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Apple schließt weitere Preiserhöhungen nicht aus


Apple schließt weitere Preiserhöhungen für Mac, iPad und iPhone nicht aus. Finanzchef Kevan Parekh verweist auf die Abwägung zwischen kurzfristigen Folgen für die Marge und längerfristigen Überlegungen.

Auf die Frage nach weiteren Erhöhungen gab Apple bei der Quartalskonferenz keine eindeutige Antwort. Parekh sagte, die bisherigen Schritte seien „reluctantly“, also widerwillig, erfolgt. Apple prüfe die Auswirkungen auf die Marge und wäge kurzfristige gegen langfristige Folgen ab.

Apple hatte die Preise für Mac, iPad und iPhone im Juni und September angehoben. Wie bereits berichtet, gleichen diese Erhöhungen einen Teil der höheren Speicherkosten aus. Apple erwartet zudem, dass die Einkaufspreise für Speicher über das Dezemberquartal hinaus steigen.

Im Dezemberquartal rechnet Apple wegen der Speicherprobleme auch mit einer eingeschränkten Lieferfähigkeit bei Mac und iPad. Günstiger eingekaufte Speicherbestände federn die Mehrkosten derzeit noch teilweise ab. Ihr Vorteil nimmt laut Apple-Chef John Ternus mit der Zeit ab.

Auch die Marktforscher von TrendForce erwarten steigende Preise. Für das vierte Kalenderquartal 2026 rechnen sie mit einem Anstieg von zehn bis 15 Prozent bei DRAM. Bei NAND-Flash sollen es 15 bis 20 Prozent sein. Daraus lassen sich Apples konkrete Einkaufspreise allerdings nicht ableiten.

Quellen:
Apple
TrendForce