Anthropic hat Claude Opus 5.5 als erstes Modell der neuen Claude-5.5-Familie veröffentlicht. Das Spitzenmodell soll bei den meisten Aufgaben das Niveau von Claude Fable 5.1 erreichen, dabei aber rund 40 Prozent weniger Betriebskosten verursachen als Claude Opus 5.
Für die API verlangt Anthropic 4 US-Dollar je Million Input-Tokens und 20 US-Dollar je Million Output-Tokens. Cache-Lesezugriffe kosten 0,20 US-Dollar je Million Tokens. Nach Angaben des Unternehmens erzeugt Opus 5.5 Ausgaben zudem mehr als 30 Prozent schneller als sein Vorgänger.
Besonders hebt Anthropic Aufgaben für Softwareentwicklung hervor. Ein früher Tester soll eine Migration mit 680.000 Codezeilen in weniger als einem Tag abgeschlossen haben. In einem weiteren Test verkürzte das Modell die Ladezeiten einer Web-App in 39 von 40 Fällen.
Neu ist außerdem „Preserved Thinking“. Die Maßnahme soll verhindern, dass API-Nutzer den bisherigen Kontext eines Modells verändern, um dessen Denkprozess für Distillation-Angriffe auszulesen. Anthropic nutzt außerdem Wasserzeichen, um Anforderungen der EU-KI-Verordnung zu unterstützen.
Claude Sonnet 5.5 und Claude Haiku 5.5 sollen in den kommenden Wochen folgen. Sie sollen laut Anthropic ähnliche Verbesserungen bei Leistung, Effizienz und Sicherheit erhalten.
Quelle:
Anthropic