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Apple verschärft App-Store-Regeln gegen KI-Deepfakes und versteckte Funktionen


Apple verschärft seine App-Store-Regeln gegen nicht einvernehmliche intime Bilder, darunter KI-Deepfakes, und gegen Apps mit versteckten schädlichen Funktionen.

Regel 1.2 zu nutzergenerierten Inhalten nennt jetzt ausdrücklich nicht einvernehmliche intime Bilder. Dazu gehören auch KI-generierte Deepfakes. Entwickler müssen geeignete Schutzmaßnahmen treffen. Beheben sie festgestellte Verstöße nach einem Hinweis nicht, können sie gegen Apples Developer Code of Conduct verstoßen.

Mit der neuen Regel 2.5.19 untersagt Apple verborgene, ruhende und undokumentierte Funktionen ausdrücklich. Die Funktionen einer App müssen für Nutzer und Apples Prüfer erkennbar sein. Wer Funktionen etwa durch verschleierten Code versteckt, riskiert die Entfernung der App und die Beendigung seines Entwickleraccounts.

Apple richtet sich damit auch gegen Apps, die bei der Prüfung einen harmlosen Zweck vortäuschen. Nach der Freigabe können solche Apps schädliche Funktionen zeigen, etwa zum Erstellen nicht einvernehmlicher intimer Bilder. Verborgene Funktionen waren bereits zuvor verboten. Die neue Regel benennt solche Methoden und mögliche Folgen nun genauer.

Außerdem weitet Apple ein bestehendes Verbot auf alternative Vertriebswege aus: Apps, die Menschenhandel oder Kindesausbeutung erleichtern, werden aus dem App Store entfernt und für die alternative Verbreitung gesperrt.

Quellen:
Apple Developer News
Apple App Review Guidelines