Profis kommen am Mac schneller voran, weil sie ein paar Tricks beherrschen, die sehr oft mit der Option-Taste zu tun haben (die früher Alt-Taste hieß). Darüber lassen sich sehr praktische Funktionen aufrufen. Oft sind es Varianten von grundlegenden Kommandos. Anfänger sehen oft nur diese grundlegenden Versionen. Das ist simpel, aber langsam. Profis erhalten mehr Möglichkeiten, und außerdem geht vieles deutlich schneller. Wir zeigen eine Reihe solcher Tricks mit Option/Alt, die jeder fortgeschrittene Mac-Anwender kennen sollte. Sie zu lernen lohnt sich, weil beim Mac viele Kommandos systemweit und in allen guten Apps funktionieren. Einmal gelernt, überall verwendet. Basti hat für viele Zwecke ein paar gute Tricks ausgesucht. (Spielzeit: 40 Minuten.)
Nächste Live-Sendung: Sonntag, 08. März um 19:00 Uhr
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Falls Sie eine Live-Sendung verpasst haben, finden Sie die Aufzeichnung meist nach einem Tag in der rechten Spalte unter dem Titel "ReLive". Die ReLive-Sendungen enthalten zusätzlich zu den einzelnen Beiträgen immer noch einige kleinere Themen oder Schabernack.
Mit den neuen KI-Modellen, die im November und Dezember letzten Jahres veröffentlicht wurden, können KI-Agenten nun so gut programmieren, dass es im Handstreich die Software-Entwicklung komplett verändert hat. Es steht nun fest: Von Hand geschriebener Code ist Vergangenheit — nicht etwa in der Zukunft, sondern ab sofort. Diese Entwicklung wird außerdem weiter voranschreiten. Apple ist im Kern eine Software-Firma. Was ändert sich nun für Apple, seine Produkte und seine Kunden? Das möchten wir mit Euch diskutieren. Dazu stellen wir verschiedene Szenarien vor. Eins ist sicher: Nichts bleibt, wie es war. Direkt zum Film »
Fünf Themen gibt es zum wohlfeilen Vergnügen der werten Zuschauer. Erstens, kommt Pixelmator Pro zu spät? Apples neue Grafik-Software ist sicherlich gut und den Preis wert. Aber die neuen KI-Modelle erzeugen bessere Grafiken, als die meisten von uns es jemals könnten, und außerdem in wenigen Sekunden. Wir zeigen ein eindrucksvolles Beispiel. Zweitens, wieso hat Apple bei Jugendlichen in den USA einen derart großen Marktanteil, der selbst Steve Ballmer peinlich wäre? Drittens, es gibt einen neuen Benchmark für Browser, an dem man gut sehen kann, wo die Unterschiede liegen und wie sie immer kleiner werden. Viertens, Google zeigt mit Gemini Pro 3.1 und Nano Banana 2 eindrucksvolle Fortschritte. Fünftens, ist das iPad Pro für längere Zeit ausentwickelt? Was soll man noch tun, um es zu verbessern? Direkt zum Film »
A phone! An iPod! An internet communications device! — Nein, so groß wird es wohl nicht werden. Aber wie groß? Es könnte überhaupt nicht groß sein, sondern nur eine Marketing-Aktion mit Kleinigkeiten. Oder es ist tatsächlich groß, aber es betrifft nur Produkte am unteren Ende der Skala, vielleicht Einsteiger-Geräte oder für den Bildungsmarkt. Oder sind es womöglich gar nicht die Produkte, die Apple hier bewerben möchte, sondern bestimmte Anwendungen? Apple spricht von einer »Experience«, das klingt nach Achterbahn oder Fußmassage. Vielleicht etwas Übersinnliches? Oder eine neumodische Diät? Vielleicht eine Apfel-Diät, halbe Portionen, aber doppelter Preis. Kann man nicht wissen. Direkt zum Film »
Es wird Zeit für neue Displays! Die derzeitigen Modelle sind zwar noch gut. Aber es existieren zahlreiche Technologien, mit denen Apple die Qualität weiter steigern könnte. Manche davon ließen sich zügig einbauen; manche andere erfordern einen Generationswechsel, etwa OLED. Alle Top-Modelle bei Apple (MacBook Pro, iPad Pro) haben mittlerweile fortschrittlichere Displays verbaut, als bei den externen Monitoren. In der Sendung rufen wir kurz die aktuellen Daten in Erinnerung. Anschließend diskutieren wir, welche Verbesserungen besonders wichtig wären. Dabei geht es nicht nur um das Panel, sondern um das Gesamtprodukt. Wie sähe für 2026 das optimale Apple-Display aus? Direkt zum Film »
Seit der Ankündigung von Jony Ive und Sam Altman, eine neue Generation von intelligenten Geräten herstellen zu wollen, hat man nicht mehr viel davon gehört. Doch nun sollen angeblich erste Details ans Tageslicht gekommen sein, die aus einer internen Präsentation von OpenAI stammen. Interessant wird es, wenn man es mit bereits offiziellen Informationen kombiniert. Denn OpenAI hat bereits skizziert, wie sich die neuen Geräte von den heutigen Angeboten unterscheiden sollen. In der Sendung beschreiben wir, was man dieser Präsentation angeblich entnehmen kann. Anschließend überliegen wir, welche Produkte damit denkbar wären. Würden wir sowas haben wollen? Wie könnte Apple reagieren? Direkt zum Film »
Nein, wir jammern nicht darüber, dass Apple für seine Angebote auch Geld verlangt. Wenn das unser wichtigstes Problem wäre, hätten wir uns nicht für die Apple-Plattform entschieden. Es ist auch nicht schlimm, wenn Apple immer mehr Angebote schafft. Das wäre ja ein Grund für Applaus. Sondern das Problem liegt in einem industrieweiten Trend. Der Trend besteht darin, dass der Erfolg solcher Abos nicht unbedingt etwas mit der Qualität des Angebots zu tun hat. Das ist auf den ersten Blick verblüffend. Noch verblüffender ist, dass die Qualität sogar sinken kann: Das Interesse der Kunden und das Interesse des Anbieters driften auseinander. In der Sendung erläutern wir, wie dieser Mechanismus wirkt. Anschließend diskutieren wir, ob Apple bereits davon betroffen ist, und worauf man in Zukunft achten sollte. Direkt zum Film »
Die WWDC 2026 rückt langsam näher. In den letzten Jahren bekamen das iPad und speziell iPadOS wichtige Verbesserungen, die es tauglicher machen für komplexere Anwendungen und für den Einsatz auf dem Desktop. Dabei gab es einige Fehltritte, etwa der »Stage Manager«, aber insgesamt ist vieles besser und manches sogar richtig gut geworden. Wie viel fehlt also noch, bis das iPad zum echten Laptop-Ersatz werden kann, zusätzlich zu dem, was das iPad immer schon konnte? In der Sendung sammeln wir viele (ja, viele!) Eigenschaften, die das iPad auszeichnen, und viele, bei denen man noch eine Schippe drauflegen müsste. Das gibt uns einen Horizont, was wir von der WWDC 2026 erwarten. Vorausgesetzt, Apple hat dieses Jahr nichts anderes zu tun. Hey, Siri...! Direkt zum Film »
Ganze sieben Themen haben wir in diese Rundschau gepackt. Das erste Thema ist besonders. Denn wir zeigen eine App, die wir ab sofort hinter den Kulissen verwenden. Sie soll uns helfen, die Themen möglichst in der vorgesehenen Zeit zu schaffen. Der Clou: Die App wurde vollständig von einer KI programmiert. Eine erste Version hatten wir in unserer letzten Live-Sendung gezeigt, aber Jörn hat nun ein paar Tage an den Details gearbeitet. Wir zeigen, was die App mittlerweile kann — als Beispiel dafür, wie leistungsfähig KI und Xcode bereits sind. Weitere Themen: Siri-Clickbait und künstliche Aufregung, Verbreitung von iOS mit Liquid Glass, lustige Unfälle mit Liquid Glass, neue Fabriken von TSMC und Neues zur Vision Pro. Direkt zum Film »
»Agentic Coding« ist eine riesige Revolution. Es bedeutet zweierlei: Erstens, Software wird von KI-Modellen geschrieben. Zweitens, dieser Vorgang wird von KI-Agenten geplant, organisiert und überwacht. Der Agent prüft das Ergebnis, erkennt Fehler und kümmert sich um deren Beseitigung — so lange, bis die Software funktioniert. Damit kann im Prinzip jeder Anwender seine eigene Software schreiben, völlig ohne Programmierkenntnisse. Er muss nur in der Lage sein, seine Wünsche möglichst klar auszudrücken, in deutscher Sprache. Apple hat dieses »Agentic Coding« nun in Xcode eingebaut. Xcode ist ein komplexes Werkzeug, unbestritten. Aber wir zeigen in der Sendung, wie man dennoch eine App erzeugen kann, auch wenn man es noch nie gemacht hat. Wir starten buchstäblich mit einem komplett leeren Projekt und zeigen live, wie die App entsteht. Direkt zum Film »
Manche Bugs sind so hartnäckig und so alt, dass man nur den Schluss ziehen kann, dass Apple sie liebt. Das behauptet eine neue Initiative, die besonders nervige Baustellen an den Pranger stellt. Es ist lustig, aber es ist auch wahr. Wahr ist, dass Apple manchmal Jahre braucht, bis bestimmte Funktionen halbwegs funktionieren, beispielsweise AirPlay oder AirDrop. Und wenn sie dann endlich halbwegs funktionieren, passiert nichts mehr. So haben sich mittlerweile viele Funktionen angesammelt, von denen wir bereits erwarten, dass sie nur jedes zweite Mal korrekt arbeiten. »Hey, schicke mir die Datei mal eben per AirDrop!« — jeder hat sich bereits damit abgefunden, dass dies manchmal prima klappt, manchmal auch nicht. Wir schauen uns ein paar solcher Fälle an. Direkt zum Film »
Letzte Woche hatten wir bereits gezeigt, was von Pages und Keynote übrig bleibt, wenn man kein Abo für das »Creator Studio« abschließt: Eine Menge! Dieses Mal kommen die Abo-Versionen an die Reihe. Bei Keynote ist vermutlich eine Funktion von besonderem Interesse, die per KI automatisch komplette Präsentation erzeugen kann, wenn man ihr die Stichworte dafür zum Fraß vorwirft. Die Ergebnisse sollte man allerdings gesehen haben, bevor man das Abo bucht. Für Keynote und Pages gleichermaßen ist die neue Mediathek hilfreich, in der man viele Fotos und Illustrationen laden. Man kann auch Bilder per KI erzeugen lassen. Die Ergebnisse sind tatsächlich brauchbar, wenn man etwas Glück hat. Direkt zum Film »
Apple bemüht sich, allen Kunden das neue »Creator Bundle« unter die Nase zu halten. Aber was ist, wenn man es schlicht nicht benötigt? Was ist, wenn das neue Abo einfach nicht genügend bietet für jene Apps, die man tatsächlich verwendet? Die neuen iWork-Apps kann man tatsächlich ohne Abo verwenden. Wir zeigen ausführlich, worauf man sich dabei einstellen muss: Nicht nur erhält man ein neues Design mit »Liquid Glass«, sondern auch eine enorm große Menge an Werbung für das »Creator Bundle«. An jeder Ecke (und das ist noch weit untertrieben) lauern Hinweise, man möge doch bitte das Abo in Erwägung ziehen. Trotzdem sind es weiterhin gute Apps. Wir demonstrieren, worauf man sich einstellen muss, geben psychischen Beistand und ein paar Tipps, wie man die Buttons teilweise entfernen kann. Direkt zum Film »
Apples AirTags sind offenbar ein echter Hit. Die neue Version 2 soll die Erfolgsgeschichte weiterführen. Es ist jedoch keine völlig neue Version, sondern nur ein technisches Update. Basti zeigt in einigen Videos die alte und die neue Version nebeneinander, sodass man gut erkennen kann, wie sich ihr Verhalten unterscheidet. Es gibt interessante Unterschiede bei der Reichweite, die sogar innerhalb einer normalen Wohnung spürbar sind, beispielsweise beim Auffinden eines Gegenstands mit der Funktion für Naherkennung. Diese Funktion ist auch sehr praktisch mit der Apple Watch. Basti erklärt, wie man sie aktiviert. Außerdem werfen wir einen Blick in das Innenleben. Basti hat viele kleine Details parat und gibt am Ende seine Bewertung. Direkt zum Film »
Endlich hat sich Tim Cook zu den schrecklichen Ereignissen in Minnesota geäußert, bei denen zwei Bürger vor laufender Kamera und offensichtlich ohne Notlage von Mitarbeitern der Bundesbehörde ICE erschossen wurden. Das lange Schweigen von Tim Cook hat bei den Apple-Mitarbeitern für Kritik gesorgt. Tim Cook steht wegen seiner öffentlich zelebrierten Nähe zu Donald Trump unter besonderer Beobachtung, weil diese Handlungen in einem unerklärten Widerspruch zu seinen früheren politischen Äußerungen stehen. Außerdem sind die Vorgänge derart ungeheuerlich, dass vornehme Zurückhaltung nicht mehr angebracht ist. In der Sendung analysieren und bewerten wir das offizielle Statement von Tim Cook. Direkt zum Film »
Liquid Glass, speziell auf dem Mac, ist umstritten. Es ist nicht nur eine Frage des Designs, des Dekors. Es ist vor allem eine Frage der Funktionalität und der Organisation. Die Kritiker bemängeln zudem, dass Liquid Glass der (bisherige) Endpunkt einer steten Verschlechterung darstellt. In kleinen Schritten, so heißt es, sei Apple vom Pfad abgekommen. Um das zu illustrieren, wird auf frühere Versionen von OS X verwiesen, aber auch auf besonders ambitionierte Software von Apple. Ein besonders ambitioniertes Projekt war Aperture. Viele Elemente des User-Interfaces wurden dafür neu gestaltet. Es gilt für viele Anwender als ein Höhepunkt von Apples Software-Design. Wir zeigen viele Videos und Screenshots und überlegen, was wir aus heutiger Sicht daraus lernen können. Direkt zum Film »
Diesmal widmen wir unsere Rundschau den MacBooks. Das nächste Jahr (vielleicht dauert es auch ein wenig länger) scheint recht umwälzende Neuheiten zu bieten. Es wird langsam Zeit für die nächste große Generation bei den MacBook Pro. Orakelt wird eine neue Display-Technologie, vielleicht sogar mit Touch-Funktion, und viele weitere Änderungen. Basti nennt alle Details. — Schon länger gibt es konkrete Hinweise auf ein besonders preisgünstiges MacBook mit A18-Prozessor. Es scheint nun kurz vor der Einführung zu stehen. Offenbar ist es deutlich unterhalb der Air-Modelle angesiedelt. Die Frage ist natürlich, welche Kompromisse man dabei eingehen muss. Direkt zum Film »
Nun also doch — aber vermutlich erst in einem späteren Schritt. Wenn die Gerüchte stimmen, soll Siri in zwei dramatischen Renovierungen völlig überarbeitet werden. Zunächst, noch in der ersten Jahreshälfte 2026, soll Siri den Anwender besser verstehen und Informationen aus verschiedenen lokalen Quellen verarbeiten können: Mail, iMessage und weitere. Damit löst Apple vor allem seine Versprechen aus dem Jahr 2024 ein. Weitaus wichtiger scheint die (angebliche) Entscheidung zu sein, Siri ein Chat-Interface zu verpassen, wie es alle anderen großen KI-Modelle bieten. Unklar ist, ob es dafür eine eigene App geben soll. Wir ordnen die Gerüchte ein und diskutieren, was sich daraus ableiten lässt. Direkt zum Film »
Die nächsten iPhone-Modelle könnten schrittweise eine geradezu magisch anmutende Technologie einführen: unsichtbare Kameras, die unterhalb des Displays angebracht werden. In einem späteren Beitrag werden wir dazu verschiedene Technologien vorstellen, die derzeit in den Laboren erforscht werden. Es gibt jedoch bereits Smartphones, die demonstrieren, was mit der heute verfügbaren Technologie möglich ist. Dadurch erfahren wir, worin überhaupt das Problem besteht. Basti hat Bilder und Videos gesammelt, mit denen man sehr gut erkennen kann, welche Hürden ein iPhone überspringen müsste, damit die Bildqualität akzeptabel wird. Vielleicht müssen sich die Anwender auch auf Kompromisse einstellen. Direkt zum Film »
Es scheint so, als würden nach und nach alle wichtigen Manager bei Apple entweder in den Ruhestand gehen, zu einer anderen Firma wechseln oder aufgrund anhaltenden Misserfolgs rausgeschmissen zu werden. Die Menge der Führungskräfte, die Apple in den letzten Monaten verloren hat, ist erstaunlich. Anstatt zu jammern, ergreifen wir die Gelegenheit und überlegen uns, was wir bei Apple ändern würden, wenn man uns das Ruder in die Hand gäbe. Das ist durchaus ernst gemeint: Die Anwender wissen schließlich sehr genau, was sie vermissen und was man besser machen könnten. Apple muss es dann nur noch umsetzen. Das wird ja wohl nicht zu viel verlangt sein. Direkt zum Film »
Man hat es ja schon länger in den Gerüchten gehört: Apple wird seine eigenen KI-Modelle erstmal zurückstellen und sich Hilfe bei einem der großen Anbieter holen. Die Wahl fiel auf Google — eine sehr gute Wahl. Google hat sich wacker nach vorne gekämpft und bietet nun ein starkes Portfolio an unterschiedlichen Modellen. Weil es unterschiedliche Modelle gibt, weiß man nicht, welches (oder welche) davon bei Apple zum Einsatz kommen und zu welchem Zweck. Speziell bei Siri ist das rätselhaft, denn es ist ja nicht damit getan, dass man es einfach durch eine KI-Engine ersetzt. Warum ist das überhaupt so knifflig? Wir sprechen über die Technologie von Siri und wie Google Gemini dort am besten hineinpassen könnte. Direkt zum Film »
Endlich kommt wieder Schwung in Apples Profi-Software! Genauer gesagt: in die Preisliste. Zwar gibt es (noch) die bisherigen Einzelkäufe, aber die Richtung ist nun klar vorgegeben. Apple bündelt einen Haufen guter Software, die man gemeinsam als Paket und im Abo erhalten kann. Bestimmte Funktionen gibt es nur bei den Abo-Versionen dieser Apps. Das ärgert natürlich jene, die die Apps kürzlich gekauft haben, weil es für sie de facto keine Möglichkeit gibt, diese Funktionen zu erhalten, es sei denn, sie schreiben ihren Kauf in den Wind und buchen das Abo. Andererseits: Wer noch gar nichts gekauft hatte und neu einsteigt, bekommt gute Apps für wenig Geld. In der Sendung sortieren wir die Fakten und bilden uns eine Meinung. Direkt zum Film »
Apples Ankündigung des neuen »Creator Studio« schlug überall im Apple-Kosmos hohe Wellen. Basti hat dazu bereits eine Sendung für Sonntag vorbereitet, deswegen halte ich mich mit Details und Bewertungen zurück. Aber es gibt einen zusätzlichen Aspekt, auf den ich gerne aufmerksam machen möchte.
In Zukunft ist KI wichtig. Aber wofür? Ebenso sind iPhones wichtig. Aber wofür? — Dieses »Wofür« braucht eine Antwort, und zwar eine, die nicht beschämend ist. Ich sag’s mal etwas überspitzt: Den ganzen Tag durch Instagram scrollen können auch Affen, abgesehen davon, dass es ihnen nach zehn Sekunden bereits zu langweilig ist.
Apple hat die Antwort gegeben. Ich finde, es ist ein Paukenschlag. Man muss sich nur die Apps ansehen. Man kann damit Videos erzeugen, anstatt sie nur zu konsumieren. Man kann Musik machen, als Profi oder als Laie, es ist für jeden was dabei. Man kann ein Poster gestalten. Man kann Briefe schreiben oder ein Buch. Wenn es ein Buch ist, bietet Apple einen Upload direkt in den iBook-Store, alles eingebaut in Pages. Oder man hält herzklopfend seine erste Präsentation und kann sie mit Keynote so professionell gestalten, dass am Ende jemand sagen wird: »Sagen Sie mal, wie haben Sie denn diese tolle Präsentation gemacht?«
Alle diese Apps sind umwerfend gestaltet, vor allem die Audio/Video-Apps. Sie sind bunt, spielerisch, einladend — und gleichzeitig professionell und leistungsstark. Ja, der KI gehört die Zukunft; aber kein Mensch möchte traurig vor einem Eingabefeld sitzen und der KI sagen, was sie tun soll. Sondern man möchte selber etwas tun. Etwas gestalten. Die Dinge wachsen sehen. Experimentieren. Sich entscheiden. Wieder verwerfen. Plötzlich eine gute Idee haben. Stolz auf sich sein.
Die Apps sagen nicht: »Drücke einfach diesen Knopf, denn für alles andere bist Du zu dumm!« Sondern sie respektieren die Kreativität und die Intelligenz des Anwenders.
Steve Jobs sagte auf einer Keynote, Apple sähe sich am Schnittpunkt von Technologie und den freien Künsten. Er meinte das iPad, aber auch die Apps entsprechen dieser Philosophie. Apple löst dieses Versprechen immer noch ein. Damit der Anwender atmen kann, müssen die User Interfaces aufgeräumt, durchschaubar und einladend sein, auch dann, wenn die Technik ungeheuer kompliziert ist. All das hat Apple heute in Erinnerung gerufen.
Es ist ein Jammer, dass diese Apps nur eine schnöde Pressemeldung erhalten, ohne auch nur eine einzige Sekunde auf einer Keynote gefeiert zu werden. Ich kann mich daran erinnern, wie GarageBandeingeführt wurde (mit John Mayer als Popstar, der die Instrumente spielte). Es dauerte 25 Minuten, und jede davon war großartig.
Nach meiner Ansicht sollte Apple regelmäßig vorführen, was man alles mit der ganzen Technologie anfangen kann. Es muss ja nicht immer so lang sein. Aber das Demo mit GarageBand ist 22 Jahre her, und ich kann mich bis heute daran erinnern, weil es so beeindruckend war. Seitdem habe ich nichts mehr davon gehört. Wie kann das sein?
Das sind Apples Kronjuwelen. Das ist, was Apple am besten kann. Warum wird nicht mehr darüber geredet? Ja, es stimmt, solche Software-Abos mag nicht jeder. Aber das sind fantastische Apps.
Alle reden über OpenAI. Auch ich. Aber OpenAI hat solche Apps nicht. Google auch nicht. Microsoft auch nicht. Adobe hat sie teilweise, aber ich empfehle einen Blick auf deren Preisliste; denn wer sie gesehen hat, wird nie wieder sagen, Apple sei teuer.
Seit Apple den iMac beim Umstieg auf die M-Prozessoren neu gestaltet hat, gibt es nur ein einziges Modell: Eine einzige Display-Größe, eine einzige Architektur und damit auch nur einen einzigen Prozessor. Zwar gab es immer wieder Gerüchte, Apple wolle wieder mehr Auswahl ermöglichen. Aber diese Gerüchte waren substanzlos. Nun sind jedoch erste Hinweise aufgetaucht, die zumindest auf zusätzliche Prozessoren deuten, die mehr Leistung bieten. Das wäre für sich genommen schon interessant. Aber es könnte zudem auf weitere Display-Größen hinweisen, die eine bessere GPU erfordern. Davon unabhängig sind Spekulationen um einen regelrechten »iMac Pro«, wie es ihn noch zu Intel-Zeiten gab. Gibt es Hinweise darauf? Direkt zum Film »
Zwar soll dieses spezielle iPhone erst im Jahr 2027 erscheinen (wenn die Gerüchte überhaupt wahr sind). Aber die Weichen werden bereits in diesem Jahr gestellt. Nach und nach möchte Apple die Technologien einführen und testen, die schließlich zu einem komplett randlosen iPhone führen sollen. Selbst die Ränder sollen dann aus Glas und Display bestehen. Wie ist das technisch überhaupt möglich? Gibt es solche Displays bereits? Wir erklären, wie ein Display durchlässig werden kann, sodass sich Face ID und Kameras darunter verstecken lassen. Außerdem stellt sich die Frage der Bedienung: Werden die Ränder auch auf Berührungen reagieren, sodass man dort Funktionen unterbringen kann? Oder ist es nur Dekoration? Direkt zum Film »
Das lang orakelte faltbare iPhone soll womöglich dieses Jahr erscheinen. Wenn das stimmt, ist es sicherlich ein Meilenstein für Apple und die iPhone-Anwender. Interessant sind dabei zwei Dinge: Erstens die Technik, zweitens der Nutzen. In der Sendung erläutern wir, welche Technologien nötig und bekannt sind, um die Falz möglichst glatt und unsichtbar zu machen. Auch die Größen und speziell das Seitenverhältnis der drei Displays sind wichtig. Bei der Nützlichkeit stellt sich zuerst die Frage: Gibt es eine Killer-Anwendung? Ist es die Möglichkeit zum Multitasking, mit mehreren Apps gleichzeitig? Oder ist es einfach der Reiz eines großen Displays? Direkt zum Film »
Die Verkaufszahlen des iPhone Air sind angeblich sehr schlecht. Auch anderen Herstellern mit superdünnen Smartphones geht es ähnlich. Um die Gründe für die Skepsis der Kunden zu verstehen, haben wir mit einer Software eine große Anzahl an Leser-Kommentaren auf großen amerikanischen Webseiten wie MacRumors und 9to5Mac (und weiteren) ausgewertet. Die Software extrahierte und zählte die dort genannten Vorbehalte, sodass wir die wichtigsten Argumente identifizieren konnten. Natürlich haben wir auch die positiven Bewertungen berücksichtigt. In der Sendung analysieren wir Chart-Grafiken, die die Gründe für die aktuelle Abwertung der superdünnen Smartphones erläutern. Abschließend diskutieren wir, ob sich diese Situation bald ändern könnte.
Apple bemüht sich, allen Kunden das neue »Creator Bundle« unter die Nase zu halten. Aber was ist, wenn man es schlicht nicht benötigt? Was ist, wenn das neue Abo einfach nicht genügend bietet für jene Apps, die man tatsächlich verwendet? Die neuen iWork-Apps kann man tatsächlich ohne Abo verwenden. Wir zeigen ausführlich, worauf man sich dabei einstellen muss: Nicht nur erhält man ein neues Design mit »Liquid Glass«, sondern auch eine enorm große Menge an Werbung für das »Creator Bundle«. An jeder Ecke (und das ist noch weit untertrieben) lauern Hinweise, man möge doch bitte das Abo in Erwägung ziehen. Trotzdem sind es weiterhin gute Apps. Wir demonstrieren, worauf man sich einstellen muss, geben psychischen Beistand und ein paar Tipps, wie man die Buttons teilweise entfernen kann.
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