Erste Praxistests der neuen Siri AI zeigen Fortschritte bei mehrstufigen Anfragen und beim Verständnis von Bildschirminhalten, aber auch weiterhin Fehlinterpretationen und Probleme mit persönlichen Informationen.
Siri AI verarbeitet ihre Modelle teils auf dem Gerät und teils über Apples Private Cloud Compute. Damit verteilt Apple die Aufgaben zwischen lokaler Verarbeitung und geschützten Servern.
Über systemweite Aktionen arbeitet Siri auch mit Drittanbieter-Apps. Zum Start nennt Apple WhatsApp und Audible. Outlook, Notability und Tripsy sollen später hinzukommen. Dadurch kann die Assistenz Aufgaben über mehrere Anwendungen hinweg ausführen.
Die ersten Erfahrungen zeichnen jedoch kein durchgehend zuverlässiges Bild. Tests berichten von besseren Ergebnissen bei mehrstufigen Anfragen und beim Verständnis des Bildschirminhalts. Gleichzeitig treten weiterhin Fehlinterpretationen und Halluzinationen auf. Beim Zugriff auf persönliche Informationen liefert Siri teils veraltete Antworten.
Neben der Europäischen Union bleibt Siri AI zunächst auch in China außen vor. Apple begründet die Einschränkung dort mit noch offenen regulatorischen Anforderungen. Der Start erfolgt zunächst als englische Beta.
Apple plant außerdem tägliche Grenzen für serverseitige Funktionen. Die Höhe dieser Limits kann von der Funktion, der Komplexität einer Anfrage und der Systemauslastung abhängen. Ein erweiterter Zugriff soll später gegen Bezahlung möglich werden.
Quelle:
Apple: Siri AI