Logic Pro 13.0 startet mit Play Surface und iPad-Steuerung
Apple hat mit der Verteilung von Logic Pro 13.0 für den Mac begonnen. Das Update bringt eine neue Spielfläche, iPad-Steuerung und Verbesserungen für den Step Sequencer.
Das Update wird sowohl für die Creator-Studio-Version als auch für die eigenständige Mac-App verteilt. Damit hat am 5. November der Rollout der angekündigten Creator-Studio-Updates begonnen.
Spielen und Steuern
Die neue Play Surface bietet ein skalierbares Fenster zum Spielen von Instrumenten. Dazu gehören Drum-Pads, Akkord-Pads und eine virtuelle Musiktastatur. Die Pads lassen sich mit Tastatur und Maus bedienen.
Über Sidecar wird ein iPad zur Multi-Touch-Steuerung für Logic Pro auf dem Mac. Damit lassen sich unter anderem Live Loops, Instrumente und mehrere Mixerkanäle bedienen. Auch Muster im Step Sequencer können Nutzer so bearbeiten.
Im Step Sequencer lassen sich nun mehrere Schritte auf einmal auswählen. Ihre Werte können gemeinsam verändert werden. Außerdem lassen sich Gruppen von Schritten kopieren und an andere Positionen verschieben.
Neue Oberfläche und Sounds
Logic Pro erhält ein Liquid-Glass-Design mit durchscheinenden Oberflächen und stärkeren Kontrasten. Schwarz und Dunkelgrau prägen die überarbeitete Ansicht.
Der Browser kann lizenzierte Splice-Sounds und beliebige Mac-Ordner als Suchorte einbinden. Nutzer können mit normalen Begriffen suchen oder einen Loop für die Suche nach ähnlichen Sounds verwenden. Dynamische Filter grenzen die Ergebnisse ein.
Über den überarbeiteten Browser und den verbesserten Stem Splitter haben wir bereits berichtet. Der Stem Splitter zerlegt eine Schlagzeugspur in Elemente wie Kick, Snare, Hi-Hat, Toms und Becken. So lässt sich der Mix ohne die ursprünglichen Mehrspuraufnahmen bearbeiten.
Auch der intelligente Assistent war bereits angekündigt. Er kombiniert Modelle von Apple und OpenAI und unterstützt bei der Musikproduktion. Die Versionshinweise der Creator-Studio-Ausgabe nennen auch das Erstellen von Beats per Spracheingabe.
Weitere Apps sollen im Laufe des Novembers folgen. Für bestehende Creator-Studio-Abonnenten sind die Updates kostenlos.