Wäschetrockner
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20.08.2026
Apples größter Gegner für die Saison 2026/27 ist nicht etwa Samsung, oder Google, oder OpenAI. Auch nicht die EU. Sondern es ist der Wäschetrockner. Das ist kein Scherz, sondern technische Realität.
Wer sein iPhone pflichtbewusst in der Hosentasche seiner Jeans (für Personen über 50), in seine Leinenbundhose (für Leute bis 35), oder in seinem Polyester-Ethylen-Mikrofaser-Beinkleid (der Rest) verstaut, der weiß es mit schrecklicher Klarheit: Das Display des iPhones zieht kleine Textilfasern an, die sich in der Hosentasche sammeln. Man steckt das iPhone in die Hosentasche, und es kommt voller winziger Fusseln wieder heraus.
Warum?
Warum sammeln sich die Fasern in der Hose? Zuerst die nötigen Fakten: Eine Versammlung ab einer Anzahl von zwölf Teilnehmern gilt als Demonstration und muss angemeldet werden. Aber bei Fasern ist das anders: Hierbei handelt es sich um Abrieb, verursacht durch die Reibung in der Waschmaschine. Durch den abschließenden Spülvorgang werden diese Fasern ausgespült, aber in den Taschen bleiben sie hängen.
Wenn noch eine Trocknung in der Maschine folgt, verstärkt sich dieser Effekt deutlich: Denn je trockener die Wäsche, desto stärker die Reibung. Und die Spülung bleibt aus. Die abgeriebenen Fasern haften deswegen an der Wäsche, vor allem in den Taschen. Je öfter man wäscht (und trocknet), desto mehr Fasern sammeln sich an.
Zum Vergleich: Hängt man seine Wäsche umweltbewusst im Garten auf eine Leine, fehlt die Reibung während der Trocknung weitgehend. Die paar wenigen Fasern, die beim Waschen gelöst wurden, bläst der Wind in das Nachbargrundstück. Das Ergebnis ist saubere, fusselfreie und langlebige Wäsche.
Das orakelte iPhone Fold (oder iPhone Ultra) wird diese kleinen Fasern anziehen. Aber die Kunden ahnen nichts davon. Die Kunden denken, sie halten das iPhone sauber und staubfrei, wenn sie es brav in der Tasche verstauen. Vielleicht verwenden sie sogar eine Hülle. Aber die statische Anziehung erfolgt durch das große Display. Davor schützt keine Hülle. So gelangen die Fasern langsam ins Gerät und finden nie wieder heraus. Es geht immer nur in diese Richtung: stets hinein, niemals hinaus. Das iPhone Fold ist ein Magnet für kleine Fusseln.
Lösungen
Die einfachste Lösung besteht darin, das iPhone nicht mehr in die Tasche zu stecken, oder allenfalls geschützt durch einen Tiefkühlbeutel mit Zip-Verschluss. Wem das zu viel Plastik ist, der kann auch ein mit Wachs beschichtetes Butterbrotpapier verwenden und es darin einwickeln.
Für politische Aktivisten eignet sich auch Alufolie, das löst noch eine Reihe weiterer Probleme.
Eine nasse Hose ist weniger anfällig für Staub, außerdem betont es die sportliche Figur. Mit etwas Gel im Haar und einer nassen Hose entsteht im Handumdrehen ein aktueller Look, mit dem man seine Individualität unterstreicht.
Warum überhaupt eine Hose? Man muss doch die Dinge mal hinterfragen, sonst entwickelt man sich nicht weiter.
Es heißt, für das neueste iPhone ziehen die Fans ihr letztes Hemd aus. Und jetzt eben die Hose.
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