Endlich! Man hat es ja kaum noch ausgehalten. Und in der Tat hat Apple ein Gerät vorgestellt, dass offenbar das Warten belohnt. Vorausgesetzt, Apples Darstellungen während des Events und auf der Webseite sind zutreffend. Das Konzept scheint stimmig zu sein, die Ausführung erscheint fehlerfrei, wenn man mit unvermeidbaren Kompromissen leben kann. Von einer fiesen Falte mitten im Display ist nichts zu sehen, das Gerät wirkt wertvoll und solide. Das Innenleben scheint ein technisches Meisterwerk zu sein. Nur der Preis ist enorm hoch., selbst für Apples Verhältnisse. Die Frage, ob es das wert ist, erhält hier eine sehr hohe Hürde. Oder ist allein das große Display, das trotzdem in die Hosentasche passt, so viel wert? Es passt zwar in die Hose, kostet aber das letzte Hemd. Man muss sich entscheiden. (Spielzeit: 54 Minuten.)
Nächste Live-Sendung: Montag, 14. September um 19:00 Uhr
Achtung, am Montag statt am Sonntag
Sie sind neu hier? Herzlich willkommen! Unsere Live-Sendung findet normalerweise am Sonntag um 19 Uhr statt, aber natürlich gibt's auch mal Verschiebungen oder Sondersendungen. Unten sehen Sie die demnächst geplanten Sendungen.
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Falls Sie eine Live-Sendung verpasst haben, finden Sie die Aufzeichnung meist nach einem Tag in der rechten Spalte unter dem Titel "ReLive". Die ReLive-Sendungen enthalten zusätzlich zu den einzelnen Beiträgen immer noch einige kleinere Themen oder Schabernack.
Termine im September:
Montag, 14. September, 19:00 Uhr (Achtung, am Montag statt am Sonntag)
WhatsApp testet auf dem iPad eine überarbeitete Navigation: Eine Mac-ähnliche Seitenleiste ersetzt die bisherige Tab-Leiste am unteren Bildschirmrand.
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Die neue Leiste bündelt Chats, Updates, Communities, Anrufe und Meta AI. Auch weitere Bereiche der App sind dort direkt erreichbar.
Nutzer können die Seitenleiste ausblenden. Dadurch erhalten die Chatliste und das geöffnete Gespräch mehr Platz in der Bildschirmmitte.
Die Funktion wird schrittweise verteilt. Sie ist laut WABetaInfo bereits für einige Beta-Tester mit der aktuellen TestFlight-Version verfügbar. Erste Nutzer der regulären App-Store-Version sehen die neue Oberfläche ebenfalls.
WhatsApp orientiert sich mit dem Aufbau an seiner Mac-App. Wann die Seitenleiste allen iPad-Nutzern zur Verfügung steht, ist noch offen.
Apple öffnet die Vorbestellungen für iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max am 12. September 2026 um 5 Uhr pazifischer Zeit. In Deutschland beginnt der Verkauf damit um 14 Uhr.
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Die Bestellung ist über apple.com und die Apple-Store-App möglich. Apple will die Geräte ab dem 18. September ausliefern und in den Stores anbieten.
Beide Modelle erscheinen in Schwarz, Silber, Glacier und Burgundy. Zu den zentralen Neuerungen zählen die variable Blende der 48-Megapixel-Hauptkamera, der A20-Pro-Chip und eine längere Akkulaufzeit. Das iPhone 18 Pro Max erreicht laut Apple bis zu 45 Stunden Videowiedergabe.
Apple nennt außerdem manuelle Einstellungen für Blende, Verschlusszeit und Weißabgleich. Cinematic-Effekte können nachträglich auf Videos angewendet werden.
Eine Einschränkung betrifft Siri AI: In der Europäischen Union steht die neue Siri-Version zunächst nicht auf iOS, iPadOS und watchOS zur Verfügung.
Apple Watch Series 12, Apple Watch Ultra 4 und AirPods 5 kommen ebenfalls am 18. September weltweit in den Verkauf. Mac mini und Mac Studio folgen am 22. September.
Update vom 11. September 2026, 16:17 Uhr
Die neuen Pro-iPhones bringen vor allem bei der Kamera deutliche Fortschritte: Die Hauptkamera erhält eine variable Blende, bessere Low-Light-Leistung und umfangreichere Videofunktionen.
Die Blende der 48-Megapixel-Fusion-Hauptkamera bietet vier Stufen: ƒ/1,48, ƒ/1,8, ƒ/2,8 und ƒ/4. Beim iPhone 17 Pro war sie fest auf ƒ/1,78 eingestellt. Apple nennt für die neue Hauptkamera rund 50 Prozent bessere Leistung bei wenig Licht.
Neu sind außerdem manuelle Einstellungen für Blende, Verschlusszeit und Weißabgleich sowie ein Histogramm. Photographic Styles erhält Regler für Textur und Körnung.
Cinematic-Effekte können nachträglich auf Videos mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde angewendet werden. Der Cinematic-Modus unterstützt 4K Dolby Vision mit 60 statt 30 Bildern pro Sekunde. Zeitrafferaufnahmen werden auf 4K Dolby Vision erweitert. Audio Mix verbessert die Sprachverarbeitung und die Musikisolation.
Im Vergleich zum iPhone 17 Pro steigt das Gewicht um fünf Gramm. Das iPhone 18 Pro Max wird 16 Gramm schwerer. Unverändert bleiben die Displaygrößen von 6,3 und 6,9 Zoll sowie die maximale Outdoor-Helligkeit von 3.000 Nits. Auch MagSafe und Qi2 bleiben auf 25 Watt begrenzt.
Ursprünglicher Bericht vom 9. September 2026, 20:12 Uhr
Apple bestätigt mit dem iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max mehrere zuvor erwartete Neuerungen und nennt erstmals konkrete Termine, Preise und Ausstattungsdetails.
Das iPhone 18 Pro kommt mit einem 6,3-Zoll-Display, während das iPhone 18 Pro Max 6,9 Zoll misst. Beide Geräte verwenden den A20 Pro. Die kleinere Dynamic Island kann bis zu drei Live Activities gleichzeitig anzeigen.
Bei der Akkulaufzeit nennt Apple bis zu 24 Stunden für das iPhone 18 Pro und bis zu 30 Stunden für das iPhone 18 Pro Max. Das iPhone 18 Pro soll sich in 15 Minuten auf 50 Prozent laden lassen.
Der A20 Pro besitzt eine 6-Core-GPU, eine 7-Core-GPU und eine 32-Core-Neural-Engine. Die anhaltende Leistung soll bis zu 40 Prozent über der des A19 Pro liegen. Eine dreimal größere Dampfkammer soll die Wärmeabfuhr verbessern.
Die 48-Megapixel-Fusion-Hauptkamera beider Modelle erhält eine variable Blende. Dadurch lässt sich die Schärfentiefe stärker kontrollieren. Bei wenig Licht kann die Blende weiter geöffnet werden.
Apple bietet die Geräte in Schwarz, Silber, Glacier und Burgundy an. Die Aluminiumrückseite und der Ceramic Shield sind farblich stärker aufeinander abgestimmt.
Das iPhone 18 Pro startet in den USA bei 1.199 US-Dollar. Das iPhone 18 Pro Max kostet mindestens 1.299 US-Dollar. Erstmals stehen 2 TB Speicher zur Verfügung. Vorbestellungen beginnen am 12. September. Die Auslieferung startet am 18. September 2026.
Beim günstigeren Modell müssen Käufer für das kabelgebundene Laden ein eigenes USB-C-Kabel bereitstellen. Ein Ladegerät gehört ebenfalls nicht zum Lieferumfang.
Die AirPods 5 mit Wireless Charging Case bieten mehr Möglichkeiten. Sie lassen sich mit einem eigenen USB-C-Kabel, einem Apple-Watch-Ladepuck, einem MagSafe-Ladegerät oder einem Qi-Ladegerät laden.
Beide AirPods-5-Modelle unterstützen aktive Geräuschunterdrückung. Das Basismodell kostet in den USA 129 US-Dollar. Die Variante mit kabellosem Ladecase kostet 149 US-Dollar. Apple nimmt seit dem 9. September Vorbestellungen an. Der Verkaufsstart ist für den 18. September 2026 geplant.
Update vom 10. September 2026, 05:57 Uhr
Apple ergänzt die AirPods 5 um konkrete Termine und neue Details zur teureren Variante: Beide Modelle lassen sich seit dem 9. September 2026 vorbestellen und kommen am 18. September in den Handel.
Neu hinzugekommen sind die konkreten Termine: Beide Varianten lassen sich seit dem 9. September 2026 vorbestellen. Im Handel starten sie am 18. September.
Die Ausführung mit Wireless Charging Case bietet außerdem einen Force Sensor. Wischgesten am Stiel regeln die Lautstärke. Bei aktiviertem ANC erreicht sie bis zu fünf Stunden Wiedergabe. Das ist eine Stunde mehr als beim Basismodell.
Ursprünglicher Bericht vom 9. September 2026, 20:14 Uhr
Apple hat die AirPods 5 vorgestellt. Beide Varianten bieten aktive Geräuschunterdrückung und starten in den USA bei 129 US-Dollar.
Die AirPods 5 bieten laut Apple bis zu 50 Prozent mehr Geräuschreduzierung als die AirPods 4 mit ANC. Möglich machen das eine neue Multiport-Akustikarchitektur und Algorithmen für die Audioverarbeitung. Auch der Transparenzmodus soll Stimmen und Umgebungsgeräusche natürlicher wiedergeben.
Apple überarbeitet außerdem die Klangabstimmung. Die AirPods 5 nutzen Adaptive EQ der nächsten Generation. Dadurch soll der Klang über unterschiedliche Ohrformen hinweg detailreicher und voller wirken. Auch personalisiertes 3D-Audio soll immersiver klingen.
Beide Modelle verfügen über aktive Geräuschunterdrückung. Die teurere Version mit kabellosem Ladecase ergänzt eine Lautstärkeregelung durch Wischen am Stiel. Außerdem bietet sie eine längere Laufzeit. Mit aktiviertem ANC sind laut Apple bis zu fünf Stunden Wiedergabe möglich. Zusammen mit dem Ladecase steigt die Laufzeit auf bis zu 22 Stunden.
Das Standardmodell kostet in den USA 129 US-Dollar. AirPods 5 mit Wireless Charging Case kosten 149 US-Dollar. Beide Varianten können ab sofort vorbestellt werden. Die Auslieferung und der Verkaufsstart in den Geschäften beginnen am 18. September 2026.
Zu den weiteren Funktionen gehören ein verbesserter Transparenzmodus, Adaptive Audio und Conversation Awareness. In Verbindung mit einem kompatiblen iPhone unterstützen die AirPods 5 außerdem Siri AI und Live Translation. Einige dieser Funktionen setzen aktuelle Software sowie ein kompatibles Apple-Gerät voraus.
Apple Watch Ultra 4 lädt schneller und zeichnet Schritte genauer auf als die Ultra 3. Eine 15-minütige Schnellladung soll bis zu 18 Stunden Laufzeit ermöglichen.
Das neue Health Sensing System umfasst einen elektrischen Herzsensor der zweiten Generation und einen dauerhaft aktiven optischen Herzsensor. Die Herzfrequenz wird den Angaben zufolge kontinuierlich erfasst. Die HRV steht in einer neuen Ansicht der Herzfrequenz-App bereit.
Auch die Schrittaufzeichnung wurde überarbeitet. Ein neues Modell soll Distanzen beim Gehen und Laufen sowie die Schrittzahl im Alltag genauer erfassen. Die neue Steps-Komplikation zeigt die Schrittzahl direkt auf dem Zifferblatt an.
Beim Schnellladen erreicht die Ultra 4 laut Apple nach 15 Minuten bis zu 18 Stunden Laufzeit. Die Ultra 3 kam unter diesen Bedingungen auf 12 Stunden. Die übrigen Neuerungen umfassen den S11-Chip, Readiness und Audio-Intelligence-Funktionen wie Sound Recognition, Live Rewind und Siri Recap.
Ursprünglicher Bericht vom 9. September 2026, 23:24 Uhr
Apple hat die Apple Watch Ultra 4 offiziell vorgestellt. Sie bietet laut Apple bis zu 50 Stunden Akkulaufzeit im Alltag, neue Gesundheitssensorik und einen S11-Chip. Der Einstiegspreis liegt bei 799 US-Dollar.
Apple hat die Apple Watch Ultra 4 mit dem S11-Chip und einem neuen Health Sensing System vorgestellt. Im Alltag erreicht sie laut Apple bis zu 50 Stunden. Im Stromsparmodus sind bis zu 84 Stunden möglich. Für lange Outdoor-Workouts nennt Apple bis zu 45 Stunden.
Das neue Sensorsystem misst die Herzfrequenz laut Apple alle fünf Sekunden. Die Herzfrequenzvariabilität, kurz HRV, wird bis zu 24-mal häufiger erfasst. Apple spricht von der genauesten Herzfrequenzmessung in einem Wearable. Die Messwerte fließen in eine überarbeitete Darstellung der Vitaldaten ein.
Neu ist auch Readiness. Die Funktion erstellt täglich einen Wert von 0 bis 10. Dafür wertet sie Aktivität, Trainingsbelastung, Vitaldaten und Schlaf aus. Die Uhr zeigt zusätzlich eine Empfehlung für den Tag an. Der Wert kann sich im Tagesverlauf mit neuen Messdaten verändern.
Der S11-Chip ermöglicht außerdem neue Audio-Intelligence-Funktionen. Sound Recognition erkennt unter anderem Alarme, Türklingeln und ein weinendes Baby. Live Rewind stellt die vergangenen 15 Sekunden eines Gesprächs als Text dar. Siri Recap erstellt Titel, Zusammenfassungen und Stichpunkte zu Gesprächen. Die Audiofunktionen speichern laut Apple keine Aufnahmen.
Die Apple Watch Ultra 4 ist in Natur- und Schwarztitan erhältlich. Vorbestellungen sind ab sofort möglich. Die Verfügbarkeit beginnt am 18. September. Der Einstiegspreis beträgt 799 US-Dollar.
Apple wählt für das iPhone Duo ein ungewöhnlich breites Seitenverhältnis von 1:1,4. Damit soll das faltbare Gerät nicht wie zwei unhandlich verbundene Smartphones wirken. Zugleich schirmte Apple das Projekt laut Marketingchef Greg Joswiak mit zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen ab.
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Das neue Seitenverhältnis beträgt 1:1,4. Apple will damit vermeiden, dass das aufgeklappte Gerät wie zwei unhandlich miteinander verbundene Smartphones wirkt. Die Software wurde ebenfalls auf das besondere Format abgestimmt.
Für die Geheimhaltung verschärfte Apple nach Angaben von Greg Joswiak die Sicherheitsmaßnahmen. Das Team habe mit niemandem über das Projekt gesprochen. Selbst der interne Codename habe keinen Bezug zum späteren Produkt gehabt. Erst nachdem Leaker das Seitenverhältnis teilweise richtig eingeschätzt hatten, habe Apple das Projekt besonders strikt abgeschirmt.
Die Aussagen stammen aus einem gemeinsamen Interview von Apple-CEO John Ternus und Marketingchef Greg Joswiak mit Tom’s Guide und TechRadar. Apple hatte das iPhone Duo am 9. September als erstes faltbares iPhone vorgestellt. Das Gerät besitzt ein 7,6 Zoll großes Innendisplay und ein 5,4 Zoll großes Außendisplay. Vorbestellungen beginnen am 16. Oktober, die Auslieferung am 23. Oktober 2026.
Samsung Display soll Apple drei Jahre lang exklusiv mit faltbaren OLED-Panels für das iPhone Duo und künftige Modelle beliefern. Apple soll dafür rund 250 US-Dollar pro Panel zahlen.
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Samsung Display soll Apple laut dem Leaker Instant Digital drei Jahre lang exklusiv mit faltbaren OLED-Panels beliefern. Die Vereinbarung soll das iPhone Duo und spätere faltbare iPhone-Modelle abdecken.
Der mutmaßliche Preis liegt bei rund 250 US-Dollar pro Panel. Damit würde das Display zu den teuersten Komponenten des Geräts gehören.
Das iPhone Duo soll zudem erstmals Samsungs OLED-Materialset M16 einsetzen. Das Materialset soll die Helligkeit, Farbdarstellung, Lebensdauer und Energieeffizienz gegenüber früheren OLED-Generationen verbessern.
Bei einer neuen iPhone-Kamera schaue ich zuerst auf die Objektive. Wie weit komme ich ans Motiv heran? Was passt aufs Bild? Beim iPhone Duo interessiert mich diesmal aber besonders, was auf der anderen Seite passiert. Der äußere Bildschirm lässt die Menschen vor der Kamera mitreden. Für Familienfotos und gemeinsame Erinnerungen könnte es sich als ziemlich praktisch erweisen.
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Die zwei Hauptkameras
Die Grundlage bilden zwei Kameras auf der Rückseite. Die 48-Megapixel-Hauptkamera heißt bei Apple „Fusion Main“ und hat eine feste Blende von ƒ/1,6. Dazu kommt eine Ultraweitwinkelkamera mit ebenfalls 48 Megapixeln und ƒ/2,2. Sie nimmt einen größeren Ausschnitt auf und unterstützt Makrofotos, also Aufnahmen aus nächster Nähe. Damit lassen sich sowohl eine Landschaft als auch die feinen Strukturen einer Blüte festhalten.
Ein eigenes Teleobjektiv fehlt. Die Hauptkamera bietet allerdings eine zweifache Vergrößerung, die Apple als „optische Qualität“ bezeichnet. Das sollte man beim Vergleich mit den Pro-Modellen im Kopf behalten: Eine zusätzliche Telekamera steckt dahinter nicht. Wer oft weit entfernte Motive fotografiert, wird deshalb genau hinschauen müssen. Für mich bleibt das eine spürbare Grenze dieses Kamerasystems.
Im Alltag fotografieren die rückseitigen Kameras standardmäßig mit 24 Megapixeln. Die Hauptkamera schafft auch bis zu 48 Megapixel und löst laut Apple ohne Auslöseverzögerung aus. Eine bewegliche Sensorlagerung gleicht Verwacklungen optisch aus. Bei den fotografischen Stilen kommen Regler für Textur und Körnung hinzu. Wer seinen Bildern einen eigenen Look geben möchte, bekommt damit mehr Spielraum.
Spezielle Funktionen des iPhone Duo
Richtig neugierig macht mich Duo Preview. Die fotografierte Person sieht das Livebild auf dem äußeren Display. Sie kann ihre Haltung ändern, den Bildausschnitt prüfen oder sagen, dass die Kamera etwas höher gehört. Ich mag die Idee, dass ein Foto so gemeinsam entsteht. Auch Selfies mit den höher auflösenden Rückkameras sind möglich, während der Außenbildschirm bei der Ausrichtung hilft.
Kid Cue geht spielerischer vor: Auf dem äußeren Display laufen Peanuts-Animationen, die Kinder zur Kamera schauen lassen sollen. Ob das beim eigenen Nachwuchs länger als drei Bilder funktioniert, wird sich zeigen. Den Ansatz finde ich sympathisch. Ein kurzer neugieriger Blick kann für ein schönes Foto schließlich schon reichen.
Noch hilfreicher könnte Smart Take sein. Das halb aufgeklappte Duo lässt sich auf einer Fläche aufstellen. Auf dem Gerät laufende KI erkennt laut Apple, wenn Menschen posieren, und nimmt automatisch Fotos auf. Ich denke dabei sofort an Gruppenbilder, bei denen sonst jemand fehlt oder nach dem Start des Selbstauslösers hektisch ins Bild rennt. Wie zuverlässig die Automatik den passenden Moment trifft, muss ein Praxistest zeigen.
Die Selfie-Kamera
Für Selfies und Videoanrufe gibt es außen außerdem eine Center-Stage-Kamera mit 12 Megapixeln. Sie kann den Ausschnitt erweitern, wenn weitere Personen dazukommen, und Querformat-Aufnahmen ermöglichen, ohne dass man das iPhone dreht. Unter dem inneren Display sitzt eine separate FaceTime-Kamera. Sie liefert Videos mit bis zu 1080p und 60 Bildern pro Sekunde. Apple beschreibt sie als verborgen, wenn sie nicht gebraucht wird. Wie auffällig der Kamerabereich während der Nutzung aussieht, bleibt anhand der vorliegenden Informationen offen.
Duo FaceTime nutzt beide Seiten besonders schön: Eine Person, die bei mir sitzt, kann über das äußere Display samt Kamera am Gespräch teilnehmen. Niemand muss sich neben mich vor denselben Bildschirm quetschen. Dual Capture erlaubt zudem, in FaceTime gleichzeitig das Bild der vorderen und hinteren Kamera zu teilen.
Video
Auch beim Filmen hat das Duo einiges zu bieten. Die Hauptkamera nimmt Dolby-Vision-Videos in 4K mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde auf, etwa für Zeitlupen. Kinoeffekte lassen sich nachträglich bei Aufnahmen mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde anwenden. Dazu kommen 4K-Zeitraffer in Dolby Vision HDR und ein überarbeitetes Audio Mix, das Stimmen verbessern und Musik isolieren kann.
Fazit
Mein erster Eindruck auf Basis der Ankündigung: Der Reiz dieser Kameras liegt für mich im gemeinsamen Fotografieren. Sich selbst sehen, zusammen posieren, entspannt am Videoanruf teilnehmen – dafür haben die zwei Bildschirme einen klaren Nutzen. Wenn das im Alltag so einfach funktioniert wie beschrieben, dürfte genau das vielen Menschen besonders viel Freude machen.
Apple begründet den Einstieg in den Markt für faltbare Smartphones mit einem hohen Anspruch an Qualität, Haltbarkeit und Design. In Interviews beschrieben John Ternus und Greg Joswiak außerdem, was sie an bisherigen Geräten anderer Hersteller stört.
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John Ternus sagte, Apple habe auf einen Zeitpunkt gewartet, an dem ein Produkt den eigenen Anspruch an Qualität, Haltbarkeit und Design erfüllt. Beim iPhone Duo komme außerdem die Verbindung von Hardware und Software besonders gut zusammen. Apple habe damit die Möglichkeit gehabt, viele Aspekte neu zu denken.
»I think for us, it’s always about when do we feel like we have a product idea that meets our bar for quality and durability, but also for design. What I think is particularly amazing about the Duo is, it’s such a good example of hardware and software coming together to make something really special. It was like a green field of opportunity for us because there was opportunity to rethink so many different things. And I think you see that in the hardware, and you see that in the software, and the design. It all kind of came together and felt like it was the right product.«
Greg Joswiak bewertete die bisherigen faltbaren Smartphones anderer Hersteller kritisch. Was Apple in diesem Markt gesehen habe, sei nicht inspirierend gewesen. Ternus wurde konkreter: Die Displays konkurrierender Geräte wirkten billig. Sie bestünden aus Kunststoffoberflächen, fühlten sich nicht angenehm an und seien wellig oder faltig.
»If you’ve seen what’s been out there, not only is it just kind of cheap-feeling plastic surfaces, they don’t feel good to touch, they’re kind of wavy, wrinkly«.
Apple stellte das iPhone Duo am 9. September als erstes faltbares iPhone vor. Es besitzt ein 7,6 Zoll großes Innendisplay und ein 5,4 Zoll großes Außendisplay. Im Inneren arbeitet der A20-Pro-Chip. Das Gerät besteht aus Titan und ist nach IP68 geschützt.
Im Interview sprach Ternus außerdem über seine erste Woche als Apple-Chef. Er bezeichnete die neue Aufgabe als außergewöhnliches Privileg. Apple sei für ihn seit langer Zeit ein wichtiger Teil seines Lebens. Er freue sich darauf, gemeinsam mit den Teams an den kommenden Produkten zu arbeiten.
»It’s amazing, what an extraordinary privilege, right? The reality is I just, I love this place. It’s in my blood. I’ve been here for half my life. I love the people I work with. I love to be able to build the products that we all build together. And so goosebumps, excitement and yeah, just real, like really, really excited about the future.«
Apple plant offenbar ein „Emerging Team“, das den Werbevertrieb in einzelnen Diensten vorantreiben soll. Das Vorhaben liefert zusätzlichen Kontext zu den möglichen gesponserten Ergebnissen in Visual Intelligence.
Im Mai wurden außerdem Pläne für ein sogenanntes „Emerging Team“ bekannt. Es soll den Vertrieb von Werbung in einzelnen Apple-Diensten weiter vorantreiben.
Gesponserte Ergebnisse bei Google und Amazon werden typischerweise über Klicks und Echtzeitauktionen zwischen Werbetreibenden abgerechnet. Werbetreibende bieten dabei um sichtbare Platzierungen, wobei unter anderem die erwartete Klickwahrscheinlichkeit und die Zahlungsbereitschaft eine Rolle spielen.
Diese Einordnung beschreibt mögliche Vorbilder für die Funktion in Visual Intelligence. Ob Apple ein solches Modell übernimmt, geht aus den bislang bekannten Hinweisen nicht hervor.
Ursprünglicher Bericht vom 10. September 2026, 15:22 Uhr
Apple prüft offenbar gesponserte Ergebnisse in Visual Intelligence. Ein Fund im Code von iOS 27 deutet darauf hin, dass Suchanbieter dort eigene Anzeigen platzieren könnten.
Der Hinweis stammt aus einem Beitrag von Aaron Perris auf X, der entsprechende Einträge im iOS-27-Code beschreibt. Demnach könnten Suchanbieter eigene gesponserte Produktbilder neben den regulären Ergebnissen ausspielen. Unklar bleibt, ob Apple dafür einen Anteil an den Werbeeinnahmen erhalten würde.
Visual Intelligence leitet Einkaufsanfragen bereits an Google Image Search und verschiedene Händler weiter. Dazu zählen Etsy, Amazon und Anthropologie. Die mögliche Werbefunktion würde diese vorhandenen Verbindungen nutzen.
Apple hat seine Werbeangebote zuletzt auch im App Store und in Apple Maps erweitert. Im App Store wurden zusätzliche gesponserte Plätze in Suchergebnissen eingeführt. Anzeigen sind außerdem in Apple Maps in den USA und Kanada verfügbar.
Ob und wann gesponserte Ergebnisse in Visual Intelligence erscheinen, geht aus dem Codefund nicht hervor.
Eine Brille mit Video-Aufnahme wird aus bekannten Gründen kontrovers diskutiert. Man möchte wissen: Wird man gerade aufgenommen oder nicht? Immerhin können erfahrene Anwender sehen, ob jemand eine solche Brille auf der Nase hat. Aber ein Mikrofon kann man überall verstecken. Die Heimlichkeit, die damit theoretisch möglich ist, erreicht nochmal eine höhere Stufe. Andererseits: Ein Smartphone in der Hosentasche kann ebenfalls Gespräche aufzeichnen, ist ebenso kaum zu entdecken, und überdies allseits akzeptiert.
Wie auch immer man dazu stehen mag: Mindestens sind die neuen Aufnahmefunktionen der Apple Watch 12 und der Ultra 4 zusammen mit Siri AI eine gute Gelegenheit, darüber nachzudenken. Und Nachdenken hat noch niemandem geschadet.
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Vorab: In der EU ist ist diese neue Siri-Funktion ohnehin erstmal nicht geplant, solange Apple sich nicht mit der EU einigt. Das kann aber jederzeit geschehen. Nach meiner Ansicht zeigen die neuen Funktionen, warum Apple darauf besteht, dass man bestimmte Daten nicht einfach für Drittanbieter freigeben kann. Die EU hat einen Punkt, wenn sie entgegnet, dass man trotzdem den Markt erhalten muss. Aber man kann nicht einfach alle Schranken aufheben. Warum nicht? Weil die aufgezeichneten Gespräche nicht nur die Person betreffen, die sich eine Drittanbieter-KI installiert hat.
Gute Technik braucht Rücksicht
Genau deshalb verdienen Apples Funktionen Live Rewind und Siri Recap eine kritische Debatte. Live Rewind soll die letzten 15 Sekunden eines Gesprächs als Text anzeigen können. Siri Recap soll aus dem Gehörten Zusammenfassungen erstellen. Das klingt praktisch: Eine verpasste Information lässt sich nachlesen, eine Gedächtnisstütze entsteht nebenbei.
Doch Bequemlichkeit allein rechtfertigt nicht jeden Eingriff. Entscheidend ist auch, ob die Menschen, deren Worte dabei erfasst werden, davon wissen und mitentscheiden können. Menschen müssen miteinander reden können, ohne ständig darüber nachzudenken, was die Uhr am Handgelenk ihres Gegenübers gerade mithört.
Was machen diese Funktionen?
Live Rewind zeigt auf der Apple Watch einen Textausschnitt an, der das in den letzten 15 Sekunden Gesagte zusammenfasst, wenn man die Digital Crown zweimal drückt. So kann man Gesprochenes nachlesen, falls man etwas verpasst oder nicht verstanden hat. Den Text kann man per Tap in der Siri-App sichern.
Siri Recap erfasst im Hintergrund automatisch Notizen zu den Gesprächen im Laufe des Tages und generiert mit Apple Intelligence allgemeine Zusammenfassungen, die man anzeigen und durchsuchen kann. Oder man fragt Siri, was jemand damals gesagt hatte. Allerdings: Die Zusammenfassungen werden nach 7 Tagen automatisch gelöscht. Aber: Man kann sie vorher speichern, genau wie jeden anderen Text. Auch in der Siri App.
Apple nimmt den Schutz der Daten ernst
Die technischen Schutzmaßnahmen von Apple verdienen Anerkennung. Wir haben sie in einem Artikel zusammengefasst. Hier die kurze Fassung: Nach Apples Beschreibung müssen beide Funktionen ausdrücklich aktiviert werden. Die Verarbeitung der Audiosignale erfolgt auf der Apple Watch und auf dem iPhone in einem besonders geschützten Bereich. Das erfasste Audio soll danach sofort verworfen werden. Eine dauerhaft gespeicherte Tonaufnahme entsteht nicht.
Wo Cloud-Verarbeitung nötig ist, setzt Apple auf Private Cloud Compute. Dieses System soll persönliche Daten auch vor dem Zugriff durch Apple schützen. Zum Konzept gehört außerdem, dass unabhängige Sicherheitsforscher die Schutzmaßnahmen überprüfen können. Das ist mehr wert als die bloße Aufforderung, einem Unternehmen zu vertrauen.
Auch die weitere Nutzung ist begrenzt: Die Synchronisierung über iCloud ist laut Apple Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Zusammenfassungen und kurze Textausschnitte werden automatisch gelöscht, sofern Nutzer sie nicht gezielt aufbewahren oder weiterverwenden.
Das sind sinnvolle Vorkehrungen. Sie sollen verhindern, dass aus beiläufigen Gesprächen frei zugängliche Datensammlungen werden. Es wäre unfair, diesen Aufwand einfach abzutun.
Verschlüsselung ersetzt keine Zustimmung
Trotzdem beantwortet Apple damit vor allem eine technische Frage: Wie bleiben erfasste Informationen geschützt? Die soziale Frage bleibt offen: Dürfen sie überhaupt erfasst werden?
Für Betroffene macht es einen Unterschied, ob jemand zuhört oder ein Gerät aus ihren Worten abrufbare Texte und Zusammenfassungen erzeugt. Der Hinweis, es werde keine Tonaufnahme gespeichert, löst dieses Unbehagen nicht auf. Gesagtes kann festgehalten werden, auch wenn die ursprüngliche Audiodatei nicht erhalten bleibt.
Hier liegt die Schwäche des freiwilligen Aktivierens: Freiwillig ist die Nutzung nur für die Person, der die Apple Watch gehört. Wer mit ihr spricht oder daneben steht, hat keinen eigenen Ausschalter. Apple ist das bewusst, deswegen weist Apple darauf hin, dass auch die Privatsphäre der Personen in der Umgebung gewahrt werden soll. Apple nennt folgende Maßnahmen:
Keine Sprecherzuweisung. Die Audio Intelligence-Features können keine Sprecher identifizieren oder zuordnen. Siri Recap kann Namen enthalten, die im Gespräch erwähnt werden, ordnet die Sprecher aber nicht direkt zu (z. B. „John sagte …“ oder Bezeichnung als „Sprecher A“ vs. „Sprecher B“). Ganz ähnlich kann Live Rewind das Gesagte zwar wortgetreu transkribieren, aber ohne Zitate bestimmten Sprechern zuzuordnen.
Akustische und visuelle Signale für Live Rewind. Bei Aktivierung des Features gibt der Apple Watch-Lautsprecher einen akustischen Signalton wieder, auch wenn die Apple Watch stummgeschaltet ist oder Kopfhörer angeschlossen sind. Eine Vollbild-Animation und ein Mikrofonsymbol erscheinen auf dem Display, und eine deutlich erkennbare Doppeldruckgeste ist erforderlich, um Live Rewind zu aktivieren. Dies weist Personen in der Nähe darauf hin, dass das Feature aktiviert wurde.
Ausgelassene Inhalte. Bestimmte Inhalte werden in Siri Recaps ausgelassen, darunter potenziell schädliche Inhalte wie Formulierungen, die Selbstverletzung oder Hassrede fördern, sowie sensible Informationen wie Finanzdaten, behördliche Kennungen, Authentifizierungsdaten und bestimmte persönliche Kennungen.
Das bedeutet: Die Watch zeigt zumindest bei Live Rewind (nicht für Live Recap!) dauerhaft an, dass sie gerade aufzeichnet.
Ist das sicher?
Der entscheide Punkt ist für mich: Das System versteht die Inhalte. Apple schreibt, sensible Daten würden nicht aufgezeichnet. Aber dazu muss das System erstmal verstehen, was sensible Inhalte sind. Es erkennt, wenn jemand seine Kreditkartennummer und die PIN diktiert; oder wenn jemand sein Passwort nennt.
Es geht mir nicht darum, ob das wirklich jemand tun würde. Sondern es geht mir darum, dass ein kleines Gerät am Handgelenk, verbunden mit einem Smartphone und notfalls mit der Cloud, solche Inhalte tatsächlich versteht. Ob es diese Daten schützt oder missbraucht, ist die Entscheidung des Programmierers. Diese Technologie ist ebenso nützlich wie gefährlich.
Die Gefährlichkeit besteht nicht darin, dass etwas aufgezeichnet und später abgespielt wird. Die Gefährlichkeit besteht darin, dass eine KI die Inhalte versteht und auswertet. Apple mag das alles richtig machen — aber wer weiß, was andere Leute so am Handgelenk haben.
Reicht ein Piepston?
Live Rewind soll beim Abrufen einen Ton abspielen und einen deutlichen Hinweis auf dem Display zeigen. Das schafft zumindest Aufmerksamkeit. Aber es setzt voraus, dass alle Anwesenden das Geräusch bemerken, die Anzeige sehen und deren Bedeutung verstehen. Im Alltag ist das kaum selbstverständlich.
Bei Siri Recap ist das Problem noch deutlicher: Laut Apple gibt es für Umstehende keinen erkennbaren Hinweis darauf, dass die Funktion gerade aktiv ist.
Ebenso wenig genügt das automatische Aussortieren bestimmter sensibler Inhalte. Finanzdaten oder Zugangsdaten zu erkennen, mag helfen. Aber ein harmlos wirkender Satz kann im jeweiligen Zusammenhang sehr sensibel sein, beispielsweise in menschlichen Beziehungen und ihren Dramen.
Was folgt nun daraus?
Apples Technik verfolgt erstmal eine nützliche Absicht. Technik, die Gespräche verständlicher macht, ist unbestreitbar nützlich. Es wäre aber verkürzt, wenn man es als reine Hörhilfe betrachten würde. Eine Hörhilfe funktioniert auch ohne KI.
Wir werden in naher Zukunft Geräte haben, deren ganzer Zweck darin besteht, nonstop zuzuhören und ein Transkript zu erstellen. Aber wenn man nicht nur Selbstgespräche führt, ist eine solche Technologie in den meisten Szenarien übergriffig.
Nach meiner Ansicht sollte der Gesetzgeber (und meinetwegen die EU) hier vermitteln. Einfach deswegen, weil hier die Interessen von verschiedenen Parteien abgewogen werden müssen. Es sind eben nicht nur die Nutzer dieser Geräte, die davon betroffen sind. Sondern alle.
Mein Vorschlag an die EU wäre, den Markt für solche Funktionen nicht besonders frei zu gestalten, sondern besonders kontrolliert. Man muss ein Restaurant betreten sicher sein können, nach welchen Regeln hier gespielt wird, und zwar ohne jeden einzelnen Gast fragen zu müssen.
Ich finde außerdem, dass Apples Ingenieure sich in diesen nötigen Prozess einbringen sollten.
Apple präzisiert den Datenschutz von Siri Recap: Audiodaten werden in der Secure Exclave von Apple Watch und iPhone verarbeitet, nicht gespeichert und nach der Verarbeitung nicht für Apple zugänglich gemacht.
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Apple beschreibt die Audiodaten als geschützt durch die Secure Exclave von Apple Watch und iPhone. Dort werden sie verarbeitet und analysiert. Weder das Betriebssystem noch Apps, Nutzer oder Apple sollen auf diese Daten zugreifen können. Eine Audioaufnahme oder dauerhafte Speicherung findet laut Apple nicht statt.
Für die weitere Verarbeitung wird eine verschlüsselte und gekürzte Textfassung an Private Cloud Compute gesendet. Sie soll weniger als halb so lang wie das ursprüngliche Gespräch sein und nur dessen wesentliche Inhalte enthalten. Apples Foundation Models erzeugen daraus die endgültige Zusammenfassung.
Siri Recap erstellt kein vollständiges Transkript. Apple weist zudem darauf hin, dass Zusammenfassungen unvollständig oder ungenau sein können. Die Filterung sensibler Informationen entfernt möglicherweise nicht alle problematischen Inhalte. Dazu zählen etwa Finanzdaten, Zugangsdaten, staatliche Kennungen und bestimmte persönliche Identifikatoren.
Die Funktion muss aktiv eingeschaltet werden. Nutzer können einen Zeitplan festlegen und Siri Recap beispielsweise nachts deaktivieren. Ein Schalter im Kontrollzentrum soll den Dienst schnell an- oder ausschalten. Zusammenfassungen, die nicht gespeichert wurden, löscht das System nach sieben Tagen automatisch. Gespeicherte Inhalte lassen sich in der Siri-App von allen synchronisierten Geräten entfernen. Über iCloud werden sie Ende-zu-Ende-verschlüsselt übertragen.
Voraussetzung sind eine Apple Watch Series 12 oder eine Apple Watch Ultra 4 sowie ein iPhone 16 oder neuer. Das iPhone 16e unterstützt Siri Recap nicht. Die Funktion soll später im Jahr 2026 starten.
Telekom-Kunden können iPhone Handoff als Teil des MultiSIM-Angebots nutzen. Eine zusätzliche MultiSIM kostet 6,95 Euro im Monat, in MagentaMobil L ist eine bereits enthalten und MagentaMobil XL umfasst zwei.
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Die Funktion erlaubt den Wechsel zwischen zwei iPhones mit derselben Mobilfunknummer. Kundinnen und Kunden wählen direkt auf dem gewünschten Gerät aus, welches iPhone aktiv sein soll. Telefonie, Nachrichten und mobile Daten stehen anschließend dort zur Verfügung. Parallel bleibt immer nur eines der beiden iPhones aktiv.
Bisher ließ sich die Nutzung bestimmter MultiSIM-Funktionen je nach Anwendungsfall über Service-Kurzwahlen oder Einstellungen steuern. iPhone Handoff verlagert diese Auswahl in die iPhone-Oberfläche. Nach dem Entsperren erkennt die Funktion, welches Gerät im Telekom-Netz aktiv sein soll.
Die Lösung ist kein zweiter Mobilfunkvertrag und erzeugt keine zusätzliche Rufnummer. Sie nutzt das MultiSIM-Prinzip mit einer weiteren SIM-Karte oder einem zusätzlichen eSIM-Profil. Je nach Tarif können Kundinnen und Kunden damit auch Tablets, Laptops oder Smartwatches verbinden.
Bei einer MultiSIM können mehrere Geräte grundsätzlich parallel genutzt werden. Anrufe lassen sich auf ausgewählten Geräten empfangen. SMS werden jeweils einem Gerät zugeordnet. iPhone Handoff vereinfacht vor allem den Wechsel zwischen zwei iPhones.
Ein Signalton, eine Vollbildanimation und eine Mikrofonanzeige machen die Aktivierung von Live Rewind auf der Apple Watch auch im Lautlosmodus für Umstehende erkennbar.
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Apple macht die Aktivierung von Live Rewind auf mehreren Ebenen erkennbar. Die Funktion lässt sich nur durch einen bewussten Doppeldruck auf die Digital Crown starten. Danach erscheinen eine Vollbildanimation und eine Mikrofonanzeige.
Der Signalton ertönt auch dann, wenn die Apple Watch lautlos gestellt ist oder Kopfhörer verbunden sind. Umstehende sollen dadurch erkennen können, dass Live Rewind aktiviert wurde.
Live Rewind zeigt die vergangenen 15 Sekunden eines Gesprächs als Textausschnitt an. Die Verarbeitung erfolgt auf der Apple Watch. Eine dauerhafte Transkription im Hintergrund findet laut Apple nicht statt. Audioaufnahmen werden ebenfalls nicht erstellt.
Die Audiodaten verarbeitet die Uhr in einem abgeschirmten Bereich des S11-Chips. Nach der Verarbeitung werden sie gelöscht. Der Textausschnitt verschwindet laut Apple ungefähr 30 Sekunden nach dem Abdunkeln des Displays dauerhaft. Eine Ausnahme gilt, wenn der Nutzer die Information in der Siri-App speichert.
Live Rewind ist für die Apple Watch Series 12 und die Apple Watch Ultra 4 vorgesehen. Benötigt wird außerdem ein iPhone 16 oder neuer. Das iPhone 16e ist nicht kompatibel. Die Funktion soll später im Jahr als Beta mit englischer Unterstützung starten und zunächst nicht in den EU-Versionen von watchOS 27 und iOS 27 enthalten sein.
Auch diesmal gehen die Meinungen auseinander, ob Apple nicht wieder zurückkehren sollte zu echten Live-Veranstaltungen, wie sie früher bei Steve Jobs üblich waren. Unsere Freunde und Kollegen von MacTechNews haben dazu einen lesenswerten Artikel veröffentlicht, auf den wir gerne hinweisen: Meinung zum "Suprise and Shine"-Event: Das Format funktioniert bei großen Neuerungen nicht.
Apple hat das iPhone Duo als neues iPhone mit zwei Displays und faltbarem Innendisplay angekündigt. Beim Entsperren nutzt es Touch ID in der Seitentaste. Der Sensor funktioniert bei geöffnetem und geschlossenem Gerät. Eine gekoppelte Apple Watch kann das iPhone Duo zudem ohne Tastendruck entsperren.
Der genaue Vorbestellstart ergänzt die bereits bekannten Termine. Die Auslieferung beginnt am 23. Oktober 2026. Das iPhone Duo kostet ab 1.999 US-Dollar mit 256 GB Speicher.
Das Gerät besitzt ein 7,6 Zoll großes Innendisplay und ein 5,4 Zoll großes Außendisplay. Apple nennt bis zu 31 Stunden Videowiedergabe auf dem Innendisplay und bis zu 44 Stunden auf dem Außendisplay. Als Chips kommen der A20 Pro und das C2-Modem zum Einsatz.
Ursprünglicher Bericht vom 10. September 2026, 12:24 Uhr
Das iPhone Duo lässt sich zusätzlich zu Touch ID mit einer Apple Watch entsperren, ohne dass Nutzer eine Taste drücken müssen.
Touch ID ist in den Seitentaster integriert und funktioniert sowohl im geöffneten als auch im geschlossenen Zustand. Face ID bietet das faltbare iPhone nicht.
Neue Angaben betreffen außerdem die Akkulaufzeit. Für Streaming-Videos werden bis zu 26 Stunden auf dem inneren Display und bis zu 37 Stunden auf dem äußeren Display genannt. Diese Werte stehen jedoch im Widerspruch zu anderen Angaben von bis zu 31 beziehungsweise 44 Stunden. Welche Werte für die endgültige technische Einordnung maßgeblich sind, bleibt damit offen.
Weitere Einzelheiten waren bereits bekannt. Das iPhone Duo besitzt keinen Action Button, verfügt aber über eine Kamerasteuerung und Lautstärketasten. Es unterstützt den Apple Pencil mit USB-C, nicht jedoch den Apple Pencil Pro. Die Pencil-Unterstützung soll erst nach dem Marktstart verfügbar werden.
Als System ist iOS 27.1 vorgesehen. Die Version könnte bereits am 19. oder 20. Oktober 2026 erscheinen. Vorbestellungen für das iPhone Duo beginnen am 16. Oktober, die Auslieferung startet am 23. Oktober.
Das iPhone Duo tritt technisch gegen das Samsung Galaxy Z Fold8 an. Apple verlangt 1.999 US-Dollar, Samsung startet bei 1.899,99 US-Dollar. Beide Faltgeräte besitzen ein 7,6 Zoll großes Innendisplay, unterscheiden sich aber bei Gewicht, Kameras und Akkulaufzeit.
Das iPhone Duo tritt technisch gegen das Samsung Galaxy Z Fold8 an. Apple verlangt 1.999 US-Dollar, Samsung startet bei 1.899,99 US-Dollar. Beide Faltgeräte besitzen ein 7,6 Zoll großes Innendisplay, unterscheiden sich aber bei Gewicht, Kameras und Akkulaufzeit.
Merkmal
iPhone Duo
Galaxy Z Fold8
Preis (USA)
1.999 US-Dollar
Ab 1.899,99 US-Dollar
Innendisplay
7,6 Zoll
7,6 Zoll
Apple verlangt für das iPhone Duo 1.999 US-Dollar. Damit liegt es über dem Galaxy Z Fold8, das in den USA bei 1.899,99 US-Dollar startet. Beide Geräte verwenden ein 7,6 Zoll großes Innendisplay. Beim Außendisplay hat das iPhone Duo mit 5,4 Zoll etwas weniger Fläche als das Samsung-Modell mit 5,5 Zoll.
Merkmal
iPhone Duo
Galaxy Z Fold8
Preis (USA)
1.999 US-Dollar
Ab 1.899,99 US-Dollar
Innendisplay
7,6 Zoll
7,6 Zoll
Außendisplay
5,4 Zoll
5,5 Zoll
Beide inneren Bildschirme erreichen bis zu 120 Hertz. Das iPhone Duo bietet eine Auflösung von 2670 × 1878 Pixeln und 430 Pixel pro Zoll. Das Galaxy Z Fold8 kommt auf 2448 × 1848 Pixel. Die äußeren Displays lösen mit 2034 × 1398 Pixeln beim iPhone und 1972 × 1248 Pixeln beim Galaxy auf. Beide Hersteller nennen eine maximale Helligkeit von 3.000 Nits.
Innendisplay
iPhone Duo
Galaxy Z Fold8
Bildwiederholrate
Bis zu 120 Hertz
Bis zu 120 Hertz
Auflösung
2670 × 1878 Pixel
2448 × 1848 Pixel
Pixeldichte
430 Pixel pro Zoll
-
Das Außendisplay:
Außendisplay
iPhone Duo
Galaxy Z Fold8
Auflösung
2034 × 1398 Pixel
1972 × 1248 Pixel
Die Helligkeit:
Helligkeit
iPhone Duo
Galaxy Z Fold8
Maximum laut Hersteller
3.000 Nits
3.000 Nits
Beim Gewicht fällt der Unterschied deutlich aus. Das iPhone Duo wiegt 254 Gramm. Das Galaxy Z Fold8 bringt 201 Gramm auf die Waage. Aufgeklappt misst das iPhone 164,6 × 117,8 × 5,2 Millimeter. Zusammengeklappt sind es 84,1 × 117,8 × 11,3 Millimeter. Das Galaxy ist mit 161,4 × 123,9 × 4,5 Millimetern aufgeklappt und 81,9 × 123,9 × 9,7 Millimetern im geschlossenen Zustand breiter und dünner.
Merkmal
iPhone Duo
Galaxy Z Fold8
Gewicht
254 Gramm
201 Gramm
Die Abmessungen:
Abmessungen
iPhone Duo
Galaxy Z Fold8
Aufgeklappt
164,6 × 117,8 × 5,2 mm
161,4 × 123,9 × 4,5 mm
Zusammengeklappt
84,1 × 117,8 × 11,3 mm
81,9 × 123,9 × 9,7 mm
Apple stattet das iPhone Duo mit dem A20 Pro aus. Samsung verwendet den Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy. Bei den Rückkameras setzen beide Geräte auf eine Hauptkamera und eine Ultraweitwinkelkamera mit optischer Qualitätsvergrößerung. Apple nennt jeweils 48 Megapixel und zweifachen Zoom. Samsung verwendet zwei 50-Megapixel-Kameras und ebenfalls zweifachen Zoom.
Merkmal
iPhone Duo
Galaxy Z Fold8
Prozessor
A20 Pro
Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy
Die Rückkameras:
Rückkameras
iPhone Duo
Galaxy Z Fold8
Hauptkamera
48 Megapixel
50 Megapixel
Ultraweitwinkelkamera
48 Megapixel
50 Megapixel
Optische Qualitätsvergrößerung
2-fach
2-fach
Beim iPhone Duo sitzt die innere FaceTime-Kamera unter dem Display. Außen gibt es eine 12-Megapixel-Center-Stage-Kamera. Das Galaxy Z Fold8 nutzt innen und außen jeweils eine 10-Megapixel-Kamera.
Frontkameras
iPhone Duo
Galaxy Z Fold8
Innen
FaceTime-Kamera unter dem Display; Auflösung -
10 Megapixel
Außen
12 Megapixel, Center Stage
10 Megapixel
Apple gibt bis zu 31 Stunden Videowiedergabe auf dem inneren und bis zu 44 Stunden auf dem äußeren Display an. Samsung nennt für das Galaxy Z Fold8 bis zu 26 Stunden. Die Akkukapazität des iPhone Duo ist noch nicht angegeben. Das Galaxy besitzt einen 4.800-mAh-Akku.
Videowiedergabe
iPhone Duo
Galaxy Z Fold8
Laufzeit laut Hersteller
Bis zu 31 Stunden innen Bis zu 44 Stunden außen
Bis zu 26 Stunden; Display im Text nicht näher bezeichnet
Technsiche Kapazität des Akkus:
Akku
iPhone Duo
Galaxy Z Fold8
Kapazität
Noch nicht angegeben
4.800 mAh
Beide Geräte sind gegen Wasser und Staub geschützt. Apple nennt IP68, Samsung IP48. Das iPhone Duo unterstützt außerdem den Apple Pencil (USB-C). Eine Stiftunterstützung ist beim Galaxy-Vergleich nicht angegeben. Die endgültige Alltagserfahrung hängt neben den Daten auch von Displayübergängen, Scharnier, Falte und der Software ab.
Technische Schwierigkeiten sollen laut dem Leaker Instant Digital verhindert haben, dass die Unter-Display-Kamera des iPhone Duo oben rechts im inneren Display sitzt. Für die nächste Generation wird eine Verlagerung an diese Stelle vorhergesagt.
Instant Digital erklärte in einem Beitrag auf Weibo, die Kamera sei wegen technischer Schwierigkeiten nicht in der oberen rechten Ecke des inneren Displays platziert worden. Die nächste Generation könnte sie dort erhalten. Damit wäre die Kamera zur Frontkamera des äußeren Displays ausgerichtet.
Das iPhone Duo besitzt bereits eine Kamera unterhalb der Bildschirmfläche. Dadurch kommt das faltbare Innendisplay ohne sichtbaren Kameraausschnitt aus. Die aktuelle Position ist nach dieser Einschätzung daher möglicherweise eine Folge der technischen Umsetzung und nicht die endgültige Anordnung.
Die Aussage betrifft eine erwartete Änderung der nächsten Generation. Weitere Angaben zur Umsetzung oder zum Zeitpunkt einer solchen Anpassung liegen nicht vor.
Ursprünglicher Bericht vom 10. September 2026, 17:01 Uhr
Apple nimmt ab dem 16. Oktober Bestellungen für das iPhone Duo an und liefert sein erstes faltbares iPhone ab dem 23. Oktober aus. Neue Details betreffen vor allem die Unter-Display-Kamera, den Verzicht auf die Action-Taste und die weltweite eSIM-only-Ausstattung.
Das iPhone Duo besitzt im inneren Display eine Kamera unterhalb der Bildschirmfläche. Dadurch kommt der faltbare Bildschirm ohne Kameraausschnitt aus. Die Frontkamera im äußeren Display ist als Center-Stage-Kamera ausgeführt und leistungsfähiger als die Kamera unter dem inneren Display.
Apple stattet das Gerät mit einer Camera-Control-Taste aus. Die Action-Taste fehlt dagegen. Weltweit wird das iPhone Duo ausschließlich mit eSIM angeboten. Eine Variante mit physischer SIM-Karte gibt es nicht.
Bei der Oberfläche unterscheidet Apple zwischen den beiden Displays. Nur das faltbare innere Display erhält eine Nano-Textur. Sie soll Reflexionen verringern und die Sichtbarkeit der Falte reduzieren. Das äußere Display besitzt diese Oberfläche nicht.
Auch bei der Hauptkamera gibt es eine Einschränkung: Sie verfügt nicht über eine variable Blende. Das Kamerasystem umfasst dennoch eine 48-Megapixel-Fusion-Hauptkamera und eine 48-Megapixel-Fusion-Ultraweitwinkelkamera.
Apple Pencil wird später in diesem Jahr auf beiden Displays unterstützt. Nach den vorliegenden Angaben funktioniert zunächst nur der Apple Pencil (USB-C), nicht der Apple Pencil Pro. Zur Auslieferung soll das iPhone Duo mit iOS 27.1 laufen.
Die Bestellungen starten am 16. Oktober. Ausgeliefert wird das erste faltbare iPhone von Apple ab dem 23. Oktober. Die bereits bekannte Vorstellung und die grundlegende Ausstattung mit äußerem und faltbarem innerem Display werden durch diese konkreten Angaben ergänzt.
Die Apple Watch Series 12 und die Apple Watch Ultra 4 verfügen laut Xcode 27 über 4 GB RAM und damit doppelt so viel Arbeitsspeicher wie ihre Vorgänger.
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MacRumors zufolge nutzen sowohl die Series 12 als auch die Ultra 4 den neuen S11-Chip. Der zusätzliche Arbeitsspeicher soll neue Apple-Intelligence-Funktionen ermöglichen, wenn die Uhren mit einem iPhone 15 Pro oder einem neueren Modell verbunden sind. Genannt werden unter anderem Sound Recognition, Live-Rewind-Textausschnitte und Siri-Zusammenfassungen.
Die US-Einstiegspreise bleiben trotz des größeren Arbeitsspeichers unverändert. Die Apple Watch Series 12 startet weiterhin bei 399 US-Dollar. Für die Apple Watch Ultra 4 werden mindestens 799 US-Dollar fällig. Damit liegen beide Modelle auf dem Preisniveau der Series 11 beziehungsweise der Apple Watch Ultra 3.
Das ist vor dem Hintergrund gestiegener Speicherchippreise bemerkenswert. Eine Knappheit bei RAM- und SSD-Chips hatte zuletzt bereits zu höheren Preisen für mehrere Apple-Produkte geführt. Für die neuen Apple-Watch-Modelle nennt die Meldung dagegen keinen Aufpreis.
iOS 27 richtet seine Oberfläche auf das faltbare iPhone Duo aus und verändert Bedienelemente, Multitasking und StandBy je nach Display und Öffnungswinkel.
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Bedienelemente wie Dock, Sperrbildschirm und Navigation stehen an der Seite. Das schafft mehr Platz für Inhalte. Im geöffneten Zustand zeigt das Gerät zwei Home-Bildschirmseiten. Die Statusleiste passt sich an die Form des Displays an. Auf dem äußeren Bildschirm verläuft die Dynamic Island vertikal an der Seite.
Mit Split View lassen sich zwei Apps gleichzeitig nutzen. Auch zwei Fenster derselben App sind möglich. Apple nennt außerdem die parallele Nutzung von Siri AI und anderen Inhalten.
Die Anpassungen berücksichtigen nicht nur den offenen oder geschlossenen Zustand. Bei teilweise gefaltetem Gerät verschiebt iOS Inhalte weg von der Falz. Liegt das iPhone Duo flach, können Sensoren in beiden Hälften die Darstellung anpassen. Auch die Audiowiedergabe berücksichtigt die veränderte Entfernung zwischen den Lautsprechern.
Beim Ablegen startet StandBy auf dem nach oben gerichteten Display. Das funktioniert auch ohne Ladekabel. Neue Kalender- und Wetteransichten ergänzen die bisherigen Optionen. Die Fotos-Ansicht unterstützt geteilte Alben.
Für Entwickler stellt Apple neue Schnittstellen bereit. Die Unterstützung für das iPhone Duo soll in Xcode Device Hub erscheinen. Netflix, Zoom und Slack haben ihre Apps laut dem Bericht bereits für das größere Innendisplay angepasst.
Die Faltbauweise ermöglicht außerdem neue Kamerafunktionen. Smart Take soll passende Momente automatisch aufnehmen. Duo Preview zeigt das Kamerabild auf dem äußeren Display. Weitere Funktionen umfassen Animationen für Kinder und eine FaceTime-Ansicht für Personen neben dem Gerät.
Vorbestellungen beginnen am 16. Oktober um 5 Uhr pazifischer Zeit. Die Verfügbarkeit startet am 23. Oktober.
Noch unbestätigte Geekbench-6-Einträge bescheinigen dem A20 Pro im iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max einen deutlichen Vorsprung gegenüber dem A19 Pro: Bei der CPU liegen die möglichen Zuwächse bei bis zu 28 Prozent, bei der GPU bei bis zu 40 Prozent.
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Erste Einträge in der Geekbench-6-Datenbank messen dem A20 Pro im iPhone 18 Pro 4.719 Punkte im Single-Core-Test und 12.677 Punkte im Multi-Core-Test zu. Das iPhone 18 Pro Max kommt auf 4.725 beziehungsweise 12.575 Punkte. Die Ergebnisse sind noch unbestätigt.
Aus den Werten ergibt sich gegenüber dem A19 Pro ein möglicher Vorsprung von rund 21 bis 23 Prozent bei einem Prozessorkern. Über alle Kerne hinweg liegt der Zuwachs bei etwa 27 bis 28 Prozent. Beide Einträge nennen eine CPU mit sechs Kernen und einer mutmaßlichen Taktfrequenz von rund 4,93 Gigahertz.
Auch die frühen Metal-Ergebnisse fallen deutlich höher aus. Sie weisen auf rund 38 bis 40 Prozent mehr Grafikleistung gegenüber der sechskernigen GPU des A19 Pro hin. Der A20 Pro soll eine GPU mit sieben Kernen besitzen.
Einzelne Benchmark-Läufe lassen allerdings keine verlässliche Aussage über längere Spiele oder andere dauerhaft anspruchsvolle Aufgaben zu. Apple hatte bereits bis zu 20 Prozent mehr CPU-Leistung und bis zu 40 Prozent mehr GPU-Leistung angekündigt. Bekannt waren außerdem die Fertigung im 2-Nanometer-Verfahren, sechs CPU-Kerne und 50 Prozent mehr Speicherbandbreite. Die neuen Einträge ergänzen diese Angaben um konkrete Messwerte und die mögliche Taktrate.
Das iPhone 18 Pro soll mit dem richtigen Zubehör in etwa 15 Minuten von null auf 50 Prozent laden. Neu sind vor allem die konkreten Anforderungen an Netzteil und Kabel sowie zusätzliche Angaben zur Schnellladung.
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Für die maximale Geschwindigkeit nennt Apple ein 60-Watt-Netzteil nach USB PD 3.1. Es muss Adjustable Voltage Supply, kurz AVS, unterstützen. Zusätzlich ist ein USB-C-Kabel nötig. Ein passendes Netzteil mit 40 Watt Dauerleistung und bis zu 60 Watt Spitzenleistung wird als Beispiel genannt.
Bei dieser Kombination soll eine fünfminütige Ladung für etwa sechs Stunden Videowiedergabe ausreichen. Kabellos soll der Akku mit MagSafe und einem 35-Watt-Netzteil in ungefähr 30 Minuten von null auf 50 Prozent steigen.
Damit wäre das iPhone 18 Pro beim kabelgebundenen Laden rund 33 Prozent beziehungsweise etwa fünf Minuten schneller als das iPhone 17 Pro. Apple liefert weiterhin kein Netzteil mit dem iPhone, sondern nur ein USB-C-Kabel. Vorbestellungen für das iPhone 18 Pro beginnen am 12. September 2026. Die Auslieferung startet am 18. September.
Tim Cook betritt den Apple Park, und zunächst sieht alles nach seinem großen Auftritt aus. Dann macht er klar: Heute geht es um jemand anderen. Die Bühne gehört John Ternus, seinem Nachfolger als Apple-Chef. Ich fand diesen Einstieg sympathisch, jedenfalls besser als irgendeine sterbenslangweilige Rede auf einer Aktionärsversammlung mit einer offiziellen Übergabe, viel Pathos, gegenseitigem Lobpreis und am Ende vermutlich noch das Singen der Nationalhymne. Da war die Übergabe von Apple schon unterhaltsamer.
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Das Video selbst wirkte dann etwas künstlich. John Ternus stand anfangs in einem menschenleeren Gang des gigantischen Apple-Hauptquartiers, in dem es vor Menschen nur so wimmeln müsste. Stattdessen: kühle, sachliche Leere. Man merkt: Die ganze Szene ist künstlich. Aber so macht man das eben, so steht es im Handbuch. Später sah man dann angebliche Mitarbeiter an den Tischen sitzen, immer nur ein paar, immer beschäftigt mit Kleinigkeiten, immer gut frisiert, immer zufrieden mit sich selbst und der Welt. Apple leugnet jede Anstrengung, jedes Ringen und Haareraufen, obwohl es doch genau diese Mühen sind, die wir an Apple bewundern.
Trotzdem mag ich die Einblicke in das Apple-Gebäude sehr und finde sie auch nach der x-ten Wiederholung immer noch spannender als all die irren Locations, die sich Apple als Drehorte ausgesucht hatte.
Das iPhone bleibt der Mittelpunkt
Ternus stellte gleich zu Beginn klar, wo er die Zukunft sieht: beim iPhone als persönlicher Schaltzentrale. Natürlich verteidigt da jemand sein wichtigstes Geschäft. Trotzdem überzeugt mich der Gedanke. Neu war die Idee des »Persönlichen intelligenten Hubs«, weil es mich an die Strategie des »Digital Hub« erinnert, die sehr lange maßgeblich war. Das war die große Idee, die alles verband. Es gut, erneut eine solche Idee zu haben.
Dass Apple dann die glorreiche Erkenntnis offenbarte, dieses Hub sei (ob man es glaubt oder nicht!) das iPhone, war aufgrund seiner Vorhersehbarkeit ein bisschen peinlich. Aber wahr. — Oder ist es das nicht? Für mich ist es vermutlich eher der Mac, aber das iPhone als buchstäblich dauernder Begleiter ist nicht von der Hand zu weisen. Höchstens lässt es sich mal beim Sport von der Apple Watch vertreten, aber das sind schon Ausnahmen. Es ist keine neue Erkenntnis, aber immer wieder verblüffend, was Apple mit der Smartphone-Revolution gelungen ist.
Ich kann mir gut vorstellen, dass KI unseren Umgang mit dem iPhone verändert. Dass sie das Smartphone überflüssig macht, sehe ich bisher nicht. Gerade weil die Anwender dem iPhone vertrauen, ist es in einer ganz anderen Position als andere Geräte, die sich dieses Vertrauen erst noch erarbeiten müssen. Beispielsweise Geräte von Meta oder OpenAI.
Apple Intelligence und Siri AI
Die neue Siri wirkt in der Vorstellung wie ein Assistent, der Fragen beantworten und Aufgaben erledigen kann – auch mit Informationen, die auf dem eigenen Gerät liegen. Die gezeigten Szenen wirkten real (beim Einkaufen, am Bahnhof), auch wenn ich mich frage, ob sie meinen Bedarf tatsächlich treffen. Aber in den Demos war deutlich zu sehen, dass komplexe Fragen ohne Friktion erledigt wurden. Daten auf dem Gerät, lokale Intelligenz, und Server-Wissen kombiniert. Durchaus eindrucksvoll.
Gut finde ich Apples Einsatz für KI, die direkt auf dem iPhone arbeitet. Nicht jede Anfrage sollte einen Umweg über einen Server brauchen. Die neuen Chips schaffen dafür mehr Spielraum. Dennoch ist mir aufgefallen, wie oft Apple darauf hingewiesen hat, dass es ohne Server nicht funktioniert. Diese zweistufige Intelligenz ist eine gute Idee.
Eine Apple Watch, die mithört
Bei den neuen Funktionen der Apple Watch bin ich hin- und hergerissen. »Live Rewind« zeigt an, was jemand in den vergangenen 15 Sekunden gesagt hat. »Siri Recap« erstellt Zusammenfassungen von Gesprächen. Wer schon einmal einen wichtigen Satz verpasst hat, versteht den möglichen Nutzen sofort. Auch die Einschränkungen und Sicherheitsmaßnahmen fand ich überzeugend. Es ist eben gerade nicht so, dass die Watch immer und überall mithört. Sondern nur dann, wenn der Anwender es will und benötigt, von Situation zu Situation.
Apple betont, dass keine Audiodateien gespeichert werden und Apps keinen Zugriff auf die Audiodaten haben. Wir werden uns wohl noch mit der interessanten Technik beschäftigen, die das garantiert. Aber ob sich das gesellschaftlich durchsetzen lässt, ist eine andere Frage. Obwohl ich denke, dass Apple die Funktion gut implementiert hat, kann ich gewisse Zweifel nicht vertreiben.
In der EU bekommen wir es ohnehin nicht. Langsam fühle ich mich echt abgehängt.
iPhone Duo
Die Vorstellung des iPhone Duo war fantastisch. Ich mag es, wenn solche Neuheiten ausführlich erklärt werden. Am Ende war ich dennoch etwas erschöpft angesichts der vielen Details. Das ist aber keine Kritik. Allenfalls könnte man das Tempo etwas reduzieren. Bei den Live-Keynotes durfte man auch mal durchatmen, wenn das Publikum applaudierte. Die enorme Qualität von Apples Animationen und die vielen optischen Details, die da auf einen einprasseln, muss man erstmal verarbeiten. Vielleicht achte ich auch zu sehr darauf. Ich bewundere Apples Mannschaft für diese Videos und Animationen sehr.
Apple hat zunächst erklärt, was seine Herangehensweise bei einem faltbaren Smartphone ist. Warum es dieses Seitenverhältnis hat, diese Größe, diese Displays. Für mich gehören diese Erläuterungen zu den Highlights. Apple wirft nicht unbedacht das nächste Gerät auf den Markt, sondern durchdenkt es gründlich. Darin einen Einblick zu erhalten, ist wirklich interessant.
Die Hardware scheint fehlerfrei zu sein, in dem Sinne, dass man die Entscheidungen nachvollziehen kann und alles sehr hochwertig wirkt. Die ersten Hands-on-Berichte scheinen das zu bestätigen.
Unschlüssig bin ich bei der Software. Zwar hat Apple viele clevere Funktionen gezeigt. Beispielsweise, dass Buttons an der Seite platziert werden und sogar das Dock an die Seite rückt. Jedoch fand ich die vielen Icons rätselhaft. (Die unbeschrifteten Icons sind eine Idee von Liquid Glass.) Und trotz der vielen plausiblen Demos, was man nun mit dem großen Display anfangen sollte, muss ich doch sehr darüber grübeln, ob ich irgendwas davon gebrauchen kann. Das ist keine Kritik an der Software. Wenn man’s nicht braucht, spart man Geld. (Theoretisch.)
Mein iPad mini mag ich sehr. Hier würde ich die Frage nicht stellen, ob ich’s brauche. Für iBooks und Webseiten ist es wirklich gut. Außerdem: Ich mag es einfach. Warum soll es dann beim iPhone Duo anders sein? Einerseits denke ich mir: Ohne Zweifel wäre es toll, ein iPhone Duo zu haben! Andererseits denke ich mir: Brauche ich sowas jederzeit in meiner Hosentasche?
Der hohe Preis könnte bei dieser Abwägung helfen. Die Preise sind jenseits von Gut und Böse. Völlig irre. Mit 512 GB Speicher landet man bei etwa 2.500 Euro. Ist das noch ein iPhone? Ich verstehe auch nicht, warum es so teuer sein muss.
Sicherlich zeigt das iPhone Duo große Ingenieurskunst. Aber diese wird am Ende zusammen mit dem Preis bewertet. Und so kann es geschehen, dass es als Produkt am Ende vielleicht missraten ist. Ich werde dieses harte Urteil nicht fällen, bevor ich das Gerät getestet habe. Aber dass es zu diesem Preis eine sehr hohe Hürde überspringen muss, ist unbestreitbar. Für 1.500 Euro wäre es eine ganz andere Abwägung.
Das iPhone 18 Pro ist weiterhin eindrucksvoll
Zwar ist jetzt das iPhone Duo überall in den Schlagzeilen. Dennoch war es für mich verblüffend, wie viele spektakuläre Technologien und Fähigkeiten das iPhone 18 Pro bietet. Es braucht sich nicht hinter dem Duo zu verstecken. Prozessor, Akkulaufzeit, Kameras: alles atemberaubend. Diese Merkmale sind nützlich im Alltag, erwiesenermaßen. Nicht spekulativ, wie beim Duo. Als Allrounder in allen Lebenslagen ist das iPhone 18 Pro fantastisch. Man weiß es, ohne es testen zu müssen: So ein großer und leistungsfähiger Akku ist hilfreich; und so ein schneller und effizienter Prozessor ist nützlich. Man muss nicht erst darüber nachdenken.
Die Preise sind auch beim iPhone 18 Pro so hoch (gerade bei den höheren Speichergrößen), dass am Ende alle Ingenieurskunst vielleicht vor der Frage zurücktreten muss, ob man die 18er-Generation überspringt. Sicherlich kann Apple bei einem Spitzenmodell auch den üblichen Hunderter extra verlangen. Premiumtechnik hat einen Premiumpreis, niemand stellt das infrage. Aber es gibt eine Grenze. Wenn sinnvolle Konfigurationen bei 1.600 Euro anfangen und rasch die Marke von 2.500 Euro überspringen, kommt man ins Grübeln.
Immerhin bekommt man ein sehr gutes, sehr langlebiges, sehr bewährtes, sehr ausgereiftes Produkt. Man kauft es, es tut an der Kasse einmal weh, aber es verrichtet dann klaglos seinen Dienst, ununterbrochen, Tag und Nacht, in jeder Lebenslage. Mehr kann man eigentlich nicht verlangen. Und doch…
Es stimmt immer noch
Apples Geheimrezept, das am besten bekannte Geheimrezept der Welt, funktioniert weiterhin. Rastlose Innovation, hohe Qualität, eigene Technologien und ein nahtloses Zusammenspiel von Hardware und Software aus einer Hand sind einfach nicht zu schlagen.
Die aktuelle Führungsmannschaft besteht aus Spezialisten für Hardware und Software, begleitet von Spezialisten für Fertigung und Logistik. John Ternus ist als CEO vermutlich eine gute Wahl, um diese Tradition fortzuführen. Man müsste eigentlich erwähnen, dass die gerade vorgestellten Produkte allesamt noch aus der Ära Tim Cook stammen, aber das stimmt nur teilweise. Denn John Ternus hat diese Hardware-Entwicklungen geleitet.
Frühe Tester loben das iPhone Duo für seine Stabilität, die weichen Wechsel zwischen Außen- und Innendisplay sowie eine ausgereifte Software. Kritik gibt es an den rutschigen Seiten und am hohen Preis.
Mehrere Berichte beschreiben das Gerät als dünn und fest verarbeitet. Die glänzenden Seiten können jedoch rutschig sein. Das geschlossene 5,4-Zoll-Display gilt trotz seiner geringen Größe als gut für die einhändige Nutzung. Geöffnet erinnert das iPhone Duo laut mehreren Testern an ein dünneres iPad mini.
Die Anpassung an unterschiedliche Nutzungszustände funktioniert offenbar zuverlässig. Ein Tester berichtet, dass das Gerät in kurzen Tests fast immer den jeweiligen Winkel und die Lage erkannt habe. Auch die Software erhält viel Zuspruch. Besonders die Übergänge zwischen den beiden Displays wirken weich und die Bedienung insgesamt ausgereift.
Das iPhone Duo wiegt 254 Gramm und ist geschlossen dicker als aktuelle Spitzen-Foldables. Hinzu kommen Touch ID statt Face ID und der Verzicht auf ein Teleobjektiv. Der Preis reicht von 1.999 bis 3.199 US-Dollar. Mehrere Tester sehen darin einen Grund, auf das Gerät zu verzichten.
Ursprünglicher Bericht vom 10. September 2026, 04:01 Uhr
Erste Hands-on-Berichte zeigen: Die Falte des iPhone Duo bleibt sichtbar, fällt im Alltag aber meist nur bei bestimmten Lichtbedingungen auf. Gleichzeitig offenbaren sich praktische Stärken und klare Grenzen bei Bedienung, Software und Kameras.
Die Nano-Textur des 7,6 Zoll großen Innendisplays reduziert Reflexionen und macht die Falte weniger auffällig. Unter ungünstigem Licht oder aus bestimmten Blickwinkeln bleibt sie jedoch erkennbar. Das 5,4 Zoll große Außendisplay ergänzt den faltbaren Bildschirm.
Das iPhone Duo lässt sich halb geöffnet aufstellen. In diesem Zustand verschieben sich Bedienelemente an den unteren Displayrand. Das System passt außerdem die Audioausgabe automatisch an die Position des Geräts an. StandBy läuft auch ohne Ladekabel, wenn das Gerät halb gefaltet in einer Zeltposition steht.
Zwei Apps können nebeneinander ausgeführt werden. Auch zwei Instanzen derselben App sind möglich. Die Breite der beiden Bereiche lässt sich dabei nicht frei verändern.
Für die Kamera nennt Apple mehrere neue Funktionen. Dazu gehören 4K-Dolby-Vision-Zeitraffer, Smart Take für Gruppenfotos, Kid Cue und Duo Preview. Das Kamerasystem besteht aus einer 48-Megapixel-Hauptkamera und einer 48-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera. Ein Teleobjektiv fehlt. Die zweifache Vergrößerung nutzt lediglich einen Ausschnitt der Hauptkamera.
Das iPhone Duo verwendet den A20-Pro-Chip und Apples C2-Modem. Die aktuellen Berichte nennen außerdem die Schutzart IP68. Laut Apple hält das Gerät Wasser bis zu sechs Meter Tiefe für höchstens 30 Minuten aus.
Aus früheren Veröffentlichungen ist bereits bekannt, dass das iPhone Duo 1.999 US-Dollar kostet. Vorbestellungen beginnen am 16. Oktober, die Auslieferung am 23. Oktober.
Nach der Vorstellung des iPhone Duo liefern Xcode-Profile neue Hinweise auf die RAM-Ausstattung der aktuellen iPhone-Modelle: iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max sollen jeweils 12 GB besitzen.
Laut Xcode-Profilen kommen iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max jeweils auf 12 GB RAM. Auch das iPhone Air der ersten Generation soll 12 GB Arbeitsspeicher besitzen. Beim iPhone 17 sind es demnach 8 GB.
Für das iPhone Duo gibt es keinen direkten Xcode-Hinweis zum Arbeitsspeicher. Wegen des A20-Chips und des integrierten Speicher-Packages wird jedoch eine Ausstattung mit 12 GB RAM vermutet.
Die neuen Pro-Modelle bringen außerdem keine veränderten äußeren Abmessungen oder Tastenpositionen gegenüber iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max mit. Vorhandene Hüllen sollen deshalb weiterverwendet werden können.
Apple hat iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max nach der Vorstellung der neuen Generation aus dem Apple Store genommen. Bei einzelnen Händlern können Restbestände verfügbar bleiben.
Update vom 10. September 2026, 01:13 Uhr
Das iPhone Duo wiegt 254 Gramm und ist damit das schwerste iPhone bisher. Neben dem 7,6-Zoll-Innendisplay besitzt Apples erstes faltbares iPhone ein 5,4-Zoll-Außendisplay.
Das neue Außendisplay ergänzt die bereits bekannte Faltkonstruktion. Geöffnet erreicht das Gerät eine Dicke von 5,2 Millimetern. Im zusammengeklappten Zustand sind es 11,3 Millimeter.
Zu den weiteren technischen Einschränkungen gehören der Verzicht auf Face ID, das fehlende Teleobjektiv und der nicht vorhandene Action Button. Touch ID sitzt im Seitentaster. Der Lautlosmodus wird über das Kontrollzentrum aktiviert.
Vorbestellungen starten am 16. Oktober. Apple will das iPhone Duo ab dem 23. Oktober ausliefern.
Ursprünglicher Bericht vom 9. September 2026, 23:34 Uhr
Das offiziell vorgestellte iPhone Duo verzichtet zwar auf Face ID und das Teleobjektiv, übernimmt aber wichtige Funktionen der Pro-Modelle. Der faltbare Formfaktor bringt außerdem konkrete Einschränkungen bei Video, MagSafe-Zubehör und der Gehäusedicke mit sich.
Die wichtigste Einschränkung betrifft die biometrische Anmeldung: Das Duo verzichtet auf Face ID und setzt stattdessen auf Touch ID. Beim Kamerasystem fehlt das Teleobjektiv. Die Ultraweitwinkelkamera bleibt jedoch erhalten und ermöglicht weiterhin Makroaufnahmen.
Die 48-Megapixel-Hauptkamera bietet eine optische Bildstabilisierung mit Sensorverschiebung der ersten Generation. Die äußere Frontkamera löst mit 12 Megapixeln auf. Die innere Kamera sitzt erstmals bei einem iPhone unter dem Display und nimmt laut den technischen Angaben Videos mit bis zu 1080p auf. Beide Frontkameras unterstützen Center Stage und können zwischen Hoch- und Querformat wechseln.
Bei den Videofunktionen fehlen ProRes, ProRes RAW, ACES, Apple Log 2 und Genlock. Auch räumliche Videos nimmt das Duo nicht auf. Der Action Button ist nicht vorhanden. Apples Camera-Control-Taste bleibt dagegen an Bord.
MagSafe wird unterstützt. MagSafe-Wallets sind jedoch nicht kompatibel. Die Zubehörseite nennt für das Duo nur MagSafe-Hüllen und kabellose Ladegeräte. Der Grund liegt in der kürzeren und breiteren Form des gefalteten Geräts.
Geöffnet ist das iPhone Duo 5,2 Millimeter dick. Damit ist es das bislang dünnste iPhone. Im gefalteten Zustand misst es 11,3 Millimeter. Frühere Erwartungen waren von 4,5 Millimetern im geöffneten Zustand ausgegangen. Trotz dieser Abweichung fällt die Bilanz der Einschränkungen weniger umfangreich aus als bei einem Pro-Modell erwartet.
Apple beschreibt den zehnlagigen Aufbau des inneren iPhone-Duo-Displays genauer: Polymer, Glas, Titan und spezielle Klebstoffe sollen Haltbarkeit und Faltkante verbessern.
Das innere Display des iPhone Duo besteht aus insgesamt zehn ultradünnen Schichten. Dazu gehört eine nanostrukturierte Abdeckung aus einem speziell entwickelten Polymer. Apple zufolge ist dieses Polymer bis zu 40 Prozent steifer als andere in der Branche verwendete Materialien.
Über und unter dem faltbaren Display-Panel liegen hochfeste Glasschichten. An der Unterseite ergänzt Apple den Aufbau um eine Titanplatte. Spezielle Klebstoffe sollen die Schichten beim Öffnen und Schließen aneinander vorbeigleiten lassen. Das soll die Belastung beim Falten und die sichtbare Falte reduzieren.
Die äußere Nano-Textur soll Reflexionen verringern. Eine kratzfeste Beschichtung schützt diese Oberfläche zusätzlich. Das äußere Display ist mit Ceramic Shield 2 geschützt. Für die Rückseite verwendet Apple Ceramic Shield. Das innere Display besitzt stattdessen die maßgefertigte Polymerabdeckung.
Beide Displays unterstützen ProMotion, Always-On und True Tone. Im Freien erreichen sie eine Spitzenhelligkeit von bis zu 3.000 Nits.
Update vom 10. September 2026, 00:38 Uhr
Apple erklärt die Konstruktion des faltbaren Innendisplays nun genauer: Optisch klare Klebstoffe sollen die Displaylagen beim Öffnen und Schließen gleiten lassen und so Belastung sowie Faltenbildung minimieren.
Apple erklärt die Konstruktion des faltbaren Innendisplays nun genauer. Optisch klare Klebstoffe sollen die einzelnen Displaylagen beim Öffnen und Schließen gleiten lassen. Dadurch will Apple die Belastung und die Bildung einer Falte minimieren.
Die FAQ beschreibt das Innendisplay als „wunderbar flach und glatt“. Eine ausdrückliche Aussage, dass überhaupt keine sichtbare Falte bleibt, enthält sie jedoch nicht. Die Nano-Textur soll zusätzlich Reflexionen reduzieren und die Sichtbarkeit der Falte verringern.
Auch das Scharnier erläutert Apple näher. Es besteht aus mehr als 100 Komponenten und soll eine gleichmäßige, ausgewogene Widerstandskraft für langfristige Zuverlässigkeit bieten. Eine konkrete Zahl zu den möglichen Faltvorgängen nennt Apple weiterhin nicht.
Ursprünglicher Bericht vom 9. September 2026, 23:22 Uhr
Apple hat mit dem iPhone Duo sein erstes faltbares iPhone vorgestellt. Das Gerät besitzt eine Camera-Control-Taste, verzichtet aber auf die Action-Taste und wird weltweit ausschließlich mit eSIM angeboten.
Das innere Falt-Display kommt ohne Kameraausschnitt aus. Die Kamera sitzt unter dem Display. Für Selfies und Videoanrufe dürfte die Center-Stage-Kamera auf dem äußeren Display die leistungsfähigere Wahl sein.
Zum Start unterstützt das iPhone Duo nur den Apple Pencil (USB-C). Apple will die Unterstützung auf beiden Displays später in diesem Jahr ergänzen. Der Apple Pencil Pro wird zunächst nicht unterstützt.
Das Falt-Display besitzt außerdem eine Nanotextur-Oberfläche. Beim äußeren Bildschirm kommt diese Beschichtung nicht zum Einsatz. Als Betriebssystem ist iOS 27.1 vorgesehen.
Das iPhone Duo kann ab dem 16. Oktober 2026 bestellt werden. Die Auslieferung beginnt am 23. Oktober.
Das iPhone 18 Pro muss sich vor dem neuen Duo nicht verstecken. Es setzt weiterhin neue Bestmarken in vielen Bereichen. Die Akkulaufzeit ist superb, die Kameras erneut in vieler Hinsicht verbessert, keineswegs nur mit der neuen Blende. Aber auch die Blende ist für viele Fotografen und Hobbyisten wirklich ein Gewinn, denn sie ermöglicht bessere und kreativere Fotos. Es gibt weiterhin zwei Größen, und beide sind größer als das iPhone Duo (wenn man es nicht aufklappt). Bedeutet: Es ist weiterhin der beste Kompromiss und der beste Gegenwert fürs Geld. Gerade bei den aktuellen Preissteigerungen (auf ohnehin hohem Niveau!) muss man wirklich überlegen, was es einem wert ist. Das iPhone 18 Pro und Max ist wirklich, wirklich teuer. Es ist gute Technik, aber die Preise sind inzwischen krass.
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Apple beschreibt das innere Display des iPhone Duo als besonders flach und glatt. Eine Nano-Textur soll Reflexionen verringern und die Sichtbarkeit der Falte reduzieren.
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Eine vollständige Antwort auf die Frage, ob die Falte verschwindet, gibt Apple damit nicht. Das Unternehmen verweist außerdem auf optisch klare Klebstoffe. Sie lassen die Display-Schichten beim Falten gleiten und sollen Belastung sowie Faltenbildung verringern.
Eine garantierte Zahl von Faltzyklen nennt Apple weder auf der Produktseite noch in der Pressemitteilung. Das Scharnier besteht laut Apple aus mehr als 100 Komponenten. Es soll eine gleichmäßige Widerstandskraft und langfristige Zuverlässigkeit bieten. Rippen und eine Titanplatte unter dem Display stützen die Konstruktion zusätzlich.
Zum Vergleich: Samsung gibt für das Galaxy Z Fold8 eine Auslegung auf 500.000 Faltungen an. Für das iPhone Duo nennt Apple keinen entsprechenden Wert.
Das iPhone Duo soll am 23. Oktober starten. Vorbestellungen sollen ab dem 16. Oktober möglich sein.
Die Apple Watch Series 12 soll neben Aluminium und Titan auch wieder mit einem Keramikgehäuse erhältlich sein.
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Die Aluminiumversion soll in Space Grau, Schwarz, Hellgold und Dunkelbronze angeboten werden. Für Titan nennt der Bericht die Ausführungen Radiant Gold und Natur. Die Keramikversion soll in Perlweiß und Nachtblau erhältlich sein.
Für die Series 12 werden Einstiegspreise von 399 US-Dollar für Aluminium, 699 US-Dollar für Titan und 899 US-Dollar für Keramik genannt. Die Apple Watch Ultra 4 soll als Titanuhr in Natur und Schwarz starten. Zusätzlich werden Hermès-Varianten der Series 12 und Ultra 4 aufgeführt.
Zur Keramikausführung sollen sandfarbene und marineblaue Sportarmbänder passen. Ihre Verschlüsse greifen die Keramikoptik auf. Vorbestellungen für Apple Watch Series 12 und Apple Watch Ultra 4 seien bereits möglich. Die Auslieferung soll am 18. September beginnen.
Apple konkretisiert in einem neuen Support-Dokument erstmals, wie die Nutzungslimits für serverbasierte Apple-Intelligence-Funktionen funktionieren sollen: Nach Erreichen einer variablen Grenze werden die betroffenen Funktionen vorübergehend gesperrt. Mehr Zugriff soll künftig gegen eine Gebühr möglich sein.
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Die Limits können laut Apple je nach Funktion, Komplexität einer Anfrage, Systemauslastung, Richtlinien und weiteren Faktoren unterschiedlich ausfallen. Konkrete Werte und einen Zeitplan für die Einführung nennt Apple nicht.
Betroffen sein können unter anderem Siri AI, intelligente Fotobearbeitung mit Funktionen wie „Clean Up“, „Extend“ und „Spatial Reframing“, Image Playground sowie die Cloud-Modelle AFM 3 Cloud und AFM 3 Cloud Pro in Kurzbefehle. Auch Entwickler-Apps, die Apple Foundation Models über Private Cloud Compute verwenden, können solchen Grenzen unterliegen.
Apple beschreibt außerdem Einschränkungen für KI-Funktionen in der Home-App. Dazu zählen etwa Videozusammenfassungen für unterstützte Kameras. Je nach iCloud+-Tarif gelten dabei unterschiedliche Obergrenzen: bis zu eine Kamera beim Tarif mit 2 TB, bis zu zwei Kameras bei 6 TB und bis zu fünf Kameras bei 12 TB. Apple weist darauf hin, dass sich diese Werte und weitere Tarifmerkmale ändern können.
Die Nutzungsbedingungen erlauben Apple zudem, übermäßige, missbräuchliche, automatisierte, betrügerische, illegale oder anderweitig unangemessene Nutzung einzuschränken. Dazu zählen Drosselungen, Sperren oder zusätzliche Limits. Als mögliche Kriterien nennt Apple unter anderem Umfang, Häufigkeit und Komplexität der Nutzung sowie die Systemauslastung.
Damit ergänzt das Support-Dokument frühere Hinweise zu begrenztem Zugriff auf serverbasierte KI-Funktionen. Apple hatte erklärt, dass höhere iCloud+-Tarife einen erweiterten Zugriff enthalten sollen. Wie der kostenpflichtige Mehrzugriff genau angeboten und berechnet wird, bleibt offen.
Im Handumdrehen habe ich heute eine leistungsfähige Bildverwaltung erzeugt, die wir bei Mac-TV verwenden können. Der Clou: Die App besorgt sich automatisch aktuelle Produktbilder, sortiert sie in die passenden Rubriken und fügt Schlagworte hinzu.
Auf diese Weise verfügen wir automatisch über aktuelle Bilder für die Webseite oder für Folien in den Sendungen. Die komplette App wurde automatisch und in kürzester Zeit erstellt, ohne selbst zu programmieren.
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Wie gut ist GPT 6 »Astra«?
In zwei Worten: unglaublich gut. Das Modell ist nicht grundlegend anders als der Vorgänger. Aber es ist besser in dem Sinne, dass es schönere User-Interfaces erzeugt und ohne Aufforderung einen Haufen Funktionen einfügt, an die man gar nicht gedacht hatte. Astra ist sehr »proaktiv«. Es durchdenkt die Aufgaben und findet dabei neue Aspekte, die es direkt löst, ohne nachzufragen.
Dadurch verblüfft es, weil man nicht damit rechnet. Es versucht ständig, die Erwartungen zu übertreffen. Während meiner Tests habe ich immer wieder gedacht: »Du krichst die Tür nicht zu…!«, was auf hochdeutsch so viel bedeutet wie »Das ist kaum zu glauben«.
So ist es geschehen
Um 5 Uhr morgens (sonntags!) habe ich, weil mir die Idee nicht aus dem Kopf ging, einen Plan geschrieben für eine automatisierte Bild-Datenbank. In dem Plan habe ich festgelegt, was ich mir von der App wünsche. So beginne ich jedes Projekt mit einer KI.
Anschließend habe ich den Plan mit Astra diskutiert und immer weiter verfeinert. Das hat gute drei Stunden gedauert, bis etwa 8 Uhr morgens. Diese langen Besprechungen mit dem KI-Modell sind mein bester Trick.
Als alles geklärt war, gab ich den Startschuss:
Der Screenshot oben ist tatsächlich sehr interessant. Denn er zeigt, dass Astra eine Stunde und fünfunddreißig Minuten ohne Unterbrechung gearbeitet hat. Ich verwendet meist die Einstellung »Sehr hoch«, was bedeutet, dass das Modell für jeden Schritt besonders lange nachdenkt.
Diese Fähigkeit, so lange an einem Problem (bestehend aus vielen Teilschritten) zu arbeiten, ist eine neue und große Errungenschaft. Je länger die Modelle an einer Sache arbeiten können, desto schwieriger können die Aufgaben sein.
Ich bin während dieser Zeit zum Bäcker gegangen und habe ein schönes Sonntags-Frühstück nachgeholt. Es war ein gutes Gefühl, zu wissen, dass in dieser Zeit eine KI für mich arbeitet.
Hier ist das Ergebnis:
Und dies:
Das Ergebnis
Es ist eine komplette Mac-Applikation mit allem drum und dran. Als sie erstmals startete, war es genau 9:58 Uhr.
Das bedeutet: Es hat von 5:00 Uhr bis 9:58 gedauert, knapp fünf Stunden, von der ersten Planung bis zur fertigen App.
Die App kann Webseiten einlesen und findet darin die Bilder ab einer brauchbaren Größe. Die App liest den Text der Webseite, um eine kurze Beschreibung für jedes Bild zu erzeugen. Sie findet Schlagworte und sie erkennt, ob das Produkt von vorne oder von hinten dargestellt wird. Die App erkennt sogar, ob es sich um ein neues Produkt handelt. — Das sind sehr komplexe Funktionen.
Klar, danach ist man noch lange nicht fertig. Beim Testen erwachen weitere Wünsche. Hier ein Menü, da eine Abkürzung. Man entdeckt Spezialfälle, für die man die Regeln etwas anpassen muss. Nach etwa sieben oder acht weiteren Stunden war auch dieser Feinschliff abgeschlossen. Das dauert normalerweise viele Tage, oft auch Wochen.
Gegen 17 Uhr beendete ich meine Arbeit und widmete mich den TV-Berichten über die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. (Es wäre wohl besser gewesen, wenn ich auch das an die KI delegiert hätte.)
Astra bedient den Computer
Um die Funktionen zu testen, wollte ich die letzten 20 Pressemeldungen von Apple einlesen. Dazu hätte ich die URL der jeweiligen Pressemeldung eingeben müssen, um anschließend zu kontrollieren, ob der Import wie erwartet funktioniert.
Dafür war ich aber zu faul. Einer der wichtigsten Tricks, den ich mir von anderen Entwicklern abgeschaut habe, lautet: Sei unverschämt! Man kann von den KI-Modellen inzwischen Dinge verlangen, die einfach nur dreist sind. Deswegen habe ich Astra mitgeteilt, dass ich nun diese 20 Meldungen importieren müsse; und scheinheilig gefragt, wie es mir dabei helfen könne.
Astra antwortete, dass es die Aufgabe einfach selbst übernähme — und legte direkt los. Das ist ein Beispiel für das »proaktive« Verhalten: Astra rast sofort los, wenn es irgendwo eine Aufgabe entdeckt.
Interessant ist aber, wie es die Aufgabe löste. Es führte einen zweiten Mauspfeil und bediente die App damit. Neu ist die Geschwindigkeit, mit der das inzwischen möglich ist. Das Video zeigt einen Ausschnitt aus dieser Phase:
Fazit
Ich habe innerhalb eines Tages eine komplette und durchaus komplexe Mac-Applikation erzeugt, inklusive Tests, Dokumentation und ersten Verfeinerungen.
Die technische Qualität der App und das Design sind exzellent. Es ist richtig, richtig, richtig gut. Es ist sogar haarsträubend gut. Es ist Du-krichst-die-Tür-nicht-zu-gut.
Die Fähigkeit zur Programmierung ist nur eine Facette. Das Modell kann auch viele andere Dinge. Allgemein gilt: Es versteht sehr gut, was man will. Und es ist verflixt schlau. Und schnell.
„Willkommen in der Ära der AGI.“ Mit diesen Worten beendete OpenAI-Präsident Greg Brockman die Vorstellung von GPT-6 Astra. Er sagte zugleich, die Nutzer sollten selbst entscheiden, ob das Modell schon als AGI gelte. Was dieses Kürzel bedeutet, wird gleich erklärt. Seine Vorsicht ist berechtigt. Astra zeigt Fähigkeiten, die vor Kurzem noch wie Science-Fiction wirkten. Doch es ist nicht in jeder Aufgabe gleich gut – und genau deshalb lässt sich der Beginn von AGI schwer auf ein Datum festlegen.
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AGI – das große Ziel
AGI steht für Artificial General Intelligence, auf Deutsch künstliche allgemeine Intelligenz. „Allgemein“ ist der wichtige Teil. Ein Schachprogramm kann den Weltmeister schlagen, ist aber außerhalb des Schachbretts nutzlos. Eine AGI soll dagegen viele verschiedene geistige Aufgaben verstehen, neue Aufgaben lernen und Wissen zwischen Bereichen übertragen. Sie braucht dafür weder Bewusstsein noch Gefühle. Entscheidend ist, was sie leisten kann. OpenAI definiert AGI seit Jahren als stark selbstständig arbeitende Systeme, die Menschen bei den meisten wirtschaftlich wichtigen Aufgaben übertreffen. Forschende von Google DeepMind schlagen eine feinere Skala vor: Man solle Breite, Leistungsniveau und Selbstständigkeit getrennt bewerten. AGI wäre dann eher eine Reihe von Stufen als eine einzige Ziellinie.
Nach dieser Sicht ist Astra ein starkes Argument für den Ausdruck „AGI-Ära“. Das Modell kann nicht nur Fragen beantworten. Es recherchiert, programmiert, analysiert Daten und erstellt fertige Dokumente, Tabellen oder Präsentationen. In Codex, OpenAIs Arbeitsumgebung für KI-Agenten, kann es Ordner lesen, Dateien anlegen und ändern, Programme ausführen und Ergebnisse prüfen. Anstelle von: „Schreibe mir eine Anleitung“ wird nun eine komplexe Tätigkeit möglich, etwa: „Prüfe diese 200 Dateien, sortiere die Daten, baue eine Tabelle mit Diagrammen und liefere einen Bericht.“ Für Apple-Anwender könnte eine Aufgabe lauten: „Finde den Fehler in meinem SwiftUI-Projekt, ändere den Code, starte die Tests und zeige mir das Ergebnis.“
Computer Use
Besonders wichtig ist Computer Use. Dabei sieht die KI die Oberfläche einer App, klickt auf Schaltflächen und tippt wie ein Mensch. So kann sie Informationen aus Nachrichten und Notizen zusammentragen, Formulare ausfüllen, Termine pflegen oder eine Website testen – auch wenn es für die App keine besondere Schnittstelle gibt.
Mit GPT-5.6 Sol war das oft quälend langsam. Astra erledigte OpenAIs simulierte Computeraufgaben in rund 47 Prozent weniger Zeit; zusammen mit der überarbeiteten Codex-Umgebung wurden Browser-Aufgaben 1,9-mal schneller abgeschlossen (also die Bedienung einer komplexen Webseite). Damit nähert sich die Bedienung dem Tempo eines Menschen, auch wenn das noch kein allgemeiner Beweis für Menschengeschwindigkeit in jeder App ist.
Eine neue Ära?
Die Testergebnisse erklären zugleich, warum Brockman von einer „Ära“ und nicht von einem eindeutigen AGI-Sieg spricht. Beim ARC-AGI-3-Test muss ein System unbekannte, spielartige Welten erkunden, deren Regeln erkennen und Handlungen planen. Astra kam mit OpenAIs eigener Gedächtnistechnik auf 99,9 Prozent und benötigte bei fast allen gelösten Aufgaben weniger Schritte als der typische Mensch. Diese Technik weicht aber vom ursprünglichen Test-Szenario ab: In der ursprünglichen Testumgebung, ohne die spezielle Technik, erreichte es nur 62,7 Prozent. Die ARC Prize Foundation (die den Test entwickelt hat) spricht tatsächlich von einem großen Sprung, betont aber: Der Test besteht aus kleinen, abgeschlossenen Welten und beweist keine allgemeine Intelligenz. Anders gesagt: Eindrucksvoll, aber nur ein Test von vielen. Auch OpenAIs andere Prüfungen zeigen ein gemischtes Bild. Manche Mathematik- und Sicherheitsaufgaben beherrscht Astra fast vollständig, bei breiten Wissens- und Arbeitsaufgaben liegt es oft nur zwischen etwa 40 und 70 Prozent.
Allerdings: Menschen würden ebenfalls nicht alle Tests zu 100 Prozent bestehen. Und das ist die Messlatte für AGI: Ein System zu schaffen, dass bei den meisten Aufgaben so gut abschneidet wie es Menschen normalerweise gelingen würde. Nur sind Menschen eben sehr unterschiedlich.
AGI schien für Jahrzehnte so außer Reichweite, dass man sich nicht groß darum bemühen musste, es klar zu definieren. Meist wird AGI so verstanden, dass eine KI besser programmieren können muss, als es »normale Menschen« können, um den Test zu bestehen. Aber, und das wird oft übersehen: Gemeint sind Fachgebiete, beispielsweise »normale Programmierer« und »normale Mathematiker« (falls es sowas überhaupt gibt, man ist noch auf der Suche). Wenn man diese einzelnen Fähigkeiten kombiniert, dann ist das schon außergewöhnlich intelligent. Denn welcher »normale Arzt« kann schon so gut programmieren wie ein »normaler Programmierer«? Insofern wäre das Erreichen von AGI mehr, als einfach nur mit dem Menschen gleichzuziehen.
Ist es gelungen?
Ist Astra also AGI? Wenn man dem Begriff nicht zu viel abverlangt, kann man das vertreten. Ein verlässlicher Ersatz für einen Menschen, der sich in fast jede neue Lage einarbeitet, ist es noch nicht. Ein Modell kann einen schwierigen mathematischen Beweis unterstützen und kurz darauf an einer missverständlichen Schaltfläche scheitern. Es wird also nach und nach Bereiche geben, bei denen das Siegel »AGI« gerechtfertigt ist, und das ist neu.
OpenAI betont, dass GPT 6 Astra vor allem sehr gut darin wäre, die Intention des Menschen zu verstehen. Das ist eine wichtige Eigenschaft, denn selbst das klügste Modell ist für den Menschen nicht nützlich, wenn es nicht versteht, was der Mensch will.
Was kommt als nächstes?
Nach AGI käme theoretisch ASI, die Artificial Superintelligence. Damit ist ein System gemeint, das selbst die besten Menschen in fast allen wichtigen geistigen Bereichen weit übertrifft. Eine solche KI existiert bisher nicht. Der mögliche Übergang könnte sich beschleunigen, wenn KI einen großen Teil der KI-Forschung selbst übernimmt: Sie könnte neue Modelle entwerfen, Versuche ausführen und ihre Ergebnisse verbessern. OpenAI nennt einen automatisierten KI-Forscher bereits als Ziel für die kommenden Jahre. Daraus könnten schnellere Fortschritte in Medizin, Energie und Technik entstehen – zugleich aber größere Gefahren durch Cyberangriffe oder Entscheidungen, die Menschen kaum noch prüfen können.
Interessant ist dabei, dass AGI (also das Erreichen der menschlichen Intelligenz) eine Ziellinie darstellt, auch wenn sie unscharf ist. Aber ASI ist unbegrenzt. Vielleicht wird uns AGI irgendwann vorkommen als eine für einen Computer lächerliche Leistungsstufe, vergleichbar mit dem ersten Macintosh mit 128 kByte. Es war ein Meilenstein, aber kaum noch begreifbar, dass man damit tatsächlich arbeiten konnte.
Der nüchternste Schluss lautet daher: Astra ist kein amtlicher Stempel „AGI erreicht“. Es markiert aber einen Wechsel vom Chatbot zum digitalen Mitarbeiter, der Wissen in Handlungen und fertige Arbeit verwandelt. Wenn man unter einer Ära eine Übergangszeit versteht, in der immer mehr menschliche Denkarbeit von solchen Systemen übernommen werden kann, ist es durchaus eine bemerkenswerte Errungenschaft der Ingenieure.
Manche Dinge interessieren einfach niemanden, beispielsweise mein Vortrag über Safari und MCP, der bei Mac-TV etwa 5 Downloads (in Worten: fünf) erreicht hat, und den ich dann aus reiner Verzweiflung bei Youtube verschleudert habe, wo er aufgrund ungeklärter Umstände immerhin einige zehntausend Abrufe erzielte und uns über tausend neue Abonnenten einbrachte. »Endlich mal niveauvolle Inhalte!«, hieß es dort. — Naja. Da gehen die Meinungen wohl auseinander. ;-)
Was ist MCP? Es ist eine Funktion, die man in Software einbauen kann, damit die Software durch einen KI-Agenten bedient werden kann.
Das führt uns sofort zu zwei Problemen. Erstens: Die Leute interessieren sich nicht für KI. Und zweitens: schon gar nicht für Agenten.
Ist Siri ein Agent? — Natürlich. Siri steuert andere Apps. Genau das macht Siri zum Agenten. Beispiel: »Hey Siri, rufe Frau Müller an«. Dann steuert Siri die Telefon-App. (Und zugleich, zu einem gewissen Grad, auch Frau Müller.)
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Siri, Agenten und MCP
Was einen Agenten wie Siri so interessant macht, ist die Fähigkeit, mehrere einzelne Schritte zu kombinieren, um ein Ziel zu erreichen. Für das Beispiel mit Frau Müller benötigt Siri zunächst den Zugriff auf das Adressbuch.
Klingt einfach, aber: Siri muss nun herausfinden, welche Funktionen beim Adressbuch zur Verfügung stehen (Suchen, Hinzufügen, Ändern) und welche Felder es gibt (Vorname, Nachname, Rufnummer, usw.). Wenn Siri die Rufnummer gefunden hat, geht es weiter: Nun braucht Siri Zugriff auf die Telefon-App. Auch die Telefon-App hat bestimmte Funktionen und erwartet bestimmte Daten (etwa die Rufnummer).
Woher weiß Siri, wie all die Apps bedient werden müssen und welche Daten sie erwarten? Das ist tatsächlich eine der revolutionären Ideen bei Siri. Jede App enthält eine Beschreibung, die Siri lesen kann.
MCP ist im Grunde genau dies; allerdings nicht für Siri, sondern für alle KI-Agenten. Einfach gesagt ist es eine Liste an Funktionen, die eine App zur Verfügung stellt; außerdem die Daten, die sie dafür benötigt; und eine kleine Anleitung.
In meiner sehr unglücklichen und sehr einsamen Sendung – die leider, wie ich bereits tränenreich beklagte, nur fünf Downloads erzielte – hatte ich orakelt, dass bald jede Software eine solche MCP-Schnittstelle bekommen wird; und dass jede Software in Zukunft viel häufiger per MCP bedient wird, als durch den Menschen. Konkret: Photoshop wird in Zukunft vor allem durch KI-Agenten bedient, und seltener durch Menschen. Klingt komisch, ist aber so.
Hey Siri, werd’ mal konkret!
Jaja, schon gut. Ich werd’ mal konkret.
Für Mac-TV verwende ich eine kleine Datenbank, um Artikel und News zu verwalten. Es ist eine App, in der ich Texte schreiben, ein Bild hinzufügen und per Knopfdruck auf der Webseite veröffentlichen kann. Die App speichert alles in einer Datenbank. So sieht das aus:
Die App hat neuerdings eine MCP-Schnittstelle. Damit kann jede KI, der ich es gestatte, auf die App zugreifen. Als KI verwende ich Codex, eine Variante von ChatGPT. So schalte ich es ein:
Warum ist das nützlich? ChatGPT (oder Codex) kann nun in der Artikel-Datenbank suchen. Dadurch kann ich das KI-Modell fragen: »Welche Artikel wurden veröffentlicht über das iPhone 18 Pro?«. Auch alle Quellen (URLs) sind sorgfältig gespeichert, sodass die KI dort weiter recherchieren kann.
Der Clou: Es gibt in der App eine weitere Datenbank mit Meldungen anderer News-Portale. Und eine Datenbank mit allen Pressemeldungen von Apple. Und eine mit bekannten Fakten über Apple. Und eine mit dubiosen Gerüchten. — All diese Datenbanken sind nun für das KI-Modell durchsuchbar.
Erneut: Was soll das bringen? Das KI-Modell kann also die Datenbank durchsuchen, na und?
Interessant wird es dann, wenn man ChatGPT (oder allgemein jedem KI-Agenten) eine etwas größere Aufgabe stellt. Beispielsweise:
»Recherchiere alle aktuellen Gerüchte und Fakten zur angeblichen variablen Blende des kommenden iPhone 18 Pro, und verwende dazu meine App, aber suche auch im Web nach seriösen Quellen«.
Allein die Komplexität dieses Kommandos ist haarsträubend. Keine App und keine Datenbank kann so ein Kommando verarbeiten. Aber die KI überlegt nun, wie sie die gestellte Aufgabe lösen könnte.
Das ist ein wichtiger Punkt: Früher musste man der KI immer sehr genau sagen, was sie tun soll. Aber diese Ära ist vorbei. Stattdessen formuliert man ein Ziel. Die KI überlegt dann, wie es das Ziel erreichen kann.
Die KI legt los!
Was geschieht nun? Die KI kommuniziert mit der App und probiert etwas herum. Die KI setzt nicht ein Kommando ab, sondern viele, immer wieder. Die KI probiert vielleicht zuerst eine Suche nach »iPhone 18 Pro«, aber auch nach »Kamera« oder »Camera« und hangelt sich damit weiter. Die KI liest sich durch, was in der App über Fakten, Gerüchte und eigene Artikel zu finden ist und trennt diese Kategorien sorgfältig. — Außerdem recherchiert sie im Web, das war der Auftrag.
Man könnte sich fragen: Warum so kompliziert? Warum Datenbanken? Die KI könnte doch einfach bei Google suchen, und fertig. Das machen doch alle so! — Aber in meiner Datenbank sind Gerüchte, Meinungen und bestätigte Fakten fein säuberlich als solche ausgewiesen:
Allerdings enthält die Datenbank kein Wissen über optische Linsen. Dieses Wissen steht bei Wikipedia. Also sucht der Agent auch dort.
Am Ende bekomme ich eine Übersicht über Gerüchte, Fakten und aktuelle technische Entwicklungen. Das ist schon was anderes als einfach die neuesten Gerüchte abzuschreiben.
Das Ergebnis
In meinem Fall hat der KI-Agent herausgefunden, dass es bei der Kamera-Linse zwei widersprüchliche Gerüchte gibt. Einmal heißt es, alle iPhone 18 Pro erhalten die Linse; ein andermal heißt es, nur das Max-Modell würde damit ausgestattet. Der KI-Agent hat mich sofort darauf hingewiesen, sodass ich meinen Artikel entsprechend schreiben konnte. Mein Artikel wurde dadurch präziser.
Ein weiteres Beispiel: Durch die Recherche in meiner Datenbank wusste der KI-Agent ziemlich genau, um was es mir ging. Dadurch konnte ich meine weiteren Anweisungen kurz halten. Als ich dann die Illustrationen erstellt habe, musste ich nicht mehr erklären, dass es um Smartphone-Bauteile ging. Sondern ich konnte mich darauf konzentrieren, bestimmte Funktionen verständlich zu machen. Das ist der große Vorteil, wenn ein KI-Agent alle Informationen erhält: Dann kann der KI-Agent auch gut mitdenken und mithelfen. Hier ist eine Illustration aus dem Artikel:
Warum ist das bemerkenswert? Weder die KI noch meine App hätte eine solche Illustration erzeugen können. Die KI kann zwar Illustrationen erzeugen, verfügt aber nicht über die nötigen Informationen. Meine App verfügt über die nötigen Informationen, kann aber keine Illustrationen erzeugen. Zum Ziel bin ich nur gekommen, weil beides miteinander verbunden war.
Ein letztes Beispiel: In einem anderen Artikel ging es teilweise um die Preise neuer Macs, die derzeit steigen. Der KI-Agent hat automatisch in meiner App nachgeschaut, wie hoch die früheren Preise waren und hat vorgeschlagen, diese Information in den Text einzufügen. Dadurch wurde der Artikel besser und für die Leser nützlicher.
Seit heute, dem 1. September 2026, hat Apple zum ersten Mal seit 15 Jahren einen neuen Chef. John Ternus folgt auf Tim Cook, der als Executive Chairman des Verwaltungsrats im Unternehmen bleibt. Ternus kommt nicht aus dem Vertrieb, dem Finanzbereich oder der Lieferkette. Er ist Maschinenbauingenieur und hat fast seine gesamte Laufbahn mit der Entwicklung von Apple-Hardware verbracht. Damit rückt ein Mann an die Spitze, dessen Arbeit bereits in sehr vielen Geräten steckt, die Apple-Kunden täglich benutzen.
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Vom Maschinenbau zum Cinema Display
Ternus stammt aus Kalifornien und studierte Maschinenbau an der University of Pennsylvania. Nach dem Studium arbeitete er vier Jahre als Ingenieur bei Virtual Research Systems, einem frühen Hersteller von Geräten für virtuelle Realität. 2001 wechselte er in Apples Produktdesign-Team. Zu seinen ersten Aufgaben gehörten externe Bildschirme wie das Apple Cinema Display. Apple war damals noch ein viel kleineres Unternehmen. Das iPhone, das iPad und die Apple Watch gab es noch nicht.
Schon in dieser frühen Phase lernte Ternus eine Arbeitsweise kennen, die seine Karriere prägen sollte: Ein Produkt wird als ganzes System entwickelt. Gehäuse, Bildschirm, Antennen, Lautsprecher, Akku, Chips und Software müssen zusammenpassen. Es reicht nicht, wenn jedes Team für sich eine gute Lösung baut. Damals ging aber gerade die PC-Industrie in diese Richtung der modularen Bauweise. Apple war in dieser Hinsicht ein Außenseiter.
Das iPad als Langzeitprojekt
Nach der Vorstellung des ersten iPhones im Jahr 2007 wechselte Ternus in die iPad-Entwicklung. Apple schreibt ihm eine leitende Rolle bei jeder iPad-Generation zu. Dazu gehören nicht nur die Tablets selbst. Nach einem Bericht von Bloomberg war er auch wichtig für den Apple Pencil, das Magic Keyboard sowie deren magnetische Lade- und Verbindungssysteme.
Sein Einfluss ging sogar über die Hardware hinaus. Ternus fand, dass das iPad durch seine iPhone-nahe Software gebremst wurde. Der größere Bildschirm und der stärkere Prozessor würden nicht gut genug genutzt. Deshalb drängte er Softwarechef Craig Federighi zu einem eigenen Betriebssystem für das Tablet. Daraus entstand später iPadOS mit stärkerem Multitasking und mehr Funktionen für produktive Arbeit. Dieser Vorgang zeigt, wie Ternus denkt: Gute Hardware ist nur dann nützlich, wenn die Software ihre Möglichkeiten ausschöpft. Dies war in fast jedem iPad-Testbericht die deutlichste Kritik. Verstummt ist sie nie.
Der Mac
2013 wurde Ternus Vice President of Hardware Engineering. Beim sehr dünnen 12-Zoll-Retina-MacBook von 2015 zeigte sich seine Art der Zusammenarbeit besonders deutlich. Antenne und Lautsprecher brauchten beide Platz zum Schwingen, doch im kleinen Gehäuse war kaum Raum vorhanden. Ternus brachte beide Entwicklergruppen zusammen. Sie verbanden die Funktionen in einer gemeinsamen, platzsparenden Baugruppe. Auch die gestufte, treppenförmige Batterie füllte freie Stellen im Gehäuse besser aus. Erstmals wurde sie beim MacBook Air eingesetzt, um sich dem geschwungenen Gehäuseboden anzupassen.
Noch wichtiger war später der Wechsel des Mac von Intel-Prozessoren zu Apple Silicon. Ternus gehörte zu den zentralen Leitern dieses Projekts. Die Umstellung verlangte eine enge Abstimmung von Chipdesign, Computerhardware, macOS und Entwicklerwerkzeugen. Seit dem M1 kann Apple Leistung, Stromverbrauch und Bauform seiner Macs stärker gemeinsam planen. Das machte Geräte wie das lüfterlose MacBook Air möglich und verringerte Apples Abhängigkeit von Intels Zeitplänen. Wie die ausgeklügelte passive Kühlung des MacBook Air funktioniert, haben wir in einer recht aufwändigen Sendung erläutert, die im Archiv zu finden ist.
AirPods, iPhone und die gesamte Hardware
Unter Ternus’ Verantwortung entstand auch die erste Generation der AirPods. Die Ohrhörer wirkten 2016 zunächst ungewohnt, wurden aber zum Vorbild für eine ganze Produktklasse. Später leitete er das Hardwareteam hinter iPhone 12 und iPhone 12 Pro. Diese Generation brachte 5G, MagSafe und ein neues Gehäusedesign in die iPhone-Reihe.
2021 übernahm Ternus als Senior Vice President die gesamte Hardwareentwicklung. Damit verantwortete er die Teams hinter iPhone, iPad, Mac, Apple Watch, AirPods und später auch Vision Pro. In dieser Zeit rückten Haltbarkeit, Reparierbarkeit und neue Materialien stärker in den Mittelpunkt. Apple verwendete neue Legierungen aus recyceltem Aluminium und 3D-gedrucktes Titan für die Apple Watch Ultra. Zuletzt entstanden unter seiner Leitung die iPhone-17-Reihe mit dem dünnen iPhone Air, neue AirPods-Funktionen für Hörgesundheit und das günstigere MacBook Neo.
Auch Fehlentscheidungen gehören zur Bilanz
Nicht jedes Projekt war erfolgreich. In Ternus’ Bereich wurden die Butterfly-Tastatur und die Touch Bar für das MacBook Pro umgesetzt. Beide Ideen kamen vor allem aus Apples damaligem Designteam. Die Tastatur ermöglichte dünnere Geräte, erwies sich aber als störanfällig. Die Touch Bar ersetzte Funktionstasten durch einen schmalen Bildschirm, setzte sich jedoch nicht durch. Apple kehrte später zur Scherenmechanik und zu echten Funktionstasten zurück. Kritisiert wurden jedoch nicht nur die technischen Schwächen, sondern dass Apple zu lange daran festhielt (wie bei der Tastatur) oder sie nicht weiterentwickelte (wie bei der Touch Bar).
Auch die Vision Pro zeigte zwar die immense technische Stärke von Apple, blieb wegen Preis, Gewicht und begrenztem Nutzen aber ein Nischenprodukt. Vielleicht hätte man schon während der Entwicklung erkennen können, dass das Produkt zu viele Probleme mit sich bringt.
Vom Hardwarechef zum CEO
Ternus übernimmt Apple in einer Phase, in der die bisherigen Stärken zwar weiterhin benötigt werden, aber es müssen neue hinzukommen. Künstliche Intelligenz wird vermutlich sehr bald zu einem entscheidenden Faktor. Seine bisherige Antwort, die in diesen Tagen häufig zitiert wird: Apple solle keine Technik nur um der Technik willen ausliefern, sondern daraus gute Produkte und konkrete Erfahrungen für Nutzer machen. Jedoch erkennt man genau an solchen Antworten, wie schnell sich die Dinge ändern können. Die Zeiten, bei denen die Nützlichkeit von KI noch strittig war, sind unter Fachleuten längst vorbei.
Die direkte Leitung der Hardware hat Ternus bereits an Johny Srouji abgegeben. Als CEO muss er nun Software, Dienste, Lieferketten, Politik und Finanzen zusammenführen. Ob ihm dabei noch viel Zeit als Gestalter von Produkten bleibt (wie bei Steve Jobs) oder ob er eher als Verwalter (wie Tim Cook) agieren wird, muss sich erst noch zeigen. Für ihn und das ganze Team sprechen große Kontinuität. Er ist kein Chef von außen, der sich erstmal einige Jahre einarbeiten muss. Die Produkte der nächsten zwei Jahre sind sowieso längst in der Pipeline.
Apple wird in Kürze das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max vorstellen. Bei der Kamera könnte es diesmal eine Änderung geben, die man sonst eher von großen Fotoapparaten kennt: eine variable Blende in der Hauptkamera. Sicher ist das noch nicht. Berichte aus der Lieferkette nennen beide Pro-Modelle. Ein neueres Gerücht von Ice Universe nennt dagegen nur das Pro Max.
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Was ist überhaupt eine Blende?
Die Blende ist eine Öffnung im Objektiv. Sie bestimmt, wie viel Licht den Bildsensor erreicht. Eine kleine Blendenzahl wie f/1,6 steht für eine große Öffnung. Eine höhere Zahl wie f/4 bedeutet eine kleinere Öffnung. Bisher arbeitet die Hauptkamera eines iPhone Pro mit einer festen Blende. Die Öffnung bleibt also gleich, während Belichtungszeit, Empfindlichkeit und Software die Aufnahme anpassen.
Tipp: Klicke auf den Titel des Beitrags, um die Bilder größer darzustellen (volle Seitenbreite).
Eine verstellbare Blende gibt der Kamera eine weitere Möglichkeit. Im Dunkeln kann sie sich weit öffnen. So fällt mehr Licht auf den Sensor, die Kamera braucht weniger starke Aufhellung und das Bild kann rauschärmer wirken. Bei hellem Licht kann sie sich schließen. Das hilft besonders bei Videos, weil die Belichtungszeit dann nicht immer extrem kurz werden muss. Bewegungen sehen dadurch natürlicher aus.
Auch die Schärfentiefe ändert sich. Mit einer großen Öffnung wird der Hintergrund eher weich, während das Motiv scharf bleibt. Dieser Effekt entsteht optisch und muss nicht erst vom Porträtmodus berechnet werden. Eine kleinere Öffnung hält dagegen mehr Ebenen scharf. Das ist nützlich für Gruppen, Landschaften oder Dokumente. Bei einem Smartphone ist der Unterschied kleiner als bei einer Systemkamera, weil Sensor und Brennweite viel kleiner sind. Trotzdem kann er sichtbar sein, vor allem bei nahen Motiven.
Wie funktioniert die Technik?
Technisch sitzt im Objektiv eine winzige Iris. Mehrere dünne Lamellen bewegen sich gegeneinander und verändern das Loch in ihrer Mitte. Ein Aktor, also ein sehr kleiner elektrischer Antrieb, stellt die Lamellen ein. Die Kamera kann nur zwischen zwei Stufen wechseln oder viele Zwischenwerte anbieten. Das Xiaomi 14 Ultra zeigt, wie weit diese Technik gehen kann: Seine Hauptkamera regelt stufenlos von f/1,63 bis f/4. Xiaomi nennt sechs Lamellen und einen präzisen 12-Bit-Aktor. Das Huawei P60 Pro bietet eine automatisch verstellte physische Blende von f/1,4 bis f/4.
Das Video unten zeigt die Linse des Xiaomi 14 Ultra:
Der Einbau ist schwierig. Im flachen Kameramodul ist kaum Platz. Lamellen und Antrieb müssen schnell, leise und über Jahre zuverlässig arbeiten. Sie dürfen optische Bildstabilisierung und Autofokus nicht stören. Schon kleinste Abweichungen können bei kompakten Smartphone-Objektiven die Bildschärfe verschlechtern. Zugleich muss das Modul gegen Staub und Wasser geschützt bleiben. Für jede Blendenstellung muss Apple außerdem Fokus, Belichtung, Schärfung und Bildzusammenführung neu abstimmen. Eine sehr kleine Öffnung ist nicht automatisch besser: Durch Beugung kann feine Zeichnung verloren gehen.
Für welche Lösung wird sich Apple entscheiden?
Beim iPhone spricht vieles für eine echte mechanische Lösung. Der Analyst Ming-Chi Kuo nannte Sunny Optical und Luxshare als Lieferanten für den Blendenmechanismus sowie Largan für die Optik. Ein späterer Bericht behauptet, Sunny Optical fertige bereits Aktoren, während LG Innotek die Kameramodule zusammenbaue. Das deutet auf bewegliche Lamellen mit elektrischem Antrieb hin, nicht auf einen reinen Software-Effekt.
Unbekannt bleiben der Blendenbereich, die Zahl der Lamellen und die Bedienung. Apple könnte die Öffnung automatisch wählen und nur in Pro-Apps eine manuelle Kontrolle erlauben. Ebenso offen ist, ob das kleinere iPhone 18 Pro dieselbe Technik bekommt. Sollte sie kommen, wäre sie kein Nachtfoto-Wunder. Ihr größter Wert läge in mehr Kontrolle: natürlichere Videos, besser steuerbare Schärfentiefe und weniger Abhängigkeit von künstlichem Bokeh.
Für die iPhones ingesamt wäre eine mechanische Blende ein großer Schritt nach vorne. Es stößt damit in Bereiche vor, die bisher den »richtigen« Kameras vorbehalten waren. Wenn man sich die Entwicklung der iPhone-Kamera seit der Vorstellung im Jahr 2007 vor Augen führt, ist es kaum zu glauben, wie es sich verbessert hat. Niemand hätte das damals für möglich gehalten.
PS: Die Illustrationen habe ich mit Codex und Image-Gen-2 von OpenAI erstellt.
„Spiel etwas Ruhiges.“ „Mach den Bildschirm ein bisschen dunkler.“ „Zeig mir Fotos von meinem Hund am Strand.“
Für Menschen sind solche Sätze leicht zu verstehen. Für einen Sprachassistenten sind sie erstaunlich schwierig. Es fehlen genaue Befehle, Namen von Apps und manchmal sogar wichtige Wörter. Trotzdem erwarten wir, dass Siri weiß, was gemeint ist.
Mit Siri AI will Apple dieses Problem besser lösen unter Verwendung von Apple Intelligence. Einfache Aufgaben werden möglichst direkt auf dem iPhone, iPad oder Mac verarbeitet. Für schwierigere Anfragen kann Apple größere Modelle auf besonders geschützten Servern einsetzen. Doch selbst ein leistungsfähiges KI-Modell muss zunächst erkennen, was ein Mensch eigentlich möchte.
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Das alte Problem mit den richtigen Wörtern
Klassische Sprachsteuerungen arbeiteten häufig mit Schlüsselwörtern. Tauchten in einem Satz Begriffe wie „Musik“, „Song“ und „abspielen“ auf, war vermutlich die Musik-App gemeint. Bei Wörtern wie „Karte“, „Route“ oder „Adresse“ lag die Karten-App nahe.
Dieses Verfahren funktioniert, solange Menschen die erwarteten Begriffe verwenden. In der Praxis sprechen sie jedoch sehr unterschiedlich.
Eine Person sagt: „Spiele Musik zum Entspannen.“ Eine andere bittet: „Ich hätte gern etwas Ruhiges.“ Eine dritte sagt nur: „Mach mal eine entspannte Stimmung.“
Alle drei Wünsche können fast dasselbe bedeuten. Trotzdem enthalten nur einige davon das Schlüsselwort „Musik“. Ein System, das lediglich nach einer festen Wortliste sucht, kann den Zusammenhang leicht übersehen.
Bei ganzen Sätzen wird das Problem noch größer. „Wie stelle ich mein Display dunkler?“ bedeutet fast dasselbe wie „Der Bildschirm ist mir zu hell“. Die verwendeten Wörter unterscheiden sich aber deutlich. Eine einfache Suche findet deshalb vielleicht keinen passenden Eintrag in der Hilfe. Außerdem muss Siri entscheiden, welche App überhaupt zuständig ist.
Bedeutung als Zahlenreihe
Hier kommen sogenannte Embeddings ins Spiel. Der englische Begriff lässt sich ungefähr mit „Einbettungen“ übersetzen. Gemeint ist eine mathematische Darstellung von Sprache.
Ein Embedding verwandelt ein Wort oder einen Satz in eine lange Reihe von Zahlen. Diese Zahlen beschreiben nicht die Schreibweise, sondern bestimmte Merkmale der Bedeutung. Man kann sich das wie eine riesige Landkarte vorstellen: Wörter und Sätze mit ähnlicher Bedeutung liegen nah beieinander. Begriffe ohne Zusammenhang befinden sich weiter voneinander entfernt.
Auf dieser Landkarte würden etwa „Auto“, „Wagen“ und „Fahrzeug“ eine kleine Gruppe bilden. „Apfel“ läge vermutlich näher bei „Obst“ als bei „Schraubenzieher“. Bei Sätzen funktioniert das ähnlich. „Wo bleibt meine Bestellung?“ kann sehr nah bei „Wie prüfe ich den Lieferstatus?“ liegen, obwohl beide Sätze kaum dieselben Wörter verwenden.
Der Computer versteht Bedeutung dabei nicht so wie ein Mensch. Er kann aber den mathematischen Abstand zwischen zwei Zahlenreihen berechnen. Je kleiner dieser Abstand ist, desto ähnlicher ist normalerweise der Inhalt.
Apple erklärt das Prinzip in seiner Entwickler-Dokumentation am Beispiel einer Fotosuche: Wer nach „Wolke“ sucht, könnte auch Bilder finden, die mit „Himmel“ beschrieben wurden. Außerdem können Satz-Embeddings erkennen, dass eine Frage aus einer App inhaltlich zu einem bestimmten Hilfetext passt. Die technische Beschreibung steht in Apples Natural-Language-Dokumentation.
Von der Sprache zur passenden Aktion
Für Siri AI sind solche Bedeutungsvergleiche besonders nützlich. Das System kann eine frei formulierte Anfrage mit den bekannten Fähigkeiten von Apps vergleichen.
Nehmen wir den Satz: „Mach das Foto etwas wärmer.“ Siri muss erkennen, dass es um Bildbearbeitung geht. Dann muss das System eine App finden, die Farbtemperatur oder Filter verändern kann. Schließlich müssen das Foto und der gewünschte Arbeitsschritt an diese App übergeben werden.
Entwickler beschreiben dafür mit App Intents, welche Inhalte und Aktionen ihre Programme anbieten. Eine App kann zum Beispiel mitteilen: „Ich kann Nachrichten senden“, „Ich kann Termine anlegen“ oder „Ich kann Fotos bearbeiten“. Siri übernimmt das Verstehen der natürlichen Sprache und verbindet die Anfrage mit einer passenden Aktion.
Dadurch müssen Entwickler nicht mehr jede denkbare Formulierung vorher aufschreiben. Sie müssen also keine lange Liste wie „spiele“, „starte“, „höre“, „mach Musik an“ und „gib mir einen Song“ pflegen. Apple sagt, dass neue App-Schemas ohne festgelegte Sprechsätze auskommen. Wenn sich Siris Sprachverständnis verbessert, müssen Apps dafür nicht jedes Mal angepasst werden. Apple erläutert dieses Zusammenspiel in einer WWDC-Sitzung zu App Schemas.
Embeddings helfen auch bei der Auswahl von Inhalten. Eine Nachrichten-App könnte Beiträge zum Thema „Urlaub in Italien“ finden, obwohl in manchen Nachrichten nur von „Rom“, „Toskana“ oder „Ferien am Mittelmeer“ die Rede ist. Eine Kalender-App könnte verstehen, welcher Termin mit „mein Treffen über das neue Büro“ gemeint ist.
Hilfe finden, ohne den Fachbegriff zu kennen
Besonders praktisch ist die Technik bei Hilfefunktionen. Anwender kennen oft nicht den Namen der Einstellung, die sie suchen.
Wer schreibt: „Abends blendet mich mein iPhone“, sucht möglicherweise nach der Bildschirmhelligkeit, dem Dunkelmodus oder Night Shift. Eine klassische Stichwortsuche könnte scheitern, weil keiner dieser Begriffe im Satz vorkommt.
Mit Embeddings kann eine App die Beschreibung des Problems mit vorhandenen Anleitungen vergleichen. Die ähnlichsten Texte erscheinen zuerst. So könnte das System Anleitungen wie „Bildschirmhelligkeit ändern“ oder „Night Shift aktivieren“ vorschlagen.
Die App muss dabei nicht unbedingt eine vollständige Antwort selbst erzeugen. Oft reicht es schon, den richtigen vorhandenen Inhalt zu finden. Das kann schneller, verlässlicher und leichter zu prüfen sein als eine frei erfundene KI-Antwort.
Nicht nur für Siri
Die wichtige Neuerung besteht darin, dass semantisches Verstehen nicht auf Siri beschränkt bleibt. Apple stellt Entwicklern entsprechende Funktionen in seinen System-Frameworks zur Verfügung.
Über das Natural-Language-Framework können Apps Embeddings für Wörter und Sätze verwenden. Sie können Abstände zwischen Formulierungen berechnen und eigene Inhalte nach ihrer Bedeutung durchsuchen. Über App Intents und den semantischen Index von Spotlight lassen sich Inhalte und Aktionen zusätzlich für Apple Intelligence und Siri AI bereitstellen.
Damit kann eine Koch-App ähnliche Rezepte finden, eine Support-App passende Anleitungen vorschlagen oder eine Mediathek thematisch verwandte Filme anzeigen. Die Verarbeitung lässt sich in vielen Fällen direkt auf dem Gerät erledigen. Entwickler benötigen dafür nicht zwingend einen großen KI-Server.
Embeddings lösen nicht jedes Problem. Doppeldeutige Sätze bleiben schwierig, und ein kleiner mathematischer Abstand bedeutet nicht immer, dass zwei Texte wirklich dasselbe meinen. Apps müssen deshalb weiterhin prüfen, welche Aktionen sicher sind und wann eine Rückfrage nötig ist.
Trotzdem verändert die Technik grundlegend, wie Computer auf Sprache reagieren. Entscheidend wird, was die Wörter wahrscheinlich bedeuten. Genau dadurch kann sich Siri AI weniger wie eine starre Sprachfernbedienung und mehr wie ein Assistent anfühlen, der auch dann weiterkommt, wenn wir nicht den „richtigen“ Befehl kennen.
Was ich bei der Recherche zu diesem Thema besonders bemerkenswert fand: Apple benutzt hier eine allgemeine Systemfunktion. Jede App kann es nutzen. Die Beispiele, die Apple in der Dokumentation anführt, sind simpel. Auf diese Weise profitiert die ganze Plattform davon.
Bei Mac-TV verwende ich eine kleine App, um die Texte auf der Webseite zu verwalten. Ich tippe dort meine Artikel ein, füge ein Bild hinzu, und kann dann alles zusammen mit einem Klick auf der Webseite veröffentlichen. Es gibt auch eine Funktion, um ein Bild per KI erzeugen zu lassen. Oder ich ziehe ein eigenes Bild in die App, dann wird das Bild gleich ins richtige Format gebracht. Solche kleinen Helfer sind wirklich segensreich. Es muss nicht immer eine riesige App sein.
Heute habe ich bemerkt, dass ich ein einmal hinzugefügtes Bild nicht aus der App herausziehen kann, um es zum Beispiel auf dem Desktop abzulegen. Ich kann Bilder zwar reinziehen, aber nicht rausziehen. Das ist doof. Import geht, aber der Export fehlt!
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Beim Mac erwarte ich drei Funktionen: Drag&Drop, ein Kontextmenü mit »Speichern unter…« und das Kopieren in die Zwischenablage.
Aus Sicht des Programmierers sind das drei große Funktionen. Sie mögen erstmal klein erscheinen, aber dann muss man das User-Interface berücksichtigen, außerdem allerlei Beschränkungen des Systems (darf die App überhaupt frei im Dateisystem speichern?). Diese Dinge sind in unterschiedlichen Verzeichnissen und Dateien festgelegt, die man kennen muss. Da ist man erstmal eine Weile beschäftigt.
Aber das kann uns egal sein, wenn die KI es programmiert. Wir sagen der KI einfach, welche Funktionen sie einbauen soll.
Hier ist mein Befehl an die KI, den ich komplett zitiere. Achtet darauf, ob es irgendwelche Programmierkenntnisse erfordert:
In der Ansicht "Eigene Meldungen" -> [Meldung] -> Webartikel wird durch das KI-Modell ein Bild erzeugt und in der Sektion "Titelbild" angezeigt. Ich möchte die Anzeige des Bildes so verändern, dass man das Bild per Drag&Drop herausziehen kann, um es lokal zu speichern.
Zusätzlich sollen per Kontextmenü (bei Klick auf das Bild) zwei Menübefehle angezeigt werden:
"Bild kopieren" (diese Funktion kopiert das Bild in die Zwischenablage)
"Bild speichern unter..." (diese Funktion zeigt einen Dateidialog; vorausgewählt ist der Download-Folder des Users).
Setze diese drei Änderungen um. Verwende systemkonforme Methoden, da es sich weitgehend um Systemfunktionen handelt.
Das war alles. Ich beschreibe möglichst exakt, wo ich welche Funktionen haben will. Jeder kann das. Habe ich recht?
Anschließend rumpelte die KI ein paar Minuten vor sich hin. Die KI programmierte die neuen Funktionen und testete sie sorgfältig. Als alles funktionierte, gab sie eine Erfolgsmeldung aus. Ich startete die neue App und alles funktionierte sofort. Dieses Video zeigt die neuen Funktionen:
Um zu beweisen, dass es wirklich so einfach war, hänge ich einen Screenshot ans Ende des Artikels, der den gesamten Chat mit der KI zeigt.
Klar, für richtig große Programme und knifflige Probleme braucht man immer noch kluge Menschen, die sich damit beschäftigen. Ich würde sogar vorhersagen: Man braucht sie mehr denn je. Denn je komplexer die Lösungen werden, die dank KI nun erstellt werden, desto mehr braucht man Leute, die noch kapieren, was zum Kuckuck überhaupt vorgeht. Die Putzkolonne wird nicht nebenher die Software schreiben. So einfach ist es dann doch wieder nicht.
Aber kleine Tools sind dennoch nützlich, wie mein Beispiel zeigt. Die Funktionen fügt man schrittweise hinzu, wie man es gerade braucht.
Die Chefs von OpenAI und Anthropic sagen beide (und unabhängig voneinander), dass solche (kleinere) Software in Zukunft genau so kostenlos sein wird, wie es heute die Google-Suche ist: Man tippt ein, was man gerade braucht, und die Software entsteht unmittelbar und kostenlos.
PS: Hier ist zum Beweis der Screenshot mit dem Chat:
Der neue Mac mini kommt in zwei stark unterschiedlichen Ausstattungen. Das Basismodell setzt auf den M6-Chip mit 2-nm-Fertigung, einer verdoppelten Neural Engine und bis zu 32 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher. Die leistungsstärkere Variante basiert auf dem älteren M5 Pro und bietet bis zu 64 GB RAM, deutlich höhere Speicherbandbreite und mehr CPU- sowie GPU-Kerne. Dazu kommen größere SSD-Optionen und schnellere Thunderbolt-Anschlüsse. Apple packt damit Profi-Funktionen in dasselbe kleine Gehäuse, verändert aber auch Preis und Positionierung. Wird der Mac mini weiter als kompakter Einstiegsrechner wahrgenommen, oder entwickelt er sich zur kompakten Workstation für Profis?
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Der neue Mac Studio mit M5 Ultra zeigt Apples größtes Leistungsversprechen für professionelle Anwender. Bis zu 36 CPU-Kerne und bis zu 80 GPU-Kerne, wobei jeder GPU-Kern jetzt einen Neural Accelerator besitzt. Apple spricht von bis zu 25 Prozent mehr Single-Core-Leistung und bis zu 30 Prozent mehr Multi-Core-Leistung als zuvor. Bis zu 512 GB Unified Memory und 1,2 TB/s Speicherbandbreite erlauben das Laden großer KI-Modelle ganz im Arbeitsspeicher. Zusätzlich gibt es schnellere PCIe-6-SSDs sowie Thunderbolt 5 und Wi-Fi 7. Aber die Preise sind noch deutlich heftiger als bisher. Ist es dann noch ein gutes Angebot?
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RSS-Reader sind irgendwann aus der Mode gekommen, weil wir stattdessen die Feeds von Twitter oder Facebook lesen sollten. Dort bestimmt aber mittlerweile der Algorithmus, was einem angezeigt wird, und es gibt viel Werbung. Deswegen erleben RSS-Reader derzeit einen neuen Frühling.
Mit einem kostenlosen RSS-Reader (klick mich) kann man die Meldungen seiner Lieblings-Webseiten kompakt im Blick behalten. Sobald ein neuer Artikel (oder eine neue Sendung) erscheint, ploppt es dort auf. Den Intervall kann man einstellen, z.B. einmal pro Stunde. Das nervt weniger als die dauernden Push-Notifications.
Viele RSS-Feeds enthalten nur die erste Zeile einer Meldung, damit man den Rest auf der Webseite lesen muss (inklusive Deals, Sponsoren und Werbung). Aber Mac-TV bringt immer den kompletten Text, sogar bei langen Editorials. Das ist heutzutage ein ziemlich guter Service, zudem werbefrei.
Unser Feed ist schnell, jeden Tag aktuell, rund um die Uhr, auch am Wochenende. Tagsüber ist es handgemacht, und nachts ist es... äh... so gut wie.
Die Feed-Adresse ist: https://www.mac-tv.de/RSS.lasso
Man könnte einfach Siri fragen, aber das wäre geschummelt. Ein ordentlicher Redakteur macht seine Arbeit selbst. Und ohne KI!
So lautet jedenfalls die Theorie. Aber in der Theorie hätten wir Siri AI bereits seit dem Jahr 2024.
Außerdem, Apple macht seine Arbeit ja ebenfalls nicht selbst. Sondern sie nehmen Google Gemini. Und das ist KI!
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Ein interessanter Anhaltspunkt wurde nun von der New York Times veröffentlicht. Meta schätzt laut interner Dokumente, dass es bis zu zehn Milliarden Dollar pro Jahr für die Dienste von Anthropic ausgeben könnte. Anthropic wird von Meta hauptsächlich für die Programmierung und für Routine-Bürokram verwendet, außerdem müssen natürlich alle Mitarbeiter lernen, wie sie mit solchen Werkzeugen umgehen.
Dabei muss man sich daran erinnern, dass Meta eine eigene KI besitzt. Nur ist diese fürs Programmieren noch nicht gut genug. Aber schon bald wird sie es sein. Also warum dann zehn Milliarden Dollar an einen Konkurrenten verschleudern?
Wenn die Gerüchte stimmen, verwendet auch Apple intern die KI von Anthropic, angeblich auf eigenen Servern. Ein angeblicher Insider soll gesagt haben:
»Apple pretty much runs on Claude.«
Ich halte das für plausibel, denn die Fähigkeiten von Claude oder Codex sind inzwischen atemberaubend.
Um den roten Faden nicht zu verlieren: Apple ist bei Software-Entwicklung eine ganz andere Nummer als Meta. Wie hoch mag dann deren Rechnung an Anthropic ausfallen? — Oder kann man das nicht vergleichen, sofern Apple eigene Server verwendet?
Aber Google Gemini läuft ja auf Googles Servern.
Eine Milliarde Dollar, pauschal, um die ganze Welt mit Siri AI zu versorgen: Das könnte eine der größten Enten sein, die Bloomberg und Mark Gurman in den letzten Jahren verbreitet haben.
Haltet den Dieb! Da läuft er! — Kann sich vielleicht jemand an eine Sendung über die neue Version von Spotlight erinnern, die ab Herbst in unseren Geräten werkelt? Oder an einen Artikel über den »semantischen Index«?
Vermutlich nicht, denn diese Technologien sind irgendwie nebulös. Man könnte fragen: »Was hat der semantische Index JEMALS für uns getan?«
So kommt es, dass die Meldung »Apple bringt neuen Putzlumpen für 9 Dollar« tatsächlich auf größeres Interesse stößt. Es ist wahr!
Aber in den letzten Tagen ist in den Newstickern eine Meldung über die lange Dauer einer Spotlight-Indizierung erschienen. Wir haben die Meldung sogar für unseren eigenen Newsfeed gekl... übernommen. Durch das erwachte Interesse kann man es wagen, das Thema erneut zu behandeln.
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Nur ganz kurz: Diese News-Meldungen bestätigen zwar, dass eine Spotlight-Indizierung recht lange dauern kann. Aber sie erläutern nicht, warum. Genau das erklären wir in unserer Sendung (klick mich).
Falls Du gerade keine Zeit hast, kannst Du später im Archiv danach suchen. Du suchst dann eine Sendung über die Suche! Haha!
Allerdings: Wonach soll man genau suchen? Das ist gar nicht so einfach. Und da sind wir mittendrin im Thema.
Suchbegriffe sind Technik von gestern
Der Suchbegriff und der Inhalt, den man sucht, müssen exakt zusammenpassen. Damit das funktioniert, enthalten heutzutage alle Inhalte einige Schlagworte (Tags), nach denen die Anwender eventuell suchen könnten.
Das Dilemma: Wenn die Begriffe zu spezifisch sind (etwa: »Semantischer Index, Index, Semantik, Vektoren«), dann wird kaum jemand danach suchen. Wenn die Begriffe zu unspezifisch sind (etwa: »Suche«), dann werden zu viele Beiträge gefunden, die mit der Sache nichts zu tun haben.
Zwei kurze Beispiele dazu, hier das erste: Gestern habe ich in unserer Artikel-Datenbank nach »Keynote« gesucht, weil ich wissen wollte, ob die kommende Keynote schon angekündigt war. Das war sie auch. Jedoch habe ich den Eintrag nicht gefunden. Denn streng genommen ist es ja keine Keynote mehr; deswegen war es akkurat gespeichert als »Apple Event«. Beide Begriffe, »Apple Event« und »Keynote«, meinen dasselbe, aber sie stimmen nicht überein. Keynote könnte auch eine App sein.
Das zweite Beispiel: Die Worte »Der Weltuntergang ist nahe!« und »Tokio Hotel moderiert Wetten Dass…?« sind inhaltlich identisch, aber man hätte es mit der klassischen Suche niemals gefunden. Und dann hätte man es womöglich gar nicht bemerkt.
Vektoren sind die Technik von morgen
Spotlight verwendet in Zukunft eine Technologie, die nicht mehr einzelne Stichwörter berücksichtigt, sondern die Bedeutung des ganzen Textes (oder des ganzen Bildes).
Hier muss man genau hinsehen. Es sind zwei Dinge: Erstens die Bedeutung eines Wortes, die Semantik. Dadurch weiß das System, dass ein »Hund« ein Tier ist. Zweitens die Bedeutung des Textes insgesamt. Dort hat der Hund vielleicht nur eine kleine Rolle gespielt. Man kann die Bedeutung insgesamt erfassen, aber das wird unpräzise. Es ist nicht scharf und klar wie ein Laser, sondern eher nebulös wie eine Wolke. Ich habe ja gleich zu Anfang zugegeben, dass die Technik nebulös ist. Da haben wir’s.
Was zunächst wirkt wie eine Schwäche, ist aber in der Praxis eine große Hilfe. Man findet Übereinstimmungen von Dingen, die ungefähr in die gleiche Richtung gehen. Auf diese Weise erkennt es, dass »Apple Event« und »Keynote« in die gleiche Richtung deuten, ungeachtet der Wortwahl.
Gespeichert wird es als eine Art Fingerabdruck, ein Zahlen-Wirrwarr, der sehr viele Aspekte abbildet. Welche Aspekte es sind, ist nicht direkt erkennbar. Es ist unscharf, wie ein Wölkchen. Jedes Wort verschiebt das Wölkchen zu einer etwas anderen Position, einer andere Größe, einer anderen Form, einer anderen Farbe. Mit den eingetippten Suchbegriffen geschieht dasselbe, auch wenn es ganz andere Worte sind. Gefunden wird dann jenes Wölkchen, das der »Such-Wolke« am nächsten ist.
Was hat Mac-TV damit zu tun?
Bei Mac-TV verwenden wir verschiedene Datenbanken, beispielsweise für die Sendungen oder für die Artikel. Auch die Inhalte unserer Sendungen bilden eine Art Datenspeicher.
Dieser Speicher ist sehr wertvoll. Eine App könnte zu jeder neuen Nachricht anzeigen, was wir über das Thema bereits gebracht haben. Ich könnte dann per KI zusammenfassen lassen, was wir über die Ultra-Prozessoren wissen, eine Art Dossier. Vielleicht veröffentlicht Apple einen neuen Ultra-Prozessor, und die App erkennt den Zusammenhang mit unseren früheren Beiträgen automatisch.
Es ist heute üblich (und ausreichend), einfach eine neue Nachricht zu veröffentlichen: Das ist der neue Ultra-Prozessor, fertig. Aber man könnte viel besser über die Hintergründe und Zusammenhänge informieren, wenn es nicht so mühsam wäre. Durch eine semantische Suche per Vektoren könnte es gelingen, die Berichterstattung deutlich zu verbessern.
Dieses futuristische System läuft bei Mac-TV experimentell im »Schattenbetrieb«. Das bedeutet, dass es sich noch nicht auswirkt, aber es testet den ganzen Tag ein Was-wäre-wenn-Szenario. Es liest die üblichen News-Feeds aus den USA und protokolliert, wie oft sich ein Vorteil ergeben hätte, wenn man dazu etwas aus unseren Daten gefunden hätte, was man als Erläuterung hätte hinzufügen können.
Als Datenbank verwendet die experimentelle App derzeit nur unsere Texte, also Artikel und Newsmeldungen, aber noch nicht die Sendungen. Das ist einer der Gründe, warum derzeit viele News und Artikel bei Mac-TV erscheinen. Wir geben dem »Schattenbetrieb« etwas zum Ausprobieren.
Aber gerade bei den Sendungen wäre es ein technischer Durchbruch.
Jedenfalls haben wir erstmal einen Haufen Text umgewandelt in Vektoren. Das ist genau das, was Spotlight macht, sobald man iOS 27 oder macOS 27 installiert. Apple verwendet für diese Umwandlung die lokale KI, und das ist der Grund, warum es langsam ist (aber kostenlos und privat, also die richtige Entscheidung von Apple). Wir verwenden dafür eine KI von OpenAI.
Ob das alles funktioniert? Keine Ahnung! Vermutlich nicht! Aber es macht Spaß, sich damit zu beschäftigen.
So, Schluss für heute. Ich muss zum Apple Store in der Innenstadt.
Da kaufe ich mir den neuen Putzlumpen.
Der funktioniert wenigstens.
PS: Hier noch die zwei Beiträge, damit Ihr nicht suchen müsst:
Zum Schluss noch einen Screenshot, wie unsere Schatten-App eine Nachricht bewertet anhand bereits vorhandener Daten aus unserer Datenbank. Es ging um eine Zusammenarbeit von Amazon (AWS) und Nvidia.
Was kann man dort sehen? Erstens eine allgemeine Einschätzung über den Neuigkeitswert. Dann eine präzise Auflistung, was konkret neu ist. Dann eine Liste, was bereits von uns berichtet worden war. Letzteres ist genau die Information, die das System liefern soll. Es erkennt, dass wir allgemein über Nvidia und auch über große Rechenzentren bereits berichtet haben.
Am Ende stehen die Quellen und ein paar technische Daten, die das System aus unserer Datenbank verwendet hat, um zu diesen Entscheidungen zu gelangen.
Beim neuen Mac Studio setzt Apple für den internen SSD-Speicher auf eine Architektur auf Basis von PCIe 6.0. Dadurch soll die Speicherleistung bis zu doppelt so hoch ausfallen wie bei der vorherigen Generation. Doch was genau steckt dahinter?
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PCIe steht für »Peripheral Component Interconnect Express«. Dabei handelt es sich um eine besonders schnelle Datenverbindung. Im Mac transportiert sie Daten zwischen der SSD, ihrem Controller und dem restlichen System. Je größer die Bandbreite dieser Verbindung ist, desto schneller können Daten gelesen und geschrieben werden – vorausgesetzt, die übrigen Komponenten halten mit.
Warum ist PCIe 6.0 schneller?
PCIe-Verbindungen bestehen aus einer oder mehreren Datenleitungen, den sogenannten Lanes. Bei PCIe 5.0 erreicht jede Lane eine Datenrate von 32 Gigatransfers (dieses Wort gibt es tatsächlich) pro Sekunde. PCIe 6.0 verdoppelt diesen Wert auf 64 Gigatransfers pro Sekunde.
Möglich wird das durch ein neues Übertragungsverfahren namens PAM4. (Falls es jemandem bekannt vorkommt: In einer Sendung über Thunderbolt wurde dieses Verfahren erläutert.) Frühere PCIe-Versionen unterschieden bei einem Signal zwischen zwei Zuständen und übermittelten damit jeweils ein Bit. PAM4 verwendet vier Signalstufen und kann dadurch zwei Bit auf einmal übertragen. Vereinfacht gesagt gelangen in derselben Zeit doppelt so viele Informationen durch die Leitung.
Weil die vier Signalstufen schwieriger voneinander zu unterscheiden sind, steigt allerdings die Gefahr von Übertragungsfehlern. PCIe 6.0 begegnet diesem Problem mit einer schnellen Fehlerkorrektur sowie zusätzlichen Prüfdaten. Außerdem werden Informationen in fest definierten Datenpaketen, sogenannten Flits, übertragen. Diese Verfahren sollen Fehler erkennen und korrigieren, ohne die Latenz spürbar zu erhöhen.
Nach Angaben der PCI-SIG bietet PCIe 6.0 theoretisch die doppelte Bandbreite von PCIe 5.0. Eine Verbindung mit 16 Lanes erreicht bis zu 256 Gigabyte pro Sekunde in beide Richtungen zusammen. Bei PCIe 5.0 sind es 128 Gigabyte pro Sekunde.
Was bedeutet das beim Mac Studio?
Von der höheren Geschwindigkeit profitieren vor allem Aufgaben, bei denen sehr große Datenmengen am Stück bewegt werden: umfangreiche Video- und Audioprojekte, große Dateiübertragungen oder das Laden lokaler KI-Modelle. Apples Angabe »bis zu 2-mal schneller« ist jedoch ein Maximalwert. Wie groß der Vorteil tatsächlich ausfällt, hängt auch von der SSD-Kapazität, dem Controller und der jeweiligen Anwendung ab. Beim Starten kleiner Programme oder Öffnen einzelner Dokumente dürfte der Unterschied daher deutlich geringer ausfallen.
Der Mac Mini ist der neue Mac Pro — jedenfalls preislich, wenn man eine etwas großzügigere Konfiguration wählt. Da die Macs nicht mehr nach dem Kauf aufgerüstet werden können, bleibt einem nichts anderes übrig, als vorausschauend einzukaufen.
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Ein Mac im Tower-Gehäuse und mit Steckkarten gab es ab in der guten alten Zeit ab ca. 1,699 oder 1,799 Dollar. Als dann das SSD-Zeitalter die Festplatten obsolet machte, kletterte der Preis für den Mac Pro auf 1,999 Dollar, allerdings mit zwei Grafikkarten. Damit niemand behauptet, dies seien Preise aus dem letzten Jahrhundert: Auch der Mac Studio, nun offiziell der Nachfolger des Mac Pro, startete mit 1,999 Dollar.
Natürlich raucht der Mac Mini diese alten Tower komplett in der Pfeife.
Die Frage ist allerdings, ob er es sollte.
Hier sind drei Fakten, die ich für wichtig halte. Erstens: Mit einem M5 Pro kostet er ab 1,699 Dollar. Dafür bekommt man schmale 24 GB RAM und eine für heutige Verhältnisse wirklich bescheidene SSD mit 512 GB. Immerhin, und das ist definitiv eher eine »Pro«-Kategorie: 15 CPU-Kerne und 16 GPU-Kerne. Einfach gesagt: RAM und SSD sind scheiße, aber der Prozessor ist wirklich sehr gut.
Zweitens: Für nur 200 Dollar Aufpreis legt Apple noch weitere drei CPU-Kerne und weitere vier GPU-Kerne drauf. Da lässt sich Apple nicht lumpen, eigentlich ist das sehr billig. Ingesamt hat man dann eine Art »Mac Pro« für angemessene 1,900 Dollar — nur eben mit für einen Mac Pro lächerlichen 512 GD SSD und inakzeptablen 24 GB RAM. Es ist dann eben doch kein Mac Pro, sondern ein Mac Mini. Aber es ist nicht Apples Schuld.
Drittens: Für 1,300 Dollar bekommt man die gleiche Ausstattung mit M6 anstelle des M5 Pro. Immerhin bietet der M6 selbst in der kleinsten Version verblüffende 12 CPU-Kerne und ebenso viele GPU-Kerne. Vielleicht ist das tatsächlich der bessere Kauf, und nach ein paar Jahren verhökert man das Ding einfach bei eBay.
Weniger ist manchmal weniger
Gerade weil die schiere Rechenkraft selbst des kleinsten Mac Mini so gewaltig ist, stellt sich automatisch die Frage, ob das überhaupt nötig ist? Trifft es die anvisierte Kundschaft? Ich kenne in meinem Bekanntenkreis (abgesehen von den Apple-Nerds) niemanden, der etwas mit zwölf – zwölf! – CPU-Kernen anzufangen wüsste.
Warum probiert man es nicht mit einer echten Mini-Konfiguration? Mit A18, 16 GB RAM, und einer herkömmlichen, austauschbaren SSD auf einem kleinen Modul, wie man es überall für wenig Geld kaufen kann (konnte). Es muss für diese Kunden nicht Apples rasend schneller SSD-Wahnsinn sein.
Denn für manche Kunden sind alle Argumente einerlei, wenn man ihnen eröffnet, dass es bei knapp tausend Dollar oder Euro losgeht.
Apple trägt keine Schuld an der RAM- und SSD-Knappheit. Aber es kann diesen Kunden etwas entgegen kommen mit einem schlankeren Prozessor und einer einfacheren SSD.
Mit dem M6 beginnt bei Apple eine neue Chipgeneration. Er ist der erste Apple-Chip, der in einem 2-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Zugleich besitzt erstmals ein Basismodell der M-Serie eine CPU mit zwölf Kernen. Beim M4 und M5 waren es noch zehn. Besonders interessant ist die Aufteilung dieser Kerne.
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Als erster Apple-Chip kombiniert der M6 alle drei von Apple verwendeten CPU-Kerntypen. Er verfügt über sechs Efficiency Cores, vier Performance Cores und zwei Super Cores. Jeder Typ ist für einen anderen Aufgabenbereich optimiert.
Efficiency Cores benötigen besonders wenig Energie. Sie übernehmen einfache Arbeiten und Hintergrundprozesse, für die keine hohe Rechenleistung erforderlich ist. Das senkt den Stromverbrauch und verlängert bei mobilen Geräten die Akkulaufzeit.
Performance Cores sind für anspruchsvolle und komplexe Aufgaben gedacht. Ihre Stärke liegt vor allem bei Programmen, die ihre Arbeit auf mehrere Prozessorkerne verteilen können – etwa beim Bearbeiten von Videos, beim Entwickeln von Software oder bei umfangreichen Berechnungen.
Super Cores sollen dagegen die höchstmögliche Leistung eines einzelnen CPU-Kerns bieten. Davon profitieren Aufgaben, die sich nicht gut auf mehrere Kerne verteilen lassen. In solchen Fällen kommt es besonders darauf an, wie schnell ein einzelner Rechenablauf – ein sogenannter Thread – ausgeführt werden kann.
Nach Angaben von Apple erreicht der M6 mit dieser Kombination einen neuen Spitzenwert bei der Single-Thread-Leistung. Gegenüber dem M5 soll der Chip je nach Aufgabe bis zu 20 Prozent schneller arbeiten.
Für KI-Berechnungen direkt auf dem Gerät besitzt der M6 außerdem zwei Neural Engines mit jeweils 16 Kernen. Die Speicherbandbreite steigt auf bis zu 170 Gigabyte pro Sekunde. Das sind zehn Prozent mehr als beim M5.
Wenn man sich an den etwas übersichtlicheren Dollar-Preisen orientiert, wird ein simples Schema sichtbar: 400 oder 500 Dollar kosten Basis-Konfigurationen mehr als zuvor. Bei den höheren Konfigurationen ist es noch mehr, aber dann ist man selber schuld.
Der Mac Mini startete mit einem freundlichen Preis von 499 Dollar. Jetzt startet er bei 899 Dollar.
Der Mac Studio startete mit 1,999 Dollar. Nun sind es 2,499 Dollar.
Nun richtet sich alle Aufmerksamkeit auf die September-Keynote mit den iPhones. Die iPhones sind mittlerweile ganz normale Computer, technisch gesehen. Warum sollten sie nicht ebenfalls um den gleichen Betrag teurer werden? Allenfalls die Ausstattung mit RAM ist geringer. Derzeit rechnet man wohl mit 100 Dollar zusätzlich. Aber das wäre fast zu gut, um wahr zu sein.
Nicht nur RAM ist knapp, sondern auch SSD-Speicher. Die Preise sind sehr stark gestiegen. Ein Beispiel mit den (nicht ganz so krummen) Dollar-Preisen:
Ein Mac Mini mit M6 und 256 GB SSD kostet 900 Dollar. Ein Upgrade auf 2 TB SSD kostet 1.000 Dollar zusätzlich. Also mehr als der gesamte Mac Mini.
Oft kann man bei Apple etwas sparen, wenn man von vornherein ein besser ausgestattetes Modell wählt. Der Mac Mini mit M5 Pro und bereits 512 GB SSD kostet 1,700 Dollar. Mit 2 TB SSD sind es tatsächlich "nur" 800 Dollar mehr. Wenn man jedoch, da es ja ingesamt ein größeres Modell ist, ebenfalls etwas mehr SSD konfiguriert, liegt der nächste Schritt bei 4 TB, und das kostet einen Aufpreis von 1,800 Dollar.
Beim Mac Studio kostet das Upgrade auf 4 TB SSD nur 1,500 Dollar, weil er bereits in der Basiskonfiguration 1 TB bietet. 2 TB kosten nur 500 Dollar mehr.
Wir hatten bereits in früheren Sendungen berichtet, dass Apple die sehr großen Max-Prozessoren neuerdings in zwei Teilen produziert und dann zusammenfügt. Nun werden zwei dieser Max-Prozessoren verbunden zu einem Ultra-Chip, sodass dieser aus vier Teilen besteht.
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Der Vorteil dieser Bauweise besteht normalerweise in einer besseren Konfigurierbarkeit und in einer höheren Ausbeute bei der Produktion, wodurch diese billiger wird.
Interessant ist dabei auch, dass es auf diese Weise, wenn man die Augen etwas zusammenkneift, tatsächlich ein Quad-Design ist. Solche Gerüchte gab es immer wieder, wenn über die Zukunft des Ultra-Prozessors orakelt wurde. Man hatte sich vorgestellt, dass zwei Ultra-Prozessoren verbunden würden. Das ist nun nicht der Fall. Ist das nun vom Tisch? Oder beweist es geradezu, dass Apple die Technologie für solche Designs besitzt?
Es gab auch Gerüchte (für YouTube: die Gewissheit!), dass Apple die Entwicklung der Ultra-Prozessoren eingestellt hat. Das hat sich nun als falsch erwiesen. Der M5 Ultra ist in jeder Hinsicht enorm eindrucksvoll.
UltraFusion erhöht die Bandbreite zwischen diesen Bausteinen auf mehr als 4,4 Terabyte pro Sekunde. Zugleich steigt die Dichte der Verbindungen um mehr als das Sechsfache. Dadurch arbeiten die vier Dies praktisch wie ein einziger Prozessor zusammen.
Die CPU verfügt über bis zu 36 Kerne, darunter zwölf besonders leistungsstarke Super-Cores und 24 Performance-Cores. Gegenüber dem M3 Ultra soll die Leistung bei der Nutzung eines einzelnen Rechenkerns um bis zu 25 Prozent steigen. Bei Aufgaben, die mehrere Kerne gleichzeitig beanspruchen, verspricht Apple eine Verbesserung um bis zu 30 Prozent.
Die Grafikeinheit bietet bis zu 80 Kerne. Erstmals bei einem Ultra-Chip ist in jeden GPU-Kern ein spezieller Neural Accelerator für KI-Berechnungen integriert. Dadurch erreicht der M5 Ultra laut Apple eine bis zu 4,3-mal höhere maximale KI-Rechenleistung als der M3 Ultra. Die Grafikleistung soll gegenüber der vorherigen Chipgeneration um bis zu 80 Prozent zulegen.
Hinzu kommen eine Neural Engine mit 32 Kernen und eine leistungsfähigere Media Engine. Sie besitzt doppelt so viele Einheiten zum Kodieren und Dekodieren von Videos wie der M5 Max. Damit kann der Chip bis zu 33 Videostreams im Format 8K ProRes 422 mit 30 Bildern pro Sekunde gleichzeitig wiedergeben.
Der M5 Ultra unterstützt bis zu 512 Gigabyte gemeinsamen Arbeitsspeicher. Die Speicherbandbreite beträgt bis zu 1,2 Terabyte pro Sekunde und liegt damit 50 Prozent über der des M3 Ultra. Der größere und schnellere Speicher ermöglicht es, umfangreiche Datensätze direkt auf dem Gerät vorzuhalten. Außerdem lassen sich KI-Modelle schneller ausführen und mehr Textbausteine, sogenannte Tokens, pro Sekunde verarbeiten. Nach Angaben von Apple können sogar große Sprachmodelle mit mehreren Hundert Milliarden Parametern vollständig lokal auf dem Gerät laufen.
Der nächste technische Umbruch steht bevor: Apple wird umsteigen auf Prozessoren mit nur 2 Nanometern. Der Aufwand dafür ist gewaltig. Aber warum ist das so? Was macht es so schwierig? Wird nicht ohnehin alles immer kleiner? — Die Antwort ist: Jede technische Generation lässt sich bis zu einem bestimmten Punkt verkleinern. Möchte man darüber hinaus gehen, muss man alles über den Haufen werfen und ganz neue Technologien anwenden: neues Chipsdesign, neue Materialien, neue Fertigungsmethoden. Für Computer-Nerds sind diese Dinge natürlich sehr interessant. In der Sendung zeigen wir, woran die Ingenieure gerade tüfteln und welche Lösungen sie gefunden haben.
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2 Nanometer sind eine eindrucksvolle Technologie, die beim Modell mit M6 erstmal bei Apple zum Einsatz kommt. Für einen Mac Mini ist es teilweise Verschwendung, aber es ist gut zu wissen, dass die Technologie tatsächlich marktreif ist. Ich hatte vor kurzem einen Vortrag (klick mich) über die enormen Schwierigkeiten gehalten, die dafür zu überwinden sind.
Wofür verwendet Apple den gewonnenen Platz? Die Neural Engine wurde verdoppelt, auf 2x 16 Kerne. Warum Apple diese seltsame Bezeichnung wählt (anstelle von »32 Kerne«) muss noch erforscht werden. Es ist auch fraglich, ob es in einem Mac Mini von großem Nutzen ist. Aber: Bisher hat Apple überall dieselbe Neural Engine verwendet. Deswegen darf man wohl vermuten, dass Apple es auch für Laptops, iPads und iPhones anbietet. Und dort ist diese schnelle, schlanke Engine sehr nützlich. Die Desktop-Geräte haben ja die fette GPU und genügend Strom. iPhones und iPads müssen oft sehr schnell zu einem Ergebnis kommen; Laptops müssen Strom sparen. Für beides hilft diese Engine.
Nochmal zurück zur seltsamen Bezeichnung: Könnte es vielleicht sein, dass man diese Engine vervielfachen kann? Dass man in Zukunft je nach Prozessor eine, zwei, drei oder vier solcher Cluster integrieren kann? Das könnte bei größeren Desktop-Systemen interessant sein, wenn dort lokale KI-Modelle ausgeführt werden. Der Mac Mini hat dafür zu wenig RAM.
Ebenfalls interessant: Zwei zusätzliche CPU-Kerne und zwei zusätzliche GPU-Kerne sind möglich. Das ist richtig gut. Wenn man es braucht.
Gar nicht. Es gibt schlicht keinen Anbieter, der so viele Anwender mit der neues Version von Siri versorgen könnte. Google Gemini, die Grundlage von Siri AI, ist dabei vermutlich noch ganz gut aufgestellt. Erstens wegen der großen Kapazität von Googles Serverfarmen; zweitens wegen der sehr effizienten Modelle, die für einfache Anfragen ausreichen.
Dennoch musste sich auch Google an Elon Musk wenden, um zusätzliche Rechenkapazität zu kaufen. Pro Monat zahlt Google etwa 1 Milliarde Dollar an SpaceXAI. Das muss nicht direkt mit Siri AI zu tun haben, aber Kapazitäten sind offenbar auch bei Google knapp, so viel ist sicher.
Deswegen, man hat es bereits gelesen, soll es offenbar auch bei den finalen Versionen von iOS und macOS dabei bleiben, dass die Anwender sich in eine Warteliste eintragen müssen. In Europa ist Siri AI immerhin auf dem Mac verfügbar.
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Es ist natürlich jedem Leser klar, dass der Ansturm bei einem so prominenten Feature überhaupt nicht vergleichbar ist mit dem späteren, gemächlichen Gebrauch. Es wird deswegen auch kein fachkundiger Beobachter ernsthaft Kritik daran üben, außer vielleicht ein bisschen nörgeln.
Jedoch: Apple hat nunmal zwei Milliarden Kunden. Entweder ist die Kapazität dafür vorhanden oder nicht. Zum Vergleich: Apple verarbeitet an Silvester unfassbare Mengen an iMessage-Nachrichten. Niemand hielte es für akzeptabel, wenn Apple an Silvester einen Fortschrittsbalken anzeigen würde, der bis in die nächste Woche reicht.
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Die Zahl von zwei Milliarden Kunden ist so gewaltig hoch, dass selbst ein moderater Gebrauch sehr wahrscheinlich zu den größten Server-Projekten aller Zeiten gehört. Irgendwann werden alle diese Kunden freigeschaltet sein. Was dann?
Man liest oft, wie clever es von Apple sei, im Rennen um die größten Rechenzentren gar nicht erst an die Startlinie zu treten. Aber woher kommt nun die benötigte Kapazität? Google wirft auf seiner Webseite frohgemut mit KI-Antworten um sich, kostenlos, und blitzschnell. OpenAI bedient eine Milliarde Kunden, bei Meta sind es zwei. Sie vergrätzen die Kunden nicht mit einer Warteliste. Hätte Apple also doch etwas mutiger sein sollen beim Ausbau der eigenen Datencenter?
Vielleicht werden wir uns daran gewöhnen müssen, dass Anfragen an Siri AI teilweise recht langsam verlaufen. Man hat in den Demos bereits auffällige Wartezeiten gesehen, und das lag vermutlich nicht an der Vielzahl der Anwender. Vielleicht wird es auch öfters Meldungen geben, dass Siri AI gerade nicht verfügbar ist. Oder es wird kaschiert mit einem Rückfall auf eine einfache Web-Suche.
Oder hat Apple einfach Glück? Vielleicht sind die meisten Anfragen so simpel, dass man sie auch on-device verarbeiten kann, und nur ein kleiner Teil braucht etwas Intelligenz. Die meisten Apple-Anwender benutzen Siri doch ohnehin nur für simple Aufgaben wie z.B. »Berechne den Horizontalkoeffizenten H für die Tangentialkomponente T bei einer Ordnungszahl von 4 im mehrdimensionalen Raum« — letztlich Dinge, die man beim Autofahren schnell wissen muss, oder weil man grad mit jemandem diskutiert.
Es sei denn, man hat seine Wohnung mit HomeKit-Lichtschaltern ausgestattet! Dann gibt es wirklich sehr komplexe Anfragen, bei denen die KI teilweise zehn Minuten oder länger nachdenken muss, beispielsweise: »Hey Siri, wie geht hier das Licht an?« — »Hallo!« — »Ist da niemand?« — »Ich brauche Licht. Hallo.« Aber das sind theoretische Grenzfälle.
Wenn es wirklich dauerhafte Engpässe geben sollte, dann wird es vermutlich ein Jahr dauern, bis sie milder werden, und drei Jahre, bis sie beseitigt sind. Die vielen neuen Datencenter, die aktuell in Planung oder im Bau sind, werden in den Jahren 2028 bis 2030 ans Netz gehen.
Das iPhone 18 Pro muss sich vor dem neuen Duo nicht verstecken. Es setzt weiterhin neue Bestmarken in vielen Bereichen. Die Akkulaufzeit ist superb, die Kameras erneut in vieler Hinsicht verbessert, keineswegs nur mit der neuen Blende. Aber auch die Blende ist für viele Fotografen und Hobbyisten wirklich ein Gewinn, denn sie ermöglicht bessere und kreativere Fotos. Es gibt weiterhin zwei Größen, und beide sind größer als das iPhone Duo (wenn man es nicht aufklappt). Bedeutet: Es ist weiterhin der beste Kompromiss und der beste Gegenwert fürs Geld. Gerade bei den aktuellen Preissteigerungen (auf ohnehin hohem Niveau!) muss man wirklich überlegen, was es einem wert ist. Das iPhone 18 Pro und Max ist wirklich, wirklich teuer. Es ist gute Technik, aber die Preise sind inzwischen krass.
Die neue Codex-App zeigt, wie viel intelligenter Assistenz werden kann als klassische Sprachassistenten. Sie liest und verändert lokale Dateien, erstellt neue Dokumente und arbeitet in mehreren Ordnern gleichzeitig, wenn man den Zugriff erlaubt. Die Oberfläche wirkt wie ein Chat, aber im Hintergrund laufen Agenten, die mehrere Schritte koordinieren und externe Werkzeuge nutzen. In unseren Demos sortiert die App doppelte Screenshots, erzeugt Biografien als Textdateien und baut einfache interaktive Apps. Das ist mächtig und eröffnet neue Arbeitsweisen auf Laptop und Desktop. Bedeutet das, dass heutige Sprachassistenten grundlegend neu gedacht werden müssen?
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