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Apple TV 4K: So werden die Daten der Mikrofone geschützt


Beim neuen Apple TV 4K verarbeitet der A19-Chip Mikrofon-Daten in geschützten Secure Exclaves, auf die laut Apple weder tvOS und Apps noch Nutzer oder Apple selbst zugreifen können.

Die drei eingebauten Fernfeldmikrofone waren schon aus unserem Bericht zur Vorstellung bekannt. Neu sind Details zur Verarbeitung ihrer Daten: Im A19-Chip übernehmen laut Apple sogenannte Secure Exclaves diese Aufgabe getrennt vom übrigen System. Auf die dort verarbeiteten und analysierten Daten können demnach weder tvOS und Apps noch Nutzer oder Apple selbst zugreifen.

Die Mikrofone nehmen „Siri“ oder „Hey Siri“ auch während eines Films oder einer Serie entgegen. Eine Echounterdrückung soll die Stimme vom Fernsehton trennen. So lassen sich auch kompatible Smart-Home-Geräte und Szenen freihändig steuern.

Fernfeld-Siri wird unterstützt, wenn als primäre tvOS-Sprache Englisch, Mandarin-Chinesisch, Niederländisch, Finnisch, Französisch, Deutsch, Hebräisch, Norwegisch oder Schwedisch eingestellt ist. Diese Sprachliste ist nicht mit der Verfügbarkeit der Siri-AI-Beta gleichzusetzen. Für deren Start in Deutschland nennt Apple bislang keinen Termin.

Auch bei den Anschlüssen gibt es Ergänzungen: Das neue Modell unterstützt Thread und bietet serienmäßig Gigabit Ethernet. Beim Vorgänger war Thread auf die Version mit 128 GB beschränkt; Gigabit Ethernet fehlte beim Basismodell. Das neue Apple TV 4K wird mit 128 GB angeboten.

In den USA kostet das Gerät 299 US-Dollar. Die beiden Konfigurationen des Vorgängers kosteten dort zuletzt 199 und 249 US-Dollar. Nach einem aktuellen Bericht lag der Einstiegspreis früher im Jahr 2026 noch bei 129 US-Dollar.

Quellen:
Apple
Apple Online Store