesellschaftlich durchsetzen lässt, ist eine andere Frage. Obwohl ich denke, dass Apple die Funktion gut implementiert hat, kann ich gewisse Zweifel nicht vertreiben.
In der EU bekommen wir es ohnehin nicht. Langsam fühle ich mich echt abgehängt.
iPhone Duo
Die Vorstellung des iPhone Duo war fantastisch. Ich mag es, wenn solche Neuheiten ausführlich erklärt werden. Am Ende war ich dennoch etwas erschöpft angesichts der vielen Details. Das ist aber keine Kritik. Allenfalls könnte man das Tempo etwas reduzieren. Bei den Live-Keynotes durfte man auch mal durchatmen, wenn das Publikum applaudierte. Die enorme Qualität von Apples Animationen und die vielen optischen Details, die da auf einen einprasseln, muss man erstmal verarbeiten. Vielleicht achte ich auch zu sehr darauf. Ich bewundere Apples Mannschaft für diese Videos und Animationen sehr.
Apple hat zunächst erklärt, was seine Herangehensweise bei einem faltbaren Smartphone ist. Warum es dieses Seitenverhältnis hat, diese Größe, diese Displays. Für mich gehören diese Erläuterungen zu den Highlights. Apple wirft nicht unbedacht das nächste Gerät auf den Markt, sondern durchdenkt es gründlich. Darin einen Einblick zu erhalten, ist wirklich interessant.
Die Hardware scheint fehlerfrei zu sein, in dem Sinne, dass man die Entscheidungen nachvollziehen kann und alles sehr hochwertig wirkt. Die ersten Hands-on-Berichte scheinen das zu bestätigen.
Unschlüssig bin ich bei der Software. Zwar hat Apple viele clevere Funktionen gezeigt. Beispielsweise, dass Buttons an der Seite platziert werden und sogar das Dock an die Seite rückt. Jedoch fand ich die vielen Icons rätselhaft. (Die unbeschrifteten Icons sind eine Idee von Liquid Glass.) Und trotz der vielen plausiblen Demos, was man nun mit dem großen Display anfangen sollte, muss ich doch sehr darüber grübeln, ob ich irgendwas davon gebrauchen kann. Das ist keine Kritik an der Software. Wenn man’s nicht braucht, spart man Geld. (Theoretisch.)
Mein iPad mini mag ich sehr. Hier würde ich die Frage nicht stellen, ob ich’s brauche. Für iBooks und Webseiten ist es wirklich gut. Außerdem: Ich mag es einfach. Warum soll es dann beim iPhone Duo anders sein? Einerseits denke ich mir: Ohne Zweifel wäre es toll, ein iPhone Duo zu haben! Andererseits denke ich mir: Brauche ich sowas jederzeit in meiner Hosentasche?
Der hohe Preis könnte bei dieser Abwägung helfen. Die Preise sind jenseits von Gut und Böse. Völlig irre. Mit 512 GB Speicher landet man bei etwa 2.500 Euro. Ist das noch ein iPhone? Ich verstehe auch nicht, warum es so teuer sein muss.
Sicherlich zeigt das iPhone Duo große Ingenieurskunst. Aber diese wird am Ende zusammen mit dem Preis bewertet. Und so kann es geschehen, dass es als Produkt am Ende vielleicht missraten ist. Ich werde dieses harte Urteil nicht fällen, bevor ich das Gerät getestet habe. Aber dass es zu diesem Preis eine sehr hohe Hürde überspringen muss, ist unbestreitbar. Für 1.500 Euro wäre es eine ganz andere Abwägung.
Das iPhone 18 Pro ist weiterhin eindrucksvoll
Zwar ist jetzt das iPhone Duo überall in den Schlagzeilen. Dennoch war es für mich verblüffend, wie viele spektakuläre Technologien und Fähigkeiten das iPhone 18 Pro bietet. Es braucht sich nicht hinter dem Duo zu verstecken. Prozessor, Akkulaufzeit, Kameras: alles atemberaubend. Diese Merkmale sind nützlich im Alltag, erwiesenermaßen. Nicht spekulativ, wie beim Duo. Als Allrounder in allen Lebenslagen ist das iPhone 18 Pro fantastisch. Man weiß es, ohne es testen zu müssen: So ein großer und leistungsfähiger Akku ist hilfreich; und so ein schneller und effizienter Prozessor ist nützlich. Man muss nicht erst darüber nachdenken.
Die Preise sind auch beim iPhone 18 Pro so hoch (gerade bei den höheren Speichergrößen), dass am Ende alle Ingenieurskunst vielleicht vor der Frage zurücktreten muss, ob man die 18er-Generation überspringt. Sicherlich kann Apple bei einem Spitzenmodell auch den üblichen Hunderter extra verlangen. Premiumtechnik hat einen Premiumpreis, niemand stellt das infrage. Aber es gibt eine Grenze. Wenn sinnvolle Konfigurationen bei 1.600 Euro anfangen und rasch die Marke von 2.500 Euro überspringen, kommt man ins Grübeln.
Immerhin bekommt man ein sehr gutes, sehr langlebiges, sehr bewährtes, sehr ausgereiftes Produkt. Man kauft es, es tut an der Kasse einmal weh, aber es verrichtet dann klaglos seinen Dienst, ununterbrochen, Tag und Nacht, in jeder Lebenslage. Mehr kann man eigentlich nicht verlangen. Und doch…
Es stimmt immer noch
Apples Geheimrezept, das am besten bekannte Geheimrezept der Welt, funktioniert weiterhin. Rastlose Innovation, hohe Qualität, eigene Technologien und ein nahtloses Zusammenspiel von Hardware und Software aus einer Hand sind einfach nicht zu schlagen.
Die aktuelle Führungsmannschaft besteht aus Spezialisten für Hardware und Software, begleitet von Spezialisten für Fertigung und Logistik. John Ternus ist als CEO vermutlich eine gute Wahl, um diese Tradition fortzuführen. Man müsste eigentlich erwähnen, dass die gerade vorgestellten Produkte allesamt noch aus der Ära Tim Cook stammen, aber das stimmt nur teilweise. Denn John Ternus hat diese Hardware-Entwicklungen geleitet.
In den paar Tagen nach der Keynote haben wir viele interessante Details gesammelt, die wir in der Sendung erklären und besprechen. Ein paar Highlights: Die Bildschirmkonstruktion besteht aus mehreren ultradünnen Schichten mit einer Nanotextur, die Reflexionen reduziert und die Falte kaschieren soll. Beide Displays unterstützen ProMotion, Always-On und eine Spitzenhelligkeit von bis zu 3.000 Nits. Das Innendisplay trägt eine entspiegelte Oberfläche, die unter bestimmtem Licht die Falte nur dezent sichtbar lässt. Die Innenkamera sitzt unter dem Display und liefert Video in maximal 1080p/60 fps, während die Außenseite bis zu 4K/60 fps schafft. Im Inneren stabilisiert eine Titanplatte das Panel, während ultradünne Glasschichten und ein spezieller Klebstoff die Beanspruchung beim Falten reduzieren. Das sind tolle Details, und in der Sendung haben wir noch mehr.
Spaß muss sein! Deswegen erlauben wir uns einen lustigen Seitenhieb auf unsere geliebten Freunde aus dem Windows-Lager. Hallo, Windows-User: Wir lieben Euch. - Aber irgendwann ist Schluss! Wir haben nämlich herausgefunden, dass viele Windows-Anwender nicht einmal die einfachsten Dinge beherrschen, obwohl sie den ganzen Tag vor der Kiste hocken. Das ist sehr schrecklich, aber auch sehr lustig. Liegt es an den Anwendern? Oder liegt es am Durcheinander bei Windows? In der Sendung zeigen wir ein paar zufällig ausgewählte Scheusslichkeiten. Zum Glück sind es nicht unsere!
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