Update vom 8. September 2026, 04:51 Uhr
WhatsApp soll Nutzern künftig erlauben, verbundenen Drittanbieter-KI-Agenten Anweisungen zu geben, damit diese Aufgaben in ihrem Namen ausführen.
Die Ergänzung geht über den bisherigen Chat-Zugriff hinaus: Nutzer sollen dem verbundenen Agenten Anweisungen geben können, damit dieser Aufgaben in ihrem Namen ausführt.
Ursprünglicher Bericht vom 8. September 2026, 02:08 Uhr
WhatsApp testet eine native Chat-Funktion für Drittanbieter-KI-Agenten. Dies steht offenbar in Zusammenhang mit dem Trend, der durch OpenClaw gesetzt wurde: WhatsApp dient als Interface für eigene KI-Agenten. Bisher war es ein Hack, nun soll es offiziell werden. Ausgewählte Android-Nutzer können damit bereits eigene Agenten anbinden und direkt in WhatsApp mit ihnen kommunizieren. Bis zu fünf Agenten pro Konto sind vorgesehen, allerdings sind diese Chats derzeit nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt.
Die Funktion ist zunächst nur für ausgewählte Android-Nutzer verfügbar. Eine breitere Verteilung soll folgen. Pro Konto lassen sich bis zu fünf Agenten einrichten. Für jeden können Nutzer einen eigenen Namen und ein Profilfoto festlegen.
Beim Einrichten eines Bots soll WhatsApp einen API-Schlüssel erzeugen. Dieser Schlüssel wird anschließend bei der jeweiligen Agentenplattform hinterlegt. Die genauen Schritte hängen vom verwendeten Dienst ab.
Ein Agent kann nur Inhalte lesen, die Nutzer ausdrücklich in seinem Chat teilen. Der Zugriff auf andere Unterhaltungen, Kontakte oder Medien bleibt ausgeschlossen. Gruppenchats und Communities werden nicht unterstützt. Die Kommunikation findet zunächst ausschließlich in Einzelchats statt.
Eine wichtige Einschränkung betrifft den Datenschutz: Die Gespräche mit Drittanbieter-Agenten sind derzeit nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt. WhatsApp weist außerdem darauf hin, dass Antworten von KI-Agenten fehlerhaft sein können.
Meta arbeitet derweil an einer eigenen Version von OpenClaw, die derzeit getestet wird.