TrendForce erwartet, dass Apple 2027 zwischen 1,2 und 1,5 Millionen MacBook Pro mit OLED-Display ausliefert.
Die Marktforscher sehen auch mögliche Bremsen für den Umstieg. Das 14-Zoll-Modell startet in den USA bei 2.899 Dollar. Zudem verkauft Apple zunächst weiterhin MacBook-Pro-Modelle mit Mini-LED. Beides könnte laut TrendForce die kurzfristige Nachfrage nach Ersatzgeräten dämpfen.
Für OLED-Notebooks insgesamt erwartet TrendForce dennoch ein starkes Wachstum. Die weltweiten Auslieferungen sollen 2026 gegenüber dem Vorjahr um fast 40 Prozent steigen. Für 2027 prognostizieren die Marktforscher ein weiteres Plus von mehr als 40 Prozent.
Bisher haben vor allem Windows-Hersteller wie Lenovo, HP und Asus den Markt geprägt. Apples Einstieg könnte der Technik zusätzlichen Schwung geben. TrendForce erwartet, dass Hersteller OLED-Modelle stärker einplanen und mehr Käufer sie annehmen.
Für 2030 rechnet TrendForce weltweit mit 46,6 Millionen ausgelieferten OLED-Notebooks. Das jährliche Wachstum soll dann bei 30,8 Prozent liegen. Für 2028 erwarten die Marktforscher noch einen Höchstwert von 42,8 Prozent.
Über die Vorstellung des MacBook Pro mit Tandem-OLED-Touchdisplay haben wir bereits berichtet. Es erscheint in 14 und 16 Zoll. In Deutschland beginnt das 14-Zoll-Modell bei 3.299 Euro. Der Verkaufsstart ist für den 6. November angekündigt.
Quellen:
TrendForce
Apple